Liebe Freunde!
Gerade eben ist der Moment, den der – durch das Christentum geprägte – Teil der Welt „Heilig Abend“ nennt. Die meisten Menschen aus jenem Teil unserer Welt zelebrieren eine „Jesus-Geburtstagsparty“ mit Geschenk-Orgie unterm Weihnachtsbaum. Dass dabei jährlich knapp 30 Millionen Bäume (allein in der BRD!) „sterben“ müssen, ist die eine Sache; der Sinn von Weihnachten im 21. Jahrhundert, eine andere.
Wir sollen also Jesu von Nazareth gedenken, der heute geboren sein soll und der etwa ein Viertel Jahrhundert darauf ans Kreuz genagelt worden ist. Und das wiederum geschah aus Hass und Diskriminierung. Zutiefst betroffen sollten die Deutschen über die kürzlich durch die Medien getragene Mordserie der rechtsextremistischen Terrorgruppe „NSU“ sein! Die Anschläge sind nicht nur eine Schande für unser Land; sie zeigen darüber hinaus, dass wir nach 2.000 Jahren noch immer nicht behaupten können: „Wir lieben unsere Nächsten“.
Kein Lebewesen kann sich den Zeitpunkt seiner Geburt aussuchen, weder Jesus konnte das, noch irgendwer sonst. Geschöpfe, die als Kampfhunde zur Welt kommen – und ich benutze bewusst den Begriff aus dem Jargon derer, die mit ihrer Rechtsauffassung von Steuereintreibung Hunde mit zwei verschiedenen Maßstäben messen – diese und alle übrigen Geschöpfe, inklusive wir Menschen, werden von den jeweiligen Müttern in eine Welt gebracht, in der das Gefühl der „Liebe“ noch immer die Diskriminierung gegenüber Andersartigen fürchten muss.
Und andersartig sind für viele Menschen leider immer noch die meisten Tiere. So finden sich im Internet beispielsweise Websites, auf denen das hässlichste und verabscheuungswürdigste Tier gewählt werden kann. Eigentlich sollte man denjenigen, die dabei „mitspielen“, Verachtung entgegenbringen! Was können denn diese bemitleidenswerten Lebewesen dafür? Was hat die Kuh „verbrochen“, dass sie – auf ewig eingesperrt – fortlaufend gebären und Milch „geben“ muss? Was hat das Schweinchen „getan“, dass es – auf ewig eingesperrt – mit Dreck gefüttert und schließlich geschlachtet wird? Was haben die Millionen Tiere „angestellt“, dass sie in Versuchslaboren zu Tode gequält werden?
Die Liste ist lang. Ihr, meine Freunde, wisst das. Wir sollten es denen, die ihre Augen davor verschließen, mitteilen! In diesem Moment ist der Weihnachtabend unterm „deutschen Himmel“, und – ob gläubig oder nicht – wir wissen, wie schrecklich Tiere leiden müssen, weil wir Menschen es ihnen antun, und gerade auch in diesem Moment! Wir sollten ihnen unsere Gedanken widmen und unser Mitleid – das oft in Wut überschlägt – dazu nutzen, ihnen auf irgendeine Weise zu helfen, und zwar auf eine Weise, die auch wirklichen – und nicht „suggerierten“ – Erfolg mit sich bringt!
Noch haben wir Menschen aus unserer Vergangenheit nicht allzu viel gelernt, denn es findet sich weiterhin viel Grausames, sowohl zwischen Menschen als auch zwischen Mensch und Tier, auf unserer gemeinsamen Erde. Eine längst nicht vorstellbare Anzahl an Lebewesen werden tagtäglich – im übertragenen Sinne – gekreuzigt, und das wird erst einmal genauso weitergehen. Jedes einzelne Individuum fühlt Schmerz für sich allein, jedes sollte uns wertvoll und schützenswert erscheinen! Auch die Millionen Menschen, die immerzu hungern müssen, von denen viele, sogar noch im Kindesalter aus Mangelernährung sterben müssen, sind jeweils einzelne Individuen und haben es nicht „verdient“, dass sie derart schrecklich leiden müssen.
Bald beginnt das Jahr 2012, und es ist Tradition, dass man zum vergangenen Jahr ein Resümee zieht. Im Bereich des Tierschutzes gab es einige kleinere Erfolge, aber auch viel zu viele Rückschläge. Dass nun daran gedacht wird das Deutsche Tierschutzgesetz zu modifizieren, sollte uns nicht beruhigen, auch wenn dies gewiss einer de Gründe für die gesetzgebende Gewalt in unserem Staat ist. Die Bürgerinitiative, die in Katalonien für ein Verbot des Stierkampfs angetreten war, hatte 2009 und 2010 ihre Erfolge – so lange liegt dies schon wieder zurück! Doch wie viele Stiere sind 2011 in den Arenen von Spanien, Portugal und Südfrankreich auf grausame Weise ums Leben gekommen? So, als ob man sie gekreuzigt hätte! Direkt vor „unserer Haustür“, direkt in Europa: Das nenne ich eine Schande! Und es soll nur ein Beispiel sein, stellvertretend für die Millionen, die durch Entscheidungen, die Menschen getroffen haben, leiden.
Es ist immer noch „Heilig Abend“ und Johannes Heesters ist heute gestorben. Er hat 108 Jahre leben können, andere Menschen und viele Tiere erleben kaum ihren ersten Geburtstag. Man muss es nicht miteinander vergleichen, aber jede Sekunde geschieht tausend mal eine unvorstellbare Grausamkeit, vor denen wir Menschen unsere Augen verschließen, weil wir uns bis zu unserem eigenen Tod mit Unnötigem „beschäftigen“. Sollten wir – die Menschheit – nicht bald wenigstens damit beginnen, „unsere Nächsten zu lieben“? Dann aber müssen Zoo, Zirkus, Massentierhaltung und Tierversuchslabore abgeschafft werden, und zwar ohne jeglichen Kompromiss. Mein Motto lautet seit jeher: Das Verdrängen der Wahrheit ist schon deshalb nicht gut, weil die Wahrheit trotzdem vorhanden ist. Verstand und Mitgefühl könnte dazu führen, dass sich die Menschen der Wahrheit und ihrer Schuld stellen.
Meine Freunde, ihr seid ebenso wie ich, in diese Welt hineingeboren worden, in der wir uns wiederfinden und mit Augen und Ohren die Wirklichkeit bewusst wahrnehmen können. Lasst uns gemeinsam Gutes tun, um den vielen Lebewesen, denen es deutlich schlechter geht als uns, zu helfen! Euch allen wünsche ich jedenfalls von ganzem Herzen die Zeit der Besinnung heute, am 24. Dezember 2011, morgen, übermorgen und für alle Zeit. Aber auch Friede, Freude und Zufriedenheit sowie – zunächst einmal – einen bestmöglichen Start ins Neue Jahr.
Bleibt gesund und voller Tatendrang, auf dass die Welt sich endlich zum Guten hin ändern möge!
Herzlichst und liebevoll,
Volker
V. Arndt, Ringstraße 2, 64546 Mörfelden-Walldorf
Telefon: 06105 / 2 46 21 oder 0177 / 4 75 74 84
E-Mail-Adresse: Arndt_und_Partner@yahoo.de
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Volker Arndt (24.12.2011; 18:24 Uhr)
arndt_und_partner@yahoo.de
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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 24.12.2011
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