VIER PFOTEN und über 110.000 Bürger:innen fordern Stopp des illegalen Welpenhandels von Bundesregierung

Globale Stiftung für Tierschutz kritisiert unzureichende Maßnahmen des Bundesministeriums

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 02.06.2021

Hamburg/Berlin, 02. Juni 2021 – VIER PFOTEN hat heute mit über 110.000 Unterschriften auf die Tierschutzproblematik des illegalen Welpenhandels vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium aufmerksam gemacht und damit die Dringlichkeit des politischen Handelns verdeutlicht. Das Bundesministerium hatte den Termin für die Petitionsübergabe wenige Stunden zuvor verschoben. Mit der Petition fordert die globale Stiftung für Tierschutz die Bundesregierung auf, den Hauptverkaufskanal dieses kriminellen Geschäfts – die Online-Kanäle – zu regulieren und den skrupellosen und illegalen Handel mit Welpen zu beenden. Ein LKW mit der VIER PFOTEN Forderung, den illegalen Welpenhandel zu stoppen, unterstützte den Appell ans Bundesministerium. Vor allem die durch Corona enorm gestiegene Nachfrage nach Haustieren hat den illegalen Handel noch einmal befeuert.

„Es wird höchste Zeit, dass die Regierung endlich Verantwortung übernimmt und die letzten Monate dieser Legislaturperiode nutzt, um den illegalen Welpenhandel zu bekämpfen! Für die Regulierung des Online-Handels allein auf die Freiwilligkeit der Plattformen zu setzen, reicht hier nicht: Wir brauchen umgehend eine gesetzliche Verifizierungspflicht aller Anbietenden und eine sichere Zuordnung der angebotenen Tiere zu ihren Halter:innen über Register. Dass dem Ministerium das Problem des illegalen Welpenhandels durchaus bewusst ist, zeigt ihre erst kürzlich gestartete Aufklärungsinitiative. Und auch Bundesministerin Julia Klöckner selbst spricht ja inzwischen von einer notwendigen Regulierung von Online-Plattformen. Fakt ist jedoch: In dieser Legislaturperiode hat die Politik bisher leider nichts Handfestes auf den Weg gebracht. Ob die Entscheider:innen nun bis zum Ende der Amtszeit noch etwas für die Welpen unternehmen, ist äußerst zweifelhaft. Um die VIER PFOTEN Forderung nach verbindlichen Gesetzen zur Regulierung des Online-Handels zu verstärken, war es uns heute dennoch wichtig, die 110.000 Unterschriften vor das Ministerium zu bringen. Nur so kann das Leid der Millionen Opfer des illegalen Welpenhandels beendet werden“, sagt Rüdiger Jürgensen, Geschäftsführer von VIER PFOTEN Deutschland.

Hintergrundinformationen
Seit mehr als zehn Jahren kämpft VIER PFOTEN gegen den illegalen Welpenhandel und fordert schon lange eine gesetzliche Regulierung der Online-Plattformen. Konkret bedeutet dies zum einen zuverlässige Identifizierung der Tierverkäufer:innen auf allen Online-Plattformen und zum anderen, dass ausschließlich registrierte Hunde auf Online-Plattformen angeboten und verkauft werden dürfen. Aufgrund der intensiven politischen Arbeit von VIER PFOTEN konnte bereits eine Bundesratsinitiative zur Regulierung des Handels mit Tieren erwirkt werden.  Kürzlich hat auch das  Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine Aufklärungsinitiative gestartet, um die Bevölkerung über die grausamen Hintergründe aufzuklären. Um den illegalen Welpenhandel zu bekämpfen, braucht es vielmehr zwingende Gesetze, die Online-Plattformen dazu verpflichten, die Identifikation von Tier und Halter:in zuverlässig zu verifizieren.

