Neues baden-württembergisches Netzwerk zur Verringerung von Tierversuchen

Marietta Fuhrmann-Koch Kommunikation und Marketing
Universität Heidelberg – Pressemitteilung vom 03.03.2021

Mit dem Ziel, die Zahl von Tierversuchen zu reduzieren und den Tierschutz weiter zu verbessern, entsteht in Baden-Württemberg ein neues Netzwerk: Es bündelt neue Ansätze und Maßnahmen an den biomedizinischen Forschungsstandorten des Landes, die nach dem 3R-Prinzip Replacement (Vermeidung), Reduction (Verringerung), Refinement (Verbesserung) die Belastungen für die Versuchstiere begrenzen und die Anzahl der eingesetzten Tiere immer weiter senken sollen. Mit drei Projekten in dieses 3R-Netzwerk BW eingebunden sind auch die Universität Heidelberg und die Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim sowie das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.

———-

Informationsdienst Wissenschaft – 03.03.2021; 14:12 Uhr
idw-online.de/de/news764240

**********

ANIMAL SPIRIT – Newsletter vom 03.03.2021

Inhalt:

– Engelberg: Tierpfleger/in gesucht
– Qualvollste Tiertransporte auf See
– D: Jagd gegen Wölfe
– Wann gibt´s Futter?”

(…)

Lesen die bitte den vollständigen Newsletter online unter:
us13.campaign-archive.com/?e=3…

———-

ANIMAL SPIRIT (03.03.2021; 14:01 Uhr)
office@animal-spirit.at

**********

Artenschutz ist Bundeshoheit – Keine Aufweichung durch das Jagdrecht

Wildtierschutz Deutschland e.V.
www.presseportal.de/nr/133267

Berlin (ots) – Svenja Schulze sollte noch in dieser Legislaturperiode ein Zeichen setzen und eine strikte Trennung zwischen Artenschutz und Jagdrecht einleiten. Die aktuelle Diskussion um die Novellierung des Bundesjagdgesetzes und des Landesjagdgesetzes in Niedersachsen sollte da Gelegenheit bieten. Denn mehr und mehr Tierarten, die eigentlich der Bundeshoheit des Artenschutzes unterliegen, werden dem Jagdrecht unterstellt, wodurch letztlich eine erhebliche Schwächung auch der streng geschützten Arten herbeigeführt wird. Aktuelles Beispiel ist die Diskussion um die Einführung einer Schutzjagd auf den Wolf in Niedersachsen.

Wildtierschutz Deutschland, Bund gegen Missbrauch der Tiere (BMT), Deutscher Tierschutzbund und die DJGT, Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht, fordern deshalb in einem offenen Brief vom 2. März die Bundesumweltministerin auf, sich dafür einzusetzen, Artenschutz und Jagdrecht klar zu trennen: …

———-

Presseportal.de – 03.03.2021; 11:13 Uhr
www.presseportal.de/pm/133267/…

**********

Heute ist World Wildlife Day //VIER PFOTEN fordert EU-Kommission auf, Wildtiere in Zirkussen zu verbieten

Umfrage zeigt: Europäische Bevölkerung mehrheitlich gegen Tierleid zu Unterhaltungszwecken

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 03.03.2021

Hamburg, 03. März 2021 – Anlässlich des heutigen Tages des Artenschutzes (World Wildlife Day) fordert die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN gemeinsam mit der NGO Eurogroup for Animals im Rahmen der gemeinsamen Kampagne „Stop Circus Suffering“ ein EU-weites Verbot von Wildtieren in Zirkussen. Trotz zahlreicher nationaler Verbote transportieren Wanderzirkusse weiterhin Tiere quer durch die EU. Diese Tiertransporte sind ein großes Tierschutzproblem, denn sie beeinträchtigen die Gesundheit der Tiere und haben in der Vergangenheit mehrfach die öffentliche Sicherheit z.B. durch Unfälle gefährdet. Laut VIER PFOTEN ist ein EU-weit angeglichenes Verbot von Wildtieren in Zirkussen die einzige Lösung, um das Leiden der Tiere in der gesamten EU zu beenden. Eine neue, in mehreren EU-Ländern durchgeführte Meinungsumfrage unterstreicht, dass 68 Prozent der Europäer diese Ansicht teilen.

