Dominik Lusser

Zwischen dem rücksichtslosen und mitleidslosen Umgang des Menschen mit dem Mitgeschöpf Tier und der Gleichsetzung von Mensch und Tier als gleichwertige Lebewesen gibt es einen vernünftigen Mittelweg.

Auf die Frage, ob ein Bauer zuerst seine Kinder oder seine Kühe aus dem brennenden Stall retten solle, antwortete die Tierethikerin Angela Martin kürzlich im Interview mit der “Neuen Zürcher Zeitung”: “Das ist ein ethisches Dilemma. Idealerweise rettet er alle.” Die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für theoretische Philosophie der Universität Basel forscht mit ihrem Team zur Frage, was zu tun ist, “wenn die grundlegenden Interessen von Menschen und Tieren in Konflikt stehen”. Dabei hält Martini das Leben von Mensch und Tier für prinzipiell gleich schützenswert. Was den Durchschnittsschweizer schockiert, ist an geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten eine etablierte Meinung. Wie konnte es dazu kommen? …

Tagespost – 21.03.2020; 08:30 Uhr
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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 21.03.2020
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