Mittwoch, 2. September 2015
Pressemitteilung
(Echte) Pressemitteilungen

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Käfig-Verbot: Keine Einigung von Bund und Ländern
VIER PFOTEN kritisiert vertane Chance für Legehennen

Berlin, 11. Juni 2015 – Heute Vormittag haben sich Bund und Länder bei einer Konferenz der Staatssekretäre im Bundeslandwirtschaftsministerium nicht auf eine Ausstiegsfrist aus der Kleingruppen-Käfighaltung von Legehennen einigen können. Während die Länder den Ausstieg bis 2025 forderten, setzte die Bundesregierung auf einen deutlich längeren Zeitraum. Die Stiftung VIER PFOTEN kritisiert, dass bei dem Ringen um ein gemeinsames Ausstiegsdatum offenbar nicht an das Tierwohl gedacht wird. Denn solange es keine Einigung auf eine Ausstiegsfrist gibt, wird der Antrag für das Verbot der Kleingruppenhaltung im Bundesrat nicht durchkommen. Eine ähnliche Situation bestand bereits 2012, als ein Antrag zur Abschaffung der Kleingruppenhaltung wegen des mangelnden gemeinsamen Ausstiegsdatums abgelehnt wurde. Damit sitzen etwa fünf Millionen Legehennen in Deutschland auf unabsehbare Zeit weiterhin in winzigen Kleingruppenkäfigen.

Dr. Martina Stephany (33), Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN:
„Ein komplettes Verbot der Käfighaltung von Legehennen ist in Deutschland überfällig. Schon vor fünf Jahren ist die Kleingruppenhaltung vom Verfassungsgericht als verfassungswidrig abgestempelt worden. Doch Bund und Länder wollen sich einfach nicht auf eine gemeinsame Linie einigen und bleiben lieber tatenlos. Im Vergleich zu den früheren Legebatterien, die bereits seit 2000 in Deutschland verboten sind, haben die Hühner in der Kleingruppenhaltung nur einen Bierdeckel mehr Platz. Extremer Platzmangel, Gitterboden und kein Tageslicht führen zu Verhaltensstörungen, Verletzungen und Krankheiten. Ein Lichtblick für die fünf Millionen leidenden Hennen ist nicht in Sicht, solange sich Bund und Länder nicht einigen!“

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Druckfähige Fotos: Unter dem Motto „Käfig-Verbot in Sicht?!“ demonstrierte VIER PFOTEN heute Vormittag während der Sitzung vor dem Eingang des BMEL. Die Nutzung der Fotos ist kostenfrei bei Angabe des Copyrights „VIER PFOTEN, Christiane Flechtner“.

Infografik: Abdruck kostenfrei bei Angabe des Copyrights „VIER PFOTEN“

Weitere Informationen: www.vier-pfoten.de/themen/nutz…

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Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN setzt sich für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Mit nachhaltigen Kampagnen fordert VIER PFOTEN artgemäße Lebensbedingungen für Nutz-, Heim- und Wildtiere. Bären und Großkatzen aus katastrophaler Haltung finden in den VIER PFOTEN Schutzzentren ein tiergerechtes Zuhause. Orang-Utan-Waisen werden in der VIER PFOTEN Waldschule auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Die Streunerhilfe kastriert jährlich tausende Straßenhunde und -katzen in ganz Europa; die Tiernothilfe rettet Tiere in Krisengebieten. VIER PFOTEN wurde 1988 von Helmut Dungler in Wien gegründet. Das deutsche Büro wurde 1994 gegründet und ist eine von weltweit 11 Niederlassungen. VIER PFOTEN Deutschland ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und im Bundesverband Deutscher
Stiftungen. www.vier-pfoten.de

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i.A. Melitta Töller
Press Officer Germany

VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120
22767 Hamburg
phone +49 (0)40 399249 66
fax +49 (0)40 399249 99
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Presse Vier Pfoten Deutschland (11.06.2015; 14:45 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 11.06.2015
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Schiff mit tausenden toten Schafen nähert sich Somalia:
VIER PFOTEN fordert sofortiges Einschreiten von EU-Kommission und OIE

Hamburg, 11. Juni 2015 – Diese Woche deckte VIER PFOTEN die furchtbare Tragödie um einen Langstreckentransport von 13.000 Schafen von Rumänien nach Jordanien auf. Das Anlegen im Hafen von Aqaba, Jordanien, war dem Schiff verweigert worden. Heute, zwei Wochen später, fährt es den Hafen Berbera in Somalia an, nachdem es auch in keinem anderen Hafen entlang seiner Route durch das Rote Meer und den Golf von Aden die Erlaubnis zur Einfuhr bekam.

