Geschlagen, getreten, fehlbetäubt: Tierquälerei & Gesetzesverstöße in Bio-Schlachthof bei Berlin aufgedeckt

Hauptabnehmer ist offenbar die Bio-Company – Deutsches Tierschutzbüro stellt Strafanzeige

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
www.presseportal.de/nr/115581

Pressekontakt:
Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender Deutsches Tierschutzbüro e.V.,
Mobil 0171-4841004 (presse@tierschutzbuero.de).

Neuruppin (ots) – Dem Deutschen Tierschutzbüro liegt Videomaterial aus dem Färber-Schlachthof in Neuruppin bei Berlin vor. Die Bilder zeigen, wie brutal mit den Schweinen im Betäubungsbereich umgegangen wird. So werden die Tiere mehrfach getreten, geworfen und zum Teil mit Harken geschlagen. “Dies ist Tierquälerei und in dieser Form nicht erlaubt” so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros. Die Bilder zeigen auch, dass es im Betäubungsbereich keine Fixierungsmöglichkeit gibt und so wird die Elektrozange im “Laufschritt” angesetzt. Dies führt immer wieder zu einer unsachgemäßen Anwendung mit der Folge, dass die Schweine nicht vollständig betäubt sind. Insgesamt wurden 410 Tiere an 2 Tagen im August 2020 dokumentiert. Die detaillierte Auswertung zeigt, dass bei mindestens 67 Tieren die gesetzliche Vorgabe von 20 Sekunden zwischen Betäubung und Entblutung überschritten und somit nicht eingehalten wurde. …

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Presseportal.de – 05.01.2021; 14:56 Uhr
www.presseportal.de/pm/115581/…

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“Schweinestau”: Verstöße gegen Tierschutz wegen Corona?

Von Monika Anthes und Edgar Verheyen, SWR

Überfüllte Ställe, verletzte Tiere: Report Mainz liegen Aufnahmen aus Schweinebetrieben vor, die Verstöße gegen den Tierschutz zeigen. Die Betreiber sehen die Pandemie als Ursache. Doch Experten kritisieren die Haltung generell.

Es ist Mitte November, als Report Mainz einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Nähe des Möhnesees in NRW besucht. Alfred Tigges betreibt dort eine Schweineproduktion mit mehr als 1000 Tieren. Er erzählt, dass sich seine Schweine in den Ställen drängen. Sie seien zu alt und zu schwer, die Ställe überbelegt.

“Wir kriegen die Abteile nicht schnell genug geräumt. Deshalb sind wir aktuell auf Kollisionskurs mit dem Tierschutz”, sagt er im Interview mit dem ARD-Politikmagazin. Das sei eine Folge der Corona-Pandemie. Seit Monaten haben die Schlachthöfe ihre Produktion deutlich gedrosselt. Bei Tönnies gingen die Schlachtzahlen zum Beispiel auf etwa 70 Prozent der Vorpandemie-Ära zurück. Man spricht seither von einem “Schweinestau” ( www.tagesschau.de/inland/coron… ). …

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tagesschau.de – 05.01.2021; 13:44 Uhr
www.tagesschau.de/investigativ…

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„Kastration von Katzen ist Tierschutz“: Sachsen-Anhalt wirbt mit Plakat für Kastration – Kommunen sollen Kennzeichnung verpflichtend machen

VON ESEPPELT

Eine steigende Population freilebender Hauskatzen führt zu Problemen beim Tierschutz und der menschlichen Gesundheit, findet man im Landwirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt. Deshalb startet, gemeinsam mit der Tierärztekammer Sachsen-Anhalt, ab Januar 2021 eine Plakat-Informationskampagne, in der Halter von Katzen dazu aufgerufen werden, ihre geliebten Gefährten kastrieren zu lassen. „Kastration ist Tierschutz“ lautet das Motto. Ein QR-Code auf dem Plakat führt zu umfangreichen Informationen des Ministeriums im Internet. …

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Du bist Halle – 05.01.2021

„Kastration von Katzen ist Tierschutz“: Sachsen-Anhalt wirbt mit Plakat für Kastration – Kommunen sollen Kennzeichnung verpflichtend machen

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#StopptTierleid – mit Tatendrang ins neue Jahr

Welttierschutzgesellschaft e.V. – Tierschutznews vom 05.01.2021

Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

trotz der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie hoffe ich, dass Sie und Ihre Liebsten gut ins neue Jahr gestartet sind.