In immerhin 23 der 27 EU-Mitgliedstaaten gelten Beschränkungen für den Einsatz von Wildtieren in Zirkussen. In einigen Ländern, wie Griechenland und Malta, dürfen überhaupt keine Tiere in der Manege auftreten. Nur in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien gibt es keine nationalen Beschränkungen. Internationale Tierärzte, Tierverhaltensexperten und Regierungsvertreter sind sich jedoch einig, dass das ständige Reisen und die stets vorübergehende Unterbringung die Gesundheit von Zirkustieren massiv beeinträchtigt. „In Zirkussen verbringen die Tiere ihr Leben in Transportwagen und kleinen, provisorischen Gehegen. Unter diesen Bedingungen können beispielsweise Elefanten, Giraffen, Tiger oder Löwen ihre natürlichen Verhaltensweisen, die für ihr Wohlbefinden wichtig sind, nicht ausleben. Der enge Kontakt zum Menschen sowie erzwungene Vorführungen unnatürlicher Verhaltensweisen gehören zur täglichen Routine in der Zirkuswelt und können der Gesundheit der Tiere nachhaltig schaden”, sagt Thomas Pietsch, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN.

Mehrheit europäischer Bürger gegen Tierleid in Zirkussen

Eurogroup for Animals hat im Februar 2021 eine Meinungsumfrage bei Savanta ComRes in Auftrag gegeben. Bürger aus Ländern mit laxen oder keinen Wildtier-Beschränkungen, wie Tschechien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Polen und Spanien, nahmen an der Befragung teil. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich die Mehrheit für eine Abschaffung dieser tierquälerischen Unterhaltungsform in der EU ausspricht:

• Der Einsatz von Wildtieren in Zirkussen ist grausam und Wildtiere sollten nicht zur öffentlichen Unterhaltung eingesetzt werden – 68% stimmen zu

• Die Europäische Union sollte den Einsatz aller Wildtiere in Zirkussen verbieten – 62% stimmen zu

• Die Europäische Union sollte garantieren, dass Tiere nicht grausam ausgebeutet werden – 83% stimmen zu

• Zirkusse, die immer noch Wildtiere einsetzen, müssen sich neu erfinden, indem sie qualitativ hochwertige Shows mit menschlichen Darstellern entwickeln – 69% stimmen zu

• Zirkusse, die Wildtiere zeigen, sind lehrreich – 20% stimmen zu

„Nur ein EU-weites Verbot kann das Ende dieser veralteten Unterhaltungsform garantieren und eine einheitliche und effektive Lösung für das körperliche und emotionale Leiden von Wildtieren in Zirkussen bieten. Die Kommission sollte die Wünsche der EU-Bürger sehr ernst nehmen und ihre Befugnisse nutzen, um diesem unnötigen Leiden endlich ein Ende zu setzen und gleichzeitig den Status der EU als internationalen Vorreiter für den Tierschutz festigen“, kommentiert Reineke Hameleers, CEO Eurogroup for Animals.

Fast eine Million Bürger haben bereits eine internationale Petition ( www.change.org/p/european-comm… ) unterzeichnet, die ein EU-weites Verbot von Wildtieren in Zirkussen fordert. Die Kampagne „Stop Circus Suffering“ setzt auch weiterhin auf umfangreiche öffentliche Unterstützung und geht einen Schritt weiter, indem sie diese Forderung auf Institutionsebene hebt.

