Tierquälerei für die Bio-Company (Video)

Deutsches Tierschutzbüro e.V. – Newsletter vom 06.01.2021

Geschlagen, getreten & fehlbetäubt – Tierqual im “Bio-Schlachthof”

Wer Tierwohl will, kauft Bio? Fehlanzeige! Dass weder Bio- oder Tierwohlsiegel noch der Kauf bei kleinen Schlachthöfen vor Tierquälerei schützen, beweisen die neusten Undercover-Aufnahmen aus einem Färber-Schlachthof nahe Berlin. Wie gestern bereits “ARD Report Mainz – extra” berichtete, herrschen im Neuruppiner Betrieb grauenvolle Zustände: Dicht gedrängte Schweine im Betäubungsbereich, die mit Tritten, Haken-Schlägen und der Elektrozange auseinandergetrieben werden. Blut drückt durch die verstopften Abflüsse nach oben. In Sichtweite der wartenden Schweine schnappen fehlbetäubte Artgenossen beim Ausbluten nach Luft. Flüchtende Tiere werden im “Laufschritt” mit der Elektrozange gefangen und so in rund 40 % der dokumentierten Fälle unzureichend betäubt und erleiden so nach dem Kehlschnitt Höllenqualen: Sie schnappen nach Luft, zucken am ganzen Körper. Nachkontrollen oder staatliche Veterinäre? Gibt es im Färber-Schlachthof, der sich bislang als Vorzeige-Schlachthof rühmte, nicht.

Einer der Abnehmer dieses Qual-Fleisches ist die Bio-Company. Die Bioladen-Kette betreibt 60 Filialen in Berlin, Brandenburg, Dresden, Hamburg und Potsdam. Auch die Biomanufaktur Havelland kooperiert mit dem Bio-Schlachthof beliefert, laut eigener Website, unter anderem die Fußballmannschaft „Hertha BSC”, den Berlin Kult-Imbiss „Curry 36“, „Bötzow Privat“ und diverse Catering-Unternehmen und Metzgereien.

Wir wenden uns heute mit einer kleinen Bitte an Dich: Leite diesen Newsletter an Deine Freund*innen und Bekannten weiter, die immer noch glauben, dass Bio- und Tierwohlsiegel vor Tierquälerei schützen. Denn wenn diese neue Recherche eines beweist, dann dass kein Tier freiwillig in einen Schlachthof geht und kein Tier freiwillig stirbt – ob Bio oder nicht.

JETZT KLICKEN: UNSERE GANZE RECHERCHE UND EINEN MITSCHNITT DER ARD SENDUNG VON GESTERN

Geschlagen, getreten & fehlbetäubt – Tierqual im “Bio-Schlachthof”

PS: Damit wir in Zukunft solche Tierquälerei aufdecken können, brauchen wir Deine Hilfe!

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
www.tierschutzbuero.de/nlarchi…

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Deutsches Tierschutzbüro e.V. (06.01.2021; 16:19 Uhr)
keine-antwort@tierschutzbuero….

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Weltweite Aktion: Menschen verzichten im „Veganuary“ auf Fleisch und Eier

(dpa)

Berlin. Zum Jahresbeginn beteiligen sich Menschen weltweit an der Initiative „Veganuary“ und verzichten einen Monat auf tierische Produkte.

Bei der aus Großbritannien stammenden Aktion, die sich aus „vegan“ und „january“ (deutsch: Januar) zusammensetzt, begreifen viele Nutzer in sozialen Netzwerken die Kampagne als Challenge und posten Bilder ihres veganen Essens. Mehr als 500.000 Internetnutzer weltweit, berichtete ein Sprecher der Organisation „Veganuary“ ( veganuary.com/de/uber-uns/uber… ) , haben sich auf der Webseite registriert, um sich im Januar an einem veganen Monat zu probieren. Dabei verzichten sie etwa auf Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier.

Die Aktion war 2014 ins Leben gerufen worden. Auch deutsche Unternehmen wollen Kunden pflanzliche und fleischlose Produkte schmackhaft machen. „Wir haben rund 150 Unternehmen aus Deutschland, die Aktionen angekündigt haben – das ist ein neuer Rekord“, sagte der Sprecher.
Fleischersatz hoch im Kurs …

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Westdeutsche Zeitung – 06.01.2021; 15:23 Uhr
www.wz.de/ratgeber/gesundheit-…

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Rund 73.000 Tierschützer sprechen sich für Wölfin Gloria aus

Weidetierhalter gegen Tierschützer: Heftige Diskussion in der Region über den Erhalt von Wölfin Gloria. Fast 73.000 Tierschützer sprechen sich bis jetzt seit dem Start der Petition für den Erhalt der Schermbecker Wölfin Gloria aus.

Wölfin Gloria soll nicht getötet werden. So lautet die Überschrift der Petition, die ein Tierschützer aus Voerde unter dem Pseudo Namen Dar Dal nach der Resolution des Schermbecker Rates für eine Entnahme der Wölfin, gestartet hat.

Insgesamt 72.638 Befürworter (Stand Dienstag, 6.1. um 13.30) sehen das genauso und haben sich gegen eine Entnahme der Wölfin bis jetzt ausgesprochen.