Laut dem jordanischen Ministerium für Landwirtschaft waren 5200 Schafe bei der Ankunft in Jordanien bereits tot. Dem Schiff wurde das Anlegen im Hafen verweigert. Offizielle Vertreter des Landes erklärten, dass die Schafe nach acht Tagen ohne Wasser und Futter verstarben.

VIER PFOTEN arbeitet eng mit anderen internationalen Organisationen wie „Compassion in World Farming“ und „Eyes on Animals and Animals Australia“ zusammen, um weitere Recherchen durchzuführen und um formelle Beschwerden und Briefings an die Europäische Kommission, Mitglieder der Europäischen Parlaments und die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) weiterzuleiten.

Gabriel Paun, Campaigner von VIER PFOTEN:
„Der ganze Vorfall ist eine Tragödie für den Tierschutz und die Nahrungsmittelsicherheit. Wir beobachten die Route des Schiffes, das offenbar nicht nach Europa zurückkehrt, sondern versucht, die toten Tiere in einem afrikanischen oder arabischen Land abzuladen. Es steuert jetzt Somalia an, nachdem es nirgendwo sonst eine Einfuhrerlaubnis bekommen hat. Was spielt sich auf diesem Schiff ab? Sind überhaupt noch lebende Tiere an Bord?“

VIER PFOTEN Rechercheure konnten bei dem Transport bereits Tierschutzprobleme erkennen, bevor das Schiff die EU verlassen hatte. Bei der Ankunft im rumänischen Schwarzmeer-Hafen Midia verließen einige Transporter von Holder Trade – jener Firma, der die Tiere gehören – den Hafen mit Schafen, die eigentlich für den Export gedacht waren. Videoaufnahmen belegen, dass sich in diesen Transportern bereits kranke und tote Tiere befanden und die meisten von ihnen keine Ohrmarken trugen. Später fanden die Rechercheure zudem heraus, dass das Schiff eigentlich nur für Frachtgut und keine Lebendtiere zugelassen war.

„Eine solche Seereise mit einem fragwürdigen Schiff, ohne Wasser und Futter für die Tiere zu unternehmen, zeigt, dass Langstreckentransporte in keinster Weise kontrolliert werden. Der Fall wirft zahlreiche Fragen auf und erfordert ein sofortiges Einschreiten der Europäischen Kommission und international zuständigen Organisation, wie der OIE“, so Paun.

Die weltweite Nachfrage nach billigem Fleisch führt dazu, dass immer billigere Produkte angeboten werden. Um das möglich zu machen, nehmen die Produzenten Risiken in Kauf – eines davon ist mangelnde Lebensmittelsicherheit. Da viele der Schafe auch keine Ohrmarken trugen, ist eindeutig, dass Artikel 4.2(a), der sich auf Absatz 1 des Anhangs 21/2004 der EU Ratsverordnung bezieht, und ein System für die Identifizierung und Registrierung aller Schafe und Ziegen vorsieht, sowie Punkt 1 des Anhangs der EU-Kommissionsverordnung 759/2009 verletzt wurden. Der Trend zum Export von Lebendtieren zu Niedrigpreisen scheint die Nachfrage für einen Markt geschaffen zu haben, der sich nicht an die EU-Vorschriften für Nutztiere hält, die aus den EU-Mitgliedsstaaten stammen. Das ist vor allem deshalb beunruhigend, da die Nachverfolgbarkeit von Lebendtieren einer der zentralen Aspekte der Tiergesundheitsstrategie „Vorsorge ist besser als Heilung“ darstellt.

