Mehr Respekt vor dem Tier: Auf der Jagd: Bergkamenerin erzählt, warum sie schießt

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Autor: Raphael Balke

Bergkamen – Wer jagt, wird oft mit Kritik konfrontiert. Mörder, meist Männer, die nur zum Spaß Tiere erschießen, so das Vorurteil. Gegen dieses Schubladendenken wehren sich Jägerinnen wie Malgorzata Drabik. Doch die Frage bleibt: Wie rechtfertigt man eine Leidenschaft, zu der das Töten gehört?

Nicht der Hass, der Blutdurst oder der Spaß am Töten, sondern die Liebe zu Tieren führte die 40-jährige Malgorzata Drabik aus Bergkamen zur Jagd. Tiere aus Liebe erschießen? Was sich zuerst paradox anhören mag, kann Drabik schnell begründen. „Mein Mann und ich hatten genug von der Massentierhaltung in Deutschland“, so Drabik. Es sei schrecklich, wie die Tiere auf engem Raum hausen müssten. Während der Jagd schieße sie Tiere, die ein Leben in Freiheit genossen haben. „Mehr Bio geht nicht“, so die Jägerin. Sie wolle wissen, wo ihr Fleisch herkomme, wie die Tiere gelebt haben. „Wenn man das Tier selbst erlegt und zerlegt, hat man eine ganz andere Beziehung zum Fleisch – viel mehr Respekt.“ …

Westfälischer Anzeiger – 15.06.2019; 11:00 Uhr
www.wa.de/lokales/bergkamen/ja…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 15.06.2019
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