Nach zahlreichen Vorfällen: Hunde bei Hitze im Auto lassen: Tierschützer fordern Haltungsverbot

von Bunte.de Redaktion

Verantwortungslosigkeit soll bestraft werden: Der Deutsche Tierschutzbund fordert Hundebesitzern, die ihre Tiere bei Hitze im Auto lassen, die Haltung zu verbieten.

Die Sommer werden immer heißer. Und Geschichten von Hunden, die aus überhitzten Autos gerettet ( www.bunte.de/family/bewegende-… ) werden mussten, sind leider längst keine Einzelfälle mehr. Wer die Medien in den vergangenen Wochen verfolgt hat, musste immer wieder darüber stolpern. Insofern ist ein Vorstoß des Deutschen Tierschutzbundes nur folgerichtig, der ein härteres Vorgehen gegen die Halter fordert. In einem Interview, das Verbandspräsident Thomas Schröder der Neuen Osnabrücker Zeitung “noz.de” gegeben hat, sind seine Worte eindeutig: Er fordert in solchen Fällen ein Haltungsverbot. …

BUNTE.de – 14.09.2020; 15:33 Uhr
www.bunte.de/family/bewegende-…

**********

Europäischer Gerichtshof: Religiöse Riten wichtiger als Tierschutz?

Von Daniela Wakonigg

Ein flämisches Gesetz verbietet die rituelle Schlachtung von Tieren ohne vorherige Betäubung. Gegen das Gesetz klagten jüdische und muslimische Vereinigungen. Der mit dem Verfahren befasste Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs schlägt sich auf ihre Seite. Er hält das flämische Gesetz für unionsrechtswidrig.

Strenggläubige Juden und Muslime sind der Auffassung, dass sie nur Fleisch von vollständig ausgebluteten Tieren essen dürfen, weil dies in religiösen Schriften des Judentums und des Islam geschrieben steht. Ein vollständiges Ausbluten des Tiers kann jedoch nur erreicht werden, wenn ihm ohne vorherige Betäubung und bei vollem Bewusstsein die Kehle mit den entsprechenden Blutgefäßen durchgeschnitten wird. Durch Schmerz und Angst schlägt das Herz des Tiers im Todeskampf schneller und befördert so mehr Blut aus dem Körper. Diese im Judentum und Islam verbreitete rituelle Schlachtmethode wird “Schächten” genannt. …

hpd.de – 14.09.2020
hpd.de/artikel/religioese-rite…

**********

So schädlich sind Hunde für die Umwelt und das Klima

Von Viola Ulrich

Sie sind unsere ältesten Haustiere und avancierten im Laufe der Zeit zu unserem sprichwörtlichen „besten Freund“. Doch Hunde haben auch eine negative Kehrseite: Die Vierbeiner belasten Umwelt und Klima. …

DIE WELT – 14.09.2020; 14:16 Uhr
www.welt.de/kmpkt/article21483…

**********

Gewalt gegen Tiere: Circus Belly fällt im Tierschutz durch

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 14.09.2020

Rückfragehinweis:
Mag. Heidi Lacroix 0699 160 91 829, medien@vgt.at

Von einem Besuch dieses Zirkus wird aus Tierschutzsicht abgeraten

Kurz vor dem Corona Lock-Down im Frühjahr haben Tierschützer_innen des VGT den Circus Belly und seinen Umgang mit Tieren auf Herz und Nieren geprüft. Bedrückendes Fazit: Tierschützer_innen sollten von einem Besuch dieses Zirkus dringend Abstand nehmen.

Der VGT hat nach langer Kampagnenarbeit 2005 ein Wildtierverbot im Zirkus für Österreich errungen. Leider dürfen Haustiere (dazu gehören z.B. auch Kamele und Lamas) nach wie vor im Zirkus auftreten.

Im Zirkus Belly waren bei der besuchten Vorstellung u.a. Hunde, Pferde, Ponys und Rinder zu sehen. Für alle Tiere war die Lautstärke der Musiknummern viel zu groß. Das laute Klatschen bedeutet für die empfindsamen Tierohren zusätzlichen Stress.

Sowohl die Ponys als auch die Pferde waren viel zu kurz ausgebunden. In einem Fall wurde bei einem Pony sogar Anzeige wegen Verdachts auf Rollkur erstattet.

