Bayerischer Jagdverband kritisiert Naturschutz-Praxis

“Der Wolf muss totgestreichelt werden”: Das kritisiert der Vizepräsident des Jagdverbands, Moritz Fürst zu Oettingen-Wallerstein, bei der Eröffnung der Messe “Jagen und Fischen” in Augsburg. Naturschutz-Richtlinien sind ihm zu Jäger-unfreundlich.

In Augsburg hat die Messe “Jagen und Fischen” begonnen. Der Vizepräsident des Bayerischen Jagdverbands ( www.br.de/nachrichten/bayern/w… ), Moritz Fürst zu Oettingen-Wallerstein, nahm die Eröffnung zum Anlass, um die derzeitige Naturschutz-Praxis zu kritisieren. “Der Wolf ( www.br.de/nachrichten/deutschl… ) muss totgestreichelt werden, da sträubt sich meine Jägerseele!”, so der Fürst. Der Rehbock dürfe nichts, der Biber ( www.br.de/nachrichten/bayern/j… ) und der Luchs ( www.br.de/nachrichten/bayern/l… ) alles. …

BR24 – 16.01.2020
www.br.de/nachrichten/bayern/b…

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Pferderipper-Attacke in Löberschütz – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

Pressekontakt:
Carolin von Schmude, +49 711 860591-528, CarolinVS@peta.de

Löberschütz / Stuttgart, 16. Januar 2020 – Fahndung nach Tierquäler: Einer Polizeimeldung ( www.presseportal.de/blaulicht/… ) zufolge attackierte ein Unbekannter vermutlich in der Nacht zu Freitag vergangener Woche zwei Pferde auf einer Koppel zwischen Löberschütz und Graitschen mit einem Messer. Der Täter stach auf den Hals der Tiere ein. Ein 12-jähriger Wallach starb durch die schweren Verletzungen. Eine Stute trug ebenfalls Wunden davon, konnte aber flüchten. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Das getötete Pferd wurde bereits obduziert. Die Polizei bittet unter der Telefonnummer 036428-640 um Zeugenhinweise. Wer hat im Zeitraum zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagnachmittag verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt? Die Koppel befindet sich am Radweg in einer Entfernung von nur 200 Metern zu den ersten Häusern von Löberschütz.

PETA setzt Belohnung aus
Um den Fall aufzuklären, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die den Tierquäler überführen, aus. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden und können sich telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail ( mailto:whistleblower@peta.de ) bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym. …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 16.01.2020
www.peta.de/pferderipper-attac…

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Füchse als Tollwutüberträger diffamiert: PETA fordert von Landrat Grabner sofortigen Stopp der Abschussprämie im Kreis Berchtesgadener Land

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Carolin von Schmude, +49 711 860591-528, CarolinVS@peta.de

Bad Reichenhall / Stuttgart, 16. Januar 2020 – Das Landratsamt Berchtesgadener Land in Bad Reichenhall hat eine Fuchsabschussprämie ausgesetzt und auf seiner Website Fehlinformationen über gesundheitliche Gefahren durch die Tollwut bei Füchsen verbreitet – dabei gilt Deutschland bereits seit 2008 als tollwutfrei. Die ursprüngliche Seite ist mittlerweile nicht mehr abrufbar, ein Antragsformular für die Abschussprämie existiert jedoch nach wie vor. PETA wandte sich vergangene Woche an Georg Grabner und appellierte an den Landrat, die Fuchsjagdprämie umgehend zurückzuziehen und keine falschen Informationen über Füchse zu publizieren. Die Tierrechtsorganisation fordert eine Stellungnahme zur Abkehr von der Abschussprämie und ein Fuchsjagdverbot im Kreis Berchtesgadener Land. …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 16.01.2020
www.peta.de/fuechse-als-tollwu…

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Verheerende Jahresbilanz: 10 Pferde starben 2019 auf deutschen Rennbahnen, 50 seit 2015 – PETA veröffentlicht Liste und fordert Ende von Hochleistungsrennen

