Mehr Tierschutz im Stall: Muss Fleisch wirklich teurer werden?

Von Claudia Ehrenstein, Reinhard Mohr

Durch die Massenhaltung sind tierische Produkte heute so billig wie nie zuvor. Aktivisten und Politiker fordern deshalb einen Preisaufschlag, der dem Tierwohl zugute kommen soll. Sollte Fleisch wirklich teurer werden? Ein Pro und Contra. …

DIE WELT – 12.02.2020; 15:08 Uhr
www.welt.de/debatte/kommentare…

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Europäisches Parlament fordert verpflichtende Registrierung aller Hunde und Katzen

VIER PFOTEN begrüßt Meilenstein-Entscheidung gegen illegalen Welpenhandel

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 12.02.2020

Hamburg/Brüssel, 12. Februar 2020 – Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN bezeichnet die heutige Forderung des Europäischen Parlaments nach einem EU-Aktionsplan, der die Strafverfolgung von illegalen Tierhändlern erleichtert, als „Meilenstein im Kampf gegen die europäische Welpenmafia“.

Das Parlament verabschiedete heute einen Antrag, der die Strafverfolgung von illegalen Tierhändlern erleichtert, härtere Sanktionen gegen alle am illegalen Handel Beteiligten verhängt und Zoll- und Veterinärbeamten zusätzliche Kapazitäten zur Aufdeckung von Welpenschmugglern gibt.

„Die verpflichtende Identifizierung und Registrierung aller Katzen und Hunde ist ein Meilenstein im Kampf gegen den illegalen Haustierhandel. Strenge Vorschriften, die Händler daran hindern, illegal importierte und ungeimpfte oder kranke Tiere auf Online-Plattformen zu verkaufen, werden Mensch und Tier gleichermaßen schützen“, sagt Pierre Sultana, Direktor des European Policy Office für VIER PFOTEN in Brüssel. Der Antrag des Parlaments verlangt zusätzlich, dass alle am Leben eines Tieres Beteiligten, insbesondere Züchter, Verkäufer, Tierarzt, Transporteur und Besitzer mit einer Registrierungsnummer in einer Datenbank aufgenommen werden. So soll mehr Transparenz bezüglich der Herkunft der Tiere erreicht werden.

Darüber hinaus soll die Online-Werbung für Haustiere reguliert und somit Käufer von Haustieren vor Betrügern geschützt werden. Die Europäische Kommission sowie die Mitgliedsstaaten sind gefragt, diese vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen.

VIER PFOTEN appelliert an die EU-Kommission, endlich angemessene Vorschriften und Kontrollen durchzusetzen, denn „der illegale Haustierhandel verursacht jedes Jahr unsägliches Leid für Millionen von Hunden und Katzen“, so Sultana.

VIER PFOTEN kämpft seit Jahren gegen den illegalen Welpenhandel. Im Antrag des EU Parlaments sind jetzt VIER PFOTEN Forderungen zu finden. In den meisten Mitgliedsstaaten gibt es bereits Regulierungen bezüglich der Identifizierung und Registrierung (I&R) von Hunden und Katzen. Was aber fehlt, sind eine EU-weite Angleichung der I&R-Systeme sowie vernetzte Datenbanken. Der verabschiedete Antrag baut auf dem bestehenden „Koordinierten Kontrollplan der EU“ auf, der sich auf den Online-Verkauf von Hunden und Katzen fokussiert. Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen in diesem Plan gehören Partnerschaften zwischen Behörden, Websites, Datenbanken und Tierschutzorganisationen, um gegen irreführende Werbung für Haustiere vorzugehen. Außerdem soll eine verpflichtende Identitätsprüfung für jeden durchgeführt werden, der Haustiere über Online-Plattformen verkauft. „Schätzungsweise 2,4 Millionen Hunde werden jedes Jahr über Europas führende Kleinanzeigen-Websites gehandelt, viele davon aus unklarer Herkunft. Diese Welpen werden unter schlechten, unhygienischen Bedingungen gezüchtet. Einige überleben nicht mehr als ein paar Tage nach dem Kauf. Anonymität treibt den illegalen Welpenhandel nur weiter an. Deshalb ist es umso wichtiger, dass das EU-Parlament diese Schritte unterstützt, gegen Welpenhändler vorgeht und das Bewusstsein der Verbraucher verbessert“, sagt Joanna Randall, Leiterin der Internationalen Heimtierkampagnen bei VIER PFOTEN.

