Demonstration gegen Wölfe: Landbewohner und Weidetierhalter fordern von Politik wirksame Gefahrenabwehr

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Hallo Herr Wöhl,

anlässlich der Umweltministerkonferenz in Bremen werden am 8. November Landbewohner und Weidetierhalter aus ganz Deutschland in die Hansestadt kommen. Sie demonstrieren für eine wirksame Abwehr der Gefahren, die von Wölfen ausgehen. Um Schäden zu begrenzen, sollte es etwa Schutzjagden nach dem Vorbild Schwedens geben.

Erfahren Sie mehr in der unten eingefügten Pressemitteilung …

Nach Abschluss der Demonstration findet ab 15 Uhr in der Bremer Baumwollbörse ein Pressegespräch statt, zu dem wir Sie sehr herzlich einladen. Bitte beachten Sie dazu das PDF, das dieser E-Mail separat beigefügt ist.

Beste Grüße!

Peter Montag

PR-Berater
Aufgesang GmbH

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Berlin/Bremen, 5. November 2018. Anlässlich der Umweltministerkonferenz – Anfang November in Bremen – machen sich Landbewohner und Weidetierhalter aus ganz Deutschland auf den Weg in die Hansestadt. Grund sind die rasante Ausbreitung von Wölfen und die immensen Schäden, die damit einhergehen. Mit einer Demonstration vor dem Haus der Bürgerschaft (Am Mark 20) werden sie am 8. November, von 12 bis 15 Uhr, ihrer Forderung nach einer wirksameren Gefahrenabwehr Nachdruck verleihen. Maßnahmen, die sich allein gegen „auffällige Wölfe“ richten, reichten dafür nicht aus.

Nach Ansicht der Betroffenen droht die Situation bei weiterer Untätigkeit völlig aus dem Ruder zu laufen. Denn seit der Jahrtausendwende, als erstmals „zugewanderte“ Wölfe gesichtet wurden, ist deren Zahl auf eintausend in die Höhe geschnellt – mit dramatischen Folgen für die Weidetierhalter, die um ihre Existenzen bangen. Bei weiterer uneingeschränkter Vermehrung würde sich die Anzahl binnen fünf Jahren verfünffachen – ungeachtet dessen, dass es in einigen Regionen Deutschlands bereits jetzt die weltweit höchste Populationsdichte bei Wölfen gibt.

„Wolfs- und Weidetierschutz gehen nicht zusammen“

„Obwohl die Umweltministerkonferenz als zuständiges Fachgremium der Weidetierhaltung einen hohen Stellenwert einräumt, halten die Vertreter aus Bund und Ländern parallel an der Ausbreitung von gefährlichen Wolfsrudeln in menschlich geprägten Kulturlandschaften fest“, erklärt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung und Organisator der Demonstration. „Es sind jedoch zwei Dinge, die einfach nicht zusammengehen. Alle Warnungen von international anerkannten Wolfsforschern werden dabei ignoriert.“

Zum Schutz der landwirtschaftlichen Nutztiere fordern die Schäfer ein effektives Wolfsmanagement: Um den Schaden bei den Weidetierhaltern zu begrenzen, müsse es Schutzjagden nach dem Vorbild Schwedens geben. Für Wölfe seien parallel geeignete Habitate auszuweisen, etwa Nationalparks und Naturschutzgebiete, in denen sie ungestört leben dürften. Die Alternative wäre eine zunehmende „Kasernierung“ der Landschaft durch immer massivere Wolfschutzzäune – was jedoch kaum den Vorstellungen und Wünschen der Bevölkerung entsprechen dürfte.

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Pressekontakt:

Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V.
Wendelin Schmücker
Claire-Waldoff-Straße 7
10117 Berlin
Tel.: (0175) 7007260
E-Mail: wendelin.schmuecker@yahoo.de
Internet: www.wir-lieben-schafe.com

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 06.11.2018
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