Von Thomas Kirchner

Der Landestierschutzbeauftragte Marco König hält die Gefahrenabwehrverordnung in Zerbst für vereinbar mit dem Tierschutz.

Zerbst – Das Thema Kastrationspflicht für freilaufende Katzen in der neuen Gefahrenabwehrverordnung erhitzt weiter die Gemüter. „Da mir das Thema sehr am Herzen liegt, möchte ich auf einige Unrichtigkeiten hinweisen“, heißt es in einem Schreiben des Landestierschutzbeauftragten Marco König an die Lokalredaktion der Zerbster Volksstimme.

Die Einheitsgemeinde Zerbst plane offensichtlich, in einer neuen Fassung ihrer Gefahrenabwehrverordnung die Kastration und Kennzeichnung von Katzen zu berücksichtigen. „Dies kann nur Maßnahmen von freilaufenden Besitzerkatzen betreffen – also Katzen, die einem Besitzer gehören und freien Auslauf haben“, stellt König klar. Die Ortschaftsrätin von Grimme Janet Löhn, die in dem Artikel zitiert wird, reflektiere offensichtlich fälschlicherweise auf freilaufende herrenlose Katzen. Diese würden seit jeher von Tierschutzvereinen betreut – gefüttert, eingefangen, kastriert, gekennzeichnet und am Entnahmeort wieder ausgesetzt. …

Volksstimme – 26.05.2020
www.volksstimme.de/lokal/zerbs…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 26.05.2020
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