Dienstag, 31. März 2015
Pressemitteilung
(Echte) Pressemitteilungen

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(PresseBox) (Hamburg, 07.01.2015) – Eine Verschärfung von Tierschutznormen, die wirtschaftlich zu einem faktischen Berufsverbot führt, darf nicht durch eine Rechtsverordnung, sondern nur durch ein Parlamentsgesetz vorgenommen werden. Dies hat das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht in einem nunmehr schriftlich vorliegenden Urteil vom 4. Dezember 2014 (Az. 4 LB 24/12) entschieden und damit eine entsprechende Regelung in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung für unwirksam erklärt …

PresseBox (Pressemitteilung) – 07.01.2015

www.pressebox.de/pressemitteil…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 07.01.2015
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Mehr als ein Drittel will größere Haustiere aus Großstädten verbannen

07.01.2015, Hamburg – Viele Deutsche sind gegen die Haltung von größeren Haustieren in Großstädten. Das zeigt das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Statista. Demnach sind 36,1 Prozent der Meinung, dass die Haltung von größeren Haustieren in Großstädten untersagt sein sollte. 2,6 Prozent wünschen sich sogar ein generelles Verbot von Haustieren in Großstädten.

Die überwiegende Mehrheit ist jedoch der Meinung, die Haltung von Haustieren in Großstädten sollte keinen Einschränkungen unterliegen. 63,9 Prozent äußerten diese Ansicht.

Befragt wurden Ende vergangenen Jahres 1.000 Personen über ein Online-Panel. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Bevölkerung Deutschlands zwischen 14 und 64 Jahren.

de.statista.com/infografik/310…

Medienpartner: www.meltwater.com/de

Mit freundlichen Grüßen,

Rantje Looft
Marketing Manager
rantje.looft@statista.com

Statista GmbH, Johannes-Brahms-Platz 1, 20355 Hamburg
Geschäftsführer: Dr. Friedrich Schwandt, Tim Kröger
Eintragung im Handelsregister, Amtsgericht Hamburg
HR3102940, Steuernummer 48/760/00518

(…)

Lesen Sie bitte die vollständige Pressemeldung online unter:

de.statista.com/infografik/310…

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Statista Presse (07.01.2015; 09:59 Uhr)
pr@statista.com

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 07.01.2015
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Riesenandrang bei den Weihnachtszirkussen

Die Weihnachtszirkusse in Deutschland konnten in dieser Saison wahre Besucherrekorde verzeichnen. Überall strömten die Menschen zu Zigtausenden in die ausverkauften bzw. sehr gut besuchten Vorstellungen. Besonders erfolgreich waren die Shows, in denen (Wild-)Tiere präsentiert wurden, also z. B. der Heilbronner, der Offenburger oder der Karlsruher Weihnachtszirkus oder der Zirkus Krone in München. Es steht außer Zweifel: Die Menschen lassen sich durch die unsachliche Anti-Zirkus-Kampagne der Tierrechtler nicht davon abbringen, klassische Zirkus-Shows mit Tieren zu besuchen.

Offenbar haben sich die Besucher durch eigene Anschauung vor Ort über die Tierhaltung in einem modernen Zirkus informiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es den Tieren gut geht. Mit dieser Meinung befinden sie sich in guter Gesellschaft. Namhafte Biologen und Tierärzte haben durch Langzeitbeobachtungen und Stressmessungen herausgefunden, dass eine tiergerechte Haltung von Tieren, auch von Wildtieren, im Zirkus möglich ist und in vielen Unternehmen auch praktiziert wird.

Leider gibt es immer noch einige ewig gestrige Politiker, vor allem aus den Reihen der Grünen und der SPD, die dem klassischen Zirkus mit (Wild-)Tieren ablehnend gegenüberstehen und diese so überaus beliebte Unterhaltungsform in wesentlichen Teilen verbieten wollen.