Jedes Jahr werden über drei Millionen Lebendtiere aus der EU in Drittstaaten transportiert. Viele weitere Millionen Tiere sind darüber hinaus von Langstreckentransporten innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten betroffen. Das führt dazu, dass mehrere Millionen Tiere unzählige Stunden während ihres Transports unnötige Leiden ertragen müssen.

VIER PFOTEN fordert die Europäische Kommission dazu auf, diesen Fall zu prüfen und sich für die härtestmöglichen Sanktionen gegen den rumänischen Besitzer der Schafe, die verantwortlichen rumänischen Behörden und das Transportunternehmen auszusprechen.

Die Kommission sollte volle Transparenz und Rückverfolgbarkeit bei der Kennzeichnung von Fleisch durchsetzen. Informationen über den Geburtsort, die Aufzucht und die Schlachtung eines Tieres sollten deutlich auf dem Label von frischem, gefrorenem und verarbeitetem Fleisch der gängigsten in Europa konsumierten Arten stehen. Das betrifft Rind-, Geflügel-, Schweine-, Schafs-, Ziegen-, Pferde- und Kaninchenfleisch. Diese Forderung hätte eine Limitierung von Langstreckentransporten lebender Tiere zur Folge und wäre auch im Sinne der Verbraucher, die mehr Transparenz im Bereich Nahrung wünschen, wie eine aktuelle Umfrage ergab. Darüber hinaus gibt es einen deutlichen Trend zu in der Region produzierten Produkten, wie mehrere Initiativen verschiedener Einzelhändler zeigen.

VIER PFOTEN fordert außerdem die OIE auf, das Schiff zu kontrollieren, das seit Tagen tote Tiere transportiert und damit ein potentieller Überträger von Krankheiten sein könnte, und gegebenenfalls die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um deren Ausbreitung zu verhindern.

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Druckfähige Fotos finden Sie im Anhang dieser E-Mail. Die Fotos können kostenfrei verwendet werden bei Angabe des Copyrights „VIER PFOTEN“.

Sendefähiges Videomaterial steht auf Anfrage zur Verfügung.

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Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN setzt sich für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Mit nachhaltigen Kampagnen fordert VIER PFOTEN artgemäße Lebensbedingungen für Nutz-, Heim- und Wildtiere. Bären und Großkatzen aus katastrophaler Haltung finden in den VIER PFOTEN Schutzzentren ein tiergerechtes Zuhause. Orang-Utan-Waisen werden in der VIER PFOTEN Waldschule auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Die Streunerhilfe kastriert jährlich tausende Straßenhunde und -katzen in ganz Europa; die Tiernothilfe rettet Tiere in Krisengebieten. VIER PFOTEN wurde 1988 von Helmut Dungler in Wien gegründet. Das deutsche Büro wurde 1994 gegründet und ist eine von weltweit 11 Niederlassungen. VIER PFOTEN Deutschland ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und im Bundesverband Deutscher Stiftungen. www.vier-pfoten.de

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i.A. Melitta Töller
Press Officer Germany

VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
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Presse Vier Pfoten Deutschland (11.06.2015; 12:04 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

Siehe auch:

Wirbel um Schiff mit tausenden toten Schafen
www.heute.at/news/welt/art2366…

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PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien
Eva Persy
Wiener Tierschutzombudsfrau

12. bis 14. Juni, Wiener Stadthalle

Wien (OTS/rk) – Eine „faire Messe“ rund ums Haustier, die ganz ohne Tiere als Schauobjekte auskommt: Das ist das Konzept der PetExpo, die in Kooperation und mit Unterstützung der Stadt Wien durchgeführt wird. Im Mittelpunkt steht das eigene Haustier und alle damit verbundenen Themen, Fragen und Bedürfnisse …

APA OTS (Pressemitteilung) – 11.06.2015; 10:09 Uhr
www.ots.at/presseaussendung/OT…

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0 16

Ratssitzung zur EU-Ökoverordnung am 16. Juni:

Bioland fordert von Schmidt klares NEIN zu ungeeigneten Vorschlägen der Ratspräsidentschaft

