Niederlage für VGT-Präsident Erwin Kessler

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Pascal Hollenstein

Das Thurgauer Obergericht gibt dem «St. Galler Tagblatt» und der «Luzerner Zeitung» Recht.

Das oberste Thurgauer Gericht hat in einem Zivilverfahren zwischen dem Präsidenten des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) und dem «St. Galler Tagblatt» sowie der «Luzerner Zeitung» den Medienunternehmen den Rücken gestärkt. In dem Verfahren ging es um die Frage, ob die Zeitungen über ein Urteil gegen Kessler vor dem Bezirksgericht Winterthur korrekt berichtet hatten.

Die Winterthurer Richter hatten eine Tierschutzaktivistin vom Vorwurf der mehrfachen üblen Nachrede zulasten Kesslers freigesprochen. Die Aktivistin und grüne Politikerin hatte in den sozialen Medien geschrieben, Kessler vertrete eine «antisemitische Haltung» und einen Facebook-Post Bezug verlinkt, in dem er als «Nazi» und «Antisemit» bezeichnet worden war. Laut dem Gericht war dies zulässig, zumal die Aktivistin in seinen Augen dafür den Wahrheitsbeweis erbringen konnte. Kessler müsse sich die Begriffe «Nazi» und «Antisemit» gefallen lassen, so das Gericht in dem Urteil weiter. …

St.Galler Tagblatt – 04.11.2019; 05:00 Uhr
www.tagblatt.ch/ostschweiz/nie…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 04.11.2019
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1 KOMMENTAR

  1. Das St Galler Tagblatt/Thurgauer Zeitung (gehört dem NZZ-Verlag) jubiliert heute über eine “Niederlage für VgT-Präsident Erwin Kessler”. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Ich werde in der Beschwerde an das BGer darlegen, dass sich das Gericht seiner Verantwortung bewusst sein muss, was dieses Urteil für menschenrechtswidrige Konsequenzen hat (gemäss Praxis des Menschenrechtsgerichtshofes), wenn man mich mit derart willkürlicher Rechtsprechung solchen Medien zum Frass vorwirft. Das Tagblatt spielt systematisch die ganz vereinzelten Niederlagen hoch und unterdrückt systematisch die sehr vielen von mir gewonnenen Gerichtsverfahren (die meisten schon rechtskräftig). Gemäss dieser klar vorhersschenden und gefestigten Rechtsprechung sind die Rassismus- und Antisemitismus-Vorwürfe gegen mich und den VgT haltlos, rechtswidrig und strafbar. Aber Medien sollen nun anhand verinzelter, nicht rechtskräftiger Einzelrichterurteil von mir systematisch das Bild eines Antisemiten verbreiten, indem irreführend und tendenziös mit Halbwahrheiten ganz gross nur über diese berichtet wird und diese als pauschal als die Wahrheit hingestellt werden. “Man darf Kessler als Antisemit bezeichnen…” und ähnliche Sprüche.
    Zum Hintergrund der ganzen Rassismus-Hetzerei (wegen meinem Kampf gegen das Schächten):

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