Tiere aus illegalem Handel kommen häufig aus sogenannten Vermehrerstationen aus Osteuropa. Die Welpen werden viel zu jung von ihren Müttern getrennt, sind oft krank, nicht geimpft und werden ohne gültige Papiere nach Deutschland und in den Rest der EU geschmuggelt. Mit süßen Bildern, erfundenen Geschichten und gefälschten Angaben werden sie anonym über Online-Plattformen angeboten. Die Anzeigen illegaler Welpenhändler:innen sind dabei meist kaum von denen seriöser Anbieter:innen zu unterscheiden. Für die Kriminellen ist der Verkauf über Online-Plattformen bislang in erster Linie ein lukratives Geschäft mit geringem Risiko einer möglichen Strafverfolgung. Die Leidtragenden sind die Tiere.

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Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

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VIER PFOTEN und über 110.000 Bürger:innen fordern Stopp des illegalen Welpenhandels von Bundesregierung

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Corinna Madjitov (02.06.2021; 15:21 Uhr)
corinna.madjitov@vier-pfoten.o…

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Ärzte gegen Tierversuche e.V. – Pressemitteilung vom 02.06.2021

Über 100 Mäuse an der Uni Wien verdurstet

„Überschüssige“ Tiere werden auch in Deutschland standardmäßig getötet

Mäuse einer Tierhaltung an der Medizinischen Universität Wien wurden extrem vernachlässigt; mehr als 100 Tiere sind verhungert und verdurstet. Die Verantwortlichen wurden nicht belangt. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche fordert adäquate Konsequenzen und die sofortige Schließung der Tierversuchseinrichtung. Zudem sei die standardmäßige Tötung „überschüssiger“ Tiere rechtswidrig.

Medienberichten zufolge deckte eine Kontrolle bei einer Tierhaltung an der MedUni Wien im November 2020 ein Horror-Bild auf: hunderte von Mäusen litten unter unsäglichen Bedingungen in vernachlässigten, überbelegten Käfigen, in vielen fehlten Wasser und Nahrung. Mehr als 100 Tiere sind an Durst und Hunger qualvoll gestorben. Es wird von Mäusen ohne Ohren oder Schwänzen berichtet, die sich die Tiere gegenseitig abgebissen haben.

Die Organisation Tierschutz Austria hat Strafanzeige gegen das Versuchslabor wegen Tierquälerei erstattet. Beim Prozess am Wiener Landesgericht wurde die ehemalige Tierpflegerin freigesprochen. „Es ist erschütternd und haarsträubend, den qualvollen Tod von hunderten schmerzempfindlichen Tieren so zu bagatellisieren“, sagt Dr. Dilyana Filipova, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Ärzte gegen Tierversuche. Dem Verein sind mehrere Fälle in Deutschland bekannt, bei denen massive Tierschutzvergehen an Tierversuchseinrichtungen ebenfalls nicht oder kaum bestraft wurden.

Den Medienberichten zufolge, gab die Tierpflegerin an, sie hätte viele von den verdursteten und verhungerten Mäusen sowieso töten müssen. Sie habe 300 bis 600 Tiere pro Woche getötet, weil sie nicht für die Forschung gebraucht würden.

Ärzte gegen Tierversuche prangert seit vielen Jahren an, dass Millionen von Tieren jährlich in deutschen Laboren aus rein wirtschaftlichen Gründen getötet werden, weil sie das „falsche“ Alter, Geschlecht oder Genzustand haben. Diese Tiere sind für Versuche unbrauchbar und werden regelmäßig als „Überschuss“ getötet. In Deutschland sind dies laut Bundeslandwirtschaftsministerium rund 3,9 Millionen Tiere zusätzlich zu den 2,9 Millionen in Tierversuchen verwendeten Tieren. Nach Auffassung des Ärztevereins ist dies rechtswidrig und in deutschen Laboren wird deshalb regelmäßig gegen bestehende Gesetze verstoßen. Zusammen mit der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT) hat der bundesweite Verein gestern exemplarisch Strafanzeigen gegen 14 hessische Tierlabore gestellt, die auf diese Weise im Jahr 2017 insgesamt 151.632 Tiere illegal getötet haben. „Der Fall in Wien bestätigt auf erschütternde Weise, dass der Umgang mit Tieren im Labor als Wegwerfware ein systemimmanentes Problem ist“, sagt Filipova.