Mainz, 11. Juni 2015. Am 16. Juni setzt der Agrarrat seine Verhandlungen zur Revision der EU-Ökoverordnung fort. Bioland, der bedeutendste Verband von Biobauern in Deutschland, fordert von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ein klares NEIN zu den Vorschlägen der lettischen Ratspräsidentschaft. „Schmidt muss den faulen Kompromiss der lettischen Ratspräsidentschaft in aller Deutlichkeit ablehnen. Er muss die Einführung biospezifischer Grenzwerte in jeglicher Form verhindern, wie von Bundestag, Bundesrat und Agrarministerkonferenz gefordert“, gibt Jan Plagge, Präsident von Bioland, dem Minister mit auf den Verhandlungsweg.

Die neuen Kompromissvorschläge der lettischen Ratspräsidentschaft sehen weiterhin biospezifische Grenzwerte bei Kontaminationen wie Pestiziden vor, zunächst auf Ebene der Mitgliedsstaaten und ab 2021 auch auf EU-Ebene. „Damit soll schrittweise das Verursacherprinzip auf den Kopf gestellt werden. Diejenigen, die auf chemisch-synthetische Pestizide verzichten, werden zusätzlich bestraft“, so Plagge.

Auch ist die ungenügende Verankerung der Kontrollregeln in die Öko-Verordnung und die Möglichkeit, den Kontrollturnus in Mitgliedsstaaten auf drei Jahre auszudehnen absolut inakzeptabel. „Das Zugeständnis nationaler Alleingänge widerspricht dem Grundansatz der Vereinheitlichung des Bio-Rechts. So gilt es die Prozesskontrolle im Bio-Recht weiterhin zu verankern und über jährliche Vor-Ort-Kontrollen ein hohes Maß an Sicherheit für die Verbraucher sicherzustellen“, so Plagge.

Die Kompromissvorschläge laufen in die falsche Richtung. Statt das bewährte Bio-Recht zu sichern und darauf aufbauend echte Verbesserungen für die Biobranche und die Verbraucher durchzusetzen, wird die Entwicklung des Biolandbaus ausgebremst. Auf dieser Basis wird es keine Lösung geben. „Sollte es keine konsistente Ratsposition geben, die die Biobranche voranbringt, müssen Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und sein Vize Frans Timmermanns, den Prozess stoppen und einen Neustart auf Grundlage des bestehenden Bio-Rechts initiieren“, so Plagge. Die EU-Kommission hatte im vergangenen Winter angekündigt, das Gesetzgebungsverfahren zu stoppen, sollte es bis zum Sommer 2015 keine Einigung an den entscheidenden Stellen geben.

Bioland e.V.
Kaiserstraße 18, 55116 Mainz

Pressestelle
Gerald Wehde

T. +49 6131 23979-20
F. +49 6131 23979-27
gerald.wehde@bioland.de

Präsident
Jan Plagge

T. +49 6131 23979-18
F. +49 6131 23979-27
jan.plagge@bioland.de

Kontaktinformationen: Presseabteilung Bioland e.V., Bioland e.V., Kaiserstraße 18, 55116 Mainz

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Presseabteilung Bioland e.V. (11.06.2015; 07:30 Uhr)
gerald.wehde@bioland.de

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twitter.com/fellbeisser

0 22

Oliver Bayer
Wiener Tierschutzverein

Neuer Fall zeigt – Rumänien unternimmt rein gar nichts, um die Tötung tausender Straßenhunde zu stoppen.

Vösendorf (OTS) – Ein Hundeleben ist in Rumänien nicht viel wert – das dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Tausende Tierschützerinnen und Tierschützer sowie gemeinnützige Vereine kämpfen seit Jahren um das Schicksal der dortigen Straßenhunde, die für nicht unerhebliche Prämien von Hundefängern gefangen und anschließend brutal getötet werden. Zusätzlich wird Tierschützern und Tierheimen vor Ort das Leben schwer gemacht, denn sie sind natürlich schlecht fürs Geschäft. Auch der Wiener Tierschutzverein setzt sich seit Jahren für eine Verbesserung der Situation in Rumänien ein …

APA OTS (Pressemitteilung) – 10.06.2015; 14:37 Uhr
www.ots.at/presseaussendung/OT…

