ANIMAL SPIRIT – Newsletter vom 12.01.2022

INHALT:

– Annabelle in Esternberg
– Schweine als Ersatzteillager?
– Stopp den Fuchs-Massakern!
– PET: Tiere ertrinken im Nationalpark (D)

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Online-Version:
us13.campaign-archive.com/?e=c…

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ANIMAL SPIRIT (12.01.2022; 16:22 Uhr)
office@animal-spirit.at

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PETA Kommentar zu neuen Pferdeleitlinien für Karnevalsumzüge: »Neue Regeln ungeeignet, Tierleid und Unfallrisiken zu verhindern«

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hat überarbeitete Leitlinien für den Einsatz von Pferden bei Karnevalsumzügen veröffentlicht. Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentiert.

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Gütsel Online (12.01.2022)
www.guetsel.de/content/gueters…

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Schweineherz in Patienten transplantiert – Xenotransplantation erweckt falsche Hoffnung bei Patienten

Ärzte gegen Tierversuche e.V. – Pressemitteilung vom 12.01.2022

Autor: Dr. Gaby Neumann

An der Universität von Maryland in den USA wurde Medienberichten zufolge einem schwer herzkranken Patienten zum ersten Mal ein Schweineherz transplantiert. Das hört sich nach einem medizinischen Wunder an. Aber nur, wenn man nicht auf die medizinischen Fakten schaut, wie der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche zu bedenken gibt.

Gaby Neumann

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Schweineherz in Patienten transplantiert (aerzte-gegen-tierversuche.de)

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Ärzte gegen Tierversuche (12.01.2022; 14:18 Uhr)
keineantwort@aerzte-gegen-tier…

www.aerzte-gegen-tierversuche….

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Pestizideinsatz endlich deutlich reduzieren!

Zur heutigen Vorstellung des Pestizidatlasses durch die Heinrich-Böll-Stiftung, den BUND und PAN Germany fordert Bioland von der noch jungen Bundesregierung, dass die Politik sich endlich wirksam für weniger Pestizideinsatz einsetzt.

Mainz, 12. Januar 2022. Chemisch-synthetische Pestizide sind eine Belastung für die Umwelt sowie eine zentrale Ursache für den Verlust der Artenvielfalt. Im Bio-Landbau sind sie daher verboten. In der Politik wird zwar schon lange über das Problem debattiert, es herrscht aber seit vielen Jahren Stillstand, wenn es um die Einführung wirksamer Maßnahmen zur Reduktion dieser Mittel geht. Bioland fordert anlässlich der heutigen Vorstellung des Pestizidatlasses durch die Heinrich-Böll-Stiftung, den BUND und PAN Germany, dass die neue Bundesregierung diesen Stillstand nun endlich beendet.

„Wir mahnen und warnen seit mehr als zehn Jahren, haben Daten zur Kontamination mit leichtflüchtigen Pestiziden gesammelt, Studien beauftragt, Lösungsvorschläge für die Behörden und Ministerien formuliert und das Thema bei den Entscheider*innen immer wieder in den Fokus gerückt – leider ohne durchschlagenden Erfolg. Das Thema Pestizidreduktion steht immer noch nicht richtig auf der politischen Tagesordnung“, bilanziert Bioland-Präsident Jan Plagge. „Wir erwarten nun von der noch jungen Bundesregierung, dass sie das Thema so ernst nimmt, wie es tatsächlich ist und wirksame Maßnahmen ergreift, durch die sich der Einsatz von Pestiziden deutlich reduziert!“

Einen ersten Dämpfer für diese Erwartung gab es allerdings bereits, bevor die Ampel-Koalition ihre Regierungstätigkeit aufgenommen hat: Eine Pestizidabgabe, die neben dem forcierten Ausbau des Ökolandbaus ein wirksames Instrument für Verringerung wäre, hatte es nicht in den Koalitionsvertrag geschafft. „Das ist absolut bedauerlich – denn eine Pestizid-Halbierung bis 2030 ( www.bioland.de/presse/pressemi… ), wie ihn die Europäische Kommission mit dem Green Deal erreichen will, wird ohne eine Abgabe in Deutschland nicht zu machen sein.“

Dabei werden die Probleme immer dringlicher, wie Zahlen aus dem neuen Pestizidatlas unterstreichen: Der Einsatz von Pestiziden ist einer der Hauptverursacher für den Artenrückgang, zudem ist die Zahl der jährlich von Pestizidvergiftungen betroffenen Menschen weltweit auf 385 Millionen gestiegen. Trotz dieser Probleme und trotz vieler Verschärfungen in den Zulassungsverfahren, werden heute weltweit so große Mengen Pestizide ausgebracht, wie nie zuvor: Insgesamt circa 4 Millionen Tonnen pro Jahr. Und auch in Deutschland ist die eingesetzte Pestizidmenge in den letzten Jahren konstant hoch.

Pestizid-Abdrift bedroht Öko-Landwirt*innen

Immer wieder landen chemisch-synthetische Pestizide auch auf biologischen Anbauflächen – sei es durch Abdrift von benachbarten Flächen, auf denen sie ausgebracht werden oder durch Ferntransport, zum Teil über viele Kilometer. Dieses sogenannte Abdriftproblem ist für Bio-Landwirt*innen ein großes, denn sie können durch die fremdverursachten Kontaminationen ihre Rohstoffe nicht mehr als Bio-Ware verkaufen.