Tierversuchsbefürworter preisen regelmäßig die hohen Standards an, die angeblich bei der Durchführung von Tierversuchen in Deutschland und der EU erfüllt werden müssen. Doch zeigen die Ermittlungen in Wien, welch fahrlässige Haltungsbedingungen und Verantwortungslosigkeit sich in den Tierversuchslaboren verbergen und zum extremen Tierleid schon vor den eigentlichen Versuchen führen können. Ärzte gegen Tierversuche plädiert für die sofortige Schließung der Tierhaltung an der Uni Wien und die Umwidmung der darin investierten Ressourcen zugunsten der humanbasierten, tierversuchsfreien Forschung.

Quellen:

1. Die Presse: Mäuse in Wiener Forschungslabor verdurstet: Tierpflegerin freigesprochen. 31.5.2021 >> https://www.diepresse.com/5987010/mause-in-wiener-forschungslabor-verdurstet-tierpflegerin-freigesprochen

2. Tierschutz Austria: Strafanzeige gegen Tierversuchslabor >> https://www.tierschutz-austria.at/strafanzeige-gegen-tierversuchslabor/

3. Ärzte gegen Tierversuche e.V.: Über 150.000 Tiere als „Überschuss“ illegal getötet – Strafanzeigen gegen 14 hessische Tierlabore, 01.06.2021 >> www.aerzte-gegen-tierversuche….

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Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Goethestraße 6-8, 51143 Köln, Tel.: 02203-9040990, Fax: 02203-9040991,
info@aerzte-gegen-tierversuche…, www.aerzte-gegen-tierversuche….

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. besteht seit 1979 und ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Ärzten, Tierärzten und Naturwissenschaftlern, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen. Der Verein engagiert sich für eine moderne, humane Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden im Vordergrund stehen.

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Ärzte gegen Tierversuche (02.06.2021; 14:58 Uhr)
keineantwort@aerzte-gegen-tier…

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Bilanz zur jährlichen Weltgesundheitsversammlung (WHA) // VIER PFOTEN begrüßt globales Abkommen zur Prävention zukünftiger Pandemien

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 02.06.2021

Hamburg, 02. Juni 2021 – Bei ihrer jährlichen Weltgesundheitsversammlung (WHA), dem wichtigsten Entscheidungsgremium der Weltgesundheitsorganisation (WHO), stimmte die Mehrheit der Mitgliedsstaaten mit ihren Regierungsvertretern für einen Beschluss, den Nutzen eines Pandemie-Abkommens zu bewerten. Eine Arbeitsgruppe wird nun von der WHA beauftragt, einen Bericht zu erstellen, der im November vorgelegt werden soll. Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN begrüßt diesen ersten Schritt und betont, dass ein globales Pandemie-Abkommen die Prävention unter anderem durch Tierschutzmaßnahmen in den Vordergrund stellen sollte, um die enormen Kosten zu vermeiden, die mit der Reaktion auf zukünftige Pandemien verbunden sind.

