F: Schlachthof wegen Tierschutz stillgelegt

Quelle: schweizerbauer.ch – AgE

In Frankreich ist der Betrieb eines Schlachthofs nach der Veröffentlichung eines Videos mit Tierschutzverstößen anteilig stillgelegt worden.

Landwirtschaftsminister Didier Guillaume forderte am 24. Juni den zuständigen Präfekten des Départements Aveyron auf, die Schlachtungen von Schafen in dem Unternehmen in Rondez sofort auszusetzen und unverzüglich eine Inspektion vorzunehmen. Nach Angaben seines Ressorts zeigen die von der Tierschutzorganisation „L214“ aufgenommenen Bilder „inakzeptable Praktiken mit schwerwiegenden Verstößen gegen Tierschutzvorschriften“. In dem Video sind unter anderem Lämmer zu sehen, denen augenscheinlich ohne Betäubung die Kehle durchgeschnitten wird. Gezeigt wird auch ein Tier am Haken, das sich anscheinend noch beim Ausbluten zu befreien versucht. Laut den Tierschützern hat der betreffende Schlachthof schwerwiegende strukturelle Probleme und sehr unzulängliche Schlachtmethoden. Beim Einsatz von Strom würden die Elektroden oft am Hals und nicht am Kopf der Tiere angesetzt. Die Organisation hat nach eigenen Angaben Strafanzeige gestellt und will auch die Behörden zur Rechenschaft ziehen. …

schweizerbauer.ch – 02.07.2020
www.schweizerbauer.ch/politik-…

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Ufer sind kritische Lebensräume für Wildtiere und Wasservögel // VIER PFOTEN ruft zur Rücksicht in der Badesaison auf

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 02.07.2020

Hamburg, 2. Juli 2020 – In den warmen Sommermonaten sind die heimischen Gewässer beliebte Bade- und Ausflugsziele. Doch gerade die Uferzonen sind oft wichtige Lebensräume und Kinderstuben für Wasservögel und andere Tiere. Dazu sind in sehr heißen und trockenen Zeiten Flüsse und Seen lebenspendende Wasserquellen für Wildtiere. Christian Erdmann, Wildtierexperte bei VIER PFOTEN, gibt Tipps, wie man die Freizeit am kühlen Nass genießen kann, ohne Tiere und Natur zu stören.

Aufgrund der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen konnten sich viele Vögel in den letzten Monaten meist ungestört in ihrem natürlichen Lebensraum niederlassen: in den Dünen am Meer, an Flüssen, Seen und Teichen. Aber weil in diesem Jahr ein Großteil der Deutschen ihre Ferien im eigenen Land verbringt, wird es nun an heimischen Stränden eng. „Für Schwäne, Teichhühner, Möwen und andere Wasservögel sind die Seen und Flüsse ihr Zuhause und kein Ausflugsziel. Viele Vögel führen momentan sogar noch Küken mit. Herumstreunende Hunde und neugierige Zweibeiner können die Tiere verängstigen“, warnt Christian Erdmann, Geschäftsführer Wildtier- und Artenschutzzentrum Hamburg/Schleswig-Holstein. „Aus Rücksicht auf die heimische Natur sollte man also seine Hunde stets anleinen und Distanz zu Nistplätzen halten.“

Auf Badewiesen bleiben und Wege nicht verlassen

In Zeiten von Corona sind viele Menschen bemüht, Abstand zu halten. Auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen besteht jedoch die Gefahr, Tiere in ihren Rückzugsorten zu stören. „Manche Vogelarten wie beispielsweise Enten, befinden sich gerade in der Mauser und wechseln ihr Federkleid. Während dieser sensiblen Zeit können sie nicht fliegen und verstecken sich. Um die Tiere auch nicht unwissentlich in Stress zu versetzen, sollte man seine Decke nur auf ausgewiesenen Badewiesen ausbreiten und beim Spazieren am Wasser die Wege nicht verlassen“, rät der Experte.

An heißen Tagen ist Wasser begehrt

In langen, heißen Sommern trocknen kleine Bäche und flache Gewässer schnell aus. Doch egal ob Käfer, Ente oder Fuchs: Auch Tiere müssen trinken. „Es sollte zwar eine Selbstverständlichkeit sein, aber man kann nicht genug betonen, wie wichtig es ist, seinen Müll immer gründlich zu entsorgen“, mahnt Erdmann. „Tiere können sich nicht nur an Dosen und Glasscherben verletzen, wenn sie an das Ufer kommen, sie können auch ernsthaft erkranken, wenn sie Plastik oder nicht artgemäße Nahrung fressen“, so der VIER PFOTEN Experte und ergänzt: „Wer es gut meint, verwendet nur umweltfreundlichen Sonnenschutz vor dem Baden. Mittlerweile gibt es viele Cremes, welche die Gewässer nicht zu sehr belasten.“

