PRESSESPIEGEL (11.10.2018)

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Kastration: Fristverlängerung verfassungswidrig?

Henning Lehnert

In der Diskussion ( www.topagrar.com/themen/Diskus… ) um die Fristverlängerung bei der Ferkelkastration ( www.topagrar.com/themen/Ferkel… ) legt die Bundestierärztekammer (BTK) noch einmal nach. In einer Pressemitteilung bezieht sich die BTK auf ein Fachgespräch im Bundestag, das am gestrigen Mittwoch (10.10.2018) auf Initiative der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stattfand. Im Verlauf der Veranstaltung soll Prof. Dr. Jens Bülte, Lehrstuhlinhaber für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschafts- und Steuerstrafrecht an der Universität Mannheim, die Meinung vertreten haben, dass ein sofortiges Verbot der betäubungslosen Kastration ( www.topagrar.com/themen/Kastra… ) unvermeidlich sei, da der Schutz des Verfassungsgutes (in diesem Fall der Tierschutz) anders nicht gewährleistet werden könne. Jede Verlängerung der im Tierschutzgesetz ( www.topagrar.com/themen/Tiersc… ) rechtlich verankerten Frist wäre nach Auffassung von Prof. Bülte verfassungswidrig, da es bereits ausreichend Alternativen gebe. …

top agrar online – 11.10.2018
www.topagrar.com/news/Schwein-…

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Altersschwache Kühe illegal in Schlachthof transportiert – Tierschützer machen verstörende Aufnahmen (Video)

Beitrag von News Team

In einem Schlachthof in Niedersachsen haben heimliche Aufnahmen mit einer versteckten Kamera schwerwiegende Tierschutzverstöße aufgedeckt. Altersschwache Kühe wurden illegal in Schlachthöfe transportiert und unter qualvollen Umständen getötet.

Über einen Monat hat der Tierschutz-Verein “Soko Tierschutz” die Zustände in einem Schlachthof im niedersächsischen Bad Iburg per Kamera dokumentiert.

Die Soko Tierschutz hat die Bilder auf YouTube veröffentlicht: …

wize.life – 11.10.2018
wize.life/themen/buergerhilfe/…

Siehe auch:

SOKO Tierschutz ׀ Massive Tierschutzverstöße: Schlachthof vom Amt geschlossen

www.agrarheute.com/landundfors…

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Kaufland setzt ein Zeichen für hohe Tierwohlstandards / EU will freiwillige Standards für Umwelt und Tierwohl verbieten

Original-Content von: Kaufland, übermittelt durch news aktuell

Neckarsulm (ots) – Der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments hat für ein Verbot von Tierwohl- und Umweltschutzstandards gestimmt. Handelsunternehmen soll es künftig nicht mehr gestattet sein, von ihren Lieferanten Standards zu verlangen, die über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehen.

“Wir bitten Tierschutzverbände und Umweltorganisationen, gemeinsam mit uns diese bewusste Entscheidung gegen den Tierschutz zu verhindern”, so Frank Hirnschal, Vorstand Einkauf Kaufland. “Mit diesem EU-Verbot sollen kleine landwirtschaftliche Betriebe geschützt werden. Aber das Gegenteil ist der Fall: Es nimmt gerade kleinen und mittelständischen Betrieben die Möglichkeit, rentable Nischen zu entwickeln und sich im Wettbewerb zu behaupten.”

Tagesspiegel – 11.10.2018; 13:40 Uhr
www.tagesspiegel.de/advertoria…

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ANIMAL SPIRIT – Newsletter vom 11.10.2018

INHALT:

– Wieder 8 Pferdeseelen gerettet
– 4 Ziegen vor Schlachter gerettet
– Zwei kleine Waisenküken
– Italien verbietet Schächten

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
us13.campaign-archive.com/?e=3…

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ANIMAL SPIRIT (11.10.2018; 13:36 Uhr)
office@animal-spirit.at

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Die Stadt ist kein Ort für große Hunde

Jakob Zirm

Natürlich können auch Dackel zubeißen. Aber getötet werden Kinder nur von den sogenannten Listenhunden. Das müssen auch Hundeliebhaber einsehen.