Fotomaterial in druckfähiger Auflösung finden Sie unter folgender Adresse:

www.presseportal.de/pm/103332/…

Pressekontakt:

Aktionsbündnis „Tiere gehören zum Circus“
c/o Dirk Candidus
Kupferbergstraße 40 c
67292 Kirchheimbolanden

Homepage: www.tiere-gehoeren-zum-circus….
E-Mail: presse@tiere-gehoeren-zum-circ…
Facebook: www.facebook.com/Aktionsbuendn…

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Aktionsbündnis „Tiere gehören zum Circus“ (05.01.2015; 16:27 Uhr)
news@meltwaterpress.com
Reply-To: presse@tiere-gehoeren-zum-circ…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 06.01.2015
twitter.com/fellbeisser

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Betr. www.fellbeisser.net/news/einze…

Die Idee der Gründung einer Tierschutzpartei war richtig und wichtig – doch was nun nach vielen Jahren des bedeutungslosen Dahindümpelns letztlich daraus geworden ist, ist nicht nur ein Trauerspiel, sondern eine Katastrophe.
Warum benannte sich die Tierschutzpartei einst “Tierschutzpartei”? Eben weil sie dem Namen nach sich insbesondere dem Schutz von Tieren verpflichtet fühlen wollte. Analog eine „Familienpartei“ sich eben dem Schutz der Familie widmet.

Doch dann, mit dem Pappschild um den Hals mit der Aufschrift “Ich bin ein Möchte-gern-gut-Mensch-und-liebe-auch-Tiere” kümmerte man sich zwanghaft um alle möglichen Themen: Man band sich auch noch Probleme von Linken, Rechten, Schwulen, Lesben, Großsekten (Kirchen), Kleinsekten (Freikirchen), Transsexuellen und ähnliches um den Hals, versuchte jedermann´s Liebling zu sein. Und agierte tapfer nach dem alten Spruch – … wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man einen Arbeitskreis – eben entsprechende AK´s mit wohlklingenden Namensbezeichnungen.
Doch all diese Themen professionell anzugehen – dafür fehlten Wissen, Kapazitäten, dafür ist diese Partei einfach zu klein, zu mickerig. Das wollte man nicht einsehen: Verneigte sich nur nach allen Seiten, ohne zu merken, dass man dabei auch überall mit dem Hintern anstieß.
Dabei ist doch alles so einfach: Ernsthaft betriebener Tierschutz ist weder „links, rechts, schwul, lesbisch, transexuell noch religiös“, sondern schlichtweg geradeaus.

Doch die wichtigtuerische TSP-Umtriebigkeit wurde mit dem Bundesvorsitzenden Stefan Eck, der selbsternannten Lichtgestalt der Partei, noch schlimmer. Durch die notwendige Parteiarbeit, Redaktionsverantwortung der Vereinszeitschrift und immer mehr gegründeten „Arbeitskreisen“, war er bald total überfordert. Insbesondere da er aber wohl aus Kontrollzwängen sich verpflichtet sah, alle Vorgänge in der Partei hektisch wie ein Hütehund zu umkreisen. Und dieser aufopferungsvollen Einsatz für die Partei, wurde allen den Tierfreunden brühwarm verkauft, dass er wirklich überall unentbehrlich schien.

Erwähnt werden müssen in diesem Zusammenhang aber auch die Kübel geistiger Jauche die in diesem Zeitraum von verschiedensten, so genannten „Tierfreunden“ im „Kampfe um die „Vorherrschaft“ in der Partei auf schlicht ekelerregende Weise, über dem Bundesvorstand und besonders über S. Eck ausgeleert wurden.

Doch mit Hilfe eines loyalen TSP-Bundesvorstandes, uneigennütziger rackernder Parteimitglieder und verzweifelter Tierfreunde, („… wir tun alles für die armen Tiere) gelang wirklich das Kunststück: Stefan Eck, der sich immer schon als großer, begnadeter Politiker sah, wurde ins „European Parlament“ gewählt!

Ein großer Politiker ist er zwar nach wie vor nicht – aber seine finanzielle Situation hat sich nach dem Einzug ins EU-Parlament schlagartig gebessert.