Auch andere Formen von Gewalt wurden während der Vorstellung von den Tierschützer_innen beobachtet und dokumentiert. Gegen ein Pony wurde die Peitsche eingesetzt, das Tier schlägt danach aus. Auch bei der Rinder-Dressurnummer kommt die Peitsche zum Einsatz. Ein Peitschenhieb gegen ein Pferd bei einer weiteren Tiernummer wurde ebenfalls auf Video festgehalten. Der VGT verurteilt derartige Dressurmethoden aufs Schärfste und hat Anzeige wegen Tierquälerei bei der zuständigen Behörde erstattet.

(…)

Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

———-

Verein Gegen Tierfabriken (14.09.2020; 13:21 Uhr)
medien@vgt.at

**********

VIER PFOTEN Statement zum Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 14.09.2020

Afrikanische Schweinepest wirft erneut Systemfrage auf – Exportorientierung kommt Gesellschaft und Tiere teuer zu stehen

Hamburg, 14. September 2020 – Wegen eines mit der Afrikanischen Schweinepest infizierten Wildschweinkadavers im Kreis Spree-Neiße in Brandenburg fürchtet die Fleischindustrie um ihr Exportgeschäft außerhalb der EU. VIER PFOTEN kritisiert die bisher nur auf Exportausfälle fokussierte Debatte.

„VIER PFOTEN fordert eine sachliche und differenzierte Diskussion zur Seuchenprävention der Afrikanischen Schweinepest, anstatt Wildschweine pauschal zum Sündenbock zu machen. Die hochsubventionierte Intensivtierhaltung, die vielen Tiertransporte sowie kontaminiertes Schweinefleisch oder daraus hergestellte Erzeugnisse sind hauptverantwortlich für die rasche Verbreitung von Tierseuchen. Eine Verringerung der Tierzahlen und Bestandsdichten sowie kürzere Transportwege und ein Verbot von Langstreckentransporten würden an den Ursachen ansetzen. Zudem müssen die Entwicklung und der Einsatz von geeigneten Impfstoffen vorangetrieben werden, um das Leben der Tiere zu schützen. Das nur aus handelspolitischen Gründen bestehende Verbot von präventiven Impfungen muss von der EU aufgehoben werden.
Die Nutztierhaltung in Deutschland muss sich grundlegend verändern. Dies verdeutlichen die in immer kürzeren Abständen aufkommenden Krisen und Skandale. Gerade durch die in den vergangenen Jahren vorangeschrittene Zentralisierung der Schlachthöfe sowie Exportorientierung der deutschen Fleischwirtschaft ins EU-Ausland haben sich globale Abhängigkeiten gebildet, die nicht krisenfest sind. Hier muss Politik regulierend eingreifen“, sagt Ina Müller-Arnke, Nutztierexpertin bei VIER PFOTEN Deutschland.

VIER PFOTEN fordert:

• Drastische Reduktion der Tierzahlen, Verringerung der Tierbestände

• Sofortiger Stopp aller Langstrecken-Tiertransporte sowie aller Tiertransporte in und aus betroffenen Regionen

• Erhöhung und bessere Implementierung von Vorkehrungen gegen Ansteckungen auf Betrieben sowie auf allen Transportwegen und in der gesamten Produktionskette

• Keine Massentötungspolitik als alleinige Bekämpfungsmaßnahme, der ethische Wert eines jeden Tieres muss eine wesentliche Rolle spielen

• Notwendige Tötungen müssen unter allen Umständen schmerzlos und frei von Leid ablaufen

• Erlaubnis und Förderung der Entwicklung von geeigneten Impfstoffen gegen die Afrikanische Schweinepest. Entwicklung und Anwendung von Markerimpfstoffen, anhand derer geimpfte von ungeimpften Tieren unterschieden werden können

• Dezentralisierung von tierhaltenden Betrieben und Schlachthöfen, Förderung kleinerer Betriebe mit weniger Tieren, Förderung kleinerer und mittelgroßer Schlachtbetriebe – kürzere Anfahrtswege, weniger Sammeltransporte., weil dies dem Verbreitungsrisiko entgegenwirkt

• Verbot von Langzeit-Lebendtiertransporten, damit die Afrikanische Schweinepest nicht ihr Verbreitungsgebiet ausdehnen kann

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

(…)

Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

VIER PFOTEN Statement zum Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland

———-

Oliver Windhorst (14.09.2020; 10:28 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

**********

Film über Kastenstand gestern bei VOX (!) zur besten Sendezeit (!)

foodwatch e.V. – Newsletter vom 13.09.2020

—–

Gesendet: Sonntag, 13. September 2020 um 09:46 Uhr
Von: “Simone Forgé” s.forge@posteo.de
Betreff: Film über Kastenstand gestern bei VOX (!) zur besten Sendezeit (!)
in einem Haustiermagazin (“Hund, Katze, Maus”).

