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Deutscher Tierschutzbund Landesverband Saarland – Presseinformation vom 24.01.2014

„Golfst Du noch oder jagst Du schon!?“

Ausrichter der Jagdmesse „AnJa“ in Saarbrücken stellen Lifestyle, Abenteuerlust und Freizeitvergnügen in den Vordergrund und vergessen, dass es sich um Tötung von Tieren handelt.

Heute um 10.00 Uhr öffneten in Saarbrücken auf dem Messegelände die Pforten der Verbraucherausstellung „Angeln und Jagen“. Vom 24.-26. Januar gibt es dort alles „für Naturfreunde, Angler, Jäger und Outdoor-Begeisterte“ wie der Veranstalter verspricht. Nach Ansicht des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Saarland verniedlicht die Messe die Jagd auf Wildtiere. Sie stellt Lifestyle, Abenteuerlust und Freizeitvergnügen in den Vordergrund und vergisst dabei ganz, dass es um die willkürliche und sinnlose Tötung von zahlreichen Tieren geht – just for fun.

Rehkitze schießen für 40 Euro

Bei Tierschützern stehen seit langem solche Verbraucherausstellungen in der Kritik, weil sie versuchen, der Öffentlichkeit die Jagd auf Wildtiere schmackhaft zu machen und die Abenteuerlust mancher Jagdenthusiasten zu stillen. „Die Verkaufsausstellung für „Angler, Jäger und Naturfreunde“ bietet den Jagdenthusiasten nicht nur das entsprechende Zubehör für ihr Hobby. Da werden auch schon mal Gesellschaftsjagden von speziellen Agenturen angeboten, bei denen man für entsprechendes Geld Tiere erlegen kann. An erster Stelle stehen Auslandsjagden. Aber auch im Inland bieten Jagdhotels oder Agenturen die Jagd auf das heimische Wild an. Da kann man schon einmal für 250 Euro einen kapitalen Keiler oder auch für 40 Euro ein Rehkitz erlegen – teilweise auch ganz ohne Jagdschein“, kritisiert Kirsch. Auch im Saarland gäbe es sogenannte Jagdhotels, die solche Jagden als Freizeitangebot anbieten. „Hier geht es nur noch um die Lust am Töten, um Spaß, Prestige und den gesellschaftlichen Event!“ sagt der Tierschützer. „So etwas hat mit dem Ursprung der Jagd nichts mehr zu tun. Jegliche Ethik bleibt auf der Strecke. Spätestens hier dürfte klar sein: Es geht nur noch um den Spaß und die Lust an Töten!“

Der Jagdsport erlebt in den letzten Jahren einen ständigen Zuwachs. So verdoppelte sich die Anzahl der Anmeldungen zur Jagdausbildung nach Angaben des Trendmagazins „Update“ im Jahre 2010 von 9.656 Personen auf über 22.500. Die neuen Jäger sind durchschnittlich Mitte 30, überwiegend ledig und in Dienstleistungsberufen tätig. Anders als die Vorgänger-Generation kommen die Neojäger meist aus der Stadt. Und mit knapp 20 Prozent war der Frauenanteil noch nie so hoch wie heute.

Jagdmesse nicht für die Öffentlichkeit zugänglich machen

„Es ist klar, dass für diejenigen unter den Jägern, die die Jagd ernsthaft und mit Gewissen ausüben und letztlich nur kranke und verletzte Tiere vom Leiden erlösen, auch ein Zubehörmarkt für die Ausübung ihrer Aufgabe geben muss. Allerdings sollten diese speziellen Ausstellungen nicht offen für Jedermann sein“, kritisiert Kirsch – zumal damit nur eine Nische von insgesamt 3.500 Jägern im Saarland bedient werden. Er fordert daher, solche „Verbrauchermessen“ nur für ausgewiesene Jäger und nicht für die breite Öffentlichkeit zu öffnen. Vor allem sollte von solchen Abartigkeiten unter den ausgestellten Waren und Dienstleistungen abgesehen werden, die aufzeigen, wie Tiere unter dem Deckmantel der „Hege und Pflege“ sinnlos gequält oder getötet werden können. „Jeder soll seine Freizeit nach seinen eigenen Vorlieben gestalten können, aber bitte nicht so, dass er eine Blutspur hinterlässt und empfindsame Mitlebewesen leiden beziehungsweise zum Opfer werden!“.