Weitere Informationen zu VIER PFOTEN und dem illegalen Welpenhandel finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Europäisches Parlament fordert verpflichtende Registrierung aller Hunde und Katzen

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Susanne von Pölnitz (12.02.2020; 14:10 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Branche im Umbruch: Kommt der Fisch der Zukunft vom Feld?

de.finance.yahoo.com/nachricht…

Na also. Auffällig ist, dass die Medien sich kollektiv einer abgesprochenen Terminologie und Wertschätzung als Begründung von Vegetarismus und Veganismus bedienen.

Umwelt, Klima, Gesundheit, Nachhaltigkeit. Ethik, Moral wird bewusst und zielgerecht ausgespart. Bei Fleisch handelt es sich nicht um ein Produkt das durch Erstickung von Leben und Bewusstsein gewonnen wird. Bei Fleisch handelt es sich um ein “natürliches” Produkt, dessen Verbrauch keinerlei Gewissensbisse erfordert, wird suggeriert. Niemand muss sich schämen, Fleisch zu essen. NOCH NICHT.

Warten wir mal zwei Jahre und schauen uns dann die Kundschaft vor der Fleischtheke an.

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Gesendet: Mittwoch, 12. Februar 2020 um 13:49 Uhr
Von: “Bernd Wolfgang Meyer” bernd-wolfgang.meyer@t-online….
Betreff: Branche im Umbruch: Kommt der Fisch der Zukunft vom Feld?

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Übersandt von:
Martina Patterson (12.02.2020; 13:22 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Doku “Anders essen” 27.02. – 04.03. im Kino

langbein-partner.com/home/deta…

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Gesendet: Montag, 10. Februar 2020 um 12:59 Uhr
Von: “Simone Forgé” simone.forge@menschfairtier.de
Betreff: Doku “Anders essen” 27.02. – 04.03. im Kino

Anbei der “Spielplan”

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Simone Forgé
simone.forge@menschfairtier.de

www.menschfairtier.de/

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Übersandt von:
Martina Patterson (12.02.2020; 13:22 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Landwirtschaftsministerin Klöckner in Giessen – Interview mit Kirsten Tönnies, Claudia Preuss-Überschär und einem Schweinemäster (Video)

Gesendet: Mittwoch, 12. Februar 2020 um 10:21 Uhr

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Simone Forgé
simone.forge@menschfairtier.de

www.menschfairtier.de/

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Übersandt von:
Martina Patterson (12.02.2020; 12:37 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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VGT Valentinstags-Aktion auf der Mahü: 90 % der Schweine leben ohne Stroh!

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – Pressemitteilung vom 12.02.2020

Passant_innen zum Kuscheln mit Schweinen im Stroh auf einem Doppelbett aufgefordert – 96 % der Menschen wollen, dass Schweine Stroh bekommen!!

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Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (12.02.2020; 11:51 Uhr)
medien@vgt.at

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Kulturerbe Brieftaubenwesen: Tierschutzmaßnahmen zweifelhaft

Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. – Pressemitteilung vom 12.02.2020

Der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter hat sich erneut für die Aufnahme des „Brieftaubenwesens“ in das Bundesinventar des Immateriellen Kulturerbes beworben. Nachdem der Verband damit bereits 2018 gescheitert war, verweisen die Züchter nun auf interne Vorgaben zum Tierschutz. Nach Ansicht des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte sind diese jedoch nach wie vor völlig unzureichend, um die Missstände beim sogenannten Brieftaubensport zu beheben.

Nach der 2018 gescheiterten Bewerbung des Brieftaubenwesens als nationales immaterielles UNESCO-Kulturerbe hat sich der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter im Oktober 2019 erneut um eine Anerkennung beworben. Damals hatte der Bundesverband Menschen für Tierrechte die Mitglieder der Kultusministerkonferenz (KMK) und das Expertenkomitee der Deutschen UNESCO-Kommission aufgefordert, aufgrund der tierschutzwidrigen Praktiken gegen die Anerkennung des „Brieftaubenwesens“ zu stimmen.

