Brief aus Brüssel zu Nitrat: Regierung muss beim Düngerecht nachlegen

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(dpa)

Zu viel Nitrat im Wasser schadet Pflanzen und Tieren – und kann zu Problemen mit dem Trinkwasser führen. Bauern sollen deswegen weniger düngen. Doch die Bundesregierung tut sich schwer mit strengeren Regeln. Nun steigt der Druck.

Berlin/Brüssel (dpa) – Im Kampf gegen zu viel Nitrat im Grundwasser kommen strengere Auflagen fürs Düngen auf die deutschen Bauern zu. Die Nachschärfung des Düngerechts, die die Bundesregierung in den vergangenen Wochen vorgelegt hatte, ist der EU-Kommission zu lasch. Sie verlangt schon bis Ende März einen weiteren Aufschlag aus Berlin. Bei den Landwirten formiert sich Widerstand. Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) zeigt Verständnis, Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) dringt auf ein rasches Handeln der Koalition.

Vor allem in Gebieten mit landwirtschaftlich genutzten Gebieten ist das Grundwasser in Deutschland an vielen Stellen zu stark mit Nitrat belastet. Es stammt hauptsächlich aus Dünger, etwa Gülle, denn Pflanzen brauchen Nitrat zum Wachsen. Wenn Gewässer aber überdüngt sind, schadet das Pflanzen und Tieren. Aus Nitrat entstehen zudem Nitrite, und die sind gefährlich für die Gesundheit. …

greenpeace magazin online – 24.03.2019; 12:00 Uhr
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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 24.03.2019
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