Berlin, 17. Juni 2022. Schäfer und Weidetierhalter leiden unter immer häufigeren grausamen Wolfsattacken. Erst am Mittwoch haben wieder Wölfe einen 1,70 m hohen Zaun überwunden und mehrere extrem gesicherte Schafe angegriffen! Geht unseren Wölfen die Nahrung aus? Der Förderverein der Deutschen Schafhaltung fordert, dass sofort die Jagd auf alle Wildtierarten eingestellt wird, die den Wölfen als Nahrungsquelle dienen. Solange das Bundesumweltministerium und das Landwirtschaftsministerium eine reguläre Bejagung der Raubtiere strikt ablehnen muss die Jagd auf Wildtiere verboten werden.

„Schafe leben in ständiger Angst“

Ein Problem bei den Wolfsattacken seien nicht nur die sichtbaren Schäden in Form von Wolfsrissen:
„Nach einem Wolfsübergriff ist eine Herde lange traumatisiert. Bei jeder Kleinigkeit schrecken die Tiere auf – sie haben panische Angst, und in der Nacht brechen sie nicht selten aus. Der Stress und die Unruhe führen zu weniger Lammgeburten und einer geringeren Gewichtszunahme. Hieraus resultiert im Wesentlichen die Existenzbedrohung für die Weidewirtschaft.“ „Wir fühlen uns vom Staat im Stich gelassen – vielen weidewirtschaftlichen Betrieben fehlt die Perspektive und sehen
inzwischen das Aus“, erklärt Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins.

Weniger Wölfe in Schweden

„In Schweden soll die Zahl der Wölfe gerade von 400 auf 170 reduziert werden, im kleineren und dichten besiedelten Deutschland haben wir inzwischen siebenmal so viele Wölfe – wo soll das noch hinführen?“ so der Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V.

Über den Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V.

Gegründet im Jahr 2010, hat sich der Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V. zum Ziel gesetzt, über die Leistungen der Schafhaltung und damit der Schäferfamilien aufzuklären – ob nun im aktiven Küstenschutz durch Pflege der Deiche oder Offenhaltung und Schutz unzähliger Naturflächen in Deutschland. Dazu wurde im Gründungsjahr ein Hirtenzug quer durch Deutschland durchgeführt.
Weitere Ziele sind die Förderung des Natur- und Umweltschutzes sowie die Unterstützung für unverschuldet in Not geratene Schafhalter durch Geld oder Sachzuwendungen. Der Verein, dem jeder Interessierte mit einer Lamm-Patenschaft helfen kann, hat seinen Sitz in Berlin.

Pressekontakt:

Förderverein der Deutschen Schafhaltung e.V.
Wilhelm-Kuhr-Str. 5
13187 Berlin
Tel.: 0159 04382931
E-Mail: wende.schaf@outlook.de
Internet: www.wir-lieben-schafe.com

Mit freundlichen Grüßen,

Wendelin Schmücker
Geschäftsführer
Repmoor 14
21423 Winsen/Luhe
Tel.: 04171-604152
Handy: 0159-04382931
www.wir-lieben-schafe.com

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Wende Schaf (17.06.2022; 10:45 Uhr)
schafwende@gmail.com

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 17.06.2022
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