Zweifel am Tierschutz führten zur Ablehnung
Die Bewerbung wurde 2018 – wie der rheinland-pfälzische Kultusminister mitteilte – unter anderem aufgrund von Zweifeln an der Einhaltung der Tierschutzgesetze abgelehnt, ein Erfolg für Menschen für Tierrechte und viele weitere engagierte Tierschützer. Nach Ansicht des Zuchtverbands scheiterte die Bewerbung jedoch lediglich aufgrund der darin fehlenden Reflektion über eine angemessene Mensch-Tier-Beziehung. Auf die Fragen, die Menschen für Tierrechte den Taubenzüchtern bezüglich der Tierschutzverbesserungen stellte, erhielt der Tierrechtsverband keine konkreten Antworten. „Was der Zuchtverband hier als Tierschutzmaßnahmen verkaufen will, ist keinesfalls ausreichend, um die Missstände beim sogenannten Brieftaubensport zu beheben,“ kritisiert Dr. Claudia Gerlach, Biologin und Fachreferentin beim Bundesverband Menschen für Tierrechte.

Tierschutzrelevante Hauptkritikpunkte
Die Hauptkritikpunkte des Tierrechtsverbandes sind: Haltung in zu kleinen Schlägen, wenig Freiflüge, Ausselektion durch betäubungsloses Töten, Trennung der monogamen Tiere von Partner (häufig über die gesamte Flugsaison) oder Jungtieren, fehlender Zwang zur Rücknahme von verflogenen oder verletzten Tauben sowie Überforderung mit der Folge von hohen Verlusten. Auflassverbote gibt es nur bei hohen Temperaturen und gleichzeitigem Gegenwind, Vorgaben zur Windgeschwindigkeit fehlen. Daher forderte der Bundesverband Menschen für Tierrechte, tierschutzethische Normen zur Durchsetzung geltender Tierschutzgesetze einzuführen und ein Qualitätsmanagement zu etablieren.

Keine Aussagen zu den Missständen
„Die Antworten des Zuchtverbands lassen keine wirkliche Weiterentwicklung bei Tierschutz erkennen. Auf unsere Kritik gehen die Taubenzüchter in ihrer Antwort nur indirekt ein. Sie verweisen auf das jährlich aktualisierte Regelwerk, die Reiseordnung, einen Transport-Verordnungsentwurf, Leitlinien zur Haltung und ihre Satzung. Danach würden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz geahndet, die Regelbefolgung kontrolliert und die Rückführung von Tieren garantiert. Uns sind jedoch zahlreiche Beispiele aus der Praxis bekannt, bei denen es leider ganz anders läuft,“ sagt Gerlach.

Sanktionen und Kontrollen fehlen
Die Taubenzüchter argumentieren zudem mit speziell geschulten Flugleitern und Auflassprotokollen sowie allmählicher Distanzsteigerung beim Training. Dies reicht nach Ansicht von Menschen für Tierrechte jedoch nicht aus, da Verstöße nicht sanktioniert werden und Trainingskontrollen fehlen. Auch ein Minimum an Freiflügen sei nicht festgelegt. Auf die Witwerschaftsmethode gehen die Züchter gar nicht ein und hinsichtlich der Verlustraten sei eine verlässliche Berechnung nicht möglich. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte wird sich mit der Analyse der Antworten wiederum an das UNESCO-Expertenkomitee und die KMK wenden und sich für eine Ablehnung der Aufnahme des „Brieftaubenwesens“ in das Bundesinventar des Immateriellen Kulturerbes aussprechen. Ab Dezember 2020 wird die Entscheidung veröffentlicht.

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Online-Version dieser Pressemitteilung:

12. Februar 2020: Kulturerbe Brieftaubenwesen: Tierschutzmaßnahmen zweifelhaft

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Pressestelle Menschen für Tierrechte (12.02.2020; 10:50 Uhr)
ledermann@tierrechte.de

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„Wo bleibt da der Respekt vor dem Tier?“ – Entsetzen über Rotwild-Abschuss in Tirol

von Dominik Göttler

In einem Wildgatter in Tirol sind am Wochenende 33 Stück Rotwild geschossen worden. Die abendliche Aktion sorgt für Empörung und heftige Vorwürfe.

• Ein Rotwild-Massen-Abschuss in Tirol sorgt für Entsetzen.
• In einer abendlichen Aktion schossen Jäger 33 Stück Rotwild.
• Der Bürgermeister der Gemeinde erhebt schwere Vorwürfe.

