PRESSESPIEGEL (13.06.2019)

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Warum das Küken-Urteil ein wichtiger Schritt für den Tierschutz ist (Video)

Von Wolfgang Janisch

• Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass das Töten von männlichen Küken nur noch übergangsweise erlaubt ist.

• Ein Urteil, das manchen Tierschützern nicht entschieden genug klingen mag – aber ein wichtiger Schritt im Tierschutz ist: Erstmals wird dem Leben des Tieres ein “Eigenwert” zuerkannt.

• Damit ist das Töten von Eintagsküken aus rein wirtschaftlichen Interessen kein “vernünftiger Grund” mehr im Sinne des Tierschutzgesetzes.

Natürlich hätten sich Tierschützer ein entschiedeneres Signal gewünscht. Ein machtvolles Wort des Bundesverwaltungsgerichts, das dem massenhaften Töten männlicher Küken ( www.sueddeutsche.de/thema/K%C3… ) in Brütereien von heute auf morgen ein Ende bereitet hätte: Das wäre das erhoffte starke Signal für den Tierschutz gewesen. Die obersten Verwaltungsrichter in Leipzig haben sich indes für einen pragmatischen Weg entschieden. Die Brütereien dürfen vorerst bei ihrer Praxis bleiben, die wirtschaftlich “nutzlosen” männlichen Küken sofort nach dem Schlüpfen in den Tod zu schicken – weil angeblich eine Lösung bereits in Sicht ist: Die Geschlechtsbestimmung im Ei soll so weit entwickelt sein, dass es womöglich bald eine Alternative zum millionenfachen Kükentod geben soll. Die beiden nordrhein-westfälischen Betriebe, die gegen die vom Land verfügte Beendigung des Tötens geklagt hatten, haben Zeit gewonnen. …

Ausführlich-Süddeutsche.de – 13.06.2019; 15:22 Uhr
www.sueddeutsche.de/wirtschaft…

Siehe auch:

Urteil zum Kükentöten: Richtungsweisender Erfolg für den Tierschutz
www.wallstreet-online.de/nachr…

Geflügelwirtschaft: Darum stärkt das Urteil zum Kükentöten den Tierschutz (Video)
www.spiegel.de/wirtschaft/bund…

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Erfolg: Wachtelanlage in Lübeck stellt den Betrieb ein!

Deutsches Tierschutzbüro e.V. – Newsletter vom 13.06.2019

Es gibt einen Erfolg im Zuge unserer Undercover-Recherche in Wachtelbetrieben zu vermelden ( Video: www.tierschutzbuero.de/erfolg-… )! Denn die Anlage in Lübeck, in welcher wir unter anderem ermittelt hatten, hat nun ganz offiziell den Betrieb eingestellt! Somit haben wir zumindest schon einmal einen kleinen Erfolg für die Tiere erreicht – denn dort werden in Zukunft keine Tiere mehr ausgebeutet und gequält.

Mehr als 2.000 Tiere hielt der Betreiber in kleinen Käfigen der 20 Jahre alten Anlage und durch die nicht ansatzweise artgerechte Haltung gab es auch hier unter den Tieren viele Verletzungen und auffällige Verhaltensstörungen. Die unmöglichen Zustände vor Ort wollte der Betreiber durch sporadische Modifizierungen, wie Pappen auf den Käfigböden oder Plastikcontainern als Scharrboxen, sogar noch als Bodenhaltung einstufen lassen! Ein Skandal!

Doch dazu kommt es zum Glück nun nicht mehr. Denn nach unseren Enthüllungen, dem großen Medienecho und Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft hat der Besitzer der Lübecker Anlage nun selbst entschlossen, den Betrieb einzustellen und aufzulösen! Somit konnten wir mit unserer Undercover-Recherche einen kleinen Sieg für die Tiere erringen. Aber Leider gibt es natürlich immer noch genug Wachtelanlagen und viele andere Massentierhaltungsbetriebe, in denen weiter Tiere leiden müssen. Deswegen werden wir natürlich auch in Zukunft weiter ermitteln, um den Tieren unsere Stimme zu geben und eine tierqualfreiere Welt voran zu treiben.

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
www.tierschutzbuero.de/newslet…

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Deutsches Tierschutzbüro e.V. (13.06.2019; 12:50 Uhr)
keine-antwort@tierschutzbuero….

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Im Geflecht der Agrarlobby

Bericht in der Süddeutschen über Johannes Röring, Schweinemäster und CDU-Bundestagsabgeordneter.