„Jagst Du noch oder golfst Du schon“, so sollte der neue und abgewandelte Slogen einer verantwortungsvollen, umweltbewussten und tierfreundlichen Generation lauten. Eine junge Generation von Unternehmern, Machern und Managern, die nicht Zen-Seminare und Selbstfindungskurse links liegen lässt aber auch auf die Pirsch geht – allerdings ohne Gewehr und den Vorsatz, Tiere zu töten oder zu quälen.

Wichtige Information:

Im Deutschen Tierschutzbund sind mehr als 800.000 Tierschützer organisiert. Hinzu kommen mehrere hundert Tierschutzorganisationen und Verbände, die sich für Tierschutz, Tierrechte und somit gegen die Jagd aussprechen.

Saarbrücken, den 24.01.2014

Für weitere Fragen:

Deutscher Tierschutzbund
Landesverband Saarland
Werner Kirsch
Tel.: 0172 680 7484
presse@tierschutzbund-saarland…

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Deutscher Tierschutzbund Landesverband Saarland (24.01.2014; 10:25 Uhr)
presse@tierschutzbund-saarland…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 24.01.2014
twitter.com/fellbeisser

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Deutscher Tierschutzbund Landesverband Saarland – Presseinformation vom 22.01.2014

Tierschutzbund gibt erste Analyse des neuen Entwurfes des Jagdgesetzes ab

Der Landesverband Saarland des Deutschen Tierschutz-Bundes gibt eine erste Bewertung des Entwurfes zum neuen Jagdgesetz ab. Demnach ist das neue Gesetz darauf ausgerichtet, primär der Erhaltung einer Hobby- und Spaßjagd mit all deren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekten zu dienen statt dem Tierschutz. „Es würde mich nicht wundern, wenn der vorliegende Entwurf im Parlament eins zu eins durchgewunken wird“, so der Vorsitzende des Landesverbandes Saarland im Deutschen Tierschutzbund, Werner Kirsch in seinem ersten Urteil. „Denn um zu erfahren, was neu oder alt in dem Gesetz und was der tatsächliche Hintergrund der Inhalte ist, muss man die rund 40 Seiten des vorgelegten Entwurfes sehr aufwändig vergleichen. Trotz umfangreichem Fachwissen ist dies eine Arbeit mit einem großen Zeitaufwand. Zeit, die die Wenigsten möglicherweise haben.“

Tierschutz bleibt eine Worthülse

Im gesamten ist zu erkennen, dass dem Umstand, dass die Jagd zu Recht an gesellschaftlicher Akzeptanz einbüßt erkannt ist. Es wird versucht mit „Wortklaubereien“ diesem Umstand Rechnung zu tragen. So soll beispielsweise in der Überschrift die Formulierung zum Zweck des Gesetzes geändert werden und aus „zur Erhaltung und jagdlichen Nutzung des Wildes“ die Formulierung „zur Jagd und zum Wildtiermanagement“ werden. Es wird auf das „Staatsziel Tierschutz“, welches im Artikel 20a des Grundgesetzes festgeschrieben ist, hingewiesen, was aber letztlich bei genauer Betrachtung nur eine Worthülse bleibt.

Hier kurz und verständlich wesentliche Zusammenfassungen, die diese Auffassung mit Sicht auf den Tierschutz begründen:

• Die Liste der jagbaren Tierarten wird ergänzt um Arten, die weder verwertet werden noch im Saarland eine nennenswerte Problematik darstellen. Dies sind: Waschbär, Marderhund, Mink, Nutria und die Nilgans.
Gerade beim Waschbär ist bekannt (nach Studien u.a. von Hohmann), dass eine Bejagung die Reproduktionsrate in die Höhe treibt. Somit ist zu erwarten, dass hier die Bejagung zu einem Selbstzweck wird.

• Weiterhin dürfen Tierarten gejagt werden, die in ihrem Bestand gering oder sogar bedroht sind – Beispiel: Rebhuhn, Feldhase, Baummarder, Waldschnepfe.

• Bei fünf Tierarten wird der Tierschutz komplett außer Kraft gesetzt, diese Tiere dürfen ganzjährig auch in den Setz- und Brutzeiten gejagt werden. Zurückbleibende Junge sind somit dem Verhungern ausgesetzt und gehen elendig zugrunde.

