„Rassenwahn“ in Hamm: PETA übt scharfe Kritik an Tiermesse „HUND, KATZE & CO“

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Julia Zhorzel, +49 711 860591-536, JuliaZ@peta.de

Hamm / Stuttgart, 16. September 2020 – Rassenwahn: Falsch bei Menschen, falsch bei Tieren! PETA übt scharfe Kritik an der an diesem Wochenende in den Zentralhallen Hamm stattfindenden Tiermesse „HUND, KATZE & CO“. Auf der Messe werden unter anderem Tiere angeboten und zur Schau gestellt, bei denen es sich um sogenannte Qualzuchtrassen handelt. Ministerin Klöckner ( www.peta.de/ministerin-kloeckn… ) hat bereits im August vergangenen Jahres ein Ausstellungsverbot dieser Rassen angekündigt. Ebenso heizen Messen wie die „HUND, KATZE & CO“ Menschen dazu an, Tiere zu kaufen, während in deutschen Tierheimen Tausende Vierbeiner auf ein neues Zuhause warten. Die Tierrechtsorganisation betont, dass Hunde sensible Lebewesen sind, die nicht zu Ausstellungsobjekten degradiert werden dürfen.

„Zuchtverbände, die Hunde beliebig nach Form und Farbe ‚zusammenbauen‘, nehmen billigend in Kauf, dass viele der Tiere ihr Leben lang leiden und oftmals schwer krank sind“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA. …

PETA Deutschland e.V. – 16.09.2020
www.peta.de/rassenwahn-in-hamm…

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VGT-Demo zum Ministerrat: „Landwirtschaftsministerin Köstinger lügt!“

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 16.09.2020

Rückfragen & Kontakt:
VGT – Verein gegen Tierfabriken
DDr. Martin Balluch
Kampagnenleitung
01 929 14 98
medien@vgt.at
vgt.at

25 Tierschützer_innen demonstrierten heute vor dem Bundeskanzleramt in Wien gegen den Schweine-Vollspaltenboden und werfen der Ministerin eine bewusste Lüge vor

Seit Monaten läuft die Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger vor ihrer Verantwortung davon und stellt sich nicht der Tierschutzkritik an der Haltung von Schweinen auf Vollspaltenboden. Deshalb protestieren Tierschützer_innen im ganzen Land bereits 10 Mal jede Woche, so auch heute zum Ministerrat vor dem Bundeskanzleramt in Wien, diesmal sogar mit 4 großen Videoscreens, damit auch die Minister_innen, die in der Limousine mit getönten Scheiben anreisen, einen Blick auf das Schweineleid werfen können. Und die Demonstrant_innen hielten der Landwirtschaftsministerin sogar vor, eine Lüge zu verbreiten. Jedes Mal nämlich, wenn sie von Journalist_innen auf das Vollspaltenbodenverbot angesprochen wird, tischt sie wieder das Märchen der Mastgeflügelwirtschaft auf, die durch strenge Tierschutzbestimmungen zusammengebrochen wäre. Das ist nicht nur eine Unwahrheit, sondern eine bewusste, faustdicke Lüge. Auch Ministerin Köstinger kann nicht so blauäugig sein, einer derartigen Lüge seitens ihrer Zuflüsterer versehentlich aufzusitzen, da ja auch der VGT sie bereits mehrfach darüber informiert hat, dass diese Behauptung nicht stimmt. Weder gab es schärfere Tierschutzbestimmungen für Mastgeflügel seit Einführung des Bundestierschutzgesetzes vor nun schon fast 16 Jahren, noch ist die Geflügelwirtschaft zusammengebrochen. Im Gegenteil, sowohl bei Masthühnern als auch bei Mastputen expandiert die Produktion in Österreich.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: „Die Ministerin versucht gutgläubige Journalist_innen und die Öffentlichkeit damit reinzulegen, dass der Selbstversorgungsgrad bei Mastputen mit rund 45 % relativ gering ist. Doch erstens war er nie höher, er schwankt seit 15 Jahren zwischen 40 und 50 %, und zweitens sinkt der Selbstversorgungsgrad auch dann, wenn die Nachfrage steigt, aber die Produktionssteigerung im Land da nicht mithält. Der Selbstversorgungsgrad ist also kein Maß dafür, wie wirtschaftlich erfolgreich eine Produktionssparte ist. Abgesehen davon hätte Frau Köstinger bei pflanzlicher Nahrungsmittelproduktion ein weites Betätigungsfeld für die Förderung der Eigenproduktion, zumal Österreich im Selbstversorgungsgrad bei Obst und Gemüse deutlich unter 50 %, ja zumeist sogar nur um die 30 % Selbstversorgung hat. Und das ganz ohne strenge Tierschutzbestimmungen!“