Rüdiger Jürgensen, Geschäftsführer VIER PFOTEN Deutschland: „Die WHO-Mitgliedsstaaten haben einen wichtigen Schritt nach vorne im globalen Kampf gegen Pandemien gemacht. VIER PFOTEN begrüßt die Pläne, die Vorteile eines Abkommens zu erforschen, insbesondere wenn es sich auf die Prävention von Pandemien konzentriert, anstatt nur auf die Erkennung und Reaktion. Pandemien vorzubeugen bedeutet, die Ursachen zu bekämpfen, die mit unserem gestörten Verhältnis zu Tieren und der Natur zusammenhängen. Die COVID-19-Pandemie hat uns alle daran erinnert, wie eng Tierschutz, menschliches Wohlbefinden und die Umwelt miteinander verbunden sind. Es ist erwiesen, dass 75 Prozent der neu auftretenden Infektionskrankheiten ihren Ursprung in Tieren haben, das heißt, dass sie zoonotisch sind. Wenn wir missachten, dass die negativen Auswirkungen der Massentierhaltung, der Pelztierfarmen, des kommerziellen Wildtierhandels, des Handels mit Hunde- und Katzenfleisch oder der Lebendtiermärkte rückgängig gemacht werden müssen, könnten wir schon bald vor einer weiteren Pandemie stehen. Dies rechtfertigt voll und ganz die Notwendigkeit, in ein neues universelles Instrument zu investieren, das die Überwachung von Pandemierisiken verbessert, die Pandemieprävention stärkt, die Warnmechanismen erhöht, Forschung und Innovation fördert und die Reaktion auf Pandemien verbessert. Das Pandemie-Abkommen sollte in einem gemeinschaftlichen Prozess zwischen der WHO, OIE (Organisation für Tiergesundheit), FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation) und UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) entwickelt werden. VIER PFOTEN fordert daher alle WHO-Staaten auf, im Sinne eines „One Health – One Welfare”-Ansatzes zusammenzuarbeiten und das Pandemie-Abkommen als gemeinsame Maßnahme im Kampf gegen zukünftige Pandemien und zur Beendigung des Tierleids anzunehmen.”

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

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Bilanz zur jährlichen Weltgesundheitsversammlung (WHA) // VIER PFOTEN begrüßt globales Abkommen zur Prävention zukünftiger Pandemien

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Susanne von Pölnitz (02.06.2021; 13:27 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Aufnahmen aus deutschen Schlachthöfen: Verstöße gegen Tierschutz (Video)

Johannes Giesler

Eigentlich soll ein Gas Schweinen die Panik und das Bewusstsein nehmen, bevor sie getötet werden. Doch aktuelle Undercover-Aufnahmen aus deutschen Schlachthöfen zeigen: Manche der Tiere haben Todesangst.

„Schmerzensschreie im Gas – das größte Tierschutzverbrechen Deutschlands“: Mit diesen Worten beginnt ein aktuelles rund vierminütiges Video der Tierrechtsgruppe „Soko Tierschutz“ ( www.soko-tierschutz.org/ ). Wer es sich anschauen möchte, sollte sich vorher bewusst sein, dass die Aufnahmen schwer zu ertragen sein können. …

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Yahoo Nachrichten – 02.06.2021; 13:20 Uhr
de.nachrichten.yahoo.com/aufna…

Siehe auch:

Tierschutz fordert Verbot grausamer Erstickungsbetäubung:
SOKO Tierschutz Recherchen beweisen massenhaften Rechtsbruch bei Schweinebetäubung

www.presseportal.de/pm/110736/…

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Frische Alpenluft für Jambolina

Die von VIER PFOTEN gerettete ehemalige Zirkusbärin hat ihr Außen-Refugium im Arosa Bärenland in der Schweiz bezogen

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 02.06.2021

Hamburg/Arosa, 02. Juni 2021 – Endlich weiches Gras unter den Tatzen: Vor einem halben Jahr war die zwölfjährige ehemalige Zirkusbärin von der globalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN aus schlechten Haltungsbedingungen gerettet und in das Arosa Bärenland in die Schweiz gebracht worden. Nach einer Eingewöhnungszeit im Innengehege konnte sie nun ihre ersten Schritte unter freien Himmel in der Schweizer Bergwelt genießen.

Bei der Entlassung ins Außengelände zeigte sich Jambolina zunächst vorsichtig, doch nach den ersten zögerlichen Schritten gab es kein Halten mehr. Zielstrebig steuerte sie auf den Teich zu und nahm ein ausgiebiges erstes Bad. Danach ging sie auf eine große Entdeckungstour in ihrem weitläufigen Refugium und genoss sichtlich die Bewegung in der Natur.

Aus dem Zirkus in die Schweizer Alpen

Die ehemalige Zirkusbärin Jambolina wurde vor ihrer Rettung in der Ukraine in einem winzigen Käfig in einer Garage gehalten. Nachdem aufgrund von COVID-19-Beschränkungen keine Zirkus-Auftritte mehr möglich waren, suchte ihr Besitzer nach einer Lösung für die Bärin. In enger Zusammenarbeit zwischen VIER PFOTEN und dem Arosa Bärenland wurde die Rettung organisiert.