• Die Jagdhundeausbildung am lebenden Tier ist nicht mit dem Tierschutzgesetz zu vereinbaren. Diese Ausbildungsmethode wird nicht generell verboten. Lediglich wird eingeschränkt, dass bspw. Enten nicht mehr auf tierquälerische Weise flugunfähig gemacht werden dürfen.

• Die tierquälerische Baujagd bleibt weiter erlaubt. Bei der Baujagd werden entsprechend ausgebildete Hunde in Tierbauten geschickt, um die Baubewohner herauszutreiben. Eine Tierqual für den Hund und das bejagte Tier.

• Der Haustierabschuss wird nicht grundsätzlich verboten, sondern lediglich dahingehend eingeschränkt, dass eine Behördliche Anordnung vorliegen muss. Letztendlich ist diese Regelung noch infamer als die bisherige Regelung; somit kann die Abschuss quasi von langer Hand geplant werden.

• Anlockfütterungen, so genannte „Kirrungen“ bleiben weiterhin erlaubt.
“Mit dieser Regelung soll erreicht werden, dass zukünftig zur Erlegung auch Rehwild durch ausgebrachtes Kirrgut (Apfeltrester) angelockt werden kann, da die erlaubte Schwarzwildkirrung bei richtiger Anwendung sich in der Vergangenheit bewährt hat und nun analog für Rehwild Anwendung finden soll.“ steht in dem Gesetzesentwurf.
Dies ist äußerst bedenklich, da stark säurehaltige Nahrung gerade bei Rehwild die Neigung zum Verbiss fördert. Eine solche Regelung lässt alle wildbiologischen Aspekte außen vor.
Kirrungen sind ein ganz sensibler Bereich, da zum einen durch ein erweitertes Nahrungsangebot in das ökologische System eingegriffen wird (Stichwort: natürliche Selektionsregelung durch Nahrungsangebot) und zum anderen die Kirrung für Jäger ein attraktives Mittel darstellt um Wild anzulocken und somit den eigenen Jagderfolg zu steigern. Die Erkenntnisse aus der Vergangenheit zeigen, dass gerade die Regelungen zur Kirrung übermäßig oft missachtet bzw. gezielt unterlaufen werden, was erhebliche Eingriffe mit weitreichenden Effekten auf die Populationszahl und somit auch auf die Schadensbilanz durch Wildschweine und Rehe nach sich zieht.

Lobbygesetz ohne jeglichen Ansatz an Tierschutz

„Der Entwurf lässt keine Merkmale erkennen, die in Richtung Tierschutz zeigen“, so das Gesamturteil des Juristen und Tierschützers Kirsch. Die Jagd wird als ein in sich geschlossenes System gestärkt und als eine Subkultur gefördert. Im Gegensatz dazu, dass der Sache und den bekannten Problematiken wegen eigentlich erheblich weitergehende Kontrollstrukturen eingeführt werden müssen, eine unabhängige Kontrolle dringend angezeigt wäre, soll es ermöglicht werden, dass sich die Jagd selbst kontrolliert.

Wildtiere werden als Schädlinge angesehen

Das Jagdgesetz bleibt so aufgebaut, ja wird darin noch verstärkt, Wildtiere als Schädlinge zu sehen und quasi nur deren Vernichtung zu kontrollieren und organisieren. „Der vorliegende Entwurf ist der Entwurf eines Lobbygesetzes. Dieser trägt überdeutlich die Handschrift der Jäger“, gibt Kirsch zu bedenken. Dabei werden wildbiologische Erkenntnisse fast vollständig außer Acht gelassen, wie z.B. die, dass exzessive Bejagung einer Art deren Reproduktion anregt und somit nur zu einer Bestandssteigerung führt.

Insofern verkommt das Wort „Wildtiermanagement“ zu einer Farce. Es wäre ehrlicher im ersten Satz „zur Erhaltung und jagdlichen Nutzung des Wildes“ stehen zu lassen, denn das vorliegende Gesetz dient primär der Erhaltung einer Hobby- und Spaßjagd mit all deren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekten.

Wichtige Information:

Im Deutschen Tierschutzbund sind mehr als 800.000 Tierschützer organisiert. Hinzu kommen mehrere hundert Tierschutzorganisationen und Verbände, die sich für Tierschutz, Tierrechte und somit gegen die Jagd aussprechen.