Lesen Sie den EfA Circus Report hier:
www.eurogroupforanimals.org/si…

Mehr Information zur Arbeit von VIER PFOTEN zu Wildtieren im Zirkus:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

Informationen zur Aktionsseite der aktuellen Kampagne finden Sie hier:
www.eurogroupforanimals.org/ca…

Eurogroup for Animals ( www.eurogroupforanimals.org/si… ) vertritt 70 Tierschutzorganisationen in 26 EU-Mitgliedstaaten, der Schweiz, Serbien, Norwegen, Australien und den USA. Seit ihrer Gründung im Jahr 1980 ist es der Organisation gelungen, die EU dazu zu bewegen, höhere gesetzliche Standards für den Tierschutz zu verabschieden. Eurogroup for Animals spiegelt die öffentliche Meinung durch die umfangreiche Vernetzung ihrer Mitgliedsorganisationen in der gesamten Union wider und verfügt sowohl über das wissenschaftliche als auch das technische Fachwissen, um maßgeblichen zu Fragen des Tierschutzes beizutragen.

Methodik: Savanta ComRes befragte 7.425 Erwachsene in Tschechien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Polen und Spanien online vom 8. bis 17. Februar 2021. Die Daten wurden in jedem Land gewichtet, um demografisch repräsentativ für alle Erwachsenen nach Alter, Geschlecht und Region zu sein. Savanta ComRes ist Mitglied des British Polling Council und hält sich an dessen Regeln.

Thomas Pietsch und Sven Wirth stehen für Interviews zur Verfügung.

(…)

Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Heute ist World Wildlife Day //VIER PFOTEN fordert EU-Kommission auf, Wildtiere in Zirkussen zu verbieten

———-

Susanne von Pölnitz (03.03.2021; 10:05 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

**********

Schon wieder “falscher” Wolf getötet

Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. – Pressekommentar vom 03. März 2021

Im Landkreis Uelzen wurde eine Wölfin getötet. Eine Abschussgenehmigung lag vor – allerdings für einen anderen Wolf!

Nachdem bereits ein Wolf aus dem Rudel Herzlake bei Löningen erlegt wurde, der nicht für die dort aufgetretenen Nutztierrisse verantwortlich war, gibt es nun einen weiteren Fall im Landkreis Uelzen.

Niedersachsen Umweltminister Olaf Lies und die weiteren Genehmigungsbehörden rechtfertigen jedoch diese Tötung, weil die beauftragten Jäger nicht in der Lage waren, die zu tötenden Wölfe richtig anzusprechen. Dass bedeutet, der Schütze konnte das Tier nicht eindeutig erkennen und beurteilen. Die Abschussgenehmigungen wurden aus diesem Grund bereits im Vorfeld erweitert, so dass der fehlerhafte Abschuss nicht geahndet werden kann bzw. muss.

Dem Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. liegen derzeit fünf Abschussgenehmigungen vor. Die Übersendung weiterer, bereits erteilter Genehmigungen werden dem Verband aus Gründen des Datenschutzes und der Geheimhaltung versagt, obwohl die relevanten Daten einfach geschwärzt werden könnten.

Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Niedersachsen: “Nach Auswertung der uns vorliegenden Genehmigungen ist derzeit nicht auszuschließen, dass mit weiteren Abschussgenehmigungen die räumlichen Begrenzungen so gewählt wurden, dass die Masse der Wolfsterritorien in Niedersachsen in der Gesamtheit erfasst werden. Vor dem Hintergrund, dass Lies und die weiteren Genehmigungsbehörden ausdrücklich auch die Tötung von Wölfen in einem räumlichen Zusammenhang erlauben, wenn eine individuelle Identifizierung nicht möglich erscheint, erhärtet sich für uns der Verdacht, dass dadurch eine Jagd auf Wölfe durch die Hintertür eingeleitet wurde. Dies würde aus unserer Sicht auch erklären, warum uns und anderen Organisationen keine Einsicht in die Abschussgenehmigungen gewährt wird.“

Erschreckend ist auch, dass sich Jagdscheininhaber als willfährige Helfer bereit erklären, auch streng geschützte Tiere, für die keine direkte Genehmigung vorliegen, zu schießen. „Mit dem Erhalt des Jagdscheines haben die Jäger eigentlich die Verpflichtung zur waidgerechten Jagd. Die Waidgerechtigkeit kann als die Summe der rechtlich bedeutsamen, allgemein anerkannten, geschriebenen und ungeschriebenen Regeln definiert werden, die bei der Ausübung der Jagd zu beachten sind“, so Ruhnke.