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Merkur.de – 12.02.2020; 10:05 Uhr
www.merkur.de/welt/rotwild-jae…

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Aktueller VIER PFOTEN-Bericht: Zehn Millionen Hunde und Katzen werden jährlich in Südostasien geschlachtet

Handel floriert trotz schwerwiegender Gesundheitsrisiken

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 12.02.2020

Hamburg, 12. Februar 2020 – Aktuelle Recherchen der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN belegen: In Vietnam, Kambodscha und Indonesien werden jedes Jahr geschätzt zehn Millionen Hunde und Katzen brutal geschlachtet. Der Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch ist nicht illegal, doch die Art der Beschaffung und Schlachtung der Tiere durchaus. Der boomende Hunde- und Katzenfleischhandel birgt zudem schwerwiegende gesundheitliche Risiken für Menschen. VIER PFOTEN ruft die verantwortlichen Regierungen auf, das Fangen, Schlachten und Essen von Hunden und Katzen zu verbieten.

Erhältlich ist Hunde- und Katzenfleisch in Restaurants und auf Märkten, die vorwiegend von Einheimischen, aber auch von Touristen besucht werden. Handel und Konsum bergen neben unermesslichem Leid für Tiere und ihre Besitzer auch erhebliche Gesundheitsrisiken, berichtet Dr. Katherine Polak, Tierärztin und Leiterin der VIER PFOTEN Streunerhilfe in Südostasien: „Die Händler stehlen Haustiere sowie Streuner und schleppen sie durch das ganze Land – oft auch über Landesgrenzen hinweg. Die Haltung und Schlachtung der Hunde und Katzen, meist auf Lebendtiermärkten oder in Hinterhöfen, ist nicht nur äußerst brutal, sondern auch frei von jeglichen hygienischen Mindeststandards. Das schafft die perfekte Brutstätte für neue und tödliche Zoonoseviren wie das Coronavirus. Mit rund zehn Millionen geschlachteten Tieren pro Jahr floriert der Handel, obwohl die Mehrheit der Einheimischen in Südostasien Hunde- und Katzenfleisch ablehnt.“

Hohe Nachfrage nach Hunde- und Katzenfleisch in Vietnam

Laut VIER PFOTEN-Investigationen werden in Vietnam jährlich geschätzt fünf Millionen Hunde und eine Million Katzen geschlachtet. Das Kilo Hundefleisch bringt zwischen sechs und neun Euro. Katzenfleisch kann pro Kilo bis zu elf Euro kosten. Die VIER PFOTEN-Studie zeigt, dass 60 Prozent der Einheimischen in Hanoi wenigstens einmal in ihrem Leben Hundefleisch gegessen haben. 44 Prozent der Befragten gaben an, in Zukunft auf Hundefleisch verzichten zu wollen.

Hunde- und Katzenfänger sammeln regelmäßig Haustiere und Streuner im Süden des Landes ein und transportieren sie in engen Käfigen über 18 Stunden lang ohne Wasser und Nahrung quer durch das Land. Zusätzlich werden Tiere aus China und Laos importiert.

Große Nachfrage in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh

Die aktuellen VIER PFOTEN-Recherchen zeigen, dass in Kambodscha jährlich rund drei Millionen Hunde getötet und gegessen werden. Unter den geschlachteten Tieren sind Streuner, aber auch Haustiere, die entweder gestohlen oder gegen Töpfe und Pfannen eingetauscht wurden. Ein lebender Hund bringt zwischen 1,80 Euro und 2,70 Euro pro Kilo, während ein Kilo rohes Hundefleisch für bis zu 3,60 Euro gehandelt wird.

Die Nachfrage ist groß: Allein in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh hat VIER PFOTEN über 110 Restaurants, die Hundefleisch anbieten, dokumentiert. Viele der Restaurants haben erst in den letzten zwei Jahren eröffnet. Obwohl der Handel floriert, ist der Verzehr von Hundefleisch eine kontroverse Praxis unter den Einheimischen, insbesondere unter der jüngeren Generation.

Hunde und Katzen auf indonesischen Lebendtiermärkten gequält

In Indonesien zählen die Konsumenten von Hunde- und Katzenfleisch zu einer Minderheit. Laut VIER PFOTEN-Bericht essen weniger als sieben Prozent der Indonesier diese Art von Fleisch. Dennoch werden jährlich rund eine Million Hunde und hunderttausende Katzen für den Fleischhandel getötet. Besonders gefragt ist das Fleisch auf den Inseln Java, Sumatra und Sulawesi. Auf sogenannten „Extremmärkten“ in Nord-Sulawesi werden die Tiere verkauft und vor den Augen der Marktbesucher lebendig verbrannt.

Der deutschsprachige Bericht kann hier ( media.4-paws.org/d/f/8/6/df86e… ) runtergeladen werden.