Hinter uns allen liegt zweifellos ein Ausnahmejahr – ein Krisenmodus im Dauerzustand, in dem uns als international tätige Tierschutzorganisation nahezu täglich neue Hilferufe aus aller Welt erreichten: Statt der langfristigen Planung unserer Projekte und nachhaltige Verbesserungen im Leben der Tiere zu erwirken, ging es vielerorts plötzlich ums blanke Überleben. Futtermittel für die Tiere in unserer Obhut mussten gesichert, notwendige Schutzmaßnahmen für die Kolleg*innen eingeleitet und ausbleibende Einnahmen ersetzt werden. Wir riefen den WTG-Nothilfefonds ( welttierschutz.org/wtg-nothilf… ) ins Leben, leisteten vielfach Zusatzhilfe in größter Not und konnten gleichzeitig alle laufenden Projekte fortsetzen. Außerdem haben wir die Kampagne “Stoppt Tierleid in den sozialen Netzwerken” an den Start gebracht und Ihre so wertvolle Unterstützung bei diesem Anliegen gewonnen.

All das war ein echter Kraftakt – für unsere Unterstützer*innen, unsere Partner vor Ort und uns als Verein. Aber wir können jetzt gemeinsam auf große Erfolge im internationalen Tierschutz zurückschauen: »https://welttierschutz.org/wtg-nothilfefonds-2020/.

Diese sollen Ihnen und uns Hoffnung schenken

Denn wir blicken zunächst leider keinem leichteren 2021 entgegen. Für viele unserer Partner – wie Sie wissen, zum Großteil in den ärmsten Ländern der Welt – werden die Folgen der Pandemie noch schwerer werden. Dort, wo kein staatlicher Rettungsschirm hilft, sind die Menschen vor schier unüberwindbare Probleme gestellt. Und das Tierleid wird wachsen, je schlechter die Lage der Menschen ist. Wir von der Welttierschutzgesellschaft werden weiterhin alles in unserer Macht stehende tun, als verlässlicher Partner an der Seite der Tiere weltweit zu bleiben.

Wir hoffen von Herzen, dass Sie diesen Weg mit uns gehen und wir trotz der weiterhin schwierigen Lage auch 2021 auf Sie zählen können!

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Lesen Sie bitte die vollständigen Tierschutznews online unter:

202101 – Neujahrsgruß (XP)

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Gesendet: Dienstag, 05. Januar 2021 um 11:06 Uhr
Von: “Katharina Kohn | Welttierschutzgesellschaft e.V.” info@welttierschutz.org
Betreff: #StopptTierleid – mit Tatendrang ins neue Jahr

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Übersandt von:
Martina Patterson (05.01.2021; 11:58 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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WICHTIG: Heute ARD Report Mainz – extra einschalten

Deutsches Tierschutzbüro e.V. – Newsletter vom 05.01.2021

Unbedingt einschalten: ARD Report Mainz – extra zeigt heute Abend unsere neuste Bio-Schlachthof-Recherche

Nicht verpassen: Heute Abend berichtet ARD Report Mainz in einem extra um 22.00 Uhr über unsere neuste Undercover-Recherche, die skandalöse Zustände bei einem Bio-Schlachthof bei Berlin aufdeckt. Die uns zugespielten Aufnahmen zeigen grausame Tierquälerei durch Misshandlungen und Fehlbetäubungen der wehrlosen Tiere und beweisen vor allem eins:

Ob Bio-Schlachthof, Metzger des Vertrauens oder Schlachtriese – alle Tiere kämpfen um ihr Leben, keines stirbt freiwillig und ihre Tötung ist immer qualvoll. Nachdem uns das Videomaterial zugespielt wurde, haben wir umgehend das zuständige Veterinäramt in Neuruppin informiert. Veterinäramt und Staatsanwaltschaft erhielten anschließend das gesamte Beweismaterial. Mehr dazu berichten wir nach der Veröffentlichung!