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Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (16.09.2020; 13:11 Uhr)
medien@vgt.at

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WICHTIG: RTL Stern TV berichtet HEUTE über neue Tönnies-Recherche

Deutsches Tierschutzbüro e.V. – Newsletter vom 16.09.2020

Vor wenigen Wochen haben wir Bildmaterial aus einem Tönnies- Zulieferbetrieb in Rheda-Wiedenbrück veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie Schweine für die Fleischproduktion leiden müssen. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld ermittelt nun gegen den Tönnies-Zulieferer wegen Tierquälerei.

Aus der größten Schweinemast Niedersachsens liegt uns jetzt erschreckendes Bildmaterial vor. Die Videoaufnahmen zeigen, wie dicht gedrängte Tiere in ihrem eigenen Kot stehen müssen. Viele der Tiere weisen zum Teil sehr schwere Verletzungen auf, die nicht über Nacht entstanden sind. So sind unbehandelte, blutige Verletzungen, riesige Tumore und Abszesse zu sehen. Teilweise können die Tiere nur noch humpeln. Auch sind tote Schweine zwischen den lebenden zu sehen. Eine gesetzlich vorgeschriebene Krankenbucht ist auf den Aufnahmen nicht zu erkennen. Ganz offensichtlich kommt auch hier der Betreiber seiner Fürsorgepflicht nicht nach und lässt die Schweine einfach leiden.

Offenbar finden in dem Betrieb auch keine Kontrollen statt oder die Kontrolleur*innen schauen einfach nicht richtig hin. Dabei handelt es sich bei dieser Schweinemast sogar um einen QS-zertifizierten Betrieb. QS ist ein Prüfzeichen für Lebensmittel und ist auf vielen Fleischprodukten im Supermarkt zu finden. Aus dem im Betrieb vorgefundenen QS- Vertrag geht allerdings hervor, dass QS primär auf „Eigenkontrolle“ setzt. Mehr dazu berichten wir nach der Veröffentlichung!

HEUTE Abend berichtet Stern TV über unsere neueste Undercover-Recherche zum Thema Schweinemast für Tönnies und unser Vorstandsvorsitzender Jan Peifer wird live im Studio sein, um den Tieren seine Stimme zu geben.

Also nicht verpassen: Heute Abend: 22.15 Uhr Stern TV auf RTL einschalten!

Leite diesen Newsletter bitte an Deine Freund*innen und Bekannte weiter, damit jede*r sieht, wie Schweine in Deutschland für die Fleischproduktion bei Tönnies gehalten werden und leiden müssen.

PS: Wir haben gegen die Verantwortlichen des Betriebs bereits Strafanzeige erstattet. Auch Du kannst jederzeit aktiv werden, indem du Schweinefleisch und andere tierischen Produkte von deinem Speiseplan streichst. Wähle stattdessen pflanzliche Alternativen, wir unterstützen Dich gerne dabei: www.twenty4vegan.de

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
www.tierschutzbuero.de/nlarchi…

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Deutsches Tierschutzbüro e.V. (16.09.2020; 12:39 Uhr)
keine-antwort@tierschutzbuero….

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Afrikanische Schweinepest: VIER PFOTEN mahnt zur Umsicht im Wald

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 16.09.2020

Hamburg, 16. September 2020 – In Deutschland ist der erste Fall von Afrikanischer Schweinepest aufgetreten. VIER PFOTEN fordert Bürgerinnen und Bürger auf, dabei zu helfen, dass sich die hoch ansteckende Tierseuche nicht weiter ausbreitet. Christian Erdmann, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN und Geschäftsführer des Wildtier- und Artenschutzzentrums Hamburg/Schleswig-Holstein, gibt Tipps für umweltbewusstes Verhalten.

