von Gunther Willinger

Der Wolf breitet sich aus. Immer mehr. Bis zu 1.400 Territorien könnten die wilden Tiere sich künftig erobern. Das ist unproblematisch, wenn die Vorbereitung stimmt.

Sich zu verstecken, fällt dem Wolf schwer. Seit der Graupelz erfolgreich nach Deutschland zurückgekehrt ist, sammeln Forscher Fell- und Kotproben, dokumentieren Fährten und werten Kamerafallen aus. Sie verpassen Wölfen Peilsender und verfolgen sie per Antenne. Tot aufgefundene Tiere werden obduziert, und eine aufwändige genetische Analyse aller verfügbaren Proben liefert die Grundlage für die jährliche Bestandsaufnahme.

Die aktuelle Zählung besagt ( www.spektrum.de/news/128-wolfs… ): Deutschlandweit gibt es mittlerweile 173 feste Territorien, in denen Rudel, Paare oder standorttreue Einzeltiere leben. Im Jahr zuvor waren es noch 158 Wolfsterritorien ( www.bfn.de/presse/pressemittei… ). Ausgehend von der sächsischen Oberlausitz haben die wilden Tiere sich binnen der vergangenen 20 Jahre nach Nordwesten gewandt und kommen inzwischen in einem breiten Band vom Osten Sachsens bis an die niedersächsische Nordseeküste vor. In allen Bundesländern mit Ausnahme des Saarlandes finden sich zumindest vereinzelt Wölfe.

Es besteht also kein Zweifel, dass der Wolf sich ausbreitet. Aber wie geht es weiter? …

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Spektrum der Wissenschaft – 30.10.2020
www.spektrum.de/news/seid-bere…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 30.10.2020
twitter.com/fellbeisser

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