„Die Politik hat bisher beim Schutz von Bäuer*innen und auch Bürger*innen vor der Abdrift bestimmter leichtflüchtiger Pestizide wie Pendimethalin und Prosulfocarb leider kläglich versagt“, kommentiert Gerald Wehde, Geschäftsleiter Agrarpolitik und Kommunikation bei Bioland. Ganz verwunderlich sei das ausbleibende Engagement in diesem Bereich nicht: „Der Pestizid-Markt ist riesig und er wird nach aktuellem Stand wohl noch weiter wachsen. Dem wollten bislang die wenigsten politischen Entscheider*innen gerne im Weg stehen. Die Verzögerungstaktik der vergangenen Jahre hat also durchaus System und kommt besonders die Bio-Betriebe und -Hersteller sehr teuer zu stehen.“

Es sei absolut inakzeptabel, dass hier das Verursacherprinzip umgekehrt werde und die Betriebe, die auf chemisch-synthetische Pestizide bewusst verzichteten, die Folgekosten des Pestizideinsatzes anderer oft alleine tragen müssten. Und diese Kosten werden sich mit der neuen EU-Bio-Verordnung noch mal deutlich erhöhen, denn danach wird von jedem der 350.000 Biobetriebe in der EU ein Vorsorgekonzept zur Vermeidung von Kontaminationen gefordert. Wehde bekräftigt: „Es liegt jetzt bei der neuen Bundesregierung, dieses Thema entschlossen anzugehen und mutige sowie wirksame Maßnahmen zur Pestizidreduktion zu ergreifen – damit Bäuer*innen sowie Verbraucher*innen besser geschützt werden und die Landwirtschaft in ihrer Gesamtheit nachhaltiger wird.“

Zum Bioland-Verband

Bioland ist der bedeutendste Verband für ökologischen Landbau in Deutschland und Südtirol. Rund 10.000 Betriebe aus Erzeugung, Herstellung und Handel wirtschaften nach den Bioland-Richtlinien. Gemeinsam bilden sie eine Wertegemeinschaft zum Wohl von Mensch und Umwelt.

Bioland e.V.
Kaiserstraße 18,
55116 Mainz

Pressestelle
Gerald Wehde
Leon Mohr

T. +49 6131 23979-20
gerald.wehde@bioland.de
leon.mohr@bioland.de

Präsident
Jan Plagge
T. +49 6131 23979-0
jan.plagge@bioland.de

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Presseabteilung Bioland e.V. (12.01.2022; 10:30 Uhr)
leon.mohr@bioland.de

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Schweine als Ersatzteillager für Menschen

Bundesverband Tierschutz e.V. – Pressemeldung vom 11.01.2022

Bundesverband Tierschutz e.V. kritisiert neue Dimension tierischer Ausbeutung

Bundesverband Tierschutz e.V., Berlin, 11.01.2022: Medienberichten zufolge ist es in den USA erstmalig gelungen, ein genetisch modifiziertes Schweineherz einem Menschen zu implantieren. Das Herz habe, so die Klinik in Baltimore, seit drei Tagen die Arbeit aufgenommen und sei bisher vom Immunsystem nicht abgestoßen worden. Dem Patienten gehe es gut. „Durch die Bereitstellung genetisch manipulierter Spenderorgane von Tieren ist die Tür zur gezielten Ausbeutung von Tieren noch weiter aufgestoßen worden“, sorgt sich Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des Bundesverband Tierschutz e.V..

Bisher scheiterten Experimente zur Übertragung von tierischen Organen auf den Menschen vor allem daran, dass sie vom humanen Organismus abgestoßen wurden. Der Körper wehrt sich heftig gegen derartige Implantate und verweigert die Annahme des fremden Gewebes. Mit der genetischen Veränderung des Schweineherzens scheint es nunmehr erstmalig gelungen zu sein, diese natürlich vorgegebene Schranke zu durchbrechen. Ob tatsächlich eine Heilung des Patienten möglich ist, wird die Zeit zeigen.

Der BVT kritisiert grundsätzlich die genetische Manipulation des Erbgutes von Tieren. „Jetzt besteht zudem die Gefahr, dass Tiere zukünftig in großem Stil zu lebenden Organbanken missbraucht werden“, befürchtet der BVT-Geschäftsführer.
„Wir sollten akzeptieren, dass es naturgegebene, physiologische Unterschiede zwischen den Spezies gibt. Und wir sollten nicht Schöpfer spielen, indem wir diese Grenzen einzig zu unseren augenscheinlichen Vorteilen verschieben. Die bisherige Ausbeutung von Tieren ist bereits unverantwortlich. Nun auch noch Tiere als Organbanken für den Mensch zu missbrauchen, ist ethisch verwerflich“, sagt Dr. Jörg Styrie.

Bereits in den 80er Jahren war die Xenotransplantation der Hoffnungsträger der Humanmedizin. Mehrfach wurden Herzen, Lungen und Nieren von Tieren auf den Menschen übertragen. Die Ergebnisse waren niederschmetternd; die Patienten überlebten nur wenige Tage.

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Bundesverband Tierschutz e.V.
Pressestelle Berlin

030 – 80 58 33 38
lotz@bv-tierschutz.de

www.bv-tierschutz.de
neues BVT-Projekt: www.second-home-for-lonely-pet…
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Claudia Lotz (11.01.2022; 18:23 Uhr)
lotz@bv-tierschutz.de

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan:
www.tierrechte-kaplan.org/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 12.01.2022
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