Kein Fortschritt bei Vorverhandlungen zur Weltnaturkonferenz / Deutschland muss Finanzierungszusagen einhalten

Hamburg/Nairobi, 26.06.2022: Auf dem Weg zur Weltnaturkonferenz endet heute in Nairobi die letzte Vorverhandlungsrunde für ein globales Abkommen zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Das Treffen ist die letzte Chance, eine ausreichende Grundlage für einen ambitionierten Vertrag auszuhandeln, den die 196 Vertragsstaaten der UN-Konvention zur Biologischen Vielfalt (CBD) im Dezember in Montreal verabschieden wollen. Nach Einschätzung des WWF blieb der dringend nötige Fortschritt allerdings aus. Besonders in Bereichen wie Finanzierung, Umsetzungsmechanismus, Flächen- und Artenschutzziele, die für einen erfolgreichen Abschluss nötig sind, kommen die verhandelnden Staaten nur sehr langsam voran oder treten sogar völlig auf der Stelle.

„Das Zögern der Verhandlungsstaaten ist fatal. Die artenreichsten Ökosysteme der Erde, darunter Regenwälder und Ozeane, sind unter starkem Druck durch Übernutzung von Flächen und natürlichen Ressourcen, Verschmutzung und die Klimakrise. Das globale Naturschutzabkommen ist so dringend wie nie und die letzte Chance für die Menschheit, das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier zu stoppen und den Kollaps der Ökosysteme auf unserem Planeten zu verhindern“, warnt Florian Titze, Experte für internationale Politik beim WWF Deutschland.

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www.wwf.de/2022/juni/fataler-s…

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WWF Deutschland (26.06.2022)

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 26.06.2022
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