Lobby-Schlacht: Wie Unilever, Beyond Meat und Ikea den Veggie-Burger vor den Brüsseler Bürokraten retten wollen

von Silke Wettach

Dürfen Hersteller ihre veganen Produkte weiterhin Steak, Frikadellen und Würstchen nennen, obwohl sie kein Fleisch enthalten? Kommende Woche stimmen die Europa-Abgeordneten über einen kuriosen Namensstreit ab.

Die Kennzeichnung von Lebensmitteln wird von der EU mit großem Ernst betrieben. Aber an wichtigen Stellen haben sich Lücken aufgetan, finden Europa-Abgeordnete. Ersatzprodukte aus Hülsenfrüchten dürfen sich Steak, Burger oder Schnitzel nennen, obwohl sie kein Fleisch enthalten. Kommende Woche, voraussichtlich am Mittwoch, werden die 750 Volksvertreter entscheiden, ob das so bleiben kann. …

WirtschaftsWoche – 16.10.2020
www.wiwo.de/politik/europa/lob…

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So würde es aussehen, wenn Verpackungen für Fleisch- und Milchprodukte ehrlich wären …

von Marlena Spieß

Irgendwo, mittendrin, haben wir uns ein wenig verloren. Irgendwann, in den vergangenen Jahrzehnten, ist aus Wertschätzung Selbstverständlichkeit geworden. Ja, ich spreche vom Umgang mit unserer Natur, den Lebewesen darauf und anderen Menschen. Aber ganz besonders soll es heute um den Umgang mit tierischen Lebensmitteln gehen.

Denn mit bewusstem Konsum hat unser egoistisches Verhalten schon lange nichts mehr zu tun. Wir gehen in den Supermarkt, stellen uns vor die vollbepackte Wurst- und Fleischtheke, nehmen eine Packung heraus… und verfallen dann doch wieder dem günstigeren Angebot. Wie schön, das Nackensteak für 99 Cent! Zu sehen sind dabei im Plastikgewand meist mehrere Stücke glänzendes Fleisch. Auf der Verpackung schaut uns ein gut genährtes Schwein entgegen. Vielleicht sogar noch die Abbildung eines grün umrandeten Bauernhofs.

Warum tierische Produkte zur Massenware wurden …

Tres Click – 16.10.2020

So würde es aussehen, wenn Verpackungen für Fleisch- und Milchprodukte ehrlich wären…

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Hai-Aktion „Stop Finning“ großer Erfolg

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 16.10.2020

Rückfragehinweis:
Sandy P. Peng, 01/929 14 98, medien@vgt.at

Ca. 60 Aktivist_innen nahmen heute an der vom VGT mitorganisierten Aktion „Stop Finning – Stop The Trade“ für ein Ende des Handels mit Haifischflossen in der EU am Wiener Stephansplatz teil.

Eine gewaltige Anzahl von etwa 60 Personen fand sich heute Vormittag am Wiener Stephansplatz zusammen, um für ein Ende des Handels mit Haifischflossen in der EU zu demonstrieren. Für die Aktion „Stop Finning – Stop The Trade“ wurden die Aktivist_innen mit blutigen, unechten Haifischflossen ausgestattet, um das brutale Abschlachten der Tiere, die eine derartige Wichtigkeit für das Ökosystem haben, zu verdeutlichen. Insgesamt formten die Personen ein beeindruckendes Gesamtbild. Außerdem gab es einen Info-Tisch mit weiteren Informationen zur Thematik. Die Aktion wurde in Zusammenarbeit von StopFinningEU ( www.stop-finning-eu.org/de/ ), VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN ( vgt.at/ ), Sharkproject Austria ( www.sharkproject.org/category/… ), Sea Shepherd Österreich ( www.sea-shepherd.at/sea-shephe… ) und Sandy P. Peng ( www.sandyppeng.com/ ) organisiert.