Weitere Informationen zum Hunde- und Katzenfleischhandel in Südostasien finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

VIER PFOTEN hat eine Petition gegen den Hunde- und Katzenfleischhandel gestartet. Zur Petition gelangen Sie hier:
help.four-paws.org/de-DE/stopp…

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Aktueller VIER PFOTEN-Bericht: Zehn Millionen Hunde und Katzen werden jährlich in Südostasien geschlachtet

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Susanne von Pölnitz (12.02.2020; 07:58 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Wie die EU den illegalen Handel mit zu jungen Welpen bekämpfen will

Von Detlef Drewes

Keine Impfungen, keine funktionierenden Datenbanken: Wie der illegale Handel mit zu jungen Welpen von Gesetzeslücken profitiert – und wie er gestoppt werden soll.

Bei Ebay hat man schon gelernt. Wer dort in den Kleinanzeigen nach einem Hund oder einer Katze sucht, erhält bereits den Hinweis: „Schütze dich vor unseriösem Tierhandel“ – ergänzt durch einige Tipps, die Tierschützer zusammengestellt haben.

Doch das ist den Abgeordneten des Europäischen Parlamentes in Straßburg zu wenig. Am Mittwoch werden sie die EU-Kommission auffordern, „entschiedene und wirksame Maßnahmen“ zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Heimtieren zu ergreifen – ausdrücklich sollen auch zu Hause gehaltene Wildtiere wie Großkatzen oder Schlangen einbezogen werden.

Bis zu einer halben Million Hunde werden pro Monat in der EU gehandelt …

Augsburger Allgemeine – 12.02.2020; 07:34 Uhr
www.augsburger-allgemeine.de/p…

Siehe auch:

Illegaler Tierhandel: Skrupelloses Geschäft mit Tieren in Europa
www.pfaelzischer-merkur.de/skr…

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Wildtierschutz Deutschland: Wer jetzt noch Füchse jagt, jagt nicht waidgerecht

Wildtierschutz Deutschland e.V. – Pressemitteilung vom 11.02.2020

Während in Wildtierstationen erste Fuchswelpen eingeliefert werden, veranstalten Jagdvereinigungen im Licht des Vollmonds landauf, landab ihre Fuchswochen. Ziel dieser revierübergreifenden Jagden ist es – auch mittels vieler Jäger, die diese Reviere nicht einmal kennen – möglichst viele Füchse und anderes „Raubwild“ zu töten.

Mit Beginn der Paarungszeit ab Ende November liegen auf der Jagdstrecke mit großer Wahrscheinlichkeit bereits tragende Füchsinnen und regelmäßig die Fuchsväter. Die fallen dann später als Hauptversorger der jungen Fuchsfamilien aus. Insbesondere bei Nachtansitzen ab Mitte Januar besteht eine große Gefahr, die Fähe mit einem Jungfuchs zu verwechseln und letztendlich ein für die Welpenaufzucht zwingend erforderliches Elterntier zu töten. Spätestens ab dem Beginn der Setzzeit der Füchse ist das eine Straftat nach dem Bundesjagdgesetz.

Jäger und Jagdverbände rühmen sich gerne, „waidgerecht“ zu jagen. Waidgerecht bedeutet nicht nur, konform mit den Gesetzen zu sein, sondern vielmehr auch stets den ungeschriebenen Regeln der Jagd zu folgen. In seinem Grundsatzpapier zur Waidgerechtigkeit aus dem Jahr 2000 erklärt der Deutsche Jagdverband, dass die ungeschriebenen Regeln dabei den Bereich abdecken, in dem ein jägerisches Verhalten nach allgemein anerkannter Ansicht jagdethisch abzulehnen ist. Im Folgenden heißt es dann: „Jedenfalls ist keineswegs alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten ist. Vielmehr fordern die Grundsätze der Waidgerechtigkeit eine Selbstbeschränkung des Jägers.“

Für den Fuchs scheint diese Jagdethik nicht zu gelten. Hier billigen Jäger, Jagdverbände und Gesetzgeber selbst das Töten der zur Aufzucht notwendigen Elterntiere. „Wir fordern die zuständigen Ministerien im Bund und in den Ländern deshalb auf, durch entsprechende Gesetze oder Schonzeiten unverzüglich den Schutz von Elterntieren während der Paarungszeit und der Zeit der Jungenaufzucht zu gewährleisten. Der bisherige „Elternschutz“ über den Paragrafen 22 Absatz 4 Bundesjagdgesetz hat sich dazu nicht bewährt“, erläutert Lovis Kauertz, Vorsitzender von Wildtierschutz Deutschland. „Es kann doch nicht sein, dass der Gesetzgeber sich dermaßen dem Dogma der Lobbyorganisationen der Jäger unterordnet, so dass nicht einmal dieser Mindeststandard des Tierschutzes für Füchse und andere Beutegreifer gilt.“