Hinweis für die Redaktionen:

Der Landesverband Saarland des Deutschen Tierschutzbundes wird in den kommenden Tagen weitere Presseinformationen und Stellungnahmen zum Thema Jagd und Jagdgesetz über die Medien und das Web 2.0 veröffentlichen. Wir bitten daher um Veröffentlichung auch der weiteren Themen …

Für weitere Fragen:

Deutscher Tierschutzbund
Landesverband Saarland
Werner Kirsch
Tel.: 0172 680 7484
presse@tierschutzbund-saarland…

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Deutscher Tierschutzbund Landesverband Saarland (22.01.2014; 09:54 Uhr)
presse@tierschutzbund-saarland…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 22.01.2014
twitter.com/fellbeisser

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Am Samstag, den 28.12.2013, konfrontierten Aktivisten die Passanten auf dem Bahnhofvorplatz in Fulda mit den Opfern unveganen Konsums, bei einer Kundgebung der Tierrechtsinitiative Maqi. In der Nacht zuvor wurden zwei Leichen von “Legehennen” aus Mülltonnen einer Eierproduktionsanlage entnommen. “Ein Huhn hatte fast keine Federn mehr und einen entzündeten Kropf, aus dem Eiter lief”, berichtet Jonas Fischer von Maqi.

“Ob Boden-, Bio- oder Freilandhaltung, überall leiden diese Tiere und werden umgebracht”, so Jonas Fischer weiter. “Wir kratzen durch unsere Aufklärungsarbeit auch an dem Image von Vegetariern, die glauben, für sie müssten keine Tiere leiden und sterben.”

Jeder Eikonsument gibt unabhängig von der Art der Gefangenhaltung die Ermordung der Hennen in Auftrag. Die Hennen werden nach etwa einem Jahr in der Gefangenschaft ermordet, meist ausgezehrt durch das fast tägliche Eierlegen v.a. aufgrund ihrer Qualzüchtung, welche zur Erhöhung ihrer “Legeleistung” vorgenommen wurde. In der Eierproduktion ist auch die Ermordung der männlichen Küken nach dem Schlüpfen immer noch die Regel, da diese weder für die Eierproduktion geeignet noch für die Mast rentabel sind.

Die Reaktionen der Passanten waren unterschiedlich, ein Großteil versuchte in eine andere Richtung zu schauen und einfach desinteressiert vorbeizugehen. Dann gab es Interessierte, die sich laut eigener Aussage bereits mit dem Thema “Tierhaltung” beschäftigt, aber bisher keine Veränderung im persönlichen Verhalten umgesetzt hatten, zu Passanten die sich meist mit meist leicht stolz Vegetarier nannten – obwohl sie ja selbst Anteil an diesem mörderischen System haben: durch den Konsum von Tierprodukten sind sie weiterhin für die Ausbeutung und den Mord von sogenannten Nutztieren verantwortlich.

Auch eine Gruppe Jugendlicher von einer bekannten Naturschutzorganisation und ein paar Veganer wurden auf den Protest aufmerksam und informierten sich. Kurz bevor der Stand nach Hereinbrechen der Dunkelheit abgebaut wurde, rief ein älterer Passant den Aktivisten zu: “Macht weiter so!”

Die Notwendigkeit dazu besteht aus Sicht der Aktivisten jedenfalls weiterhin, wenn sie sich die große Masse von Menschen anschauen, welche einfach wegschaut, weil sie sich nicht mit der unbequemen Wahrheit hinter den Tierprodukten beschäftigen will.

[2429 Anschläge. Fotos stehen kostenfrei zur Verfügung. Diese Pressemitteilung finden Sie mit weiterführenden Links und Bildern online unter maqi.de/presse/auslegeaktion20... . Bei redaktioneller Verwendung Hinweis/Belegexemplar erbeten.]

Maqi – für Tierrechte, gegen Speziesismus setzt sich für eine Verwirklichung der Tierrechte (so etwa das Recht auf physische und psychische Unversehrtheit), die Abschaffung der Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Spezies (analog zu Antirassismus und Antisexismus) und die Etablierung einer veganen Gesellschaft ein.

Nähere Informationen und Bildmaterial bei Maqi – für Tierrechte, gegen Speziesismus, c/o Achim Stößer, Berliner Str. 34, D-63619 Bad Orb, Tel. 06056 309788, mail@maqi.de, maqi.de.