Es sind sehr eigenartige Argumente, die von Hundeliebhabern gegen die jüngste Verschärfung der Hundehaltungs-Gesetze in Wien ( diepresse.com/home/panorama/wi… ) vorgebracht werden. So kritisiert etwa die Organisation “Vier Pfoten“, dass davon nur Listenhunde betroffen sind. Das sind Hunde, die als potentiell gefährlich angesehen werden. In einer Aussendung heißt es: “Der Rassetyp bedeutet nicht automatisch, dass ein Hund gefährlich ist. Wir sehen das gerade aktuell am Fall des Dackels, der ein kleines Kind gebissen hat.” …

DiePresse.com – 11.10.2018; 11:56 Uhr
diepresse.com/home/meinung/kom…

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11. Oktober 2018: Tierschutzforschungspreis: Antikörperproduktion mit Bakterien statt im Tier

Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. – Pressemitteilung vom 11.10.2018

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßt die heutige Vergabe des 37. Tierschutzforschungspreises des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL). Der Preis in Höhe von 25.000 Euro geht diesmal an Professor Dirk Görlich und Dr. Tino Pleiner vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen. Die Wissenschaftler haben gemeinsam ein Verfahren entwickelt, das die Produktion sogenannter sekundärer Antikörper in Tieren ersetzen kann. Dies könnte hunderttausenden von Tieren weltweit das Leben retten.

Antikörper sind in der medizinischen Forschung und Diagnostik notwendig. Man kann mit ihnen Strukturen – beispielweise Zellen und Zellbestandteile – sichtbar machen. Sowohl bei der Herstellung primärer als auch sekundärer Antikörper leiden bisher unzählige Tiere, die als „Produktionsfabriken“ genutzt werden, allen voran Mäuse und Kaninchen, aber auch Ratten, Meerschweinchen, Ziegen, Schafe oder Hühner – und die Nachfrage steigt (1).

Neues Verfahren macht Tierversuche überflüssig
Das heute ausgezeichnete neuartige Produktionsverfahren macht einen Großteil der für die herkömmliche Gewinnung nötigen Tierversuche überflüssig. Dabei werden im Vergleich zu üblichen Antikörpern wesentlich kleinere Moleküle – sogenannte Nanobodies – aus nur geringen Mengen Blut des Alpakas gewonnen. Mit der Technik des Phagen-Display erfolgt eine Selektion des gewünschten Nanobodytypus aus der Vielzahl der Varianten. Diese Ziel-Variante wird dann in Bakterien vervielfältigt. Das Verfahren an sich ist nicht neu, die sinnvolle Übertragung auf den weltweiten Bedarf an Antikörpern für die in vitro-Forschung allerdings schon. Dabei ist besonders vorteilhaft, dass die Nanobodies zehnmal kleiner sind als herkömmliche Antikörper. Sie können dadurch auch sehr kleine Zellstrukturen unter dem Mikroskop deutlich sichtbar machen. Durch die Produktion in Bakterien lässt sich zudem in einer kürzeren Zeit eine weitaus höhere Ausbeute erzielen als in Tieren, was der weltweit steigenden Nachfrage entgegenkommt. …

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

11. Oktober 2018: Tierschutzforschungspreis: Antikörperproduktion mit Bakterien statt im Tier

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Pressestelle Menschen für Tierrechte (11.10.2018; 11:04 Uhr)
ledermann@tierrechte.de

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Kommentar: Eine Frage des Gewissens

Stefan Lehmann

Die drei Dickhäuter sind das Aushängeschild des Circus Afrika. Dafür gibt es viel Kritik – zu Unrecht, sagt der Direktor. Stefan Lehmann über die Debatte um Elefanten im Zirkus.

Wer kann einschätzen, wie es im Inneren eines Zirkustieres aussieht? Die Mitglieder von PETA, die auf Anzeichen für erlittene Traumata verweisen? Oder der Zirkusdirektor, der die Elefanten seit Jahrzehnten kennt, jeden Tag unzählige Stunden mit ihnen verbringt? Beide Seiten haben in dieser Debatte ihre Argumente. …

sz-online – 11.10.2018
www.sz-online.de/nachrichten/e…

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Frankreich: Anschlag auf Schlachthof

von Redaktion fleischwirtschaft.de

PARIS – Bei einem Brandanschlag auf den Schlachthof der Firma Gesler in der Region Auvergne-Rhône-Alpes sind Ende September die Hälfte der Betriebsgebäude und mehrere Fahrzeuge zerstört worden.

Wie Frankreichs nationaler Rinderhalterverband (FNB) berichtete, sind am Tatort mehrere Brandbeschleuniger gefunden worden; ein Bekennerschreiben fehlt hingegen. Der FNB und weitere Agrarverbände gehen davon aus, dass es sich um einen weiteren Anschlag militanter Tierschützer handelt. Sie forderten unisono ein entschlosseneres Handeln der Politik. Der FNB beklagte, dass die sich seit Wochen wiederholenden Aufrufe von radikalen Tierschutzverbänden zu Anschlägen auf Fleischbetriebe immer dramatischere Konsequenzen hätten. …

fleischwirtschaft.de – 11.10.2018
www.fleischwirtschaft.de/polit…

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Unterschätzter Urlaubsspaß: Wegen Tierquälerei: Griechenland verbietet das Reiten auf Eseln – für zu übergewichtige Menschen

von BUNTE.de Redaktion

Eine gute Nachricht für Tierliebhaber – und Esel in Griechenlands Touristenorten: Zu schwere Menschen dürfen per Gesetz nicht mehr auf den Tieren reiten!

Die beliebte griechische Ferieninsel Santorin geriet diesen Sommer durch Sturm laufende Tierschützer in die Schlagzeilen. Der Grund: Viele Esel werden in Touristenorten dazu genutzt, Besucher auf Hügel und Berge zu tragen – unter grausamen Umständen. Sie bekommen kaum Wasser und Nahrung, erleiden blutige Abschürfungen durch unbequeme Sattel und leiden unter dem permanenten Gewicht viel zu schwerer Menschen auf ihrem Rücken. …

BUNTE.de – 10.10.2018; 17:50 Uhr
www.bunte.de/family/bewegende-…

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Aktivisten demonstrieren vor Tönnies-Werk – und die Polizei hilft

Vor dem Fleischwerk Tönnies fordern Demonstranten „Gerechtigkeit für zu Nutztieren degradierte Lebewesen“

Rheda-Wiedenbrück – Mit der Handgeste Peace und freundlichem Winken wurden gestern die Lkw-Fahrer am Fleischwerk Tönnies begrüßt ( www.nw.de/tagsuche?q=1880&#038… ), die Schweine zur Schlachtung brachten. Rund 15 Tierschützer hatten sich dort zu einer achtstündigen Mahnwache versammelt. Dazu hatte die neu gegründete Ortsgruppe „Bielefeld Animal Save” der weltweit tätigen Organisation „The Save Movement” aufgerufen. …

Neue Westfälische – 11.10.2018 | Stand 10.10.2018, 17:14 Uhr
www.nw.de/lokal/kreis_guetersl…

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Tierschützer kritisieren neues “Kampfhunde”-Gesetz (Video)

(APA)

Für Vier Pfoten und der Wiener Tierschutzverein halten wenig von dem neuen Regeln für Listenhundehalter. Statt Verboten solle mehr aufgeklärt werden, heißt es.

Die Tierschutzorganisation “Vier Pfoten” kritisiert das neue “Kampfhunde”-Maßnahmenpaket der Stadt Wien ( diepresse.com/home/panorama/wi… ): Es handle sich genau um jene Art von Anlassgesetzgebung, vor der man gewarnt habe, hieß es in einer Aussendung. “Hier wurde leider das Pferd von hinten aufgezäumt”, befand Kampagnenleiterin Martina Pluda. …

DiePresse.com – 10.10.2018; 15:44 Uhr
diepresse.com/home/panorama/wi…

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

Siehe auch:

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/
www.akt-mitweltethik.de/aktivi…

Petition: Europaweite Videoüberwachung an Schlachthöfen und Dokumentation:
www.petitionen24.com/europawei…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 11.10.2018
twitter.com/fellbeisser

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