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Erbarmungsloser Walfang auf den Färöer Inseln.
Stuttgarts Honorarkonsul für Dänemark um Hilfe gebeten

Stuttgart, 10. Juni 2015 – Am 6. Juni 2015 begann die diesjährige Walfangsaison auf den Färöer Inseln und es wurden bereits 154 Kleinwale grausam getötet. Nun hat der Landesverband MENSCHEN FÜR TIERRECHTE in Baden-Württemberg am Montag die honorarkonsularische Vertretung des Königreiches Dänemark in Stuttgart angeschrieben und den Konsul Gerhard Ziegler um Hilfe gebeten. Dieser möge seinen Einfluss in Dänemark geltend machen, damit der Walfang umgehend beendet wird.

„Leider zeigt die Regierung Dänemarks kein – für EU Bürger – sichtbares Interesse am Ende des Walfangs seiner semi-autonomen Färöer Inseln. Doch diese unfassbar grausame Jagd entsetzt alle EU-Bürger. Dänemark darf nicht länger tatenlos dabei zusehen, wie hier gegen internationale Gesetze verstoßen wird“, so Marie-Luise Strewe, Vorsitzende des Vereins MENSCHEN FÜR TIERRECHTE – Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V.

Trotz des international geltenden Walfangmoratoriums werden zwischen Frühjahr und Herbst auf den Färöer Inseln allein aus Gründen der Tradition Walschulen und ganze Walfamilien in die Buchten getrieben, durch Stöße in das Blasloch orientierungslos gemacht und dann mit Eisenhaken und kurzen Messern auf brutalste Weise getötet. Die Wale sterben einen langsamen und grausamen Tod und müssen Familienmitgliedern und Artgenossen teils noch beim Sterben zusehen. Walkälber werden ihren Müttern aus dem Bauch geschnitten und ersticken qualvoll, während die Mutter hilflos dabei zusieht. Das Fleisch der Wale ist mit Quecksilber und PCB‘s angereichert, dass die Färöer Gesundheitsbehörde vom Verzehr abrät.

„Diese Tradition stammt aus Wikingerzeiten und gehört nun in die Geschichtsbücher verbannt“, so Strewe. Die ganze Welt ist entsetzt über die Delfinschlachtung in Taiji, doch auch in Europa finden diese Treibjagden statt.

Der Verein hat auch den dänischen Botschafter in Berlin, sowie die Bundeskanzlerin aufgefordert, in der EU eindeutig Position gegen den Walfang auf den Färöer Inseln zu beziehen. Da Australien 2010 vor dem Internationalen Gerichtshof erfolgreich gegen den japanischen Walfang geklagt hatte, könnte auch eine Klage der EU gegen die Färöer Inseln der Jagd ein Ende machen.

Kontakt: Dr. Tanja Breining; Tel.: 0711-616171 – Mobil: 0152-0734/6786
TanjaB@tierrechte-bw.de, Tierrechte-bw.de

Der Verein MENSCHEN FÜR TIERRECHTE – Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V. setzt sich seit mehr als 30 Jahren für die Rechte von Tieren ein, so auch für die Rechte von Walen.

MENSCHEN FÜR TIERRECHTE – Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V. Alexanderstr. 13, 70184 Stuttgart

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Pressestelle Tierrechte-BW (10.06.2015; 13:56 Uhr)
presse@tierrechte-bw.de

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Bärin Bessy im Zirkus Luna eingeschläfert
VIER PFOTEN fordert Rettung der verbleibenden Zirkusbärin

Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) / Hamburg, 10. Juni 2015 – Wie VIER PFOTEN berichtet, ist Braunbärin Bessy (28) im Zirkus Luna am vergangenen Wochenende eingeschläfert worden. Das Tier litt vermutlich an einem Bandscheibenvorfall. Der Todesfall zeigt einmal mehr, dass Wildtiere im Zirkus nichts verloren haben. Besonders tragisch: Für Shirley und Bessy vom Zirkus Luna steht seit langem ein naturnahes Gehege im Bärenschutzzentrum von VIER PFOTEN bereit. Die Stiftung hatte dem Zirkus und den verantwortlichen Behörden mehrfach angeboten, die beiden Bären kostenfrei in den BÄRENWALD Müritz zu überführen. Dies hatte der Zirkus bis zuletzt abgelehnt.
VIER PFOTEN fordert daher eindringlich ein Wildtierverbot in deutschen Zirkussen. Ein solches Verbot wird seit Jahren von der CDU/CSU blockiert. Ein Online-Appell mit bereits über 54.000 Teilnehmern kann auf www.vier-pfoten.de/bruellen unterzeichnet werden.