Wem er seine sich so positiv entwickelte Lebenssituation zu verdanken hat, eben den oben Benannten, war aber schnell vergessen: Als „Dank“ trat er zum Jahreswechsel als TSP-Bundesvorstitzender zurück – und aus der Tierschutzpartei aus.
Die Mohren in der TSP, hatten ihre Schuldigkeit getan, von diesen Mohren will er nun nichts mehr wissen.
Zurück bleibt eine in den Dreck gefahrene Tierschutzpartei, ein ratloser TSP-Rest-Bundessvorstand und verzweifelte Tierschützer, die den Glauben an die Politiker-Marionetten wohl nun endgültig verloren haben.

Dieses menschlich zutiefst beschämende Verhalten von Stefan B. Eck, ist mindestens (!) genauso so widerwärtig und ekelerregend wie die üblen Verhaltensweisen seiner Kritiker.
Es scheint: Überall nur kranke Profilneurotiker, nichtsnutzige Wichtigtuer, geldgeile Abstauber etc. Auch in der TS-Szene.

Arme Tiere – von allen verlassen …

Ulrich Dittmann / 04.01.2015
(Einstmals Landesvorsitzender der Tierschutzpartei Rheinland-Pfalz)

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Ulrich Dittmann Arbeitskreis Tierschutz (04.01.2015; 20:36 Uhr)
ulrich.dittmann-arbeitskreis-t…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 04.01.2015
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Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte gibt Schweizer Tugendwächtern Kontra

Oh, das ruft natürlich die Tugendwächter auf den Plan, wenn jemand in Bezug auf Tierhaltung das Wort “KZ” verwendet und nicht pflichtschuldigst glaubhaft versichert, dass er kein Nazi ist. Gut, dass der Europäische Gerichtshof denen eins auf den Deckel gegeben hat!

==> Video: www.youtube.com/watch?v=x-NwXJ…

Gesendet: Freitag, 02. Januar 2015 um 16:43 Uhr
Von: “Dietrich Schwägerl” dietrich.schwaegerl@ymail.com
An: “ulrich.dittmann@web.de“; ulrich.dittmann@web.de, “Edgar Guhde” Edgar.Guhde@web.de, “kle-ri@t-online.de“; kle-ri@t-online.de
Betreff: TV-Spot des Verein gegen Tierfabriken: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte gibt Schweizer Tugendwächtern Kontra

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Übersandt von:

Martina Patterson (04.01.2015; 20:25 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 04.01.2015
twitter.com/fellbeisser

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Jedes Jahr sterben in Deutschland zahlreiche Menschen durch Jäger und Jägerwaffen: 2014 waren es mindestens 25 Tote, 2013 sogar mindestens 40 Tote. 2012 wurden über 25 Tote dokumentiert, 2011 über 40 Tote durch Jagd, Jäger und Jägerwaffen. Zum Teil sind es Unfälle bei der Jagd, wenn Jäger, Treiber oder völlig Unbeteiligte wie Spaziergänger mit Wildtieren verwechselt werden. Häufig kommt es aber auch zu so genannten Familientragödien, wenn ein Jäger beispielsweise die Ehefrau erschießt, oder wenn ein Jäger mit der Jagdwaffe Selbstjustiz übt und – wie 2014 geschehen – einen Finanzbeamten erschießt.

Dazu kommen die erschreckend vielen Fälle, bei denen der Ausgang zwar nicht tödlich war, das Opfer aber beispielsweise schwere Operationen über sich ergehen lassen muss. Opfer wurden sowohl Jägerkollegen und Treiber, aber auch die Ehefrau und die Kinder von Jägern, der Nebenbuhler, die Ex-Frau sowie Nachbarn, Spaziergänger, Bergwanderer, Radler und Autofahrer. Universitätsstudien und Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften zufolge liegt die Zahl der jährlichen Jagdunfälle bei ca. 1600.

abschaffung-der-jagd.de/mensch…

Lesen Sie den Jahresrückblick der Initiative zur Abschaffung der Jagd:

abschaffung-der-jagd.de/mensch…

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Abschaffung der Jagd (31.12.2014; 13:31 Uhr)
info@abschaffung-der-jagd.de

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 31.12.2014
twitter.com/fellbeisser

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Deutscher Tierschutzbund e.V.
(dvf, sa)