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Achim Stößer (21.01.2014; 22:03 Uhr)
stoesser@antispe.de

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 22.01.2014
twitter.com/fellbeisser

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Studie: Weltweit höchste Abholzungsrate auf dem Land von unkontaktiertem Volk

Eine neue wissenschaftliche Studie enthüllt, dass der Chacho-Wald in Paraguay – die letzte Zuflucht unkontaktierter Ayoreo-Indianer ( www.survivalinternational.de/i… ) – mit der höchsten Abholzungsrate der Welt zerstört wird.

Die Studie der Universität von Maryland ( earthenginepartners.appspot.co… ) kommt zu dem Befund, dass “die Wälder in Paraguays Chaco (…) rapide Abholzung durch die Entstehung von Rinderfarmen erfahren. Das Ergebnis ist die höchste Abholzungsrate der Welt.”

(…)

Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung unter:

www.survivalinternational.de/n…

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Survival International (21.01.2014; 10:12 Uhr)
presse@survivalinternational.d…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 21.01.2014
twitter.com/fellbeisser

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Presseinformation: Deutscher Tierschutzbund Landesverband Saarland

Wildtierkameras verstoßen massiv gegen das Datenschutzgesetz

Mit der neuen Richtlinie zum Betrieb von Wildtierkameras in Saarlands Wäldern treibt es die Saarländische Landesregierung nach Ansicht des Deutschen Tierschutzbundes im Saarland auf die Spitze. Durch die neue Richtlinie, die am Donnerstag im Landtagsausschuss für Datenschutz vorgestellt wurde, räume die CDU/SPD Koalition den Jägern weitere Sonderrechte ein, die gegen geltendes Recht verstoßen. Letztendlich soll damit der Vernichtungsfeldzug gegen Wildtiere in Saarlands Wäldern weiter gefördert werden.

Die neue Richtlinie sieht vor, dass der Einsatz von Wildtierkameras, so genannten Kirrkameras, die zur Überwachung von Wildtierbewegungen in den Jagdrevieren dienen, in den Wäldern erlaubt wird. Die Betreiber der Kameras – also Jäger – sollen lediglich den Standort und den Einsatz ihrer Aufnahmegeräte künftig öffentlich machen und bei der saarländischen Datenschutzbeauftragten melden.

Persönlichkeitsrechte von Spaziergängern werden verletzt

Bei dem Einsatz der Kameras wird öffentlicher Raum überwacht und somit nicht nur Wildtiere beobachtet, sondern auch massiv die Persönlichkeitsrechte von Spaziergängern, Joggern, und Mountainbikern etc. verletzt.

Laut Bundesdatenschutzgesetz ist jedoch nur eine Überwachung erlaubt, wenn es der öffentlichen Sicherheit oder zur Wahrung des Hausrechtes dient und in berechtigten Ausnahmefällen für konkret festgelegte Zwecke – solange nicht die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen überwiegen.

Es ist als absolut schutzwürdiges Interesse zu sehen, dass der Bürger bei der ihm zustehenden Naturnutzung unbehelligt bleibt. Die saarländische Landesregierung setzt sich hier über geltendes Bundesrecht hinweg.

Überwachung soll Vernichtungsfeldzug gegen Wildtiere in den Wäldern begünstigen

Mit der neuen Richtlinie zur Wildtierüberwachung möchte die Landesregierung den Jägern im Saarland neben dem neuen Jagdgesetz ein weiteres Werkzeug mit an Hand geben, die den Vernichtungsfeldzug in den Wäldern weiter unterstützen soll. Die Tiere werden mehr und mehr durch diese verachtende und jagdbegünstigende Politik zu Schädlingen und Schießobjekten degradiert.

„Allzu gerne verkaufen die Jagdlobbyisten der Bevölkerung, dass eine Überpopulation bestehe und dass Jagd die Bevölkerung vor den Gefahren, die von Wildtieren angeblich ausgingen, beschütze, so der Landesvorsitzende des Deutschen Tierschutzbundes, Werner Kirsch. „Wissenschaftliche Studien belegen jedoch das Gegenteil“.

Solche Szenarien dienen im Kern nur dazu, die Lust am Töten bei den rund 3.500 Jägern im Saarland zu fördern. Kirsch: „Der Wald wird immer mehr zum Kriegsgebiet. Ein Krieg gegen die Wildtiere, bei dem auch immer modernere Methoden und technische Einrichtungen Einzug halten. Ein Krieg, bei dem die Ethik auf der Strecke bleibt“.