Johannes Röring sitzt für die CDU als Agrarexperte im Bundestag, seine angeblich 15 Nebenjobs hat er allerdings nicht korrekt angegeben. Dafür erhielt er nun eine Strafe, die selten ausgesprochen wird im parlamentarischen Betrieb.

www.sueddeutsche.de/politik/bu…

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Übersandt von:

Martina Patterson (13.06.2019; 12:19 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Bundesverwaltungsgericht erlaubt vorerst weiter Kükentöten

VIER PFOTEN fordert sofortigen Stopp der massenhaften Kükentötungen

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 13.06.2019

Leipzig/Hamburg, 13. Juni 2019 – Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass bei rein wirtschaftlichen Interessen kein vernünftiger Grund vorliegt, der die Tötung von Millionen männlicher Küken rechtfertigt. Doch da bislang noch keine Alternativen praxisreif sind, dürfen die Brütereien vorerst weiter Eintagsküken vernichten. Für die Tötung und Entsorgung von rund 48 Millionen sogenannten Bruderküken, bestehe aktuell noch ein vernünftiger Grund: Die Aufzucht männlicher Küken sei unwirtschaftlich. Schon vor Verkündung des Urteils stand VIER PFOTEN gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund und der Erna-Graff-Stiftung an der Seite der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Mit Hilfe einer symbolischen Kükenschredder-Maschine demonstrierten die Tierschützer gegen das brutale Massentöten. Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN fordert einen sofortigen Stopp der Massentötungen.

„Das Urteil bestätigt das Staatsziel Tierschutz: Keinem Tier darf unnötig Schaden zugefügt werden. Rein wirtschaftliche Interessen sind kein vernünftiger Grund. Trotzdem bleibt die Tötung von leidensfähigen Küken erlaubt, bis Alternativen zur Verfügung stehen. Wann das soweit sein wird, ist völlig unklar. Die zugesprochene Übergangszeit bremst zudem tierschutzgerechtere Alternativen wie das Zweinutzungshuhn aus”, sagt Rüdiger Jürgensen, Country Director bei VIER PFOTEN Deutschland. „Das Urteil setzt auf die Geschlechtsbestimmung im Ei und fördert damit weiter die Hochleistungszucht, die für die Legehennen mit großen gesundheitlichen Problemen verbunden ist. Dieses Urteil ändert nichts am bestehenden pervertierten System der Intensivtierhaltung. Männliche Küken bleiben weiterhin wertlos. Das massenhafte und grausame Töten in den Brütereien muss jetzt ein Ende haben.“

Zum Hintergrund:

Jährlich werden rund 48 Millionen männliche Eintagsküken, sogenannte Bruderküken, in Deutschland getötet. Der Grund: Da die Tiere von Hochleistung-Legelinien abstammen und nur langsam Fleisch ansetzen, wird ihre Aufzucht als unwirtschaftlich angesehen. Nordrhein-Westfalen erließ 2013 ein landesweites Verbot der Tötungen. Doch mehrere Brütereien klagten dagegen, da sie sich wirtschaftlich benachteiligt fühlten. Das Oberverwaltungsgericht in Münster gab der Klage statt. Nun musste das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheiden, ob die Tötung von Millionen Küken mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist. Nach dem deutschen Tierschutzgesetz ist die Tötung von Wirbeltieren nur dann zulässig, wenn ein „vernünftiger Grund“ vorliegt. VIER PFOTEN sieht die Politik in der Pflicht zu handeln: es ist Zeit, die Weichen in Richtung einer tiergerechten Hühnerzucht zu stellen.

Weitere Informationen über nachhaltige Lösungen für Eintagsküken finden Sie hier: www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

(…)

Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Bundesverwaltungsgericht erlaubt vorerst weiter Kükentöten

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Bianca Klement (13.06.2019; 11:29 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Bitte helft den Meeresschildkröten in Malaysia

Rettet den Regenwald e.V. – Newsletter vom 13.06.2019

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die tropische Küste im Süden der Insel Penang in Malaysia ist ein Naturparadies. Meeresschildkröten landen an den Stränden an, um dort ihre Eier abzulegen. In dem fischreichen Meeresgebiet kommen auch Chinesische Weiße Delfine und Glattschweinswale vor.

Doch ein Projekt zum Bau von Luxuswohnungen bedroht die Umwelt. Drei künstliche Inseln sollen im Meer aufgeschüttet werden, um den Baugrund zu schaffen. Der dafür benötigte Sand soll an der Küste der malaysischen Halbinsel abgebaut werden – und droht auch hier einzigartige Natur zu zerstören.

Auch die Einwohner sind betroffen. Die dort seit Generationen fischenden Kleinfischer drohen ihre Lebensgrundlagen zu verlieren.

