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Thomas Lesniak, +49 711 860591-527, ThomasL@peta.de

Bad Rappenau / Stuttgart, 27. Mai 2020 – Unzureichendes Futter, keine ordnungsgemäße Hufpflege, kahle Stellen, fehlendes Beschäftigungsmaterial: Dies sind nur einige der Mängel in der Pferdehaltung von Gerald P. in Bad Rappenau, die bei einer von der Staatsanwaltschaft Heilbronn angeordneten, umfangreichen Durchsuchung des Anwesens 2019 dokumentiert wurden. Mehrere Whistleblower wandten sich erst im April dieses Jahres erneut wegen dieser Pferdehaltung an PETA – somit ist davon auszugehen, dass die Tiere noch immer leiden. Da Behörden über einen Zeitraum von mittlerweile mehr als zehn Jahren immer wieder erhebliche Missstände feststellten, fordert die Tierrechtsorganisation nun das zuständige Landratsamt auf, die beiden Pferde endlich in einer artgerechten Umgebung unterzubringen. Zudem appelliert PETA an die Behörde, ein Tierhalteverbot für den mehrfach vorbestraften Halter zu verhängen.

„Die beiden Pferde können durch Gegenstände auf der Liegenschaft ständig Verletzungsgefahren ausgesetzt sein, haben nicht einmal immer eine trockene Liegefläche, sondern lediglich urindurchnässte Einstreu. Es ist erschütternd, dass die Tiere dem Halter seit über einem Jahrzehnt hilflos ausgeliefert sind. Gerald P. ist offensichtlich nicht imstande, Tiere artgerecht zu versorgen. Die Behörden müssen nun endlich handeln, alles andere wäre verantwortungslos“, so Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei PETA. …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 27.05.2020
www.peta.de/desastroese-pferde…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 27.05.2020
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