Welpenhändler wegen Tierquälerei und Betrug verurteilt / VIER PFOTEN: Der Online-Handel mit Tieren muss reguliert werden

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 04.12.2020

Hamburg/Frankfurt, 04. Dezember 2020 – Erfolg im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel: Heute wurde der bereits vorbestrafte Welpenhändler Martin M. erneut verurteilt. Verhandelt wurden Fälle im Zeitraum zwischen 2014 bis 2018. M. musste sich in insgesamt 12 Fällen wegen Betrugs und in sechs Fällen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vor dem Frankfurter Amtsgericht verantworten. Jahrelang hatte der Welpenhändler viel zu junge, häufig kranke und schwer traumatisierte Welpen aus der Slowakei geschmuggelt und auf ebay Kleinanzeigen verkauft. Der Richter verurteilte M. nun zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr auf Bewährung und einer zweijährigen Bewährungsfrist. Dazu muss M. in Summe rund 10.000 Euro Geldzahlungen leisten sowie die Gerichtskosten tragen. Für VIER PFOTEN zeigt der Prozess einmal mehr, dass der Online-Handel mit Tieren sicher werden muss. Die internationale Tierschutzstiftung fordert die Bundesregierung auf, eine Verifizierungspflicht für alle TierverkäuferInnen auf Online-Portalen einzuführen.

„Es ist ein gutes Signal, dass Martin M. nun für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird, doch insgesamt ist das Urteil zu milde“, sagt Birgitt Thiesmann, Expertin für illegalen Welpenhandel bei VIER PFOTEN. „Der Richter hat dem Täter seine Reue offenbar abgenommen. Doch M. hat wiederholt und über Jahre seine Käufer getäuscht. Ohne Skrupel hat er über ebay Kleinanzeigen kranke Welpen verkauft. Wenn die Hundebesitzer dann versuchten, ihn zu erreichen, stellte sich heraus, dass die Nummer falsch war oder nicht mehr existierte. So wie M. operieren viele illegale Welpenhändler auf Online-Portalen, das ist hinlänglich bekannt. Trotzdem müssen sich Verkäufer von Hunden nach wie vor nicht auf Portalen wie ebay Kleinanzeigen identifizieren. Weil es keine gesetzliche Verifizierungspflicht für den Verkauf von Tieren gibt, können Kriminelle anonym agieren und bleiben in der Regel ungestraft. Martin. M. ist eine der wenigen Ausnahme, weil er zur Rechenschaft gezogen wurde. Die Bundesregierung muss deshalb Gesetze einführen, damit illegale Welpenhändler identifiziert und bestraft werden können – nicht nur in Ausnahmefällen.“

Hundehändler Martin M. verkaufte ohne Skrupel kranke Welpen

Schon im November 2019 verurteilte das Frankfurter Landgericht Martin M. rechtskräftig dazu für die Hälfte des Kaufpreises des Maltesers Krümel, die Tierarztkosten sowie für die Gerichtskosten aufzukommen. Der Welpenhändler hatte an Ursula W. den Welpen krank verkauft. Der kleine Malteser litt bereits bei der Übergabe an Darmparasiten, Würmern sowie an der lebensbedrohlichen Viruserkrankung Parvovirose. Für die Behandlung hatte Ursula W. bereits mehr als 1500 Euro gezahlt. Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN hatte Ursula W. von Anfang an bei dem Prozess unterstützt und zu der zivilrechtlichen Klage motiviert. Auch bei der heutigen Verhandlung in Frankfurt, war VIER PFOTEN an der Seite von Ursula W. vor Ort. „Martin M. ist nur ein kleines Rädchen in einem großen Netzwerk. Dass er verurteilt wurde ist ein wichtiges Zeichen, aber wie so oft bleiben die Hintermänner und Helfershelfer unerkannt und ungestraft”, so Thiesmann.