(Bonn) – Noch nie wurde so viel Fleisch verzehrt und wurden Tiere so sehr ausgebeutet wie heute. Gleichzeitig wächst in Deutschland die vegane und vegetarische Gemeinschaft. Warum also das neue Jahr nicht mal fleischlos starten? Der Deutscher Tierschutzbund hat zum leichteren Einstieg Rezeptideen auf seiner Website zusammengestellt. Denn letztlich hat der Verbraucher die Macht: mit seinem Konsumverhalten kann er die Situation der Tiere in der Landwirtschaft in Deutschland mit beeinflussen und somit ein Zeichen für mehr Tierschutz setzen …

Verbände Forum (Pressemitteilung) – 30.12.2014; 12:45 Uhr

www.verbaende.com/news.php/Veg…

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twitter.com/fellbeisser

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Das Jahr des Nutzschweines

Von Bernd Wolfgang Meyer

Nach schlappem Verlauf fast über das ganze Jahr, haussiert Tierschutz im letzten Quartal, was zum größten Teil dem entschlossenem Standpunkt der Partei Die Grünen zu verdanken sein wird, die sich unmissverständlich Pro Tierschutz öffentlich auf dem Parteitag ausgesprochen haben und damit den ersten Schritt zu einer verantwortungsvollen Politik, wie vom Grundgesetz obligatorisch vorgeschrieben, unternommen hat.

In einer ganzen Reihe von Bundesländern haben sich tierschutzverpflichtete Landwirtschaftsminister etabliert. Das BMVEL wird von einem, zumindest verbal tierschutzorientiertem Minister geführt. In sechs Bundesländern ist das Verbandklagerecht eingeführt, in den restlichen wird dasselbe in Aussicht gestellt. Alle etablierten Parteien, auch die CSU, mit Ausnahme der fanatisch Antitier eingestellten CDU sprechen sich für mehr Tierschutz aus und geben sich Mühe, diesen Anspruch zu beweisen. Politisch wird selbst die realitätsferne CDU, Klientelpartei der industriellen Fleischproduktion, künftig sich Enthaltung nicht mehr leisten können, ohne als weltfremd und starrsinnig dargestellt zu werden. Definitiv werden hier die AfD und PEGIDA den Anstoß setzen, sowie die wieder erfolgreichen Grünen, auch CDU Mitglieder zum Nachdenken anzuregen, ob diese Merkel, Symbol nicht nur der Tierquälerei, sondern auch des dekadenlangen Stillstands der Politik der Bundesrepublik und servilen Unterwerfung unter die USA, ein Gottesgebot sind, oder vielleicht doch nicht alternativlos.

Vegetarismus und Veganismus boomt, ist zum Tagesgespräch ganzer Bevölkerungsschichten geworden, die mit dieser neuen Entwicklung sich dem Tierschutz öffnen und im Selbstschutz indirekt Tierschutz praktizieren. Wahrnehmungsweise betrifft diesen Sinneswandel mehr als die Hälfte des Volkes, während die Fleischfresser mit schlechtem Gewissen, ihrer Abhängigkeit schuldhaft bewusst, sich in der Defensive befindlich wähnen. „Ich freß doch kein Gemüse“, ist nirgendwo mehr zu vernehmen und nicht mehr zu provozieren.

Es gibt eine großartige Entwicklung im Gerangel um den Klimaschutz, der in seiner Bedeutung wesentlich für den Tierschutz ist. Man kann Kohlekraftwerke schließen. Aber man kann nicht die Emissionen der Nutztierhaltung ignorieren. Noch muss man aufgeweckt zuhören und lesen, aber die Stimmen Sachverständiger und Medienvertreter werden hörbarer und entschlossener, in der irritierenden Frage, ob wir für ein Luxusprodukt wie Fleisch gar die ganze Menschheit der Willkür von MRSA Organismen unterwerfen dürfen. Das Fazit liegt auf der Hand. Ohne beständige Antibiotikagaben ist kein Wesen in solchen KZs und Käfigen am Leben bis zur „Schlachtreife“ in ein paar Wochen zu erhalten. Fleisch wird längst auch in uninteressierten Kreisen als Gesundheitsrisiko wahrgenommen und öffentlich als der Verursacher aller tödlichen Volkskrankheiten erkannt und stigmatisiert.

