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Emsdetten / Stuttgart, 25. September 2020 – Fleischfabrik als Corona-Hotspot: Nach einem Corona-Ausbruch in einer fleischverarbeitenden Fabrik in Emsdetten muss der Betrieb bis Ende der Woche auslaufen. 26 der insgesamt rund 300 Mitarbeitern sind mit COVID-19 infiziert. Daher wandte sich die Tierrechtsorganisation gestern in einem Schreiben an die stellvertretende Landrätin Gisela Köster und wies darauf hin, dass Fleisch Zoonosen und damit einhergehende Pandemien wie Corona oder SARS begünstigt. Zudem ist der Fleischkonsum für viele weitere Umwelt- und Gesundheitsprobleme unserer Zeit verantwortlich. PETA appelliert an die Allfrisch Geflügel-Produktions GmbH und die stellvertretende Landrätin, den Betrieb dauerhaft zu schließen oder die Produktion künftig auf pflanzliche Fleischalternativen umzustellen.

„Fleisch ist alles andere als lebensnotwendig. Der Hunger auf Fleisch hat überhaupt erst zahlreiche Infektionskrankheiten und Pandemien wie COVID-19 begünstigt. Wo Tiere massenweise auf engstem Raum inmitten ihrer eigenen Exkremente zusammengepfercht werden, hunderte Menschen auf engstem Raum arbeiten und oftmals in sehr beengten Verhältnissen leben, existieren regelrechte Brutstätten für potenziell tödliche Keime.“, so Ilana Bollag, PETAs Fachreferentin für Klima und Ernährung. „In diesem System steht Profit über dem Wohl von Tieren und Menschen und die Ausbeutung der Arbeiter gehört zur Tagesordnung. Der Betrieb muss dauerhaft eingestellt werden – alles andere wäre höchst fahrlässig.“ …

PETA Deutschland e.V. – 25.09.2020
www.peta.de/corona-ausbruch-in…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 25.09.2020
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