Hamburg, 28. Juni 2022 – Viele Hunde lieben es, sich an heißen Tagen im Wasser zu erfrischen. Allerdings können im Meer, in Seen und Flüssen unerkannte Risikoquellen lauern. Strömungen, kalte Wassertemperaturen, Blaualgen oder Scherben können unseren Vierbeinern gefährlich werden. VIER PFOTEN rät, Hunde beim Baden stets im Auge zu behalten und erklärt, worauf Hundehalter:innen achten sollten.

Anders als Menschen können Hunde ihre Körpertemperatur nicht über Schwitzen ausgleichen, sie tun dies hauptsächlich über das Hecheln. Viele Hunde steuern daher an warmen Tagen zielstrebig auf die nächste Wasserquelle zu, um sich abzukühlen. „Als Mensch muss man für seinen Hund mit aufpassen, wo genau er sich abkühlt, denn Hunde können die drohenden Gefahren im Wasser nicht einschätzen“, warnt VIER PFOTEN Heimtier-Expertin Sarah Ross. „Bergseen und Gebirgsflüsse bleiben auch nach längeren Hitzeperioden sehr kalt. Springt ein aufgeheizter Hund in sehr kaltes Wasser, kann er Herz-Kreislauf- und Muskelprobleme bekommen.“

Gefahren unter der Oberfläche

Nicht nur große Temperaturunterschiede können für die Tiere gefährlich sein. „Unter der Wasseroberfläche lauern manchmal ernsthafte Gefahren. Im Meer oder in Flüssen können Strömungen Hunde zu weit raustragen, so dass sie nicht aus eigener Kraft zurückschwimmen können. In Uferzonen belebter Strände und Badeseen verstecken sich manchmal Scherben und Flaschen im Boden, die nicht nur Kinderfüße, sondern auch Hundepfoten verletzen können“, sagt Sarah Ross.

Nach längeren Hitzeperioden droht bei stehenden Gewässern eine weitere Gefahr: Blaualgen. „Wenn ein Teich oder See sehr trüb und stark grün gefärbt ist, ist das ein deutliches Zeichen für Blaualgen. Badet ein Hund in dem Wasser, kann er die giftigen Bakterien über die Schleimhäute aufnehmen“, so die VIER PFOTEN Expertin. Typische Symptome einer Blaualgen-Vergiftung sind Erbrechen, Durchfall, Atemnot und häufig auch Fieber. Verantwortungsbewusste Hundehalter:innen sollten Warnhinweise an Seen und Teichen beachten und den Hund nicht ins Wasser lassen.

Kontrollierter Spaß

Manche Hunde, etwa Labradore, sind besonders wasserverrückt und kaum zu bremsen. Damit sich das Tier nicht über die Erschöpfungsgrenze hinaus verausgabt, ist es Aufgabe des Menschen, für Ruhepausen zu sorgen. Als zusätzliche Absicherung empfiehlt sich eine Schleppleine. Schwimmwesten sind ein guter Schutz für Hunde, die zwar Wasser lieben, aber nicht gut schwimmen können.

Nach dem Baden

Nach dem Planschspaß sollten zumindest die Ohren des Hundes gut mit einem Handtuch getrocknet werden, um Entzündungen vorzubeugen. Hunde mit dichtem Unterfell sollte man auch an heißen Tagen gut trockenrubbeln, damit sich keine Hautentzündungen bilden. Wichtig ist auch, nach dem Toben im Wasser immer genügend Trinkwasser für den Hund bereitzuhalten. „Vor allem am Meer muss man darauf achten, dem Tier regelmäßig frisches Wasser anzubieten. Ansonsten könnte der Hund in Versuchung kommen, Salzwasser zu trinken, was zu Durchfall und Magen-Darmbeschwerden führen kann“, so Sarah Ross.

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Sarah Ross
Heimtier-Expertin bei VIER PFOTEN
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Corinna Madjitov (28.06.2022; 10:58 Uhr)
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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 28.06.2022
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