Kritiken nicht nur seitens der Tierschützer an der Jagd werden lauter

„Die immer mehr aufkeimende berechtigte Kritik an dem mörderischen und tierverachtenden Hobby Jagd werden immer lauter – nicht nur unter den Tierschützern“ so der Tierschützer Werner Kirsch.

Der Jägerschaft sei jedes Mittel recht, um ihrer Lust weiter gerecht zu werden. Einmal mehr springt die Landesregierung den Jägern mit fragwürdigen Rechtsauslegungen zur Seite. Kein Wunder: Zahlreiche Politiker, Ministerienmitarbeiter, Juristen und Unternehmer frönen diesem abseitigen Hobby.

„Schön, dass Du da bist“. Dieser Werbeslogen der Landesregierung gilt offensichtlich vor allem für die Jäger im Land. Nicht aber für Wildtiere in unseren Wäldern.

Wichtige Information:

Im Deutschen Tierschutzbund sind mehr als 800.000 Tierschützer organisiert. Hinzu kommen mehrere hundert Tierschutzorganisationen und Verbände, die sich für Tierschutz, Tierrechte und somit gegen die Jagd aussprechen.

Für weitere Fragen:

Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Saarland
Werner Kirsch
Tel.: 0172 680 7484
presse@tierschutzbund-saarland…

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Deutscher Tierschutzbund Landesverband Saarland (20.01.2014; 13:49 Uhr)
presse@tierschutzbund-saarland…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 20.01.2014
twitter.com/fellbeisser

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Görs Communications – Public Relations (PR)

- Zöllner, Polizei und Tierschützer decken in erschreckender Regelmäßigkeit illegale Welpen-Importe auf.
- Zucht in Osteuropa überschreitet häufig die Grenze zur Tierquälerei ( www.ptext.de/themen/tierquaele… ).
- Hundeexperten ( www.ptext.de/themen/hundeexper… ) vom Hundefutter-Hersteller nutricanis ( www.nutricanis.de ) geben Tipps für die Wahl des richtigen Züchters …

ptext.de (Pressemitteilung) – 20.01.2014; 13:44 Uhr

www.ptext.de/nachrichten/abzoc…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 20.01.2014
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Presseinformation: Deutscher Tierschutzbund Landesverband Saarland

CDU/SPD-Fraktion im Saarland will Jäger selbst die Aufsicht geben

Der Deutsche Tierschutz-Bund und weitere Natur- und Tierschutzorganisationen wurden in das bisherige Gesetzgebungsverfahren des neuen saarländischen Jagdgesetzes bisher nicht einbezogen. Das kritisiert der Vorsitzende des Deutschen Tierschutzbundes an der Saar, Werner Kirsch. Er ist entsetzt darüber, dass sich am vergangen Mittwoch bereits in einer ersten Lesung im saarländischen Landtag CDU, SPD und die Piraten für ein tierschutzfeindliches und tierverachtendes Gesetz ausgesprochen haben, ohne bisher die Meinung der Tierschützer zu hören. Hinter Kirsch stehen alleine bundesweit rund 800.000 im Tierschutzbund organisierte Mitglieder. Hinzu kommen mehrere hunderttausend Mitglieder in anderen Tierschutzvereinen- und -organisationen. Sie alle stehen der Jagd kritisch gegenüber. Kirsch und der Tierschutzbund haben erst am Donnerstag über das Internet den Entwurf des Jagdgesetzes erhalten und mussten das über 40-seitige Papier aufwändig sichten. Daher kann erst jetzt der Tierschutzbund hierzu Stellung nehmen.

Jägergesetz statt Tierschutzgesetz

Der Gesetzesentwurf zeige in vielen Punkten, dass es sich um ein Jägergesetz handele und nicht um ein tierschutzkonformes Jagdgesetz. Statt einer stärkeren Kontrolle der Jagd sei die Landesregierung mit ihrer Vorgehensweise der Jagdlobby weiter entgegen gekommen und räumt den Jägern im Zuge der Gesetzesänderung noch mehr Rechte ein. Dies zeige alleine der Umstand, dass dem Verband der Saarländischen Jäger die Aufgabe als Oberste Jagdbehörde übertragen werden soll. „Eine Organisation, die sich selbst überwacht, das gibt es sonst nirgendwo in Deutschland, so der Jurist und Tierschützer Kirsch. „In keinem anderen Bundesland ist ein Jagdverband eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Überall sind die Jagdverbände eingetragene Vereine, die einer Aufsichtsbehörde unterstehen – nur im Saarland nicht. Man überträgt einem Wolf ja auch nicht die Aufsicht über eine Schafsherde“.

