PRESSESPIEGEL (16.06.2019)

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Brief meiner Tochter an Ministerin Klöckner

Guten Tag Herr Wöhl,

ich bin ein großer Fan Ihrer Website und dachte, dass Sie sich evtl. auch für den Brief interessieren könnten, den meine sechsjährige Tochter an die Ministerin Klöckner geschrieben hat.

Sie hat durch Zufall etwas über das neue Urteil bzgl. Küken-Shreddern erfahren und war völlig empört.
Sie hat sich so gewünscht, etwas dagegen zu tun, dass wir ihr vorschlugen, einen Brief an die zuständige Politikerin zu schreiben.

Im Anhang dieser Mail finden Sie das Ergebnis.
Der Brief wird morgen, am Montag, 17.06., an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gesandt.
Wir sind gespannt, ob wir Antwort erhalten – und natürlich wie sie ausfällt.

Wir haben den Brief in dieser Form auch auf Facebook veröffentlicht, da wir hoffen, dass sich noch mehr Menschen darüber informieren, wie mit Tieren in diesem Land (noch immer) umgegangen wird und dass selbst die Jüngsten schon etwas dagegen tun können bzw. sich engagieren können.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und “weiter so” mit der hervorragenden Arbeit!

Mit freundlichen Grüßen,

Alisa Engberg

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Brief von Leandra

Liebe Ministerin Klöckner,

ich bin Leandra Engberg, ich bin 6 Jahre alt. Ich gehe in die Klasse 1b und ich habe eine Frage an Sie:
Warum lassen Sie zu, dass die männlichen Küken geschreddert werden? Gefällt Ihnen das etwa? Ich meine, Sie könnten etwas dagegen tun. Würden Sie das auch bei anderen Tieren tun? Bitte antworten Sie!

Ihre Leandra Engberg

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Alisa Engberg (16.06.2019; 16:56 Uhr)
alisajh@web.de

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Nachrichten der IG Wild beim Wild vom 16.06.2019

INHALT:

– Vom Matriarchat zum Patriarchat
– Was Hasen Bauchweh macht
– Die Ursprünge und historische Geschichte moderner Pferde
– Marder machen Jagd auf Kabel und Schläuche
– Fakten statt Jägerlatein über Waschbären
– Schweizer Motion will Importverbot für Jagdtrophäen
– Hobby-Jagd ist eine Bankrotterklärung
– Wildtiere mögen keine Hobby-Jäger
– Trophäenjagd
– Bauern sehen Felder als Entsorgungsdeponie
– Jäger und Naturschutz
– Staatlich geduldete Triebtäter
– Simbabwe: Jagd auf Büffel mit Pfeil und Bogen erlaubt
– Status quo im Wildtiermanagement
– Raben reagieren auf Frust
– Mitarbeit
– Jäger Radar
– NEU IM SHOP

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
wildbeimwild.com/?mailpoet_rou…

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Wild beim Wild (16.06.2019; 06:40 Uhr)
info@wildbeimwild.com

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Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts: Massenhaftes Töten von männlichen Küken bleibt übergangsweise erlaubt!

Deutsches Tierschutzbüro e.V. – Newsletter vom 16.06.2019

Seit Jahren ist es nun schon flächendeckend in der Kritik: das Töten von männlichen Küken in der Eierindustrie. Bis heute ist es Standard, dass männliche Küken direkt kurz nach der Geburt getötet werden – durch Vergasen oder Schreddern. Denn in der hochindustrialisierten Massentierhaltung ist alles auf maximalen wirtschaftlichen Erfolg ausgelegt und darauf ausgerichtet. Die in der Eierindustrie genutzten Hühner sind daher speziell für eine hohe Leistung beim Eierlegen gezüchtet – somit werden jedoch die männlichen Küken nach dem Schlüpfen nicht gebraucht, da sie keinen Gewinn generieren, sondern nur Verlust – sie legen weder Eier, noch setzen sie ausreichend Fleisch an. Die einfache, wirtschaftliche und grausame Lösung der Agrarindustrie ist also die direkte Tötung – skandalöse Zustände in dieser Welt!

2013 wollte Nordrhein-Westfalen dieser Praxis endlich ein Ende setzen – auch, weil seit 2002 der Tierschutz eigentlich als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist. Dies mündete jedoch in einen grundlegenden Rechtsstreit um das Thema, der nun in letzter Instanz vergangenen Donnerstag das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beschäftigt hat. Und dessen Entscheidung lautete: das Töten der Küken bleibt vorübergehend erlaubt, bis Alternativen wirksam werden!

Das traurige Urteil zeigt nur einmal wieder die Untätigkeit unserer Politik im Bereich Tierschutz und Tierrechte – denn diese ist bei dieser Thematik wieder einmal jahrzehntelang untätig geblieben und hat keine Regelung geschaffen, die das Töten unterbindet. Das Bundesverwaltungsgericht lässt das Töten deshalb solange weiterhin zu, bis eine Alternativmethode praktikabel ist, die es unnötig macht – was hoffentlich nicht mehr allzu lang dauern sollte. Dann soll es endlich vorbei sein, mit der unsäglichen und grausamen Praxis des Tötens von männlichen Küken nur der Wirtschaftlichkeit wegen!

