Zum Thema „Schutz der heimischen Wölfe“ 

„Sachsen will den Schutzstatus aufheben“

verfasste Bernd Wolfgang Meyer” (bernd-wolfgang.meyer@versanet….) am 31.12.2011 den Text:

„IM EINKLANG MIT DER NATUR“

( siehe: www.fellbeisser.net/news/schut… )

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Dazu nachfolgende Stellungnahme von Rita Kleb an Bernd Wolfgang Meyer:

Oje, sind Sie ein Schwarzmaler! – Wäre der Wolf nicht ein wichtiges Glied in unserem sensiblen Ökosystem, hätte es ihn vermutlich NIE gegeben!! Das ist Fakt. Wer darin herumpfuscht, und alle natürlichen Abläufe, wozu auch “gefressen werden” zählt, aus der Bahn wirft, sind einzig die Jäger, die sich scheinheiligerweise als Heger bezeichnen. Das Naturgesetz in der Tierwelt lautet: Fressen und gefressen werden. Es ist ein täglicher Kampf ums Überleben!
Im Gegensatz zum Vielfraß Mensch fressen die Tiere, um ihr Überleben zu sichern, nicht mehr und nicht weniger! Ist die Beute zu groß, wird sie irgendwo versteckt/eingebunkert, um bei Bedarf darauf zurückgreifen zu können. Dieser Vorrat kann bis zu einer Woche oder länger halten. Tiere, die Winterschlaf halten, fressen sich entweder eine Speckschicht an (Igel)…, oder sie hamstern (Feldhamster u.a.) Mir ist kein Tier bekannt (außer evtl. Haustiere, die übermäßig gefüttert werden!), das sich, wie die Wohlstandsbürger, rund, fett und entsprechend krankfrisst!

Hätte ich als Tier die Wahl, mich von einem wirklich natürlichen Feind jagen und hernach fressen zu lassen, oder aber von Hundertschaften von Jägern, Treibern und Hunden quer durch den Wald hetzen, oder aus dem Bau treiben zu lassen, um im Kugelfeuer schwerst verletzt dahinzusiechen, bis mich ein Jagdhund findet (oder auch nicht), der mich mit seinem scharfen Zähnen über den Waldboden schleift, dann würde ich mich für die erste Variante entscheiden, die in aller Regel kurz und schmerzlos vonstatten geht (Ausnahmen sind Jungtiere, die als Beutegreifer noch relativ ungeübt sind).

Der Wolf ist scheu, sehr scheu, ergreift schon die Flucht (wie übrigens fast alle Tiere!), wenn “Mensch” auch nur zu wittern ist! Und darauf dürfen wir alles andere als stolz sein!!

Wir regen uns auf, wenn im armen Afrika Kleinbauern Elefanten abknallen (oder erschießen lassen), die ihnen aus Hunger die eh schon magere Ernte vernichten. Warum kämpfen wir ums Überleben des Sibirischen Tigers und anderer Wildtierarten, die ohne Schutzmaßnahmen in Gefahr/vom Aussterben bedroht sind? Weil sie weit weg von uns beheimatet sind. Aber wehe, wenn sich Bär Bruno über die Grenzen wagt, oder der erste Wolf Anfang der 90er Jahre, der über ca. 100 Jahre in Deutschland verschwunden war, gnadenlos ausgerottet, abgeknallt! Beide fielen sie den Lustmördern zum Opfer. Und nun soll es dem Wolf, der gerade dabei ist, sich wieder in unserem tierfeindlichen Land anzusiedeln, erneut an den Kragen gehen!?

Ich bin echt enttäuscht, – glaubte ich doch, dass Sie ein besseres Naturverständnis besitzen würden, als der “normale” Tierschützer!

Ich bin für die Wiederansiedlung des Wolfes, – ohne Wenn und Aber! Er soll hierzulande wieder heimisch werden, und unsere Natur und die darin lebende Tierwelt bereichern! Er ist ein wunderbares, sehr soziales Tier, dem Wolfsschützer bescheinigen: Wer ihn kennt, muss ihn lieben!

Denken Sie mal bitte darüber nach, ja?

Einen guten Start ins neue Jahr wünscht Ihnen allen,

Rita Kleb (31.12.2011; 18:06 Uhr)
kle-ri@t-online.de

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 01.01.2012

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Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 1.Januar, 2012 geschrieben und ist unter Ext. Newsletter, Panorama, Pressemitteilung eingestellt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag über den RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar, oder einen Trackback hinterlassen.

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