Die Jagd darf nicht einer Selbstkontrolle unterliegen, sondern bedarf hingegen einer weitaus intensiveren Überwachung seitens Behörden als bisher. Ein Fehlen einer solchen Instanz führt zu einer noch weiteren Zügellosigkeit bei der Jagdausübung. „Hier werden rechtsstaatliche Prinzipien von der Landesregierung untergraben“ so der Jurist Kirsch weiter.

Der nun vorliegende Gesetzentwurf lässt erkennen, dass die Tiere mehr und mehr zu einem Störfaktor und Schädling in der Natur degradiert werden, den es zu beseitigen gilt. Ökonomische Interessen der Forstwirtschaft werden in den Vordergrund gerückt. „Tierschutz ist seit 2002 als Staatsziel im Grundgesetz festgeschrieben. Das neue Jagdgesetz konterkariert noch mehr als das bisherige den ethischen Umgang mit unseren Mitlebewesen“, konstatiert der Vorsitzende des DTB im Saarland.

Tierschutzorganisationen wurden in Gesetzgebung zum Jagdgesetz im Saarland nicht einbezogen

Wenn man sich die Inhalte des Gesetzesentwurf und die bisherige Vorgehensweise der Landesregierung betrachtet, wird einem klar, warum die Tierschutzorganisationen bisher nicht gehört wurden: Die Lobby der 3.500 Jäger ist einfach groß im Saarland. Neben Vertreterinnen und Vertretern von Behörden, Politik und Justiz sind auch Führungskräfte der Wirtschaft im Jagdverband vereint. Allesamt verfolgen unter dem Deckmantel der „Hege und Pflege“ größtenteils ihre privaten Interessen – ohne Rücksicht auf das Leben der schutzlosen Tiere. Opfer dieser Interessen sind letztlich die bundesweit 5 bis 6 Millionen erlegten Wildtiere im Jahr. Die Landesregierung kann und darf nicht den Tierschutz und den Willen von mehr als einer Million Bürger ausser Acht lassen. Zum 14. Februar wird nun ein runder Tisch im Landtag unter Beteiligung von Natur- und Tierschutzorganisationen. Bleibt abzuwarten, ob zu diesem Zeitpunkt der Tierschutz Berücksichtigung im neuen Gesetz finden wird.

Wichtige Information:

Im Deutschen Tierschutzbund sind mehr als 800.000 Tierschützer organisiert. Hinzu kommen mehrere hundert Tierschutzorganisationen und Verbände, die sich für Tierschutz, Tierrechte und somit gegen die Jagd aussprechen.

Hinweis für die Redaktionen:

Der Landesverband Saarland des Deutschen Tierschutzbundes wird in den kommenden Tagen weitere Presseinformationen und Stellungnahmen zum Thema Jagd und Jagdgesetz über die Medien und das Web 2.0 veröffentlichen. Wir bitten daher um Veröffentlichung auch der weiteren Themen …

Für weitere Fragen:

Deutscher Tierschutzbund
Landesverband Saarland
Werner Kirsch
Tel.: 0172 680 7484
presse@tierschutzbund-saarland…

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Deutscher Tierschutzbund Landesverband Saarland (20.01.2014; 13:39 Uhr)
presse@tierschutzbund-saarland…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 20.01.2014
twitter.com/fellbeisser

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Mit der Initiative “Wir transportieren Tierschutz” führen der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) und seine Mitgliedsunternehmen den offenen Dialog mit den Verbrauchern und unterschiedlichen Zielgruppen. Die heutige Störaktion auf dem ErlebnisBauernhof verhindert gerade dieses Informations- und Gesprächsangebot. “Das zeigt, dass offensichtlich einige Aktivisten nicht zum Dialog fähig sind, wohl aber zur Sachbeschädigung”, so Dr. Henning Ehlers, DRV-Generalsekretär. Der DRV lässt sich von seinem Kurs der Kommunikation mit den Verbrauchern nicht abbringen …

ptext.net (Pressemitteilung) – 17.01.2014; 14:37 Uhr

www.ptext.net/nachrichten/stoe…

Siehe auch:

Wir transportieren Tierschutz unter der Lupe (Video)
Dokumentarfilm bietet erstmals spannende Einblicke: www.vidup.de/v/9TJGk/

www.raiffeisen.com/news/artike…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 17.01.2014
twitter.com/fellbeisser

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Aussendung von VGT – Verein gegen Tierfabriken

In 10 Seiten widerlegt Univ.-Prof. Velten OLG-Berufungsurteil: Ankündigung legaler Kampagnen keine Nötigung – SPÖ-Justizsprecher kündigt legistische Konsequenzen an

Wien (OTS) – Der Presseclub Concordia in der Wiener Innenstadt war mit 140 BesucherInnen völlig überfüllt, als die Vorständin des Instituts für Strafrecht der Uni Linz ihr 10 seitiges Gutachten zum Tierschutzverfahren vor dem LG Wr. Neustadt präsentierte. Dabei ging es um die Rechtsansicht des OLG Wien, die Androhung einer legalen Kampagne mit permanenten Demonstrationen zur Beendigung des Pelzhandels sei eine schwere Nötigung …

APA OTS (Pressemitteilung) – 17.01.2014; 09:54 Uhr

www.ots.at/presseaussendung/OT…

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Menschen für Tierrechte -
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

16.01.2014

Zur Grünen Woche 2014:
Menschen für Tierrechte fordern neue Ernährungskonzepte und eine radikale Agrarwende

Die morgen beginnende Internationale Grüne Woche in Berlin steht auch dieses Jahr wieder unter dem Eindruck von Landwirtschaftsskandalen wie der drohenden Einfuhr von Hormonfleisch aus den USA, illegalen Ferkeltötungen und dem hohen Antibiotika-Einsatz in der Tiermast. Für den Bundesverband Menschen für Tierrechte sind diese Missstände systembedingt. Der Verband fordert neue Ernährungskonzepte, frei von tierischen Produkten, und eine Wende hin zu einer tierlosen Landwirtschaft.

„Auch wenn wir heute noch belächelt werden: Unser Verband verfolgt als Tierrechtsorganisation das Ziel einer tierlosen Landwirtschaft. Im Rahmen dieses Prozesses fordern wir, den Anteil einer boden- und umweltverträglichen Pflanzenproduktion drastisch zu erhöhen – hier sind umgehend Anreize durch Fördermaßnahmen zu schaffen“, so Christina Ledermann, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.

Die Tierrechtler betonen, dass der Systemwechsel keinen Aufschub mehr dulde. Die Folgen der noch immer boomenden tierquälerischen Intensivtierhaltung für Tiere, Mensch und Umwelt seien bekannt. Erst im November habe das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit die aktuellen Zahlen zum Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung veröffentlicht. Danach ist der Verbrauch mit 1.619 Tonnen in 2012 weiterhin viel zu hoch. Als Folgewirkung warnen Mediziner und Gesundheitsorganisationen vor einer globalen Bedrohung durch multiresistente Keime. Zum Leid der Tiere würden ebenfalls immer wieder neue Skandale enthüllt, wie kürzlich das illegale Erschlagen von schwachen Ferkeln in Schweinezuchtanlagen.

„Im Koalitionsvertrag ist noch immer keine Wende für die Landwirtschaft festgeschrieben. Doch die Bürger haben die Lebensmittel- und Tierschutzskandale satt. Dies werden sie zum 4. Mal zu Zigtausenden am kommenden Samstag auf der Veranstaltung ‘Wir haben Agrarindustrie satt!‘ in Berlin demonstrieren“, so Ledermann.

Der Verband verlangt jedoch nicht nur von der Politik radikale Maßnahmen. Er ruft auch die Verbraucher auf, ihren Einfluss zu nutzen und sich ethisch und ökologisch verträglich zu ernähren – indem sie auf den Konsum von Produkten vom Tier verzichten. Praktische Unterstützung bietet der Verband auf seinem Rezept- und Informationsportal an: www.culinaria-vegan.de

Kontakt: Pressestelle – Stephanie Elsner, Tel.: 05237 – 2319790, E-Mail: elsner@tierrechte.de
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Menschen für Tierrechte – Presseinfos (16.01.2014; 11:55 Uhr)
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