Birgitt Thiesmann steht für Interviews zur Verfügung.

Weitere Informationen zum illegalen Welpenhandel finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

Schon mehr als 95.000 Menschen fordern von der Bundesregierung den illegalen Welpenhandel zu stoppen. Unterzeichnen auch Sie den VIER PFOTEN Aufruf. Hier geht es zur Petition:
help.four-paws.org/de-DE/illeg…

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Welpenhändler wegen Tierquälerei und Betrug verurteilt / VIER PFOTEN: Der Online-Handel mit Tieren muss reguliert werden

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Susanne von Pölnitz (04.12.2020; 15:24 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Auch Westfleisch und QS involviert: Tönnies: Skandal-Video soll furchtbare Quälerei von Schweinen zeigen – das sagt der Fleischmogul dazu (Video)

Malin Schneider-Pluppins

Ein Video von Tierschützern soll zeigen, wie Schweine für Tönnies leiden müssen. Stimmt so nicht, behauptet das Unternehmen.

Rheda-Wiedenbrück – Erneut liegen dem Deutschen Tierschutzbüro erschütternde Videos aus Schweinemastbetrieben in Niedersachsen vor, die an Tönnies liefern sollen. Zu sehen sind Schweine, die unter Qualen verenden und schwere Verletzungen aufweisen. Die Videos, mit denen die Tierschützer am 2. Dezember an die Öffentlichkeit gingen, sollen aus Betrieben stammen, die nicht nur Tönnies, sondern auch Westfleisch beliefern. …

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ruhr24.de – 04.12.2020; 15:02 Uhr
www.ruhr24.de/nrw/toennies-ska…

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Neue Tönnies-Recherche: Achtung, grausam! (Video)

Deutsches Tierschutzbüro e.V. – Newsletter vom 04.12.2020

Neue Tönnies-Recherche: Diese Bilder sind schwer zu ertragen

Im Juli und August dieses Jahres schockierten uns zugespielte Aufnahmen aus Tönnies-Zulieferbetrieben ganz Deutschland. Dort mussten Schweine zwischen Exkrementen sowie verwesenden Artgenossen leben und leiden. Wir stellen Anzeige und konfrontierten Tönnies mehrfach, der Konzern sprach von bedauerlichen Einzelfällen und arbeitet mittlerweile wieder mit beiden Betrieben.

Nun folgen die bislang schlimmsten Aufnahmen, die uns zugespielt wurden. Sie beweisen, dass Tierquälerei nicht nur durch unterlassene Fürsorge entsteht, sondern von den Mäster*innen aktiv durchgeführt wird.

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
www.tierschutzbuero.de/nlarchi…

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Deutsches Tierschutzbüro e.V. (04.12.2020; 11:49 Uhr)
keine-antwort@tierschutzbuero….

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Jetzt unterzeichnen – Petition: Importstopp für Pferdefleisch aus Qualproduktion (Video)

Tierschutzbund Zürich – Newsletter 31/2020 vom 03.12.2020

Rennpferde: Ein kurzes Leben im Stress, ein qualvoller Tod im Schlachthof

Petition gegen Pferdefleisch aus Qualproduktion

Liebe Leserinnen und Leser

Vor einem Jahr erschien in Australien der Film “The Final Race”. Er berichtete über die qualvolle Schlachtung ausgedienter Rennpferde im EU-zertifizierten Schlachthof Meramist. Im Frühjahr 2020 waren wir vor Ort, um zu sehen, ob sich etwas verändert hat. Fehlanzeige. Unsere australische Partnerorganisation, die Coalition for the Protection of Racehorses (CPR), hat den Schlachthof dieses Jahr wiederholt beobachtet. Auch ein Jahr nach der Veröffentlichung des Skandals werden immer noch Rennpferde nach Meramist gebracht und für den Export in die EU und die Schweiz geschlachtet.