Ein neues Kapitel für Jambolina im Arosa Bärenland

Das VIER PFOTEN Team freut sich, dass sich Jambolina bereits nach kurzer Zeit gut in der Außenanlage zurechtfindet. Neben ihr leben noch die beiden Bären Meimo und Amelia in dem Bärenrefugium, auch sie konnte aus schlechter Haltung gerettet werden. “Wenn Jambolina in wenigen Wochen mit dem natürlichen Gelände vertraut ist, lassen wir sie zuerst mit Meimo und danach auch mit Amelia zusammen”, erklärt Chantal Häberling, Pressesprecherin VIER PFOTEN Schweiz.

Das Arosa Bärenland wurde im Sommer 2018 eröffnet und ist ein Kooperationsprojekt zwischen VIER PFOTEN, Arosa Tourismus und Arosa Bergbahnen. Mit Jambolina leben jetzt drei Braunbären in dem 2,8 Hektar großen Bärenschutzzentrum in der Schweiz. Die 14-jährigen Bären Amelia und Meimo rettete VIER PFOTEN im Februar 2019.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Frische Alpenluft für Jambolina

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Susanne von Pölnitz (02.06.2021; 13:13 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Online-Seminar: Aktuelle Probleme des Tierschutzes (kostenpflichtig)

Fortbildungsveranstaltung der ATF-Fachgruppe Tierschutz, des Institutes für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, der DVG-Fachgruppe Umwelt- und Tierhygiene und dem Internetportal Vetion.de.

Traditionell findet Anfang September die jährliche Tagung zu „Aktuellen Problemen des Tierschutzes“ statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Fortbildung auch 2021 nicht als Präsenzveranstaltung in Hannover durchgeführt, sondern erneut als Live-Online-Seminar angeboten.

Ausführliche organisatorische Informationen zu Ablauf, Anmeldung und technischen Voraussetzungen für Ihre Teilnahme finden Sie am Programmende.

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Lesen Sie bitte den vollständigen Beitrag online unter:
myvetlearn.de/myvetlearn/kurs/…

——– Originalnachricht ——–
Betreff: Online-Seminar: Aktuelle Probleme des Tierschutzes (kostenpflichtig)
Datum: 01.06.2021 um 22:27 Uhr
Von: h.stuemges
Kopie: Kirsten Tönnies kirsten.toennies@googlemail.co…

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Übersandt von:
Martina Patterson (02.06.2021; 10:37 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Verstöße bei Schweinebetäubung: tagesschau online, 01.06.2021

Undercover auf Schlachthöfen

Undercoveraufnahmen aus deutschen Schlachthöfen zeigen bei der Betäubung von Schweinen massive Verstöße.

Nach Recherchen von Report Mainz und SZ fordern Tierschützer die Abschaffung der Kohlendioxidbetäubung.

www.tagesschau.de/investigativ…

——– Originalnachricht ——–
Betreff: Verstöße bei Schweinebetäubung: tagesschau online, 01.06.21
Datum: 01.06.2021 um 21:07 Uhr
Von: fritzi.rauch

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Übersandt von:
Martina Patterson (02.06.2021; 10:19 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Floating Farm: 40 Kühe auf dem Wasser (Video)

Deutsches Tierschutzbüro e.V. – Newsletter vom 02.06.2021

Schwimmender Kuhstall? Kühe auf Wasser? Was vollkommen verrückt klingt, ist inmitten des größten Tiefseehafens Europas, in Rotterdam (Niederlande), seit zwei Jahren Realität. 40 Kühe leben auf der “Floating Farm”, einem Kuhstall auf Wasser. Wir haben Drohnenaufnahmen von der Farm erstellt und veröffentlicht. Es ist das erste Mal, dass solche Aufnahmen erstellt worden sind. Wir wollen damit aufzeigen, wie absurd dieses Projekt ist.