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Erläuterungen zur Fuchsjagd und Literaturquellen
09ee64d3-0784-49b6-9554-5616c3…

Petition: Keine Jagd auf Fuchseltern
www.change.org/p/michaela-kani…

Über Wildtierschutz Deutschland e.V. – www.wildtierschutz-deutschland…
Wildtierschutz Deutschland wurde 2011 gegründet und setzt sich seitdem für die Abschaffung einer Jagd ein, die weder ökologisch noch epidemiologisch einen Sinn ergibt. Außerdem engagieren wir uns für die Aufnahme, Versorgung und Auswilderung von in Not geratenen Wildtieren.

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Beste Grüße,

Lovis Kauertz | Vorsitzender

Wildtierschutz Deutschland e.V. | www.wildtierschutz-deutschland… | Am Goldberg 5 | 55435 Gau-Algesheim | T. (0177) 7230086 |

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Wildtierschutz Deutschland e.V. (11.02.2020; 20:56 Uhr)
lk@wildtierschutz-deutschland….

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Massenmord im Gatter – Anzeige! Unfassbare Bilder belegen die Vorwürfe!

Verein RespekTiere – Newsletter vom 11.02.2020

Das große Morden ist vorbei. Es ist wieder still geworden beim Todesgatter in Kaisers, Tirol. Totenstill. Eine wahrhaft beklemmende Ruhe ist eingekehrt. So, als ob das Land – niedergestreckt von einem schweren Haken und beraubt seiner Stimme – fortwährend nach Luft zu schnappen versucht. Nicht sicher, ob es sich je wieder erheben wird können. Nach dem ohnmächtigen Getöse, dem Krieg gegen die Tiere, blieb bloß eine unheimliche Leere, und die Gewissheit, dass dieses kaum zu ertragende Gefühl der Ohnmacht für immer bleiben könnte. Kein Geräusch, selbst die Vögel des Himmels sind verschwunden. Nur der Wind hält eine anklagende Mahnwache am Ort des Geschehens, er, der einsame Flüsterer, fasst den Wahnsinn vergangener Stunden in akustische Erinnerung.

Dieser Platz hier, einst von einer Macht über uns gesegnet, wird niemals wieder derselbe sein. Er hat seine Unschuld verloren, und, anders als Glück, Liebe, Zufriedenheit, kommt diese nie wieder zurück. Egal, was immer man auch unternimmt, wie sehr man nach ihr sucht, sie bleibt für alle Zeiten fern.
Ein paar Bürokraten haben sie geraubt, Gevatter Tod hierhergebracht. Schreibtischtäter, Paragraphenreiten. Haben eine fatale Entscheidung getroffen, über die Köpfe der BürgerInnen hinweg. Und ernten nun den Sturm, dessen Saat sie gelegt.

Fassen wir noch ein letztes Mal die Geschehnisse in kurzen Worten zusammen: was war passiert? Die Behörde spricht von einer Tbc-Gefahr. Ausgehend vom Rotwild des Waldes. Der Erreger kann auf Weidetiere übertragen werden. Dies gilt es zu verhindern. So werden die WaldbewohnerInnen in eine Falle – mit dem unsäglichen Begriff ‚Reduktionsgatter‘ versehen – gelockt. Alle anderen Fütterungsstellen werden zuvor aufgelassen, sodass sich die hungrigen Tiere an diesem einen Platz versammeln. Dann werden die Zugänge versperrt, ein Erschießungskommando erscheint und das Töten setzte ein.

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
mailchi.mp/respektiere/massenm…

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Gesendet: Dienstag, 11. Februar 2020 um 16:14 Uhr
Von: “Verein RespekTiere” info@respektiere.at
An: pattersonmatpatt@gmx.de
Betreff: Massenmord im Gatter – Anzeige! Unfassbare Bilder belegen die Vorwürfe!

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Übersandt von:
Martina Patterson (11.02.2020; 18:05 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 12.02.2020
twitter.com/fellbeisser

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