In Asien sind bereits Millionen Schweine an der hoch ansteckenden Tierseuche gestorben. Auch in Europa ist die Krankheit auf dem Vormarsch. „Nachdem nun der erste Fall +++ in Deutschland +++ bestätigt ist, wird die gesamte Wildschwein-Population verstärkt bejagt. Dazu lockt der Beginn der Pilzsaison viele Menschen in die Wälder. Um die ohnehin schon gestressten Tiere nicht zu stören und nicht unfreiwillig gefährliche Erreger zu verbreiten, sollte man unbedingt auf den Wegen bleiben und Wälder, in denen Fälle aufgetreten sind, meiden“, rät Erdmann.

Viren bleiben monatelang ansteckend

Bei einem Seuchenausbruch in Deutschland müssten viele Schweine getötet werden. Menschen können sich nicht anstecken, aber die Seuche unwissentlich verbreiten. „Der Erreger kann sich in roher Wurst oder Aufschnitt monatelang halten. Wer einfach so den Rest seines Wurstbrotes in die Natur wirft, kann damit eine Kettenreaktion auslösen. Denn Schweine, egal ob Haus- oder Wildschwein, können sich bei Kontakt infizieren und andere Artgenossen anstecken“, warnt VIER PFOTEN Experte Erdmann.

Vorsicht bei Auslandsreisen

Aufgrund der coronabedingen Reiseeinschränkungen zieht es viele Verbraucherinnen und Verbraucher für Reisen und Kurztripps ins angrenzende Ausland. Doch in vielen osteuropäischen Ländern wie Polen, den Balkanstaaten oder der Slowakei gibt es bereits vermehrt Krankheitsfälle. Bei Reisen in diese Länder sollte man daher auch dort darauf achten, nicht quer durch die Wälder zu wandern und keine Schweinefleischprodukte oder Räucherwaren aus diesen Ländern mit nach Hause zu bringen. „Informieren Sie sich vor einer Auslandsreise über den Tierseuchenstatus im jeweiligen Land, wenn Sie Kontakt zu Haus- oder Wildschweinen haben werden oder zu Hause welche halten oder regelmäßig aufsuchen. Entsorgen Sie jegliche Fleischabfälle unzugänglich für Tiere und verfüttern Sie keine Grillreste oder andere Lebensmittelreste“, empfiehlt Christian Erdmann, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN.

Weitere Informationen zu Wildtieren finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/unseregesch…

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Afrikanische Schweinepest: VIER PFOTEN mahnt zur Umsicht im Wald

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Susanne von Pölnitz (16.09.2020; 11:40 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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900 Ferkel sterben bei Stallbrand in Friesoythe – PETA erstattet Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg

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Julia Zhorzel, +49 711 860591-536, JuliaZ@peta.de

Friesoythe / Stuttgart, 16. September 2020 – Kein Entkommen: Laut einem Medienbericht ( www.sn-online.de/Nachrichten/D… ) war am Dienstag, den 8. September, ein Feuer in einem Schweinestall in Friesoythe im Landkreis Cloppenburg ausgebrochen. Bei dem Stallbrand starben etwa 900 Ferkel qualvoll in den Flammen. Die Brandursache ist aktuell noch unklar. Jährlich sterben Zehntausende Tiere bei Stallbränden, weil die gesetzlichen Vorgaben unzureichend sind. PETA hat nun bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg Strafanzeige gegen die Verantwortlichen erstattet. Denn aufgrund mutmaßlich unzureichender Brandschutzmaßnahmen wurde möglicherweise billigend in Kauf genommen, dass die jungen Schweine qualvoll ersticken oder bei vollem Bewusstsein verbrennen. PETA dankt den am Einsatz beteiligten Feuerwehrmitarbeitern und allen Helfern, die sich für die Rettung der Tiere eingesetzt haben.