Jetzt hat CPR einen neuen Dokumentarfilm ( www.youtube.com/watch?v=a499zf… ) veröffentlicht, der das Leben, Leiden und Sterben australischer Rennpferde beschreibt (Hinweis: die Untertitel des Films können manuell auf Deutsch eingestellt werden). Der Film gibt Einblick in den Alltag von Rennpferden und enthüllt den Alptraum im Schlachthof Meramist. Er zeigt die systematische Misshandlung noch aktiver Rennpferde und ihre brutale Behandlung, wenn sie entsorgt werden.

Vor einer Woche haben auch wir einen neuen Film über die Pferdefleischproduktion in Argentinien ( www.youtube.com/watch?v=5avlLZ… ) veröffentlicht. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen fordern wir die EU-Kommission per Petition auf, Pferdefleischimporte aus Drittländern sofort zu stoppen, welche die geltenden EU-Anforderungen nicht erfüllen. Das betrifft auch die Qualfleischimporte aus Australien und Argentinien.

Start der Petition war am 25. November 2020. Stand heute: Es haben bereits über 53’000 Tierfreunde die Petition unterschrieben. Machen Sie mit. Stoppen Sie mit uns den Import von Pferdefleisch aus Qualproduktion. Unterschreiben Sie jetzt die Petition. Je mehr unterschreiben, desto höher wird der Druck auf die EU-Kommission endlich zu handeln:

Jetzt Petition an die EU-Kommission unterschreiben:
www.change.org/p/eu-kommissari…

Bitte leiten Sie diese Mail an so viele Menschen wie möglich weiter und teilen Sie die Petition auf Social Media. Gemeinsam können wir den Import von Pferdefleisch aus Qualproduktion beenden.

Vielen Dank und herzliche Grüße,

Sabrina Gurtner
Projektleitung

newsletter.tierschutzbund-zuer…

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Von: “Tierschutzbund Zürich” newsletter@tierschutzbund-zuer…
Gesendet: 3. Dezember 2020 um 17:15 Uhr
Betreff: Jetzt unterzeichnen – Petition: Importstopp für Pferdefleisch aus Qualproduktion

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Übersandt von:
Martina Patterson (04.12.2020; 11:07 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Online-Aktion des VGT zur Ursache der meisten Pandemien: die Tierindustrie!

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 04.12.2020

Rückfragehinweis:
DDr. Martin Balluch, 01/929 14 98, medien@vgt.at

Wenn die Gesellschaft im Lockdown ist, sollte sie sich klar machen, was uns diese Misere eingebrockt hat und aus welchem Eck weitere Pandemien drohen.

Ein Blick auf die weltweite Pelzindustrie genügt, um die Folge der industriellen Haltung und Nutzung von Tieren deutlich zu sehen. Zig Millionen von Nerzen werden momentan getötet, weil sie eine mutierte Form des Coronavirus auf den Menschen übertragen. Kein Wunder, ist doch die industrielle Tierhaltung das Gegenteil von Isolation und Social Distancing. In dieser Masse gleicher Individuen mit herabgesetztem Immunsystem finden Viren ein Paradies für Veränderung und Verbreitung vor.

Dasselbe gilt aber für die Nutztierhaltung, von Schweine- bis zu Hühnerfabriken. Schweinegrippe und Vogelgrippe, Ebola, HIV, Corona und Spanische Grippe sind nur ein Vorgeschmack auf das, was der Menschheit noch blüht. Nach einer eindrücklichen Aktion am Stephansplatz ( vgt.at/presse/news/2020/news20… ) am Mittwoch machen darauf heute auch zahlreiche Tierschützer:innen in einer durch den Corona Lockdown erzwungenen Form des Online-Protestes aufmerksam. Auf zu Hause aufgenommenen Fotos mit eigenen Plakaten werden die Sorgen in Szene gesetzt und auf den Ursprung der Pandemien hingewiesen.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: „Wir können nur hoffen, dass die Menschheit schnell genug aus der Erfahrung lernt und den Ausstieg aus der Tierindustrie einleitet. Eine Alternative wäre, neben den bereits hoch entwickelten pflanzlichen Nahrungsmitteln, Hühnerfleisch aus dem Labor. Aus Stammzellen von Hühnern werden da Muskelzellansammlungen produziert, die letztlich ein Muskelfleisch ergeben – ganz ohne Tierleid, ohne Ressourcenverschwendung, ohne Klimawandel und ohne Pandemien. In Singapur wurde kürzlich so ein Hühnerfleisch aus dem Labor für den Markt zugelassen.“

