Betäubung ohne Tierarzt: Tierärzte kritisierten Ferkelkastrations-Pläne der Bundesregierung

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Elmar Stephan, dpa

Die Bundesregierung will Landwirten erlauben, Ferkel für die Kastration selbst zu betäuben – ohne dass ein Tierarzt dabei ist. Die Veterinäre kritisieren das und sorgen sich um das Wohl der Tiere.

Der Plan der Bundesregierung, bei der Ferkelkastration den Landwirten die Betäubung auch ohne Arzt zu erlauben, stößt auf Kritik der Bundestierärztekammer. “Von veterinärmedizinisch fachlicher Seite ist die Durchführung der Isofluran-Narkose durch den tierärztlichen Laien kritisch zu beurteilen”, sagte Karl-Heinz Waldmann, Professor an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, im Namen der Bundestierärztekammer. Isofluran ist ein Narkosemittel.

Der Vorgang der Narkose sei sehr anspruchsvoll, es könne zu Nebenwirkungen und Zwischenfällen bis zum Tod des Ferkels kommen, sagte Waldmann. Außerdem sei die Betäubung mit den derzeit verfügbaren Geräten häufig unzureichend. …

T Online – 10.11.2018; 11:34 Uhr
www.t-online.de/leben/essen-un…

Siehe auch:

Uneinigkeit bei Narkosepraxis: Tierärzte kritisieren Kastrationspläne
www.n-tv.de/politik/Tieraerzte…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 10.11.2018
twitter.com/fellbeisser

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