„Jeder Tod eines Tieres, welches bei einem Stallbrand stirbt, wurde nach Auffassung von PETA aufgrund der mangelnden Brandschutzvorgaben billigend in Kauf genommen. Landwirte züchten diese unschuldigen Lebewesen schließlich überhaupt erst in eine leidverursachende Umgebung hinein. Doch um die Tiere vor dem Verbrennen zu schützen und auch den Schaden für die Landwirte möglichst gering zu halten, ist auch die Politik gefragt, gesetzliche Regelungen zu verschärfen“, so Lisa Kainz, Agrarwissenschaftlerin und PETAs Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. „Verbraucher können ebenfalls etwas gegen solch schreckliche Vorfälle tun. Denn würden alle Menschen vegan leben, wäre das nicht passiert.“ …

PETA Deutschland e.V. – 16.09.2020
www.peta.de/900-ferkel-sterben…

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50 Rinder sterben bei Stallbrand in Holtland – PETA erstattet Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Aurich

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Holtland / Stuttgart, 16. September 2020 – Kein Entkommen: Laut einem Medienbericht ( www.emderzeitung.de/ostfriesla… ) war am Freitag, den 14. August, gegen 1:40 Uhr ein Feuer in einem Rinderstall in Holtland in der Gemeinde Hesel ausgebrochen. Bei dem Stallbrand starben etwa 32 Rinder qualvoll in den Flammen. Unter den Todesopfern befanden sich auch schwangere Rinder und insgesamt neun Kälber. 18 weitere Rinder wurden so schwer verletzt, dass sie von einem Veterinär getötet werden mussten. Die Brandursache ist aktuell noch unklar. Die Besitzer waren zur Zeit des Brandes im Urlaub. Jährlich sterben Zehntausende Tiere bei Stallbränden, weil die gesetzlichen Vorgaben unzureichend sind. PETA hat nun bei der Staatsanwaltschaft Aurich Strafanzeige gegen den Landwirt erstattet. Denn aufgrund mutmaßlich unzureichender Brandschutzmaßnahmen wurde möglicherweise billigend in Kauf genommen, dass die Rinder qualvoll ersticken oder bei vollem Bewusstsein verbrennen. PETA dankt den am Einsatz beteiligten Feuerwehrmitarbeitern und allen Helfern, die sich für die Rettung der Tiere eingesetzt haben.

„Jeder Tod eines Tieres, welches bei einem Stallbrand stirbt, wurde nach Auffassung von PETA aufgrund der mangelnden Brandschutzvorgaben billigend in Kauf genommen. Landwirte züchten diese unschuldigen Lebewesen schließlich überhaupt erst in eine leidverursachende Umgebung hinein. Doch um die Tiere vor dem Verbrennen zu schützen und auch den Schaden für die Landwirte möglichst gering zu halten, ist auch die Politik gefragt, gesetzliche Regelungen zu verschärfen“, so Lisa Kainz, Agrarwissenschaftlerin und PETAs Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. „Verbraucher können ebenfalls etwas gegen solch schreckliche Vorfälle tun. Denn würden alle Menschen vegan leben, wäre das nicht passiert.“ …

PETA Deutschland e.V. – 16.09.2020
www.peta.de/50-rinder-sterben-…

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Tierversuche: 5.500 Ratten, Kaninchen und Fische sollen für Sonnencreme getötet werden

Die Beschwerdekammer der Europäischen Chemikalienagentur ECHA veröffentlichte kürzlich zwei Entscheidungen zu Tierversuchen für Kosmetik ( www.peta.de/tierversuche-kosme… ). Darin wird bestimmt, dass Inhaltsstoffe, die ausschließlich für Kosmetika genutzt werden, unter der REACH-Verordnung dennoch an Tieren getestet werden dürfen. Eigentlich sind Tierversuche für kosmetische Inhaltsstoffe seit Inkrafttreten der EU-Kosmetikverordnung im Jahr 2013 verboten – und somit stellen die aktuellen Entscheidungen eine absolute Fehlinterpretation des Gesetzes dar, denn sie ermöglichen es Herstellern und Regulierungsbehörden, das Verbot effektiv zu ignorieren. Was bedeutet all das für die Tiere und was können wir dagegen tun? …

PETA Deutschland e.V. – 15.09.2020
www.peta.de/sonnencreme-tierve…

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 16.09.2020
twitter.com/fellbeisser

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