Andreas Scharnberg

Hamburg. Mit grausamen Bildern und Videos aus dem LPT-Labor in Mienenbüttel hat die Soko-Tierschutz auf die katastrophalen Bedingungen im Tierversuchslabor aufmerksam gemacht. Nachdem die Nachrichtensendung FAKT am 15. Oktober 2019 die Szenen brutaler Tierversuche mit Affen, fixierten Katzen und Hunden gesendet hatte, haben die Behörden in niedersächsischem Landkreis Harburg dem Labor in Mienenbüttel die Lizenz für weitere Tierversuche entzogen. Das Labor hat diesen Standort deshalb im Januar 2020 aufgegeben.

Die Staatsanwaltschaft Stade sowie kurze Zeit später auch die Staatsanwaltschaft in Hamburg haben daraufhin wegen des Anfangsverdachts des Betruges Ermittlungen aufgenommen. Auch Hamburg hat im Februar 2020 dem Standort des LPT in Hamburg-Neugraben weitere Tierversuche untersagt.

„Fast alle Mitarbeiter des Labors wurden entlassen, aber ausgerechnet der Mitarbeiter, der vor der versteckten Kamera einen widerspenstigen Affen absichtlich gegen den Türrahmen schlug, ein weiteres Tier bewusst quälte und bei Mitarbeitern dafür bekannt war, Tiere „grün und blau zu schlagen“, wurde in das letzte verbliebene LPT-Tierlabor in Löhndorf übernommen.“, berichtet die Soko-Tierschutz. …

Aktuelles aus Süderelbe – 01.06.2020

LPT-Labor: Soko-Tierschutz prangert Personalpolitik an

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 01.06.2020
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