In der Petition ( www.change.org/p/rathaus-wesel… ) heißt es, dass man sich vorstellen solle, dass jemand Ihren Tod beschließe, weil Ihnen das Recht auf Leben aberkannt wird. Verglichen wird in der Erklärung eine Entnahme der Wölfin mit der Frage: Stellen Sie sich vor, nachdem Sie sogar ein Kind geboren haben, dass sich jemand das Recht nimmt, Ihnen Ihren Lebensraum wegzunehmen.

Dies klinge dramatisch, sei aber aktuell im Kreis Wesel Realität, heißt in der Petition von Dar Dal. …

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Schermbeck Online – 06.01.2021

Rund 73.000 Tierschützer sprechen sich für Wölfin Gloria aus

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Offener Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner

Sehr geehrte Frau Ministerin Klöckner,

der Fernsehbeitrag von Report Mainz vom 5. Januar 2021 belegt überdeutlich, dass das System der konventionellen Schweinehaltung gescheitert ist. Schweine erleiden unermessliche Qualen durch Haltungsbedingungen, die systemimmanent tierquälerisch sind. Und auch für die Landwirte sind die Zustände ruinös. Sie selbst betonen im Zuge der aktuellen Pandemie zurecht, dass grundsätzliche Missstände wie durch ein Brennglas verdeutlicht werden, ja, auch Sie sprechen von einer Systemfrage – dennoch passiert nichts.

Seit Jahren sind die bestehenden Probleme in der landwirtschaftlichen Tierhaltung bekannt. Bereits 2015 hat der wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik in seinem Gutachten „Wege zu einer gesellschaftlichen Nutztierhaltung“ auf vielfältige Problembereiche hingewiesen und mögliche Lösungswege aufgezeigt. Auch die Ergebnisse des Kompetenznetzwerkes Nutztierhaltung verdeutlichen, dass die landwirtschaftliche Tierhaltung in Deutschland nur zukunftsfähig ist, wenn tiefgreifende Korrekturen vorgenommen werden.

Sie als verantwortliche Fachministerin haben es in der Hand, ob dieser notwendige Systemwechsel gelingt. Als Bundesverband Tierschutz erwarten wir und auch ein Großteil der Verbraucher*innen von Ihnen entschlossenes Handeln. Ergreifen Sie die sich gerade jetzt bietende Chance, politische Rahmenbedingungen für eine umweltschonende und tiergerechte landwirtschaftliche Tierhaltung zu schaffen. Bis zur nächsten Bundestagwahl bleibt nur noch wenig Zeit. Umso dringender ist nunmehr schnelles Handeln notwendig.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Jörg Styrie,
Geschäftsführer Bundesverband Tierschutz e.V.

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Bundesverband Tierschutz e.V.
Pressestelle Berlin

030 – 80 58 33 38
lotz@bv-tierschutz.de

www.bv-tierschutz.de

Unterzeichnen Sie unsere Petition zur Abschaffung der Massentierhaltung:
chng.it/GkL7mLzQd6

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Claudia Lotz (06.01.2021; 14:45 Uhr)
lotz@bv-tierschutz.de

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Erst Hassobjekt der Tierschützer, jetzt Retter in der Corona-Krise?: Umstrittenes Tierversuchslabor LPT war an Impfstoff-Entwicklung beteiligt – mit wichtigen Tests

Mehrere Tausend Menschen demonstrierten gegen das Labor

Lange Zeit stand das Hamburger Tierversuchslabor LPT im Fokus der Tierschützer. Kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie hatten Tierversuchsgegner über vermeintliche Misshandlung von Hunden und Affen im LPT-Labor in Mienenbüttel (Niedersachsen) berichtet (www.rtl.de/cms/tierversuchslab… ). Obwohl keine Verstöße gegen das Tierschutzgesetz festgestellt wurden, ist das Labor noch heute ein Dorn im Auge vieler Tierschützer ( www.rtl.de/cms/tierschuetzer-s… ). Jetzt kommt raus: Das LPT-Labor war maßgeblich an der Entwicklung am wichtigen Biontech-Impfstoff gegen Corona beteiligt.

LPT freut sich über öffentliche Anerkennung

“Wir sind stolz darauf, einen frühen und wichtigen Beitrag zur Entwicklung dieses Corona-Impfstoffes geleistet zu haben”, erklärte LPT-Geschäftsführer Thomas Wiedermann am Dienstag. In einer Mitteilung hatte sich das Unternehmen Biontech bei 134 Partnern bedankt, darunter ist auch das Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT). Es sei eine einmalige Ausnahme, dass sich ein Auftraggeber öffentlich bedanke. Sonst gelte absolute Verschwiegenheit, so der LPT-Geschäftsführer. …

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RTL Online – 06.01.2021; 14:39 Uhr
www.rtl.de/cms/biontech-umstri…

Sehe auch:

Corona-Impfstoff Biontech bedankt sich bei Hamburger Tierversuchslabor
www.mopo.de/hamburg/corona-imp…