Die verzweifelten Propagandamaßnahmen des Bauernverbandes und der Gleichgesinnten lassen tief blicken.

Auch im Bereich der AquaKZs lässt sich positive Bewegung registrieren. Auch hier werden die Delinquenten mit Breitspektrumantibiotika traktiert, sie dem Leben bis zum Ertränktwerden zu erhalten und der teils löchrige Schleier der Geheimniskrämerei erlaubt Jedermann einen Blick auf kranke Wesen, die mit Geschwüren, angereicherten Antibiotika und als Pharmakonzentrat über den Menschen, das Grundwasser vergiften. Fisch eignet sich ganz hervorragend, im Gewebe alles zu speichern, was da nicht sein sollte. Nur die „Teichwirtschaft“ bleibt einstweilen sakrosankt.

Sachsen Anhalt meldet das erste behördliche Verbot der Tierhaltung wegen kontinuierlicher, gewerblicher Tierquälerei eines Großproduzenten, das auch den anderen industriellen Fleischfabrikanten den entscheidenden Eindruck vermitteln wird. Ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, eine vorsätzliche kriminelle Handlung, mag die Investitionen gefährden und die Amortisation ausschließen. Dieser grandiose Erfolg ist dem Landesverband der Grünen mit Belegmaterial des Tierschutzes zu verdanken. Sie haben geliefert, nachdem sie diese Absicht vor einem Jahr artikuliert haben. Dieser Erfolg wird die zahllosen Bürgerinitiativen moralisch stärken und mehren.

Argentinien hat, als zweiter Staat nach Neuseeland, den Menschenaffen juristischen Rechtsstatus verliehen. Die Verhaltensforschung stellt verblüfft fest, dass die neuronalen Anlagen selbst der Würmer und gar allerlei Seegetier, sich nicht grundsätzlich von den humanen unterscheiden und weist folgend allen Wesen Denkfähigkeit zu. Ein wesentliches Argument für die Zukunftsarbeit. Selbst männliche Küken werden mittlerweile als Lebewesen wahrgenommen und dürfen nicht mehr geschreddert werden. Unbetäubte Amputationen werden erstmals als barbarisch eingestuft. Baden Württemberg, Rheinland Pfalz, NRW und Berlin subventionieren gezielt Alternativen zum Tierversuch, wenn auch einstweilen nur mit dem Inhalt der Kaffekasse.

Am bemerkenswertesten hat sich, alle anderen Erfolge des Jahres in den Schatten stellend, das Propagandafernsehen gewandelt. Jetzt wird dem gläubigen Zuschauer das Elend in den Mastställen zu bester Sendezeit in den entscheidenden Nachrichtensendungen erfolgreich zu Bewusstsein gebracht. Mit eindrucksvollen Bildern und überzeugender sprachlicher Begleitung, die vor Ernsthaftigkeit und Betroffenheit in erstaunlicher Weise für Glaubhaftigkeit sorgt. Tierschutz wird nicht mehr verschämt oder veralbernd genannt, sondern als entscheidender Akteur wahrgenommen und akzeptiert, in der sachverständigen Recherche und Präsentation von Missständen und Beweisen, die die Medien sich neuerdings nicht mehr erlauben zu können glauben, als Alibi in versteckten Magazinen unterzubringen. Tierschutz ist in Tagesschau und Heute angekommen und damit zu politischer Reife und Wichtigkeit erhöht worden. Genau darum haben wir alle jahrzehntelang gestritten. Hier bleibt jedoch kritisch abzuwarten, ob die Heuchelei in den Medien nicht erneut die Oberhand gewinnt.

Gedankt wird dieser Entwicklungsschub dem so genannten Mastschwein, dem es letztlich gelungen ist, humane Regungen durch Mitleiderweckung in gleichgültigen Verbrauchern und Medienleuten zu wecken. „Können wir das, was hier unter dem Schutz von Gesetzen hinter den Mauern der Ställe vorgeht noch verantworten und uns weiterhin Menschen nennen?“

Die Massentierproduktion ist ein bedeutendes Spektrum des Tierschutzes. Aber nur eins, von fünfzig wesentlichen Weiteren. Die Massenmästung von fühlenden, intelligenten und empfindenden Mitlebewesen wird entscheidend für den öffentlichen und politischen Einstieg in die Behebung all der anderen Missstände sein, die ebenfalls nicht mehr isoliert betrachtet werden können. Denken wir an das Heilsversprechen der Tierversuche, das uns beständig wie eine Mohrrübe vor die Nase gehängt wird.