Dazu hat sich der Deutsche Jagdverband eindeutig positioniert: Würde z.B. Wild beschossen, dass nicht vorher angesprochen wird, so wäre eine ungeschriebene Regel der Waidgerechtigkeit verletzt. Auch dann, wenn das Stück mit einem sauberen Schuss getroffen worden wäre und sich die Erlegung als sachgerecht erwiese. Denn unter dem Tierschutz- bzw. Umweltaspekt ist das Ansprechen unabdingbare Voraussetzung für die ordnungsgemäße Ausübung der Jagd.

„In Niedersachsen scheint man sich von den „Waidmännischen Pflichten“ nunmehr zu verabschieden“, bedauert Ruhnke.

Der Landestierschutzverband Niedersachsen e.V. ist die größte Tierschutzorganisation in Niedersachsen und vertritt die Interessen von 78 Mitgliedsvereinen in denen rund 23.000 Tierschützer*Innen organisiert sind.
Kontakt zu unserer Pressereferentin Andrea Wildhagen: andrea.wildhagen@tierschutznie…

—–

Andrea Wildhagen
stellv. Vorstandsvorsitzende
Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.

Altenhofstr. 11b
30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 520780
Mobil: 0173 63247162
www.tierschutzniedersachsen.de

———-

Andrea Wildhagen (03.03.2021; 09:47 Uhr)
andrea.wildhagen@tierschutznie…

**********

Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg veröffentlicht Wahlprüfsteine zur Landtagswahl

Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V. – Pressemitteilung vom 03.03.2021

Am 14.03.2021 finden die Landtagswahlen in Baden-Württemberg statt. Die letzten Jahre waren geprägt von Schlachthofskandalen und wenig fortschrittlichem Denken der Politik. In Zeiten von Klimawandel, einer weltweiten Pandemie und massiver Tierquälerei in vielen Bereichen fehlen drastische und schnelle Maßnahmen, die an den derzeitigen Zuständen nachhaltig etwas ändern könnten. Während sowohl jeder Einzelne aktiv werden kann, spielt auch die Politik eine entscheidende Rolle. Denn sie beeinflusst über Steuern, zugelassene Werbung, Lehrpläne und sonstige Gesetze massiv unser Verhalten und die Gesetzeslage an sich. Daher sind Wahlen eine wichtige Möglichkeit, sich für Veränderungen starkzumachen und gerade den Tieren eine Stimme zu geben, die momentan am meisten unter unserem Verhalten leiden.

Um den Menschen eine informierte Wahl zu ermöglichen, hat Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg einen Fragenkatalog mit 18 Fragen an die CDU, die SPD, Bündnis 90 /Die Grünen, Die Linke und die FDP gesendet. Hier werden Einstellungen zu verschiedenen tierschutzrelevanten Themen abgefragt. Dabei geht es von Pelz über Stadttauben und Katzenkastrationsprogramme bis hin zur Förderung bio-veganer Landwirtschaft.

“Natürlich gibt es auch einige kleinere Parteien, die in diesen Thematiken sehr weit vorne sind. Wir möchten mit unseren Wahlprüfsteinen keinesfalls davon abraten, diese zu wählen“, so Julia Thielert von Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg. “Die Wahlprüfsteine wurden an Parteien gesendet, die in allen Wahlkreisen wählbar sein sollten. Gleichzeitig sind dies auch die Parteien, bei denen man nicht bei jeder unserer Fragen weiß, wie die Antwort aussehen wird“.

Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg würde sich freuen, wenn möglichst viele Menschen unser Angebot wahrnehmen und eine informierte Wahlentscheidung treffen. Unsere Wahlprüfsteine, inklusive der Originalantworten der Parteien, finden Sie hier: www.tierrechte-bw.de/index.php…

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Julia Thielert
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V.

Bürozeiten:
Mo – Fr von 9:00 – 14:00 Uhr
Tel.: 0175/ 119 73 06

Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 1983 für die Rechte der Tiere einsetzt. Durch Öffentlichkeitsarbeit macht der Verein Tierleid für die Bevölkerung sichtbar und zeigt Alternativen auf. Seit 2016 sind die Menschen für Tierrechte einer der drei anerkannten Verbände für das TierschutzMitwirkungs- und Verbandsklagerecht in Baden-Württemberg.

