Camilla Alabor

Massentierhaltung beschädigt Wälder und Wiesen: Die Schweiz ersäuft in Gülle

Zu viel Mist, zu viel Dünger: Die intensive Landwirtschaft beschädigt die Natur. Die Politik schreckt vor griffigen Maßnahmen zurück.

Schneebedeckte Gipfel, saubere Seen, der Klang von Kuhglocken: Die Schweizer zeichnen gern ein idyllisches Bild von ihrem Land. Doch die vielen Kühe und eine intakte Natur passen immer weniger zusammen – jedenfalls nicht so, wie heute Landwirtschaft betrieben wird.

Was ist das Problem? In erster Linie der Importdünger – und viele Tonnen Kuhdreck. Die Schweizer Böden und Wälder ersaufen regelrecht in Gülle. Technisch gesprochen, handelt es sich um sogenannte Stickstoffverluste: Bringen die Bauern Dünger und Gülle aufs Feld, entstehen Ammoniak und Nitrat. Letzteres sickert ins Grundwasser und schädigt das Ökosystem, Ammoniak landet per Lufttransport auf Blumenwiesen und in Wäldern. Auf den Wiesen zerstört es die Artenvielfalt, in den Wäldern schwächt es die Bäume. …

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BLICK.CH – 29.11.2020; 11:35 Uhr
www.blick.ch/politik/massentie…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 29.11.2020
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