Pressekontakt:
Carolin von Schmude, +49 711 860591-528, CarolinVS@peta.de

Stuttgart, 16. Januar 2020 – Mindestens zehn Pferde wurden 2019 aufgrund von Verletzungen auf deutschen Rennbahnen eingeschläfert. PETA veröffentlicht auf ihrer Website ( www.peta.de/Pferderennen ) nun eine Liste aller 50 Todesfälle seit 2015 und kritisiert die Branche scharf für die tierschutzwidrigen Veranstaltungen. Der Vorwurf: Rennställe, Rennvereine und Verbände haben ein System etabliert, in dem Pferde malträtiert und mit Peitschenschlägen zu Leistungen angetrieben werden, denen sie körperlich nicht gewachsen sind. Schwere Stürze, Brüche und Aortenabrisse sind die Folge. PETA sieht im Rennsport einen Verstoß gegen Paragraf 3 Absatz 1 des Tierschutzgesetzes und fordert die Bundesregierung mit einer neuen Onlinepetition ( www.peta.de/pferderennen-petit… ) auf, die kommerziellen Hochleistungsrennen zu verbieten.

„Bei den Todesfällen auf deutschen Pferderennbahnen handelt es sich nicht um Unfälle. Für Prestige und Profit werden die Tiere systematisch überfordert. Untersuchungen belegen, dass die Haut von Pferden an vielen Körperstellen dünner ist als die des Menschen. Die Peitschenhiebe schmerzen somit ganz besonders und die Tiere rennen regelrecht um ihr Leben“, so Jana Hoger, Fachreferentin bei PETA. „Die Politik muss endlich aufhören, beide Augen zuzudrücken. Sie muss der skrupellosen Branche einen Riegel vorschieben und die Tierquälerei auf deutschen Rennbahnen verbieten.“ …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 16.01.2020
www.peta.de/verheerende-jahres…

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PETA übt Kritik an der Messe “Jagen und Fischen”

(pm)

Begeisterte Jäger und Angler können sich ab heute auf der Messe “Jagen und Fischen” Augsburg informieren. Die Tierrechtsorganisation PETA übt nun scharfe Kritik an der Veranstaltung. Demnach gebe es keinen nachvollziehbaren Grund für die Jagd auf Tierarten wie Füchse, Vögel und Marder in deutschen Wäldern. “Dennoch töten Jäger bundesweit über fünf Millionen Wildtiere sowie mehrere Hunderttausend Katzen und Hunde pro Jahr vornehmlich als Freizeitbeschäftigung”, heißt es in einer Pressemitteilung der Organisation. …

StadtZeitung – 16.01.2020
www.stadtzeitung.de/augsburg-s…

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Datenbank zeigt die Realität im Tierversuchslabor – Ärzte gegen Tierversuche veröffentlicht Beschreibungen besonders absurder Tierversuche

Ärzte gegen Tierversuche e.V. – Pressemitteilung vom 16.01.2020

Tierversuche laufen immer noch im Verborgenen ab. Durch verdeckt gemachte Aufnahmen wie Ende 2019 beim Auftragslabor LPT im niedersächsischen Mienenbüttel dringen Bilder der Realität im Labor an die Öffentlichkeit und rufen Entsetzen hervor. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche geht einen anderen Weg, um die tierexperimentelle Forschung in Deutschland für die interessierte Öffentlichkeit transparent zu machen. Mit seiner weltweit einzigartigen Datenbank https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/datenbank-tierversuche dokumentiert der Verein seit drei Jahrzehnten ausschnitthaft Tierversuche in Deutschland. Dabei werten die Experten Fachzeitschriften aus, in denen Tierexperimentatoren ihre Artikel publizieren. Anhand von 10 aktuellen Beispielen zeigt der Ärzteverein wie grausam und absurd Tierversuche sind.