„Den Haien werden bei vollem Bewusstsein die Flossen abgetrennt, danach werden sie zurück ins Meer geworfen, wo sie dann jämmerlich ertrinken! Eine kaum vorstellbare Grausamkeit gegenüber unschuldigen Lebewesen! Dabei haben Haie einen so großen Einfluss auf unser gesamtes Ökosystem. Auch wenn wir hier in Österreich keine Meere und somit keine Haie haben, sollten wir alles daran setzen, dass die Europäische Bürgerinitiative Erfolg hat und der Haifischflossenhandel in Europa gestoppt wird!“ mahnt Sandy P. Peng heute am Stephansplatz.

JETZT UNTERSCHREIBEN:
www.stop-finning-eu.org/de/

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Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (16.10.2020; 12:21 Uhr)
medien@vgt.at

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Reden wir über unsere Ernährung – und unseren Planeten

Tanja Plötz

Wir alle sind Teil der globalen Ernährungskrise. Höchste Zeit, dass wir Teil der Lösung werden. Mit dem richtigen ernährungspolitischen Gesamtkonzept.

Unserer Erde geht es nicht gut, das wissen wir alle. Was wir aber nicht alle wahrhaben wollen: Das ist maßgeblich auf unser Essen zurückzuführen. Die Landwirtschaft nutzt die Hälfte der bewohnbaren Fläche der Erde. Sie ist eine der Hauptursachen für den Verlust der biologischen Vielfalt! Über ein Viertel der globalen Treibhausgasemissionen gehen auf das Konto der Nahrungsmittelproduktion. Für unsere Ernährung verbrauchen und verschmutzen wir die meisten Wasserressourcen! Und wir sind alle ein Teil des Problems. …

World Wide Fund For Nature – 16.10.2020
blog.wwf.de/reden-wir-ueber-un…

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Klimawende und Umweltschutz ade! – Bioland zur GAP-Position der EU

Bioland e.V. – Pressemitteilung vom 16.10.2020

Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) startet im Rückwärtsgang in die finale Runde

Mainz/Brüssel, 16. Oktober 2020. Nächste Woche legen sich die EU-Agrarminister auf eine Position zur GAP fest. Noch am selben Tag stimmt das Europäische Parlament seine Änderungsanträge zum Kommissionsentwurf ab. Mit Beginn der Trilog-Verhandlungen ist anschließend die EU-Kommission wieder am Zug. Bioland warnt vor einer rückwärtsgewandten GAP, bei der Landwirtschaft und Umwelt in eine ökologische und ökonomische Sackgasse steuern.

Jan Plagge, Präsident Bioland e.V. kommentiert: „Langsam reicht es: Allen ist doch klar, dass ein „weiter so“ keine Option mehr ist. Wir haben nur noch zehn Jahre Zeit, das 1,5 Grad-Ziel zu erreichen. Auch den Rückgang der Artenvielfalt müssen wir jetzt stoppen, nicht erst in ferner Zukunft. Klima- und Artenschutz sind die ökonomische Grundlage unserer Landwirtschaft. Die Chance in der Politik umzusteuern ist jetzt und nicht erst in sieben Jahren zur nächsten GAP.

Was die deutsche Ratspräsidentschaft im Agrarrat in Brüssel auf den Tisch legt ist eine Beleidigung der Steuerzahler und der Landwirte, die sich Tag für Tag für eine zukunftsgewandte, umweltverträgliche Landwirtschaft einsetzen sowie all jene Landwirte, die sich dahin auf den Weg machen wollen. Nach vielen Jahren intensiver Verhandlungen, zahllosen wissenschaftlichen Gutachten zur Wirksamkeit der GAP sowie einer gesellschaftlichen Wende zu mehr Umwelt- und Klimaschutz liegen die Nachhaltigkeitsambitionen der Vorschläge der Bundesregierung zur neuen GAP noch hinter denen der aktuellen GAP. Statt Rückschritt braucht es einen klaren Fokus im EU-Agrarbudget für die Honorierung von Leistungen für den Umwelt-, Klima- und Tierschutz und nicht für den reinen Flächenbesitz. Nur dann trägt die GAP zur Erreichung der Ziele des Green Deals und der Farm-to-Fork-Strategie bei: bis 2030 den Ökolandbau der EU-Mitgliedsstaaten auf 25 Prozent auszuweiten und den Pestizid- und Antibiotikaeinsatz zu halbieren.