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Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (04.12.2020; 11:01 Uhr)
medien@vgt.at

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Mecklenburg-Vorpommern: Vogelgrippe-Ausbruch: 29.000 Legehennen werden gekeult

www.agrarheute.com/tier/vogelg…

Man beachte den letzten Satz von Till Backhaus (Landwirtschaftsminister Meck Pom): es täte ihm in der Seele weh, dass Tiere getötet werden, die nicht mal ein Jahr alt sind.

Wie schön, dass man mal Mitleid mit den Tieren und nicht immer mit den Bauern hat, auf der anderen Seite völlig absurd; wo Masthähnchen keine anderthalb Monate alt werden.

LG Conny

——– Originalnachricht ——–
Betreff: Till Backhaus Mitleid mit Tieren: Vogelgrippe-Ausbruch: 29.000 Legehennen werden gekeult | agrarheute.com
Datum: 04.12.2020 06:10
Von: Cornelia Praetorius

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Übersandt von:
Martina Patterson (04.12.2020; 10:43 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Funkkolleg Mensch und Tier

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 5. Dezember sendet hr-iNFO den Funkkolleg Mensch und Tier. Gleichzeitig ist dieses auch als Podcast unter www.hr-inforadio.de / funkkolleg-menschundtier.de/ sowie in der ARD Audiothek verfügbar.

Verteilen Sie gerne diese Information an

• Tierfreunde und alle, die das noch werden möchten

• alle, die sich Gedanken über unsere Beziehung zu Tieren machen und mehr über deren Wurzeln und Ausprägungen wissen wollen

• alle, die sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen möchten und sich das mit einem Zertifikat bescheinigen lassen wollen

• Lehrer*innen und Erzieher*innen, die sich gezielt fortbilden wollen („Zertifizierte Fortbildung”)

• Schüler*innen der Oberstufe, die Teile des Funkkollegs zum Beispiel als besondere Lernleistung oder für Präsentationen nutzen wollen

• Auszubildende aller Berufe mit Tierbezug – von Tierpfleger*in bis Forstwirt*in

• Studierende aller Fachrichtungen

Mit freundlichen Grüßen

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Gesendet: Freitag, 04. Dezember 2020 um 07:35 Uhr
Von: “Simone Forgé” s.forge@posteo.de
Betreff: Funkkolleg Mensch und Tier

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Übersandt von:
Martina Patterson (04.12.2020; 10:41 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Nach Tierquälerei in Schlachthöfen: Minister Hauk räumt Fehler ein (Video)

AUTOR/IN: SWR

Nach drei Schlachthof-Skandalen in Baden-Württemberg gab es heftige Kritik an Landwirtschaftsminister Peter Hauk. Der gibt nun zu, in einem Punkt Fehler gemacht zu haben.

Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Peter Hauk (CDU) sieht es im Nachhinein als Fehler an, geglaubt zu haben, dass Kontrollen durch Amts-Veterinäre an Schlachthöfen funktionieren. Das sagte er im SWR Politikmagazin “Zur Sache Baden-Württemberg” am Donnerstagabend. …

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SWR – 04.12.2020; 07:08 Uhr
www.swr.de/swraktuell/baden-wu…

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 04.12.2020
twitter.com/fellbeisser

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