Thomas Pietsch (45), Wildtierexperte bei VIER PFOTEN:
„Für Bessy kommt leider jede Hilfe zu spät. Die unnatürlichen Bewegungen, welche die beiden Bären über Jahre in der Manege vorführen mussten, sind für den Körper sehr belastend. Sie können ein Auslöser für das Rückenleiden gewesen sein, aufgrund dessen Bessy eingeschläfert wurde. Wir hoffen um so mehr, dass Zirkus Luna jetzt endlich einlenkt und die verbleibende Bärin Shirley in ein Schutzzentrum abgibt. Die Zeit tickt, denn auch Shirley ist nach 27 Jahren im Wanderzirkus nicht in bester gesundheitlicher Verfassung. Um die unnötige Tierquälerei in deutschen Zirkussen endlich zu beenden, ist die einzige Lösung ein bundesweites Wildtierverbot. Hier muss die CDU/CSU endlich ihre Blockadehaltung aufgeben.“

Wildtierhaltung im Zirkus ist Tierquälerei
Wildtiere leiden unter der Haltung in engen Zirkusgehegen und -wagen, fragwürdigen Dressurmethoden, stressigen Auftritten und permanenten Transporten. Es kommt immer wieder zu Tierschutzverstößen bei fahrenden Zirkussen. Doch noch immer sind die gesetzlichen Regelungen zur Zirkustierhaltung in Deutschland nur unverbindlich und absolut unzureichend. VIER PFOTEN setzt sich daher intensiv für ein komplettes Wildtierverbot im Zirkus ein. Auch der Bundesrat und die Bundestierärztekammer sprechen sich klar für ein Ende der Wildtierhaltung in Zirkussen aus. Ein solches Verbot gibt es bereits in vielen europäischen Ländern, z.B. in Belgien, Griechenland, Kroatien, Malta und Österreich.

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Druckfähige Fotos und Videoaufnahmen von Shirley und Bessy im Zirkus Luna senden wir Ihnen gerne kostenfrei zu.

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Zum Online-Protest: www.vier-pfoten.de/bruellen
Weitere Informationen: www.vier-pfoten.de/themen/wild…
Über den BÄRENWALD Müritz: www.baerenwald-mueritz.de

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Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN setzt sich für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Mit nachhaltigen Kampagnen fordert VIER PFOTEN artgemäße Lebensbedingungen für Nutz-, Heim- und Wildtiere. Bären und Großkatzen aus katastrophaler Haltung finden in den VIER PFOTEN Schutzzentren ein tiergerechtes Zuhause. Orang-Utan-Waisen werden in der VIER PFOTEN Waldschule auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Die Streunerhilfe kastriert jährlich tausende Straßenhunde und -katzen in ganz Europa; die Tiernothilfe rettet Tiere in Krisengebieten. VIER PFOTEN wurde 1988 von Helmut Dungler in Wien gegründet. Das deutsche Büro wurde 1994 gegründet und ist eine von weltweit 11 Niederlassungen. VIER PFOTEN Deutschland ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und im Bundesverband Deutscher Stiftungen. www.vier-pfoten.de

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Presse Vier Pfoten Deutschland (10.06.2015; 12:58 Uhr)
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Susann Huster
Pressestelle Universität Leipzig

Experten verschiedener Bereiche beraten bei einer internationalen Tagung am 19. und 20. Juni 2015 an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig über wichtige Fragen der präventiven Nutztiermedizin. Bei dem Treffen, das unter dem Thema „Zukunft gestalten – 40 Jahre Präventivmedizin“ steht, diskutieren Tierärzte, Landwirte, Biologen, Chemiker und Biochemiker aus Großbritannien, Österreich, Tschechien, Ungarn, USA, und Deutschland – unter anderem über Möglichkeiten der besseren Krankheitsverhütung bei Milchkühen …

