PROVIEH e.V. – Pressemitteilung vom 29.07.2020

Impfverbot für Öko-Betriebe würde Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration gefährden

29.07.2020 ‒ Zum Ende dieses Jahres tritt der gesetzlich beschlossene Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration in Deutschland in Kraft. Kurz vor diesem Datum droht nun eine Entscheidung der Länderarbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (LÖK), den gesamten Ausstieg zu gefährden.

Rechtssicherheit für Öko-Betriebe schaffen
Die LÖK hat unlängst vereinbart, die seit 2010 für den Öko-Landbau zugelassene Impfung gegen Ebergeruch zu verbieten. Einzelne Länder, voran Niedersachsen, kündigten bereits an, sich dieser Vereinbarung zu widersetzen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und ihre MinisterkollegInnen in den Ländern sind deshalb dringend gefordert, auf der nächsten Agrarministerkonferenz (AMK) für Klarheit im Sinne des Tierwohls zu sorgen und Rechtssicherheit für die Impfung zu schaffen. Das fordert der Öko-Verband Naturland gemeinsam mit Partnern aus Handel, Tierschutz und Tierärzteschaft.

Hintergrund des drohenden Verbots ist eine nicht bindende Interpretation der EU-Öko-Verordnung durch die EU-Kommission. Nach Meinung aller Experten, einschließlich des staatlichen Friedrich-Löffler-Instituts, ist die Impfung hingegen die aus tierschutzfachlicher Sicht eindeutig beste Alternative, weil dabei ganz auf Kastration der männlichen Ferkel verzichtet werden kann.

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PROVIEH e.V. Pressemitteilung (29.07.2020; 10:01 Uhr)
presse@provieh.de

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 29.07.2020
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