Eine gute und wichtige Sache hat dieses Urteil dennoch: das Gericht hat ganz klar festgehalten, dass die Interessen des Tierschutzes generell über wirtschaftlichen Interessen von Unternehmen stehen und Tiere nicht nur getötet werden dürften, weil sie wirtschaftlich unrentabel seien! Diese Aussage hilft hoffentlich in der Zukunft, dass Tierschutz und Tierrechte einen höheren Stellenwert einnehmen!

Trotzdem: Wir alle können jederzeit für die Tiere aktiv werden und Verantwortung übernehmen, indem wir Eier durch pflanzliche Alternativen tauschen. Denn solange es keine Nachfrage an Eiern gibt, werden auch keine Eier mehr produziert werden und es müssen keine Küken auf brutale Weise geschreddert werden!

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
www.tierschutzbuero.de/newslet…

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Deutsches Tierschutzbüro e.V. (16.06.2019; 01:17 Uhr)
keine-antwort@tierschutzbuero….

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Tierschutzland Deutschland? Wenn Wirtschaftlichkeit über ethische Vernunft siegt

PROVIEH e.V. – Newsletter vom 14.06.2019

INHALT:

– Millionenfaches Kükentöten geht weiter
– Kastenstandhaltung von Sauen
– Etappensieg: Bürgerinitiative gegen Käfighaltung erreicht über eine Million Unterschriften
– Termine

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
archive.newsletter2go.com/?n2g…

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Gesendet: Freitag, 14. Juni 2019 um 09:00 Uhr
Von: “PROVIEH e.V.” newsletter@provieh.de
An: pattersonmatpatt@gmx.de
Betreff: Millionenfaches Kükentöten geht weiter / Kastenstandhaltung von Sauen / Etappensieg: 1 Million Unterschriften gegen Käfighaltung

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Übersandt von:

Martina Patterson (16.06.2019; 00:35 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Die Schuld der Kirche am Elend der Tiere

Von Helmut F. Kaplan

Was ist eigentlich die letzte Rechtfertigung für den Missbrauch von Tieren? Womit begründen Menschen ihren grauenhaften Umgang mit Tieren? Am liebsten natürlich gar nicht. Aber wenn man sie gezielt fragt, wenn man sie „zwingt“, nachzudenken und Auskunft zu geben? Dann tauchen wohl vor allem Gedanken und Gefühle auf, die mit folgenden Stichworten charakterisiert werden können:

• „Vernunftbegabtheit des Menschen“,
• „Gottesebenbildlichkeit des Menschen“,
• „unsterbliche Seele des Menschen“.

Damit soll weder behauptet werden, dass die betreffenden Behauptungen bzw. Thesen oder deren Stellenwert im eigenen Denken und Fühlen den Menschen (voll) bewusst sind noch dass diese Behauptungen bzw. Thesen „theologisch korrekt“ verstanden oder formuliert werden. Aber meiner Erfahrung und Einschätzung nach spuken diese Vorstellungen als „Hauptverantwortliche“ für den schauerlichen Umgang mit Tieren durch die Hirne und Herzen der Menschen:

• So richtig „vernunftbegabt“ sind ja nur wir Menschen; nur wir verstehen die Welt, begreifen ihre Zusammenhänge.
• Nur wir Menschen sind nach Gottes Ebenbild erschaffen.
• Nur wir Menschen haben eine unsterbliche Seele.

Nun wollen wir uns einmal ansehen, wie es denn um die Vernünftigkeit dieser Behauptungen bzw. Thesen selbst bestellt ist? Bei der „Vernunftbegabtheit“ des Menschen beginnen die Probleme schon: Wir kennen doch alle Zeitgenossen, mit deren „Vernunftbegabtheit“ es, freundlich formuliert, nicht so weit her ist. Und zweifellos bestehen GROSSE UNTERSCHIEDE in der „Vernunftbegabtheit“ der Menschen: Es gibt „Hochbegabte“, Nobelpreisträger und Genies, andererseits das Heer der 08/15-Menschen, der „Fabrikware der Natur“, wie Schopenhauer sagt. Und dann gibt es natürlich noch die Dementen, Senilen und geistig Behinderten, die sich teilweise unzweifelhaft auf einem deutlich niedrigeren intellektuellen (bzw. Autonomie-) Niveau befinden als viele Tiere. …

Die Schuld der Kirche am Elend der Tiere

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Übersandt von:

Martina Patterson (15.06.2019; 23:56 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Über 100 Schweine verenden qualvoll auf Bauernhof

Großeinsatz auf einem Bauernhof in Nandlstadt: Weit über 100 Schweine sind dort qualvoll verendet.

Nandlstadt – Großeinsatz auf einem Bauernhof im Gemeindegebiet von Nandlstadt: Weit über 100 Schweine sind am Freitag auf einem landwirtschaftlichen Anwesen verendet. Dem Vernehmen nach ist eine Lüftungsanlage im Stall ausgefallen – und viele Tiere sind einen qualvollen Tod gestorben. …

www.merkur.de/lokales/freising…

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Übersandt von:

Martina Patterson (15.06.2019; 23:53 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Siehe auch:

Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 16.06.2019
twitter.com/fellbeisser

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