Informationsdienst Wissenschaft (Pressemitteilung) – 09.06.2015; 15:17 Uhr
idw-online.de/de/news632549

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Jürgen Ortmüller
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)

Hagen (ots) – Während es am vergangenen Samstag weltweit zu Protestaktionen für den Delfin- und Walschutz und gegen die Delfinhaltung in Zoos und Vergnügungsparks unter dem Slogan „Empty the Tanks“ gekommen ist, wurde am gleichen Tag auf den europäischen Färöer-Inseln im Nordatlantik die alljährliche Walfangsaison eröffnet.

154 Grindwale wurden am Samstag in der Stadt Midvagur auf den Färöer-Inseln nach einer Treibjagd am Strand blutig abgestochen. Das Fleisch wurde unter den Inselbewohnern kostenlos verteilt. Aber auch in Restaurants findet sich der „Grind“ auf der Speisekarte, obwohl das Walfleisch nachweislich stark mit Quecksilber, PCB’s und anderen Umweltgiften belastet ist …

Presseportal.de (Pressemitteilung) – 09.06.2015; 14:43 Uhr
www.presseportal.de/pm/43450/3…

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VIER PFOTEN fordert Käfig-Verbot für Legehennen
Aktion vor dem Landwirtschaftsministerium / Berlin

Foto-Termin: Donnerstag, 11. Juni, 11:30 Uhr

Adresse: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin

Am Donnerstagvormittag diskutieren die Staatssekretäre über einen Ausstieg aus der Kleingruppen-Käfighaltung von Legehennen. Unter dem Motto „Käfig-Verbot in Sicht?!“ wirbt die Stiftung VIER PFOTEN während der Sitzung vor dem Eingang des BMEL für ein schnelles Ende der Käfighaltung. Ein als Huhn kostümierter Aktivist wird in einem Käfig stehen, während eine weitere Henne versucht, die Gitterstäbe durchzusägen, um ihn aus dem Käfig zu befreien. Dazu halten die beiden Schilder mit der Aufschrift „Käfig-Verbot in Sicht!?“ in den Händen.

In Deutschland leben noch etwa fünf Millionen Legehennen in den tierquälerischen Käfigen der Kleingruppenhaltung. Für sie gibt es neue Hoffnung: Der Ausstieg aus der Kleingruppenhaltung steht wieder zur Debatte. VIER PFOTEN hatte in den letzten Wochen das Thema immer wieder mit Politikern besprochen und an dieses wichtige Thema erinnert. Die Stiftung fordert die beteiligten Parteien auf, endlich zu einer Einigung zu kommen und eine schnelle Ausstiegfrist zu finden. Während die Länder einen Ausstieg bis 2025 fordern, setzt die Bundesregierung auf einen deutlich längeren Zeitraum.

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Interview-Kontakt vor Ort: Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany, Tel. 0177-7425670

Druckfähige Fotos stellen wir Ihnen im Anschluss an die Protestaktion gerne kostenfrei zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.vier-pfoten.de/themen/nutz…

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Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN setzt sich für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Mit nachhaltigen Kampagnen fordert VIER PFOTEN artgemäße Lebensbedingungen für Nutz-, Heim- und Wildtiere. Bären und Großkatzen aus katastrophaler Haltung finden in den VIER PFOTEN Schutzzentren ein tiergerechtes Zuhause. Orang-Utan-Waisen werden in der VIER PFOTEN Waldschule auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Die Streunerhilfe kastriert jährlich tausende Straßenhunde und -katzen in ganz Europa; die Tiernothilfe rettet Tiere in Krisengebieten. VIER PFOTEN wurde 1988 von Helmut Dungler in Wien gegründet. Das deutsche Büro wurde 1994 gegründet und ist eine von weltweit 11 Niederlassungen. VIER PFOTEN Deutschland ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und im Bundesverband Deutscher
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Presse Vier Pfoten Deutschland (09.06.2015; 11:06 Uhr)
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