———-

presse@tierrechte-bw.de (03.03.2021; 09:19 Uhr)

**********

IG Wild beim Wild – Newsletter vom 03.03.2021

Inhalt:

– Auch Waschbären haben ein Recht auf Leben!
– Polizei in Bayern ermittelt wegen toter Greifvögel
– Haben indische Kühe Super-Kräfte?
– Brutzeit der Vögel beginnt mit Gesang
– Mysteriöses Elefantensterben geht in Botswana weiter
– Strafanzeige wegen Tötung einer Wölfin
– Corona-Fall bei Gorilla in europäischem Zoo
– Irisches Pub bewirtet nun Wildtiere
– Trophäenjägerin posiert mit Giraffenherz
– Pablo Escobars Flusspferde sollen Verhütungsmittel erhalten
– Alle aktuellen News mit nur einem KLICK

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
wildbeimwild.com/?mailpoet_rou…

———-

Pressestelle IG Wild beim Wild (03.03.2021; 08:17 Uhr)
info@wildbeimwild.com

**********

Welt-Wildtiertag: Zirkus-Leid in der EU beenden

Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. – Pressemitteilung vom 03.03.2021

Anlässlich des heute stattfindenden Welt-Wildtiertages startet der Bundesverband Menschen für Tierrechte die europäische Gemeinschafts-Kampagne „Zirkusleid EU-weit beenden“ („EU Stop Circus Suffering“) (1). Die Kampagne setzt sich dafür ein, den Einsatz von Wildtieren im Zirkus EU-weit zu verbieten. Eine aktuelle Umfrage belegt, dass fast 70 Prozent der Befragten gegen die Zurschaustellung von Wildtieren im Zirkus sind.

(…)

Online-Version der Pressemitteilung:

03. März 2021: Welt-Wildtiertag: Zirkus-Leid in der EU beenden

———-

Menschen für Tierrechte – Pressestelle (03.03.2021; 08:00 Uhr)
ledermann@tierrechte.de

**********

Auf der roten Liste

Manfred Kappler Ilfeld

Rund 70.000 Tier- Pflanzen- und Pilzarten stehen in Deutschland auf der Roten Liste. Im Zeitalter des größten Artensterbens seit Anwesenheit des Menschen macht sich Manfred Kappler Gedanken rund um den heutigen Tag des Artenschutzes …

In Thüringen sind es ca. 16.850 Tier und Pflanzenarten, hinzu kommen 686 Pflanzengesellschaften und 76 Biotope. Fehlen tuen hier lebenswichtige Kleinstlebewesen und Boden- und Microorganisten. Weltweit sind über eine Million, Tendenz steigend, von Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht.

Ursache ist unser Lebensstil, denn es Ökonomie vor Ökologie. Immer mehr natürliche Lebensräume schrumpfen und werden ganz, unwiederbringlich durch uns Menschen zerstört. Der Zustand unserer Umwelt und Natur verschlechtert sich zusehends dramatisch.

Wir Menschen sind dabei, unsere eigenen Lebensgrundlagen zu zerstören. …

———-

Neue Nordhäuser Zeitung – 03.03.2021; 07:53 Uhr
www.nnz-online.de/news/news_la…

**********

Geflügelpestausbruch in Kleinstgeflügelhaltung

Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung – Pressemitteilung 16/2021 vom 02.03.2021

In Berlin wurde heute ein Verdachtsfall der Geflügelpest H5N8 in einer Kleinstgeflügelhaltung in Treptow-Köpenick durch das Friedrich-Löffler-Institut bestätigt. Das zuständige Bezirksamt Treptow-Köpenick hat den Ausbruch der Geflügelpest amtlich festgestellt. Um den Ausbruchsbestand wird ein Sperrbezirk (3km Radius) und ein Beobachtungsgebiet (10km Radius) mit Hinweisschildern eingerichtet.