Obwohl der größte Teil der Tierversuche mit Steuergeldern finanziert wird, gibt es keine öffentlich zugänglichen Informationen darüber, wo wie viele und welche Tierversuche durchgeführt werden. Zwei staatlich gepflegte Datenbanken bieten nur wenige Informationen: animaltestinfo.de wurde 2013 aufgrund von EU-Recht durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eingerichtet. Hier kann zwar nach Tierarten und Forschungsbereichen gesucht werden, die Einträge sind aber anonymisiert, d.h., es gibt keine Angaben über Orte und Institutionen. Auch werden nur genehmigungspflichtige, nicht aber anzeigepflichtige Versuchsvorhaben erfasst. Im animalstudyregistry.org – seit 2018 ebenfalls vom BfR betrieben – können Experimentatoren ihre Studien auf freiwilliger Basis eintragen. Bislang sind gerade einmal 28 Einträge aus zwei Jahren darin zu finden. „Angeblich sollen damit Doppelversuche vermieden werden, aber solange die Einträge freiwillig sind, ist das Register nur Makulatur“, kommentiert Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende von Ärzte gegen Tierversuche.

In der datenbank-tierversuche.de von Ärzte gegen Tierversuche kann unter anderem nach Tierart, Forschungsbereich, Ort, Institution und Autor gesucht werden. Im Jahr 2019 hat der Verein seiner Datenbank 117 neue Beschreibungen hinzugefügt. Insgesamt sind es jetzt fast 5.000 Einträge. Die Sammlung ist bei weitem nicht vollständig, bietet aber angesichts des vollständigen Mangels an offiziellen Informationen einen wichtigen Einblick in die Tierversuchspraxis in Deutschland.

„Aus den Neueinträgen haben wir 10 ‚Highlights‘ zusammengestellt, die wieder einmal belegen, wie grausam, unsinnig und widersprüchlich Tierversuche sind“, erläutert Tierärztin Gericke. Diese Versuche fanden in Aachen, Berlin, Bochum, Göttingen, Hamburg, Hannover, Lübeck, Mannheim, Tübingen und Ulm statt. „Besonders absurd ist es, wenn psychische Krankheiten des Menschen, die vielfältigste Ursachen haben, im ‚Tiermodell‘ dargestellt werden sollen.“ Ein Beispiel: In Mannheim werden Ratten süchtig nach Alkohol oder Süßstoff gemacht: Den Tieren wird Wasser entzogen und durch Drücken eines Hebels können sie sich mit 10%-iger Alkohol- oder Saccharinlösung versorgen. Die Abgabe von Alkohol oder Saccharin wird mit unterschiedlichen Anreizen wie blinkendem Licht oder Gerüchen verknüpft. Durch Entzug dieser Substanzen und erneuter Zufuhr wird ein Suchtverhalten ausgelöst. Bei 28 Ratten wird zusätzlich in Narkose eine Kopfhalterung montiert und über ein Bohrloch ein Fluoreszenzfarbstoff in bestimmte Hirnregionen injiziert. Schließlich werden alle Tiere getötet.

„Unsere Datenbank belegt anhand unzähliger Beispiele, dass Tierversuche keineswegs zum Wohle des Menschen gemacht werden, sondern hauptsächlich, um wissenschaftliche Neugier zu befriedigen und um Artikel in möglichst hochrangigen Fachzeitschriften zu veröffentlichen, mit denen dann Drittmittel akquiriert werden können“, so Gericke abschließend.

Im Jahr 2018 wurden Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums zufolge in Deutschland 2,8 Millionen Tiere in Tierversuchen verwendet und allergrößtenteils getötet. Laut Ärzteverein ist die Zahl der Tiere im Labor allerdings um ein Vielfaches höher, da die vielen Tiere, die auf „Vorrat“ gehalten werden oder bei Genmanipulationen als „Ausschuss“ anfallen und getötet werden, nicht erfasst werden.

Weitere Informationen

www.datenbank-tierversuche.de
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/datenbank-tierversuche

Neue „Highlights“ in unserer Datenbank >> www.aerzte-gegen-tierversuche….

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Ärzte gegen Tierversuche e.V., Goethestraße 6-8, 51143 Köln, Tel.: 02203-9040990, Fax: 02203-9040991, info@aerzte-gegen-tierversuche…, www.aerzte-gegen-tierversuche….

