Dr. Helmut F. Kaplan
Verfasst von kaplan am Sa, 12/07/2008 - 21:39.
Es gibt keine Entschuldigung dafür, nicht sofort Vegetarier zu werden
Der renommierteste Tierrechtler des deutschen Sprachraums, Helmut F. Kaplan, spricht über die Notwendigkeit, Vegetarier zu werden, über ‚Schlachthöfe als KZs von heute’ und über die Tierrechtsbewegung als ‚Sammelbecken für Vollidioten’ …
http://www.ursache.at/content/view/90/76/
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Dr. Helmut F. Kaplan (12.07.2008; 06:08 Uhr)
kaplan [at] vegetarismus [dot] org
Verfasst von kaplan am Mi, 02/07/2008 - 21:14.
Verfasst von kaplan am Mo, 23/06/2008 - 21:01.
Teil I
Vorbemerkung
Die skandalösen Begleitumstände der Verhaftung österreichischer Tierrechtler im Mai 2008 haben zu internationalen Protesten und zur nachhaltigen Verunsicherung politisch engagierter Bürger geführt. Nicht zuletzt aufgrund der teilweise geradezu bizarren Begründungen der Verhaftungen leidet die aktuelle Diskussion häufig an einer schmerzlichen und schädlichen perspektivischen Schieflage.
Verfasst von kaplan am Mo, 16/06/2008 - 19:38.
Helmut F. Kaplan
Unter der Überschrift “Arme Kreaturen“ kommentiert Alfred Dorfer die Verhaftung österreichischer Tierrechtler unter anderem wie folgt:
“Grundsätzlich ist … artübergreifende Solidarität keineswegs beängstigend. ( … ) Doch ist man hier nicht auf halbem Wege stehen geblieben? ( … ) Vergeblich sucht man die Che Guevaras im Kampf für eine faire Behandlung des Knoblauchs. Wann vereinigen sich endlich die Stachelbeeren aller Länder, um gegen ihr saures Image zu revoltieren?“
Verfasst von kaplan am Mi, 11/06/2008 - 21:13.
Helmut F. Kaplan
Jüngst sah ich eine Sendung über Ernest Hemingway. Dieser sei, so wurde gesagt, ein “grandioser Jäger“ gewesen. Was ist ein grandioser Jäger? Vermutlich jemand, der besonders viele Tiere auf besonders grausame Weise mit besonderem Lustgewinn umbringt. Genau genommen ging es aber gar nicht um Ernest Hemingway, sondern um seine Familie: lauter Selbstmörder - und eben Jäger (wenngleich vermutlich weniger “grandiose“).
Verfasst von kaplan am Di, 03/06/2008 - 18:28.
Helmut F. Kaplan
Am amerikanischen Wahlkampf verstört vieles. Am meisten vielleicht Hillary Clintons Verlogenheit: Während sie ohne Unterlass von ihrer Sorge um das Land redet, verraten ihre Augen, worum es ihr wirklich geht: persönliche Profilierung. Der fragwürdigste Aspekt des absurden Wahlkampfmarathons wird freilich kaum wahrgenommen: die dauernden Patriotismus-Parolen. Diese Art Patriotismus ist nichts anderes als kollektiver Egoismus: Letztlich zählt nur unser eigener Vorteil, wirklich wichtig ist nur, dass es uns gut geht.
Verfasst von kaplan am Mo, 02/06/2008 - 22:13.
Helmut F. Kaplan
Einer Programmzeitschrift entnehme ich folgende Information über die Sendung “Gut Aiderbichl - Das goldene Herz für Tiere“:
“Michael Aufhausers Tiergnadenhof Gut Aiderbichl ist mittlerweile auch überregional ein Begriff für das harmonische Miteinander von Tier und Mensch geworden. In der Show werden wieder drei besonders verdiente Menschen mit dem ‚Goldenen Herz für Tier’ ausgezeichnet.“
Verfasst von kaplan am Fr, 23/05/2008 - 20:07.
(Foto: Der zusammen mit anderen Tierrechtlern in U-Haft sitzende Dr. Martin Balluch, VGT)
Helmut F. Kaplan
Aus aktuellem Anlass möchte ich auf einige prinzipielle historische und philosophische Aspekte von Tierbefreiungen verweisen. Ich zitiere aus meinem Beitrag “Tierbefreiungen – Kriminelle Akte oder konsequente Ethik?“ im Sammelband “Tierrechte – Eine interdisziplinäre Herausforderung“ (Erlangen: Harald Fischer Verlag, 2007, S. 152 f.):
Verfasst von kaplan am Mo, 19/05/2008 - 01:03.
Helmut F. Kaplan
Nach dem Zitieren einiger Expertenaussagen zum Zusammenhang zwischen Fleischessen und sich anbahnender Klimakatastrophe stellte ich jüngst resigniert fest (in “Weltuntergang statt Vegetarismus?“):
Verfasst von kaplan am Mo, 12/05/2008 - 19:34.
Helmut F. Kaplan
Speziell mit Tierrechten hat mein neues Büchlein “Leben - Lieben – Leiden“ gar nichts zu tun. Vielmehr besteht es aus aphoristischen Gedanken zu “allen“ Themen: Leben, Lebensregeln, Menschen, Gesellschaft, Kultur, Politik, Liebe, Alkohol, Sterben, Glück, Leiden, Verantwortung, Moral. Beim Thema Moral kommen natürlich auch die Tiere bzw. unser Umgang mit ihnen vor. Insofern stellt die Sammlung also eine Realität bzw. Normalität dar, wie sie sein sollte: Tierrechte nicht als exotisches Spezialthema, sondern als ein Gesichtspunkt der Gesamtwirklichkeit.
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