Und ebenso wichtig, die Erkenntnisgewinnung der wissenschaftlichen Verhaltensforschung. Keinesfalls mehr, können Taten, Verhalten, außergewöhnliche geistige Leistungen der Tiere mit dem vormaligem Scheinargument, es handelt sich lediglich um Reflexionen, die instinktiv ausgeführt werden und damit unbewusst und folglich negativ sind. Mit diesem Geschwätz haben uns „Wissenschaftler“ lebenslang verarscht. Heute stellen auch die verschämt und irritiert fest, dass der Mensch ein Tier ist und dass Tiere nicht wie wir sind, sondern wir wie die Tiere. Sie fühlen, denken, empfinden und fürchten genau wie wir. Sie trauern und verzweifeln und planen ihr Leben. Wie sonst kämen sie über den Winter. Wie sonst gelingt es einigen, sich bei uns anzubiedern, das übliche Schicksal nicht, oder nicht sofort zu erleiden. Man betrachte die Augen der Mastschweine durch die Gitter ihrer Kästen. Man betrachte sie mal aufmerksam und neutral. Und vielleicht entschließt man sich eines Tages sogar, kindliche Vorleser (Reporter) mit Babygebrabbel von der begleitenden Kommentierung des Verhaltens von Tieren vor der Kamera fern zu halten.

2015 hat die Anlagen, zu einem Meilenstein zu werden. Fordern wir die Mehrwertsteueranpassung für Fleischwaren; eine Fettsteuer, die prägnanter Gesundheitssteuer heißen sollte; einen Krankenbeitragsrabbat für Vegetarier; die Reduzierung der ausufernden Subventionen für die Fleischmafia, Baukostenzuschüsse, Steuerermäßigungen, Exportsubventionen, Werbekostenübernahme durch staatliche Medien, etc. etc..

Unterstützen wir PEGIDA, einzige Aufwallung gegen die Willkür unserer demokratischen Diktatur. Eine „Schande für Deutschland“ sind einzig unsere Berufspolitiker und deren Medien.

Achten wir darauf, dass uns die Hohheit über Tierschutz nicht mittelfristig von engagierteren Akteuren mit den entsprechenden Mitteln streitig gemacht und damit der Selektion unterworfen wird. Tierschutz ist zum Selbstläufer geworden und im Begriff, von der Gemeinnützigkeit zu einer lukrativen Investition zu werden. Die Bedingung für nachhaltigen Tierschutz.

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Übersandt von:

Bernd Wolfgang Meyer (30.12.2014; 12:06 Uhr)
bernd-wolfgang.meyer@t-online….

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Silvester mit Hund und Katze: Bleigießen kann zu Vergiftungen führen

Hamburg, 29. Dezember 2014 – Knallfrösche, zischende Raketen und bunte Lichter am Nachthimmel lösen bei Tieren erheblichen Stress und Panik aus. VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz gibt Tipps, wie Heimtiere die Silvesternacht unbeschadet überstehen.

