Umweltinstitut München e.V. – Newsletter vom 21.01.2021

Hallo Martina Patterson,

die Corona-Krise führt uns vor Augen, welche Gefahren von einzelnen Viren für uns Menschen ausgehen können. Doch nicht nur Viren, auch Bakterien können schwere Krankheiten verursachen. Gegen eine Vielzahl bakterieller Erkrankungen sind Antibiotika bisher eine wirksame Waffe. Doch diese droht zu einem stumpfen Schwert zu werden.

Schon jetzt sterben in Europa jedes Jahr mehr als 33.000 Menschen an Infektionen mit resistenten Keimen, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Diese beunruhigende Entwicklung liegt auch am massiven Antibiotika-Einsatz in der Tiermast. Dass dort jährlich hunderte Tonnen der Medikamente benötigt werden, ist den katastrophalen Haltungsbedingungen geschuldet.

Besonders problematisch: Auch sogenannte Reserve-Antibiotika werden dort verabreicht. Diese sollten eigentlich humanmedizinischen Notfällen vorbehalten sein, wenn kein herkömmliches Antibiotikum mehr hilft. Durch die Verabreichung in der Massentierhaltung besteht die Gefahr, dass immer mehr Krankheitserreger auch gegen diese Medikamente Resistenzen entwickeln. Mit unserer neuen Aktion fordern wir deshalb von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Gesundheitsminister Jens Spahn, Reserve-Antibiotika endlich aus den Ställen zu verbannen und stattdessen für eine tiergerechte Haltung zu sorgen ( www.umweltinstitut.org/mitmach… ).

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
newsletter.umweltinstitut.org/…

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Gesendet: Donnerstag, 21. Januar 2021 um 05:41 Uhr
Von: “Christine Vogt, Umweltinstitut München” newsletter@umweltinstitut.org
An: pattersonmatpatt@gmx.de
Betreff: Jetzt mitmachen: Kein Antibiotika-Missbrauch im Stall!

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Übersandt von:
Martina Patterson (21.01.2021; 14:03 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 21.01.2021
twitter.com/fellbeisser

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