Bitte unterstützen Sie die Petition von 45 Organisationen aus Malaysia an die Regierung des Landes:

ZUR PETITION:
www.regenwald.org/petitionen/1…

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
www.regenwald.org/newsletter/3…

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Rettet den Regenwald e.V. (13.06.2019; 10:53 Uhr)
action@regenwald.org

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Abstimmung zum Vollspaltenverbot Schweine: Die FPÖ hat den Tierschutz verraten!

Rückfragen & Kontakt:
VGT – Verein gegen Tierfabriken
DDr. Martin Balluch
Kampagnenleitung
01 929 14 98
medien@vgt.at
vgt.at

Die FPÖ stimmte gegen einen Fristsetzungsantrag, um auf diese Weise drei harmlose Verbesserungen für Tiere, darunter die Strohpflicht für Schweine, zu verhindern.

… VGT-Obmann Martin Balluch ist erbost: „Jetzt hat sich die FPÖ klar deklariert: kein Herz für Tiere, kein Stroh für Schweine, keine Narkose für Schweinekinder bei der Kastration und die männlichen Eintagsküken sollen ruhig lebendig zermahlen werden. Hauptsache unsere Tierindustrie produziert am billigsten und tierquälerischsten Niveau. Besser das Schnitzel kostet nur ein paar Euro, so offenbar die FPÖ, als die Schweine haben wenigstens die Möglichkeit, weich und sauber zu liegen! Wir werden alles daran setzen, zur nächsten Wahl die Menschen über die schändliche Rolle der FPÖ bei dieser Abstimmung zu informieren, sodass die Tierschützer_innen von dieser Partei nicht mehr so eiskalt getäuscht werden!“

APA OTS (Pressemitteilung) – 13.06.2019; 09:13 Uhr
www.ots.at/presseaussendung/OT…

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Tierquäler verfüttert lebende Fuchsbabys an seine Hunde

Von RND/mat

Ein Jäger aus England hat vier lebendige Fuchsbabys an seine Hunde verfüttert. Ein Gericht entschied jetzt, der Mann darf seine Hunde weiter halten. Das Entsetzen bei Tierschützern ist groß.

Birmingham – In England hat ein Mann seine Hunde mit lebendigen Fuchswelpen gefüttert. Ein Gericht verurteilte ihn nun wegen Tierquälerei – doch die Hunde darf er weiter behalten.

Der 40-Jährige wurde dabei gefilmt, wie er die wehrlosen kleinen Füchse in den Zwingern zu seinen Hunden wirft. Die Tiere sollten laut einem Bericht des „Independent“ so darauf trainiert werden, Füchse zu töten. …

Dresdner Neueste Nachrichten – 13.06.2019; 06:49 Uhr
www.dnn.de/Nachrichten/Panoram…

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Lob von Tierschützern: Kanada verbietet Haltung und Zucht von Walen und Delfinen in Gefangenschaft

von afp

Ein Freizeitpark und ein Aquarium dürfen ihre Tiere trotzdem behalten.

Ottawa | Das kanadische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das die Haltung und Zucht von Walen und Delfinen in Gefangenschaft verbietet. Der Gesetzentwurf, der schon 2015 eingebracht und am Montag nun von den Abgeordneten beschlossen wurde, ändert das kanadische Strafgesetzbuch. Die Haltung und die Zucht von Meeressäugern sind damit künftig verboten. …

svz.de – 12.06.2019; 21:42 Uhr
www.svz.de/deutschland-welt/pa…

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Ärzte gegen Tierversuche e.V. – Newsletter vom 12.06.2019

INHALT:

– Menschliche Mini-Gehirne liefern neue Erkenntnisse zur Alzheimer-Erkrankung
– Jetzt online: unser Jahresbericht 2018
– Einladung: Thema Tierversuche in der Schule – Vortrag & mehr in Köln
– Spenden-Verdopplungsaktion: Sie sind großartig!
– Termine

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
t98109649.emailsys1a.net/maili…

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Ärzte gegen Tierversuche e.V. (12.06.2019; 17:38 Uhr)
keineantwort@aerzte-gegen-tier…

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Tierärzte helfen / Tierärzte gesucht

Liebe Tierfreunde,

diese Seite fand ich zufällig im Internet. Ich gebe es einmal so weiter: Vielleicht kann man dieses Konzept weiter ausbauen?
www.couch-gesucht.de/html/tier…

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Von: Wissensmanufaktur – Pia Kästner pia.kaestner@wissensmanufaktur…
Date: Di., 11. Juni 2019 um 23:08 Uhr
Subject: Tierärzte helfen: www.couch-gesucht.de/html/tier…

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Übersandt von:

Martina Patterson (12.06.2019; 16:54 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Siehe auch:

Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 13.06.2019
twitter.com/fellbeisser

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