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.wildtierstation-hamburg.de…

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Ufer sind kritische Lebensräume für Wildtiere und Wasservögel // VIER PFOTEN ruft zur Rücksicht in der Badesaison auf

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Susanne von Pölnitz (02.07.2020; 12:51 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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VGT-Aktion Schweine: Köstinger sagt „mittelfristig Vollspalten-Ausstieg vorstellbar“

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 02.07.2020

Rückfragen & Kontakt:
VGT – Verein gegen Tierfabriken
DDr. Martin Balluch
Kampagnenleitung
01 929 14 98
medien@vgt.at
vgt.at

Aktivist_innen mit Schweinemasken hinter Gitter auf Vollspaltenboden erklären der Landwirtschaftsministerin, dass Vollspalten nicht physisch angenehm sind.

Bisher hat Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger zur Frage des Vollspaltenbodens in der Schweinehaltung den Kopf in den Sand gesteckt. In einem Interview mit dem ORF kürzlich behauptete sie, Österreich hätte im internationalen Vergleich den ersten Platz in einem Tierschutzranking. Abgesehen davon, dass es da um alles andere, aber nicht um die Haltung von Mastschweinen geht, ist die Aussage der Ministerin nur die halbe Wahrheit: die Auswertung unterscheidet lediglich zwischen 7 Tierschutz-Güteklassen, und Österreich teilt die zweite Stufe mit einigen anderen Ländern wie Schweden, der Schweiz, der Niederlande, Dänemark und Großbritannien. Doch nach wochenlangen Protesten und Aktionen des VGT hat Köstinger nun auf Anfrage durch den Falter erklärt, dass mittelfristig ein Ausstieg aus dem Vollspaltenboden für sie vorstellbar sei, allerdings „im Einklang mit Marktentwicklungen“.

Um sie in dieser neuen Linie zu bestärken, hat der VGT heute Tierschützer_innen im Sträflingsgewand mit Schweinemaske hinter Gitter auf Vollspaltenboden gestellt. Auf einer Tafel bestätigen sie, dass der Vollspaltenboden nicht physisch angenehm ist. Das aber ist nach der EU-Mindestrichtlinie Voraussetzung dafür, dass er zulässig ist, egal wie es um die Marktentwicklung steht. Schweinen muss ein physisch angenehmer Liegebereich geboten werden. Das ist EU-Mindeststandard.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: „Österreich steht im weltweiten Vergleich im Tierschutz nur deshalb nicht schlecht da, weil Tierschutzorganisationen wie der VGT gegen den heftigen Widerstand der ÖVP zahlreiche Verbesserungen erreicht haben, wie z.B. das Legebatterieverbot, das Verbot von Wildtieren im Zirkus oder das Pelzfarmverbot. Doch in der Haltung von Mastschweinen sind wir dennoch Schlusslicht in der EU. Wenn Ministerin Köstinger tatsächlich meint, dass mittelfristig ein Ende des Vollspaltenbodens kommen soll, dann müssen dafür jetzt die Weichen gestellt werden.“

Die Petition für ein Verbot des Vollspaltenbodens ( vgt.at/actionalert/spaltenbode… ) zählt bereits über 50.000 Unterschriften.

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Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (02.07.2020; 11:51 Uhr)
medien@vgt.at

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Tierschutz-Skandale: Jetzt gibt es eine Kontrollbehörde für Großbetriebe

Von Brigitte Mellert und Lea Binzer

Nach den Tierschutz-Skandalen im Allgäu gab es viel Kritik an den Veterinärämtern. Nun startet eine spezielle Einheit, die Höfe mit mehr als 600 Rindern überwacht. …

Augsburger Allgemeine – 01.07.2020
www.augsburger-allgemeine.de/b…

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PETA-Statement zur Pressekonferenz des Verbands der Zoologischen Gärten am 2. Juli in Berlin: „Meinungsumfragen belegen zookritische Haltung der Deutschen“