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. besteht seit 1979 und ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Ärzten, Tierärzten und Naturwissenschaftlern, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen. Der Verein engagiert sich für eine moderne, humane Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden im Vordergrund stehen.

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Ärzte gegen Tierversuche (16.01.2020; 14:21 Uhr)
keineantwort@aerzte-gegen-tier…

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Gequälte Nerze im Biodiesel (Video)

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

Die Pelzzuchtindustrie in Deutschland ist Geschichte. Zu hoch wurden die Anforderungen an die Tierhaltung. Die Pelzindustrie siedelte sich im benachbarten Ausland an und hat neue Möglichkeiten entdeckt, mit den Tieren Geschäfte zu machen.

PETA zugespieltes Videomaterial zeigt, dass die in Schleswig-Holstein ansässige Tierkörperbeseitigungsanlage Rendac Jagel GmbH regelmäßig gehäutete Körper von Nerzen im großen Stil aus dänischen Pelzfarmen importiert.

Diese werden dort verarbeitet und gewinnbringend an Biodieselanlagen in den Niederlanden verkauft. Zudem wird das Tiermehl aus den Nerzen als Brennstoff für Zementwerke benutzt. Ohne es zu wissen, tragen Autofahrer und andere Verbraucher durch diese Geschäftspraktiken dazu bei, dass ausländische Nerzfarmen noch immer profitabel arbeiten können. PETA forderte die Rendac Jagel GmbH und die Landesregierung von Schleswig-Holstein schriftlich dazu auf, den Import von Tierkörpern aus ausländischen Pelzfarmen zu beenden. …

Wild beim Wild – 16.01.20200

Gequälte Nerze im Biodiesel

Siehe auch:

Gequälte Nerze im Biodiesel: PETA deckt auf, wie Tierkörperverwerter Rendac Jagel ahnungslose Verbraucher das blutige Geschäft auf dänischen Pelzfarmen unterstützen lässt
www.peta.de/gequaelte-nerze-im…

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Bianca: “Ich möchte mich gegen Tierversuche einsetzen” (Video)

Mit Marken, die Tierversuche machen, möchte die 18-jährige Bianca nicht arbeiten. Die Aachenerin setzt sich für den Umweltschutz ein, ernährt sich vegetarisch und versucht auf Plastik zu verzichten, sie hofft damit vielen Menschen ein Vorbild zu sein.

ProSieben – 16.01.2020; 10:00 Uhr
www.prosieben.de/tv/germanys-n…

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Ich habe einen Monat lang vegan gelebt und musste mich der unangenehmen Wahrheit über Fleischesser stellen

KOMMENTAR

Lasst mich raten: Ihr habt auf diesen Artikel geklickt, weil ihr schon beim Überfliegen der Überschrift entschieden habt, mich zu hassen. Ich will es euch leicht machen. Ja, für diese Zeilen werdet ihr mich hassen. Nur zu. Ich wusste das schon, bevor ich auch nur ein Wort getippt hatte, doch ich schreibe diesen Kommentar trotzdem. Warum? Weil ich im Februar einen Monat lang ausschließlich vegan gegessen ( www.businessinsider.de/strateg… ) und dabei vor allem eines gelernt habe: Ernährung ist eine Religion. Und Fleischesser sind ihre radikalsten Verfechter. …

Business Insider Deutschland – 16.01.2020

Ich habe einen Monat lang vegan gelebt und musste mich der unangenehmen Wahrheit über Fleischesser stellen

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Tierversuche In Niedersachsen: Sind Tests an Affen heute noch nötig?

von Lars Laue

Die Landespolitik diskutiert über den Sinn von Tierversuchen. Und holt sich Meinungen von Experten ein, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Hannover – Heikles Thema im Landtags-Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Brauchen wir noch Tierversuche? An diesem Thema scheiden sich nicht nur ethische Debatten in der Gesellschaft, sondern auch die Gelehrten – befeuert durch Berichte über Missstände in einem Tierversuchslabor in Mienenbüttel im Kreis Harburg. …

Nordwest-Zeitung – 16.01.2020
www.nwzonline.de/politik/hanno…

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 16.01.2020
twitter.com/fellbeisser

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