„Lassen Sie am Silvestertag möglichst weder Ihren Hund noch Ihre Katze unbeaufsichtigt nach draußen“, rät Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN. Hunde sollten bereits an den Tagen vor Silvester in bewohnten Gebieten nur noch an der Leine ausgeführt werden. Überraschend gezündete Knallkörper könnten sie so erschrecken, dass sie in Panik davonlaufen. Hunde fühlen sich in der Nähe ihrer Besitzer zwar am sichersten, trotzdem sollten sie während des Feuerwerks auf keinen Fall mit ins Freie genommen werden. Der Lärm und die Lichteffekte können die Vierbeiner regelrecht traumatisieren. Zudem können die Schwefeldämpfe gezündeter Knallkörper ihre Schleimhäute reizen. „Wer gemeinsam mit seinem tierischen Freund so gelassen wie möglich ins neue Jahr starten möchte, sollte das in den sicheren vier Wänden tun“, so Birgitt Thiesmann. Ängstliche Hunde sollten nicht getröstet werden, da sie das in ihrer Unsicherheit nur bestärken würde. „Bleiben Sie ruhig und gelassen, und ignorieren Sie das furchtsame Verhalten Ihres Hundes. So strahlen Sie die notwendige Sicherheit aus, die das Tier jetzt braucht“, rät Thiesmann. Bei Tieren, die zu extremer Ängstlichkeit neigen, hat sich der Einsatz sanfter Beruhigungsmittel nach Absprache mit dem Tierarzt bewährt.

Kleintiere mit sehr schnellem Herzschlag wie z.B. Kaninchen und Wellensittiche können aufgrund des Silvesterkraches und des Lichtspektakels schnell in Panik geraten. Je nach Ausmaß des Stresses kann dies zu einem tödlichen Herzschlag führen. Kleintiere, Katzen oder Vögel überstehen den Jahreswechsel am besten, wenn sie in einem ruhigen Zimmer mit geschlossenen und verdunkelten Fenstern untergebracht werden. Verantwortungsbewusste Besitzer sollten in der Silvesternacht unbedingt bei ihren Tieren bleiben oder eine zuverlässige Betreuung für sie organisieren. Auf keinen Fall jedoch sollten die Tiere allein zurückgelassen werden.

Beim Bleigießen sollten Heimtierhalter darauf achten, dass ihr Schützling auf keinen Fall mit dem dafür verwendeten Wasser in Berührung kommt, da dies schwere Bleivergiftungen hervorrufen kann. Auch Funken werfende Wunderkerzen sind von ihnen fern zu halten. Nicht zu unterschätzen ist die vom Raclette ausgehende Gefahr für Vögel. Die heißen Teflon-Dämpfe können bei unseren gefiederten Hausgenossen zum Erstickungstod führen.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.vier-pfoten.de/service/rat…

Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN setzt sich für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Mit nachhaltigen Kampagnen fordert VIER PFOTEN artgemäße Lebensbedingungen für Nutz-, Heim- und Wildtiere sowie ein Ende von Tierversuchen. Bären und Großkatzen aus katastrophaler Haltung finden in den VIER PFOTEN Schutzzentren ein tiergerechtes Zuhause. Orang-Utan-Waisen werden in der VIER PFOTEN Waldschule auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Die Streunerhilfe kastriert jährlich tausende Straßenhunde und -katzen in ganz Europa; die Tiernothilfe rettet Tiere in Krisengebieten. VIER PFOTEN wurde 1988 von Helmut Dungler in Wien gegründet. Das deutsche Büro unter der Leitung von Dr. Andrea Berg ist eine von weltweit 11 Niederlassungen und feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen. VIER PFOTEN Deutschland ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und im Bundesverband Deutscher Stiftungen. www.vier-pfoten.de

Presserückfragen an VIER PFOTEN:
Melitta Töller
Press Officer
phone: +49-40-399 249-66
mobile: +49 160 90559483
fax: +49-40-399 249-99
skype: melittatoeller_vierpfoten
mail: melitta.toeller@vier-pfoten.or…
VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120, 22767 Hamburg

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Presse Vier Pfoten Deutschland (29.12.2014; 09:00 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Österreichische Tierärztekammer
Mag. Kurt Frühwirth
Präsident der Österreichischen Tierärztekammer

“Gelebter Tierschutz auch zu Sylvester”

Wien (OTS) – Ein Großteil der österreichischen Bevölkerung bekennt sich zum Tierschutz. Nur in der Zeit rund um den Jahreswechsel scheint dieses Bekenntnis in Vergessenheit zu geraten. Obwohl es grundsätzlich verboten ist, Feuerwerkskörper und Knaller im Ortsgebiet zu verwenden, wird diese Vorschrift oft weitgehend ignoriert …

APA OTS (Pressemitteilung) – 27.12.2014; 09:18 Uhr

www.ots.at/presseaussendung/OT…

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