Liebe Astrid Suchanek,

Videoaufnahmen sagen oft mehr als viele Worte: Sie zeigen der Öffentlichkeit ungeschönt, wie es wirklich um das Wohlergehen von Tieren in unserer Gesellschaft bestellt ist.

Mein Name ist Sharon Nunez und ich bin Präsidentin von Animal Equality. Seit der Gründung der Organisation war für mich klar, dass die Veröffentlichung von Videomaterial ein zentraler Bestandteil von Animal Equalitys Arbeit für Tiere sein muss. Unser Ziel ist es, der Öffentlichkeit einen Blick hinter die Mauern der Tierindustrie zu gewähren und Ihnen die Realität von sogenannten Nutztieren zu zeigen. Diese ist oft ganz anders, als es uns die Werbung vermitteln möchte: überfüllte Betriebe, oft verletzte und kranke Tiere ohne ausreichende medizinische Versorgung zwischen bereits verstorbenen Artgenossen, keine Möglichkeit zum Ausleben von Grundbedürfnissen und noch sehr viel mehr Leid. Animal Equality zeigt der Gesellschaft das wahre Gesicht der Tierindustrie, um Transparenz zu schaffen. Nur wer alle Fakten kennt, kann eine bewusste Entscheidung treffen.

Wir haben durch die Veröffentlichung von Videos aus der Massentierhaltung schon einiges für Tiere erreicht:

In einigen Ländern hat das Videomaterial den Weg zu neuen Tierschutzrichtlinien und strengeren Gesetzen geebnet. So wurde beispielsweise im mexikanischen Senat ein Gesetzesvorschlag eingereicht, der die Misshandlung von Nutztieren erstmals unter Strafe stellt.

Die Veröffentlichung von Undercover-Recherchen ist auch ein wirksames Mittel, um Tierfabriken zu schließen. Nach Veröffentlichungen von Animal Equality wurden unter anderem eine Stopfleberfarm in Spanien und ein Schweinebetrieb in Großbritannien geschlossen.

In Deutschland veröffentlichten wir u.a. eine Recherche aus dem Betrieb eines der größten Eierproduzenten Deutschlands ( animalequality.de/kampagnen/ho… ). Die Videoaufnahmen aus dem Jahr 2018 dokumentieren nicht nur die erschreckende Tierqual in der Bodenhaltung von Legehennen, sondern auch erhebliche hygienische Mängel: Bereits verwesende Tiere lagen auf dem Ei-Transportband. Diese „frischen” Eier kommen ungewaschen in den Handel – z. B. bei Aldi, Edeka, Marktkauf, Netto Marken-Discount, NETTO und Rewe.

Unsere Veröffentlichung hat über Medien wie Spiegel Online, die Sat1 Abendnachrichten und ProSieben Newstime Millionen Menschen erreicht. Die Bilder haben zusätzlich den Verbraucherausschuss im Landtag Brandenburg angeregt, die dokumentierten Zustände zu diskutieren. Helfen Sie uns, weiterhin den Druck aufrecht zu erhalten. Gemeinsam erreichen wir noch mehr für Hühner in der Eierindustrie.

Wir zeigen, was der Öffentlichkeit sonst verborgen bleibt, um unserer Vision immer ein Stück näher zu kommen: Eine Welt, in der alle Tiere Respekt und Schutz erfahren.

Danke, dass Sie uns dabei unterstützen!

Herzliche Grüße,

Sharon Nunez
Präsidentin, Animal Equality

PS: Bitte unterzeichnen Sie die Petition und stehen Sie gegen diese unvorstellbare Tierqual ein: www.animalequality.de/horror-e…

animalequality.de/neuigkeiten/…

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Übersandt von:
Martina Patterson (13.01.2020; 12:33 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 13.01.2020
twitter.com/fellbeisser

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