An: zentralbild@dpa.com

Menschen aus aller Welt schließen sich in dieser Nacht vom 12. zum 13. September zusammen und haben sich in den Todesgängen des Schlachthofes EKRO in Apeldoorn in den Niederlanden festgekettet.

Die Aktivist*innen haben sich aus Frankreich, Italien, Spanien, Finnland und Deutschland verbündet und stehen gemeinsam für Gerechtigkeit ein.

Etwa hundert Besetzerinnen und Besetzer blockieren derzeit das Gebäude und werden dieses nicht freiwillig verlassen.

Sie fordern die Abschaffung aller Schlachthäuser und den Wandel zu einem pflanzenbasierten Ernährungssystem und wollen dem Speziesismus ein Ende setzen:

“Unser Kollektiv ist der festen Überzeugung, dass alle Tiere ein Recht auf Selbstbestimmung und Leben haben. Die Gleichgültigkeit der Konzerne und unserer Regierungen gegenüber den Verbrechen gegen Tiere in dieser Industrie zeigt deutlich, welche Prioritäten sie in dieser Angelegenheit setzen:

Profit vor Moral.

Es ist unmöglich, einem Tier ein Leben in Würde zu garantieren, wenn die Landwirte aus Profitgründen von ihm abhängig sind. Es ist unmöglich, ein Tier als Individuum wahrzunehmen, wenn es nur als Profit gesehen wird. Es ist unmöglich, einem Tier ein Leben ohne Schmerzen zu garantieren, solange es in unserem Rechtssystem keine Rechte hat.

Unsere Regierungen dulden diese Industrie nicht nur, sondern unterstützen sie mit Millionen von Steuergeldern, um diese “Agrarprodukte” billiger zu machen, ohne unserer Gesellschaft eine Chance auf einen wirtschaftlichen Wandel zu geben.

Wir fordern die Europäische Kommission auf, die Subventionierung der Fleischindustrie zu beenden und auf eine pflanzliche Produkte umzusteigen.

Wir fordern das Europäische Parlament und alle Regierungen in der EU auf, Tieren in ihren Verfassungen ein grundlegendes Recht auf Unversehrtheit und Freiheit einzuräumen.

Das gesellschaftliche Bewusstsein für das Leiden der Tiere und die Zerstörung unserer Umwelt wächst, und es ist die Pflicht unserer Vertreter, diese Veränderungen in ihrer Gesetzgebung zu berücksichtigen.”

Bei EKRO Apeldoorn werden jeden Tag dutzende Kälber geschlachtet, die für Milchprodukte sterben müssen.

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hafer_soja (13.09.2021; 01:39 Uhr)
hafer_soja@protonmail.com

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 13.09.2021
twitter.com/fellbeisser

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