JETZT VODEO ANSEHEN:

Schwimmender Kuhstall in Rotterdam

Die Farm wirbt mit kurzen Transportwegen, schönen Bildern und der tollen Aussicht für die Tiere. Dabei hat eine Kuh ein ganz anderes Sehvermögen als wir Menschen und nimmt das Wasser eher als schwarzes Loch und damit als Bedrohung wahr.

Seit einiger Zeit steht das “Vorzeigeprojekt” nun in der Kritik. Denn bereits zum zweiten Mal ist eine Kuh ins Wasser gefallen. Das verängstigte Tier musste über mehrere Stunden im kalten Wasser ausharren, bis es schließlich von der Feuerwehr gerettet werden konnte. Der erste Vorfall ereignete sich im Dezember 2020, und auch damals gestaltete sich die Rettung schwierig. …

Wir lehnen das gesamte Projekt ab und sehen darin nicht die Zukunft. Deshalb haben wir die Deutsche Botschaft in den Niederlanden angeschrieben und sie gebeten, sich dafür einzusetzen, dass der Stall geschlossen wird – und Du kannst das über diesen Link ( niederlande.diplo.de/nl-de/ver… ) ebenfalls tun!

Danke für Deinen Einsatz für die Tiere,

Dein Team vom Deutschen Tierschutzbüro

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
www.tierschutzbuero.de/nlarchi…

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Deutsches Tierschutzbüro e.V. (02.06.2021; 10:13 Uhr)
keine-antwort@tierschutzbuero….

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VIER PFOTEN Mahnwache zum Gedenken an die Millionen Opfer des illegalen Welpenhandels mit Betroffenen und Prominenten

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 02.06.2021

Hunderte Kreuze und Grablichter symbolisieren das immense Leid von Tier und Mensch durch den unregulierten Online-Handel

Hamburg/Berlin, 02. Juni 2021 – Gestern Abend hat VIER PFOTEN vor dem Brandenburger Tor eine Mahnwache zum Gedenken an die Millionen Opfer des illegalen Welpenhandels gehalten. Mit hunderten Holzkreuzen und Grablichtern machte die globale Tierschutzorganisation auf die seit Jahren wachsende, riesige Tierschutzproblematik aufmerksam, die nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie noch deutlichere Ausmaße angenommen hat. Mit dabei waren auch Betroffene, die von persönlichen Erfahrungen berichten konnten, sowie Formel-1-Moderator Heiko Waßer und Model und Moderatorin Alena Gerber, die sich vor Ort gegen den illegalen Welpenhandel stark machten. Weitere prominente Unterstützung kam mit einer Videobotschaft von Boxlegende Regina Halmich und TV-Tierschützer Ralf Seeger.

Mit der Mahnwache setzt VIER PFOTEN ein Zeichen gegen die kriminellen Machenschaften und fordert die Bundesregierung erneut dazu auf, endlich entsprechende Gesetze zu erlassen, um den anonymen Online-Handel mit Tieren zu beenden!

Stimmen vor Ort:
Daniela Schneider, Kampagnenverantwortliche für Heimtiere bei VIER PFOTEN: „Ich bin zutiefst traurig, dass der illegale Welpenhandel nach wie vor boomt – vielleicht so sehr wie nie zuvor. Wir haben mit dieser Aktion gemeinsam mit Betroffenen den Millionen Opfern des illegalen Welpenhandels gedacht. Die Kreuze und Grablichter stehen dabei stellvertretend für die vielen verstorbenen Welpen, die viel zu jung und krank aus osteuropäischen Vermehrerstationen nach Deutschland kamen und dann durch illegale Welpenhändler:innen anonym auf Online-Plattformen weiterverkauft wurden. Bisher haben die Politiker:innen trotz des evidenten Missbrauchs nicht konsequent genug gehandelt. Dieses enorme Tierleid muss ein Ende haben. Seit Jahren kämpft VIER PFOTEN gegen den illegalen Welpenhandel und fordert auch die Regierung immer wieder zum Handeln auf. Die Politik darf uns und die vielen Stimmen, die sich heute hier gegen den illegalen Handel stark machen, nicht länger ignorieren! Wir brauchen eine zuverlässige Verifizierung von Tier-Verkäufer:innen auf allen Online-Plattformen und eine sichere Rückverfolgbarkeit der Tiere. Eine Aufklärungskampagne des Bundes wird den illegalen Welpenhandel nicht stoppen – nur Gesetze können das!“