Innerhalb dieser Zonen ist das Geflügel aufzustallen. Es darf nicht aus dem Bestand entfernt werden. Biosicherheitsmaßnahmen (Desinfektion, Schutzkleidung, etc.) sind einzuhalten. Die zugehörigen Allgemeinverfügungen erlassen die Bezirke Treptow-Köpenick und Neukölln. Teile der Restriktionszonen reichen südlich in das Land Brandenburg hinein. Weitere Maßnahmen werden zwischen den Bezirken abgestimmt.

Zeitgleich ist bei drei weiteren Wildvogelfunden durch das Friedrich-Löffler-Institut der Erreger H5N8 bestätigt worden. Im November wurde in Berlin der erste H5N8 Fall in dieser Saison nachgewiesen. Seitdem wurden in Berlin insgesamt 5 Ausbrüche bei Wildvögeln bestätigt. Es gibt die dringende Bitte an alle Geflügelhalter*innen, ihre Tierbestände bei dem Veterinäramt ihres Bezirks anzumelden.

Am 17. Februar 2021 wurde mitgeteilt, dass in einem russischen Geflügelbestand 7 Mitarbeitende mit H5N8 angesteckt wurden. Die Infektionen fanden bereits im Dezember statt, den Betroffenen geht es laut Behördenangaben gut. Eine Weiterverbreitung von Mensch zu Mensch wurde nicht beobachtet. Auch wenn eine Übertragung des Erregers auf den Menschen bislang einmal beschrieben worden ist, so sollte folgendes beachtet werden: Wer tote Wasser-, Raben- oder Greifvögel findet, sollte den Fund den Veterinärämtern der Bezirke melden, damit die Tiere untersucht werden können. Kranke oder verendete Tiere sollten auf keinen Fall angefasst werden, auch Federn sollten nicht gesammelt werden. Im Unterschied zu Wasser-, Raben- oder Greifvögeln gelten Singvögel und Tauben als nicht besonders anfällig für den Geflügelpest-Erreger.

Geflügelhalter werden gebeten, ihre Tiere jetzt besonders vor dem Kontakt mit Wildvögeln zu schützen. Futter, Einstreu und Tränke müssen für Wildvögel unzugänglich sein.

Bei Fragen: Sebastian Brux, Pressesprecher, Tel.: 030 9013 3633

Mit freundlichen Grüßen,

im Auftrag

Martina Schöppe
Assistentin des Pressesprechers

Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung
Pressestelle – SenPressAss2

D – 10825 Berlin, Salzburger Straße 21-25
Tel.: +49 30 9013 -3611
E-Mail: Pressestelle@senjustva.berlin….
Internet: www.berlin.de/sen/justva/press…

Karriere in der Berliner Justiz? Mehr unter www.ausbildung-justiz.de.

———-

SenJustVA – Pressestelle (02.03.2021; 18:13 Uhr)
pressestelle@senjustva.berlin….

**********

Herpes in Valencia: FEI bestätigt vier tote Pferde, 21 Tierärzte vor Ort

Jan Tönjes

Auch weiter wütet Herpes in Valencia. Mittlerweile steht fest: Vier Pferde sind gestorben, über 80 zeigen Symptome. Der Weltreiterverband (FEI) koordiniert Hilfsmaßnahmen.

Man erlebe gerade den wahrscheinlich schlimmsten Ausbruch des Equinen Herpes Virus ( www.st-georg.de/wissen/herpes-… ), Typ 1 seit Jahrzehnten in Europa. Das schreibt der Weltreiterverband (FEI) in seinem heutigen Update ( inside.fei.org/system/files/Up… ). Die spanischen Tiergesundheitsbehörden kümmern sich vor Ort um die Erkrankungen an Herpes in Valencia: Die FEI unterstütze vor Ort und stimme weitergehende Maßnahmen mit der Spanischen Federation ab, heißt es. Hier ein Auszug zum Stand der Dinge: …

———-

St.GEORG – 01.03.2021; 17:50 Uhr
www.st-georg.de/news/springen/…

———-

Übersandt von:
Martina Patterson (02.03.2021; 18:01 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

**********

Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan:
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 03.03.2021
twitter.com/fellbeisser

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein