Autor: Bianca Marquardt

(bim). Rund zwei Jahre ist es her, dass die “Soko Tierschutz” im damaligen Tierversuchslabor Laboratory of Pharmacology and Toxicology (LPT) in Mienenbüttel furchtbare Tier-Misshandlungen öffentlich gemacht hat. Die grausamen Bilder von gequälten Hunden, Katzen und Affen gingen um die Welt und führten zu den größten Protesten der deutschen Tierschutzgeschichte. Im Januar 2020 hatte der Landkreis Harburg dem Labor in Mienenbüttel die Betriebserlaubnis entzogen. Jetzt hat das ehemalige LPT, das inzwischen unter Provivo Biosciences firmiert, angekündigt, bis Ende Januar 2022 alle Tierversuche einzustellen. Das soll sowohl für den Standort in Hamburg-Neugraben als auch für den in Löhndorf in Schleswig-Holstein gelten. “Wir werden uns auf In-vitro-Studien spezialisieren”, sagt Provivo-Geschäftsführer Thomas Wiedermann zu den Versuchen, die künftig ohne lebende Organismen durchgeführt werden sollen.
Tierschützer Uwe Gast, der zu den unermüdlichen Mahnwachen-Teilnehmern vor den LPT-Standorten gehört, sagt: “So wie sich das Datum der Aufdeckung der Missstände zum zweiten Mal jährt, so jährt sich auch das Datum der Schließung des Labors in Mienenbüttel am 31. Januar 2022 zum zweiten Mal. Und genau an diesem Tag ist die Tierqual auch in Hamburg-Neugraben vorbei.”

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Kreiszeitung Wochenblatt – 22.10.2021; 10:45 Uhr
www.kreiszeitung-wochenblatt.d…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 22.10.2021
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