—–

Simone Forgé
simone.forge@menschfairtier.de

Spendenkonto:
mensch fair tier e.V.
DE59 5003 1000 1072 0760 08
Triodos Bank

www.menschfairtier.de

———-

Übersandt von:
Martina Patterson (13.09.2020; 20:39 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

**********

PM zur Afrikanischen Schweinepest

Bundesverband Tierschutz e.V. – Pressemeldung vom 13.09.2020

Keine Tötung gesunder Schweinebestände in Brandenburg

Bundesverband Tierschutz e.V., Berlin 13. September 2020. Seit das Friedrich-Löffler-Institut am vergangenen Mittwoch an einem verendeten Wildschwein in Brandenburg die Afrikanische Schweinepest nachwies, geht unter Landwirten die Angst um, dass sich das Virus rasant unter den Hausschweinebeständen ausbreiten könnte. Südkorea und zuletzt China haben bereits einen Importstopp für deutsches Schweinefleisch erlassen.

2018 hatte China nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest scharfe Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens im Land ergriffen und Millionen Schweine töten lassen. Eine „vorsorgliche“ Keulung nicht infizierter Tiere lehnen deutsche Tierschutzorganisationen strikt ab, so auch der Bundesverband Tierschutz. „Keinesfalls dürfen gesunde Schweine getötet werden, ohne dass die Infektion innerhalb eines Bestandes nachgewiesen wurde“, fordert Dr. Jörg Styrie mit Blick auf das Tierschutzgesetz, das für die Tötung von Tieren einen „vernünftigen Grund“ verlangt (§1 Tierschutzgesetz).

„Das tote Wildschwein wurde im Oder-Neiße-Kreis in Brandenburg gefunden“, sagt der BVT-Geschäftsführer weiter. „Jetzt muss es vorrangig darum gehen, das Gebiet einzugrenzen und zu schauen, ob es weitere Fälle in der Region gibt.“ Gleichfalls müsse der Personen- und Fahrzeugverkehr zu und von den Schweinehaltenden Betrieben eingeschränkt werden, um eine mögliche Ausbreitung der Infektion verhindern.

Die Afrikanische Schweinepest, erstmalig nun auch in Deutschland nachgewiesen, ist für Wild- und Hausschweine tödlich, für Menschen jedoch ungefährlich. „Dass sich das Virus im Ernstfall so großflächig unter Schweinebeständen ausbreitet“, so Dr. Jörg Styrie, „ist der Intensivtierhaltung geschuldet. Solange die Überproduktion von billigem Fleisch politisch gewollt ist und weiterhin eine artwidrige Tierhaltung mit allen bekannten Problemen praktiziert wird, müssen wir mit dem Ausbruch von Infektionen in den Megaställen rechnen.“

Der Bundesverband Tierschutz e.V. setzt sich seit langem für eine Agrarwende ein. Verringerung der Tierbestände, Tierhaltung ausschließlich unter artgerechten Bedingungen und eine Reduzierung des Fleischkonsums bei entsprechend zurückgefahrener Produktion sind die Eckpunkte einer neuen landwirtschaftlichen Ausrichtung, wie es der BVT fordert.

—–

Bundesverband Tierschutz e.V.
Pressestelle Berlin

030 – 80 58 33 38
lotz@bv-tierschutz.de

www.bv-tierschutz.de

Unterzeichnen Sie unsere Petition zur Abschaffung der Massentierhaltung:
chng.it/GkL7mLzQd6

———-

Claudia Lotz (13.09.2020; 19:12 Uhr)
lotz@bv-tierschutz.de

**********

Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 14.09.2020
twitter.com/fellbeisser

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein