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Auerbach / Stuttgart, 4. August 2020 – Bei einer sogenannten Erntejagd in Auerbach im Vogtland wurde am Donnerstag ein Mann angeschossen. Medienberichten zufolge wollten Jäger bei der Mahd des Getreidefelds flüchtende Wildschweine schießen – das Projektil eines Jagdgewehrs traf jedoch einen 68-jährigen Badegast im nahegelegenen Waldsportbad Rebesgrün und verletzte ihn leicht am Bauch. Gegen den Schützen wurde wegen Körperverletzung Anzeige erstattet. PETA weist darauf hin, dass jedes Jahr Hunderttausenden Tieren erhebliches Leid durch Fehlschüsse zugefügt wird und Hobbyjäger mehrere Dutzend Menschen töten und verletzen. Die Tierrechtsorganisation fordert ein Verbot der sogenannten Hobbyjagd in Deutschland.

„Wie viele Lebewesen müssen noch verletzt werden oder sterben, bevor die Hobbyjagd endlich verboten wird?“, so Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA. „Jahr für Jahr ereignen sich zahlreiche Tragödien, weil schießwütige Spaßjäger verantwortungslos in der Gegend herumballern. Ein Eingreifen des Gesetzgebers ist längst überfällig.“ …

PETA Deutschland e.V. – 04.08.2020
www.peta.de/jagdunfall-in-auer…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 04.08.2020
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