Alena Gerber, Model und Moderatorin: „Aus eigener Erfahrung weiß ich leider, wie schmerzhaft es sein kann, unwissentlich einen Welpen aus illegalem Handel zu kaufen. Mein Mitgefühl gilt allen Betroffenen – aber ganz besonders natürlich den Tieren. Denn die leiden letztlich am meisten unter dem illegalen Welpenhandel. Deshalb war es mir besonders wichtig, heute dabei zu sein. Als prominente Stimme, aber auch als Betroffene.“

Heiko Waßer, Formel-1-Sportmoderator: „Jahrelang habe ich meine Stimme der Formel-1 gewidmet – jetzt gehört sie den Tieren! Ich bin selbst Hundebesitzer aus Leidenschaft und fordere: Der Online-Handel mit Welpen muss dringend reguliert werden. Es wäre so einfach, illegale Welpenhändler:innen bei ihren kriminellen Machenschaften aufzuhalten. Bundesministerin Julia Klöckner muss endlich reagieren. Ich hoffe, dass sie und alle anderen verantwortlichen Politiker:innen uns heute auch wirklich zugehört haben.“

VIER PFOTEN übergibt heute, am Mittwoch, den 02. Juni, über 110.000 Unterschriften an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für einen Stopp des illegalen Welpenhandels.
Um 13:30 Uhr lädt die globale Stiftung für Tierschutz zu Film-, Foto- und Interviewmöglichkeiten vor dem Bundesministerium ein.

Hintergrundinformationen
Die VIER PFOTEN Kampagne und Aktion in Berlin richtet sich an das zuständige Bundesministerium mit Julia Klöckner an der Spitze, mit dem Appell den Online-Handel mit Tieren sicher zu machen. VIER PFOTEN forderte die Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner in den vergangenen Jahren mehrfach auf, endlich zu handeln und entsprechende Gesetze zu erlassen – doch die Regierung schiebt bis heute den Käufer:innen die Verantwortung zu. Dabei haben diese kaum eine Chance, Anzeigen von Kriminellen von denen seriöser Anbieter:innen zu unterscheiden. Welpen werden unter falschen Angaben und erfundenen Geschichten auf Online-Plattformen angeboten und Täter:innen können aufgrund der Anonymität in den meisten Fällen nicht strafrechtlich verfolgt werden.

Beim illegalen Welpenhandel werden Tiere meist in osteuropäischen
Vermehrerstationen regelrecht produziert. Sie werden viel zu jung, nicht geimpft und oft schwerkrank nach Deutschland und ganz Europa geschmuggelt. Die Muttertiere müssen Welpen wie am Fließband werfen. Hauptverkaufskanal für diese Welpen sind die noch immer unregulierten Online-Kanäle. Der illegale Welpenhandel bedeutet schreckliches Leid für Millionen Tiere und Menschen. Mit der Mahnwache verdeutlicht VIER PFOTEN das Ausmaß: Rund 50.000 Tiere werden monatlich zwischen EU-Ländern verbracht. Die Tierschutzorganisation fordert die Bundesregierung auf, dringend entsprechende Gesetze zu erlassen, um den anonymen Online-Handel mit Tieren zu beenden und damit Millionen Tieren Leid zu ersparen. 

Weitere Informationen zum illegalen Welpenhandel finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

VIER PFOTEN Mahnwache zum Gedenken an die Millionen Opfer des illegalen Welpenhandels mit Betroffenen und Prominenten

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Corinna Madjitov (02.06.2021; 00:41 Uhr)
corinna.madjitov@vier-pfoten.o…

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan:
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 02.06.2021
twitter.com/fellbeisser

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