von Henning Lehnert

Der Deutsche Tierschutzbund fordert die Schlachtbranche auf, Fleisch von immunokastrierten Schweinen als gleichwertig zu akzeptieren und zu bezahlen.

Der Deutsche Tierschutzbund übt heftige Kritik an den jüngsten Äußerungen von Vion und Müller-Fleisch. Ein Preisabzug für Jungeber und Immunokastrate, wie von Müller-Fleisch angekündigt, sei in keiner Weise gerechtfertigt. Nur wenn die nachgelagerte Branche das Fleisch sicher abnehme und fair bezahle, stünden den Landwirten alle tierschutzgerechten Alternativmethoden zur betäubungslosen Ferkelkastration wirklich offen.

Der „Vierte Weg“, die Kastration mit Lokalanästhesie, darf aus Sicht der Tierschützer dagegen keine Alternative sein. Die von Vion geforderte Methode sei als tierschutz- und gesetzeswidrig einzustufen, da sie nicht die vom Tierschutzgesetz geforderte Schmerzausschaltung bei der Kastration der Ferkel sicherstelle. …

top agrar online – 02.06.2020
www.topagrar.com/schwein/news/…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 02.06.2020
twitter.com/fellbeisser

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