Pressekontakt:
Valeria Goller, +49 711 860591-521, ValeriaG@peta.de

Berlin / Stuttgart, 1. Juli 2020 – Artgerecht ist nur die Freiheit: Ob „Überschuss-Tötungen“ ( www.peta.de/zoo-toetet-tiere ), verhaltensgestörte Tiere ( www.peta.de/menschenaffen ), Flügelstutzen ( www.peta.de/systematische-vers… ), das Delfinlagunen-Desaster ( www.peta.de/nuernberger-lagune… ) oder die Misshandlungen von Elefanten ( www.peta.de/elefantenhaken-pet… ) – in den vergangenen Jahren sorgten Zoos und Tierparks immer wieder für Negativschlagzeilen. Morgen stellt der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) in einer Pressekonferenz die Ergebnisse einer Studie zum Zooverhalten der Deutschen vor. Aus diesem Anlass demonstriert PETA am 2. Juli mit Sträflingskostümen und Tiermasken unter dem Motto „Zoos sind Gefängnisse für Tiere“ vor dem Eingang des Veranstaltungsortes in Berlin. Entgegen den Beteuerungen der Zoos belegen mehrere repräsentative Meinungsumfragen zudem eine überwiegend zookritische Haltung der Deutschen. Dazu Dr. Yvonne Würz, Biologin bei PETA:

„Zoos sind und bleiben Gefängnisse, keine ‚Arche‘. Für Profit und zur bloßen menschlichen Belustigung werden Tiere dort ihr Leben lang eingesperrt. Glücklicherweise hat sich unser ethisches Verständnis gewandelt: Viele Menschen wollen, dass Tiere nicht mehr als Unterhaltungsobjekte missbraucht werden dürfen. Zoos sind deshalb Auslaufmodelle und nicht zukunftsfähig. Insbesondere Delfinarien ( www.peta.de/delfinarien-hinter… ) und die Haltung von Menschenaffen ( www.peta.de/menschenaffen ) gelten heutzutage als ethisch fragwürdig: Laut einer von PETA in Auftrag gegebenen INSA-Meinungsumfrage ( www.peta.de/mediadb/INSA-Umfra… ) vom April befürwortet mit 41 Prozent die relative Mehrheit der Befragten ein Ende der Zucht und Haltung von Menschenaffen in deutschen Zoos. Nur 31 Prozent sprechen sich für die Gefangenhaltung unserer nächsten Verwandten aus. Einer GfK-Studie ( www.peta.de/mediadb/UHG-2012-0… ) von 2012 zufolge ist mit 71 Prozent außerdem die deutliche Mehrheit der Befragten der Meinung, dass Delfine in den Ozean und nicht in den Zoo gehören. 49 Prozent befürworten zudem ein bundesweites Auftritts- und Haltungsverbot der Meeressäuger. Insgesamt zeigt sich zunehmende Kritik in der Bevölkerung: Eine repräsentative Meinungsumfrage von YouGov ( yougov.de/news/2015/12/16/tier… ) im Dezember 2015 ergab, dass mit 49 Prozent die relative Mehrheit der Deutschen das Einsperren von exotischen Tieren für moralisch bedenklich hält. Lediglich 37 Prozent äußerten keine Bedenken.“ …

PETA Deutschland e.V. – 01.07.2020
www.peta.de/peta-statement-zur…

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Berlin erlaubt Jagd auf Frischlinge mit Schrot und kleiner Kugel

www.jagderleben.de/news/berlin…

Hallo Frau Reutter,

ich habe gerade ihren Beitrag/Artikel gelesen. Fürchterlich.

Mitleid und Empathie ist bei allen Jägern ein Fremdwort. Wie kann ich nur Tiere abschießen, die ihr Leben noch vor sich haben?? Was treibt euch an? Jedes Lebewesen will leben…..jedes. Ausnahmslos.

Der Mensch maßt sich aber an, die Entscheidung zu treffen. Ihr seid aber nicht Gott. Bitte mal die 10 Gebote lesen. Da steht “Du sollst nicht töten”…..mal drüber nachdenken wäre gut.

Jeder Mensch/jedes Lebewesen wird einmal in die Situation kommen, wo er um Mitleid fleht.

Es gibt einen schönen Spruch: keiner verlässt diesen Planeten lebend.

Chris Flanger
Airport-Musicservice
T1-Records & Publishing, Promotion, Consulting

www.airportmusicservice.com

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Gesendet: Mittwoch, 01. Juli 2020 um 19:52 Uhr
Von: “Chris Flanger”
An: Hannah.Reutter@dlv.de
Betreff: Berlin erlaubt die Jagd auf Frischlinge mit Schrot

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Übersandt von:
Martina Patterson (01.07.2020; 20:06 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Das Leid, das Tiertransporte auslösen: „Gibt keinen Grund, lebende Tiere tausende Kilometer zu transportieren“

Anni Dietzke

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, spricht im Interview über Tiertransporte und Tierleid. …

Tagesspiegel – 01.07.2020; 16:50 Uhr
www.tagesspiegel.de/wirtschaft…

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 02.07.2020
twitter.com/fellbeisser

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