Meine Meinung: Tierversuchslabor LPT – Erst grausame Tierquälerei und jetzt der strahlende Held in der Coronakrise?
www.besser-im-blick.de/politik…

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Tierschutz-Skandal im Saarland: Gravierende Verstöße in der Schwanenstation in Perl bestätigt

Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. – Pressemitteilung vom 06.01.2021

Eine Kronzeugin bestätigt die tierschutzwidrigen Zustände in der „Schwanenstation“ in Perl und belastet den Leiter Lothar Lorig schwer. Sie berichtet unter anderem von unsachgemäßen medizinischen Behandlungen und Experimenten, die teilweise mit dem Tod der Tiere endeten. Die neuen Erkenntnisse bestätigen die Klage der Tierbefreiungsoffensive Saar (TiBOS e.V.). Diese hatte 2019 die erste saarländische Tierschutzverbandklage gegen die Erteilung der Betriebserlaubnis für die Schwanenstation auf den Weg gebracht – absolut berechtigt, wie die Zeugenaussage jetzt belegt.

Schon fast zwei Jahre dauert der Rechtsstreit um die umstrittene „Schwanenstation“ in Perl, der sich zwischenzeitlich zu einem juristischen Skandal auswuchs. Die aktuellen schriftlichen Aussagen der Kronzeugin bestätigen die tierschutz- und rechtswidrigen Zustände in der Schwanenstation. Die ehemalige Betreiberin, die die Station maßgeblich finanzierte, verlässt die Station und vertraute sich jetzt den Behörden und zwei Anwälten an.

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Online-Version der Pressemitteilung:

06. Januar 2021: Tierschutz-Skandal im Saarland: Gravierende Verstöße in der Schwanenstation in Perl bestätigt

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Menschen für Tierrechte – Pressestelle (06.01.2021; 12:34 Uhr)
ledermann@tierrechte.de

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Unser Dank für 2020! Unsere Zuversicht für 2021!

Rettet das Huhn e.V. – Newsletter vom 05.01.2021

Liebe Freund*innen von Rettet das Huhn e.V.,

ein denkwürdiges, verunsicherndes Jahr 2020 liegt hinter uns, in dem wir Menschen mehr denn je mit uns Menschen selbst beschäftigt waren.
Ein winziges Virus offenbart unsere Verwundbarkeit und unseren Irrtum, unserer Spezies eine „Allmächtigkeit“ auf dieser Erde zuzusprechen, mit der wir brandschatzend, raubbauend und mordend der Natur und unseren Mitgeschöpfen begegnen dürften.

Der Zusammenhang der Pandemie mit unserem verantwortungslosen, zerstörenden Umgang mit unserer Welt und unseren Mitgeschöpfen, insbesondere in der intensiven Tierhaltung und Tierausbeutung, liegt klar ersichtlich auf der Hand… Und was tun wir? Lernen wir endlich daraus? Fangen wir endlich an, weiter zu denken und mehr zu tun als uns nur um uns selbst und die Einschränkung unserer Freiheiten zu sorgen?

Für die Milliarden der von uns Menschen versklavten, ausgebeuteten, missbrauchten, gequälten und ermordeten Tiere war dieses Jahr so grausam und todbringend wie jedes andere zuvor. Für sie wäre am Jahreswechsel ein Blick zurück genauso wie ein Blick nach vorn immer nur ein Blick auf Angst, Tod, Verzweiflung und Leid. Für sie gibt es keinen Unterschied.

Um weiter gemeinsam für die Tiere zu kämpfen und für sie stark zu bleiben, brauchen wir aber gute Gedanken und Zuversicht und darum möchten wir euch einen dankbaren, wunderbaren und hoffnungsvollen Rückblick auf das Jahr 2020 schenken:

Wir haben im Jahr 2020 mit eurer Hilfe 14.869 Tieren das Leben gerettet!
Das sind so viele Tiere wie in keinem Jahr zuvor!

In 20 großen Rettungen holten wir 13.366 Legehennen aus Massentieranlagen und bewahrten sie so nach ihrem Leben in der Ausbeutung vor ihrem grausamen Tod im Schlachthof!
Hinzu kamen 1.321 Hennen, die wir in sogenannten „kleinen Rettungen“ aus anderen Notsituationen, Beschlagnahmen, schlechten Haltungen u.ä. übernahmen, versorgten und in schöne Plätze vermittelten.
Und nicht zuletzt konnten wir 192 Hähne (aus den Betrieben, ausgesetzte Hähne, aus Tierheimen, Beschlagnahmen u.ä.) retten und in sichere Hände geben!

Wir danken euch von Herzen für die tatkräftige, treue und tierliebe Unterstützung, die die Rettung jedes einzelnen dieser Tiere möglich gemacht hat!

Exemplarisch für die Arbeit und die vielen kleinen und großen Rettungserlebnisse des Jahres 2020 möchten wir euch an dieser Stelle über den Dezember 2020 berichten, in dem noch viel geschehen ist:

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
3n709.r.a.d.sendibm1.com/mk/mr…

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Rettet das Huhn e.V. (05.01.2021; 23:32 Uhr)
info@rettetdashuhn.de

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 06.01.2021
twitter.com/fellbeisser

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