Es ist unbegreiflich, wie auf der einen Seite die Staats- und Regierungsoberhäupter der EU-Mitgliedsstaaten über die Erhöhung des europäischen Klimaziels für das Jahr 2030 verhandeln und gleichzeitig einer der großen Hebel zur Erreichung der Klimaziele keinen Millimeter bewegt wird.“

Besonders enttäuscht ist Bioland von Ratspräsidentin Julia Klöckner, der es in ihrer Funktion nicht gelungen sei tragfähige Lösungsvorschläge für eine Honorierung der Landwirte zur Erreichung der Klima- und Artenschutzziele vorzulegen. Erst diese Woche habe sie beispielsweise vorgeschlagen den Mindestanteil der Eco-Schemes in der Ersten Säule von den diskutierten geringen 30 auf nur noch 20 Prozent herabzusetzen. Damit erreiche Europa keine Veränderung in den Agrarsystemen.

„Wir appellieren nachdrücklich an alle Parlamentarier und Minister in EP und Rat, sich in den kommenden Abstimmungen an die richtigen Ziele des Green Deals zu erinnern und die Politik für die nächsten sieben Jahre GAP genau diesen unterzuordnen. Denn wenn Rat und EP sich diesem wichtigen Fortschritt in der Agrarpolitik erneut verweigern, hat auch die EU-Kommission kaum noch Handlungsspielraum in den Trilog-Verhandlungen, um im Bereich von Ernährung und Landwirtschaft die Klima- und Umweltziele zu erreichen. Erneut geht dann ein Jahrzehnt, das wohl entscheidende, verloren“, mahnt Plagge.

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Zum Bioland-Verband

Bioland ist der bedeutendste Verband für ökologischen Landbau in Deutschland und Südtirol. Über 8.100 Landwirte, Gärtner, Imker und Winzer wirtschaften nach den Bioland-Richtlinien. Hinzu kommen mehr als 1.200 Partner aus Herstellung und Handel wie Bäckereien, Molkereien, Metzgereien und Gastronomie. Gemeinsam bilden sie eine Wertegemeinschaft zum Wohl von Mensch und Umwelt.

Bildmaterial findet sich unter: www.bioland.de/presse/download…

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Bioland e.V.
Kaiserstraße18 55116 Mainz

Pressestelle
Susanne Rihm

T. +49 6131 23979-25
susanne.rihm@bioland.de

Präsident
Jan Plagge

T. +49 6131 23979-0
jan.plagge@bioland.de

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Presseabteilung Bioland e.V. (16.10.2020; 10:26 Uhr)
susanne.rihm@bioland.de

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70.000 unterstützen VGT-Petition gegen Vollspaltenboden: Übergabe an Minister Anschober

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 16.10.2020

Rückfragehinweis:
DDr. Martin Balluch, 01/929 14 98, medien@vgt.at

Kommenden Montag werden 70.000 Unterschriften für ein Verbot des Vollspaltenbodens und für eine verpflichtende Stroheinstreu an Tierschutzminister Anschober übergeben.

In unserer Demokratie haben die Regierenden als Repräsentant_innen des Volkes die Pflicht, dem Willen der Mehrheit zu entsprechen. Und sich zumindest zu rechtfertigen, wenn sie es nicht tun wollen. Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger hält sich weder an das Eine noch das Andere. Sie hat sich geweigert, die Petition des VGT gegen den Vollspaltenboden in der Schweinehaltung anzunehmen. Anders Tierschutzminister Anschober. Trotz Coronaverpflichtungen hat er dem VGT kommenden Montag um 14:30 Uhr als Termin für eine Übergabe der 70.000 Unterschriften angeboten. Die Unterzeichner_innen der Petition fordern, für die Schweinehaltung einen Liegebereich mit tiefer Stroheinstreu gesetzlich vorzuschreiben, der groß genug ist, sodass alle Tiere gleichzeitig nebeneinander liegen können. Im Klartext bedeutet das auch eine Vergrößerung der Schweinebuchten auf etwa das Doppelte, um zumindest zwei Bereiche zu ermöglichen: den Liegeplatz und einen Aktivitäts-, Ess- und Kotplatz.

