Themencheck Bundestagswahl 2017: Höhere Preise für mehr Tierwohl

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von Torsten Roth

Daran führt kein Weg vorbei: Wer höhere Auflagen fordert, muss bereit sein, dafür mehr zu bezahlen, meint Landwirt Rüdiger Thee aus Grebs.

Er kann es nicht lassen: Kein Quiecken mehr im Stall, keine schmatzenden Ferkel, keine Sauen – „da fehlte auf einmal etwas“, erinnert sich Rüdiger Thee an die Zeit vor zwei Jahren, als der Landwirt in Krisenzeiten am Fleischmarkt seine Schweine abschaffen musste. „Eine meiner schwersten Entscheidungen“, meint der Chef der Landerzeugergesellschaft in Grebs im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Zu sehen, wie die Tiere vom Hof gebracht werden – das möchte er nicht noch einmal erleben. Und doch blieb ihm kaum eine andere Wahl. Schweinepreise von nur wenig mehr als einem Euro je Kilogramm, dazu ein nicht gerade guter Gesundheitszustand seiner Tiere: „Die Krisenzeiten auf dem Fleischmarkt werden immer länger, die guten Phasen kürzer“, begründet er den Ausstieg. Mehr als 100 Jahre standen in Thees Region Borstenviecher im Stall. 2015 für wenige Monate nicht mehr. „Die Misere war zu groß.“ Inzwischen haben die Preise wieder angezogen. Und Thee hat seine Schweine zurück – 700 Sauen und die Nachzucht. „Wir hatten die Ställe und gute Mitarbeiter, da haben wir wieder angefangen“, sagt er. …

svz.de – 13.09.2017; 05:00 Uhr
www.svz.de/deutschland-welt/bu…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 13.09.2017
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