Leite diesen Newsletter bitte an Deine Freund*innen und Bekannten weiter, damit jede*r sieht, dass Bio- oder Tierwohlsiegel kein Schutz vor Tierquälerei sind.

PS: Setz auch Du ein Zeichen gegen Tierquälerei, indem Du Schweinefleisch und andere tierische Produkte, ob Bio oder nicht, von Deinem Speiseplan streichst. Wähle stattdessen pflanzliche Alternativen, wir unterstützen Dich gerne dabei: www.twenty4vegan.de

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
www.tierschutzbuero.de/nlarchi…

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Deutsches Tierschutzbüro e.V. (05.01.2021; 10:45 Uhr)
keine-antwort@tierschutzbuero….

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Einladung Online-Fachgespräch | 11.01.2021 | Epidemien und Tierhaltung

Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen – Pressemitteilung vom 05.01.2021

11.01.2021 um 14:30 Uhr, online

Wie trägt unsere Tierhaltung zur Verbreitung von Infektionskrankheiten bei?

Die Covid-19 Pandemie hat das Thema Zoonosen ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Zoonosen sind Krankheiten, die direkt oder indirekt zwischen Tier und Mensch übertragen werden. Bei der Entstehung von Zoonosen spielen Naturzerstörung, der Handel bzw. enge Kontakt mit Wildtieren, aber auch die Tierhaltung eine wichtige Rolle. So zeigen historische Beispiele, dass die Tierhaltung immer wieder zu Pandemien geführt haben. Der Ursprung des Ausbruchs der Spanische Grippen lässt sich nach aktuellen Erkenntnissen in einem US-amerikanischen Schweinestall lokalisieren, die Hongkonggrippe sprang wahrscheinlich im Umfeld einer Geflügelhaltungsanlage auf den Menschen über und der Ursprung der Schweinegrippe wird in einem Stall in Mexiko vermutet.

In Anbetracht der jüngsten Meldungen über die Tötung von mehreren Millionen Nerzen in den Niederlanden und Dänemark sowie aktuellen Nachweisen des Geflügel-Grippe Virus H5N8 in Norddeutschland möchten wir diskutieren, welche Bedingungen Zoonosen begünstigen und was wir dagegen tun können. Bei welchen Tieren müssen wir besonders genau hinschauen? Unter welchen Bedingungen werden Zoonosen für uns Menschen gefährlich? Wie mutieren Zoonosen und welche Haltungsbedingungen begünstigen für uns Menschen gefährliche Zoonosen? Was müssen Deutschland und die Europäische Union tun, um Zoonosen langfristig wirksam entgegen zu wirken?

Die Veranstaltung wird gestreamt. Per Beteiligungs-Tool können Sie sich mit Fragen und Kommentaren einbringen. Die Zugangsdaten erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Kurz vor Beginn der Veranstaltung senden wir Ihnen eine Erinnerungs-Mail.

Programm und Anmeldung:
www.gruene-bundestag.de/termin…
www.gruene-bundestag.de/termin…

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Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Platz der Republik 1, 10115 Berlin
T: 049 (0) 30 – 227 567 89 · F: +49 (0) 30 – 227 565 52
info@gruene-bundestag.de

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Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion (05.01.2021; 10:45 Uhr)
veranstaltungen@gruene-bundest…

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 05.01.2021
twitter.com/fellbeisser

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