Zur Petition:
vgt.at/actionalert/spaltenbode…

Für den 19. Oktober 2020 war von Minister Anschober eigentlich ein Tierschutzgipfel zur Schweinehaltung anberaumt. Allerdings musste der coronabedingt abgesagt werden. Dafür soll am 15. Dezember ein Ersatzgipfel zur Schweinehaltung mit Onlinekonferenzschaltung stattfinden. Die Petitionsübergabe ist dennoch am 19. Oktober möglich.

VGT-Obmann Martin Balluch: „Wie lange will sich Landwirtschaftsministerin Köstinger noch verkriechen? Die Sachlage ist eindeutig, die Argumente sind ausgetauscht. Die EU-Richtlinie für Mindeststandards in der Schweinehaltung verbietet ein routinemäßiges Schwanzkupieren und verpflichtet zu einem physisch angenehmen Liegebereich. Beides ist nur möglich, wenn der Vollspaltenboden durch tiefe Stroheinstreu mit mehr Platz ersetzt wird. Das ist alternativlos. Die Landwirtschaftsministerin sollte das langsam auch anerkennen.“

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Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (16.10.2020; 09:11 Uhr)
medien@vgt.at

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Stoppt Tierleid in sozialen Netzwerken: Melden Sie konsequent!

Das Nichthandeln der Netzwerke in Bezug auf Tierleid-Inhalte nimmt uns Nutzer*innen in die Pflicht – und auch Sie als Tierfreund*in: In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, was können Sie tun, wenn Sie in sozialen Netzwerken auf Tierleid-Inhalte stoßen. …

Stoppt Tierleid in sozialen Netzwerken: Melden Sie konsequent!

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Gesendet: Donnerstag, 15. Oktober 2020 um 18:10 Uhr
Von: “Welttierschutzgesellschaft e.V.” info@welttierschutz.org
An: “Shawn Patterson” pattersonmatpatt@gmx.net
Betreff: Stoppt das Tierleid in sozialen Netzwerken – Was Sie noch tun können!

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Übersandt von:
Martina Patterson (15.10.2020; 18:30 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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PETITION: STOPPT DAS VEGGIE-BURGER-VERBOT!

Nächsten Dienstag geht es im EU-Parlament um Bezeichnungen wie “Veggie Burger” oder “dairy free milk” u.ä..
Ich habe keine Veranstaltung oder Publikation zu bewerben, aber das Thema beschäftigt mich auch philosophisch – hoffe, der Post zu dieser Petition, die erstaunlicherweise noch Unterschriften braucht, ist daher okay:

Burger ban

Arabella Unger hatte mir empfohlen, das hier noch lang zu schicken.

Danke und beste Grüße!

MDC

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Dr. Mara-Daria Cojocaru
Lecturer in Practical Philosophy
Member of the Institute of Ethics and Social Philosophy

Munich School of Philosophy
Kaulbachstr. 31a
80539 Munich
Germany

Tel.: +49 89 2386-2339
Fax: +49 89 2386-2352
E-Mail: mara-daria.cojocaru@hfph.de

maradariacojocaru.weebly.com
www.facebook.com/IES.hfph

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Cojocaru, Mara-Daria (15.10.2020; 17:28 Uhr)
mara-daria.cojocaru@hfph.de

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Ärzte gegen Tierversuche e.V. – Newsletter vom 15.10.2020

Inhalt:

– Ärzte gegen Tierversuche stellen Strafanzeige gegen LPT
– Augsburg muss tierversuchsfrei bleiben! Bitte kommen Sie Samstag zur Demo!
– Aktionstag gegen Tierversuche – machen Sie mit!
– Norwegen: Ausschuss empfiehlt Ausstiegsplan

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
t98109649.emailsys1a.net/maili…

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Ärzte gegen Tierversuche e.V. (15.10.2020; 17:22 Uhr)
keineantwort@aerzte-gegen-tier…

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 16.10.2020
twitter.com/fellbeisser

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