Freitag, 31. Juli 2015
Pressemitteilung
(Echte) Pressemitteilungen

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WWF legt am Dienstag 12.05. Einkaufsratgeber für Fleisch und Wurst vor.

by News Online

Berlin (ots) – Gentechnisch-verändertes Soja aus Monokulturen landet im Futtertrog von Schweinen, Rindern und Geflügel. Gülle belastet vor allem in Regionen mit intensiver Nutztierhaltung das Grundwasser. Und Haltungsformen, die häufig verbunden sind mit Schmerzen und Leiden für die Nutztiere. – Laut Angaben der Umweltschutzorganisation WWF verfehlen über 90 Prozent der in Deutschland angebotenen Fleisch- und Wurstwaren die Mindestanforderungen an ökologische Nachhaltigkeit …

Blogspan.net Presse (Pressemitteilung) (Blog) – 11.05.2015
www.blogspan.net/presse/vorab-…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 11.05.2015
twitter.com/fellbeisser

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Referendum gegen den fragwürdigen Luxusbau an der Murtenstrasse in Bern

Keine Tierversuche an der Universität Bern – Stoppt den 141 Mio. Neubau

Referendum kommt zustande:
Erfolgreiche Unterschriftensammlung gegen den 141 Mio.-Neubau für Tierversuche an der Uni Bern

Das Referendum gegen den Neubau der Universität Bern an der Murtenstraße kommt mit fast 13.000 Unterschriften, wovon der größere Teil bereits beglaubigt ist, zustande. Nötig ist die hohe Zahl von 10.000 Unterschriften. Das Resultat ist ein riesiger Erfolg für die beteiligten Tierrechtsorganisationen und Parteien und die vielen engagierten Aktivist_innen, die auf der Straße gesammelt haben. Die offizielle Übergabe der Unterschriften wird am 9. Juni um 13:00 Uhr vor dem Rathaus stattfinden.

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Lesen Sie bitte die vollständige Medienmitteilung online unter:
www.stopptierversuchebern.ch/

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AG STG (11.05.2015; 10:59 Uhr)
medienstelle@agstg.ch

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Borneo: Orang-Utan-Nachwuchs in der VIER PFOTEN Rettungsstation

Borneo, 11. Mai 2015 – In der Rettungsstation „Samboja Lestari“ betreut die Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN gemeinsam mit der „Borneo Orangutan Survival Foundation“ (BOSF) verletzte, misshandelte und konfiszierte Orang-Utan-Waisen. Die rotbraunen Menschenaffen werden einfühlsam gesund gepflegt und auf ein Leben in Freiheit vorbereitet – ohne sie dabei zu sehr an Menschen zu gewöhnen. Nun ist Orang-Utan-Weibchen Signe in der Rettungsstation unerwartet Mutter geworden.

Signe Preuschoft, Primatologin und Leiterin des Orang-Utan-Projekts von VIER PFOTEN:
„Signes Schwangerschaft war nicht geplant, wir hatten ihr eigentlich ein empfängnisverhütendes Implantat verabreicht. Orang-Utans sind sehr geschickt, möglicherweise hat sie sich den ‚Fremdkörper‘ selbst entfernt. Wir freuen uns jedenfalls sehr, dass die Geburt problemlos verlaufen ist! Signe ist mit ihren 9 Jahren eine ‚Teenie-Mutter‘ – normalerweise bekommen Orang-Utans erst mit rund 14 Jahren ihr erstes Kind.“

Grundsätzlich versorgen sich die Orang-Utans in der VIER PFOTEN Rettungsstation eigenständig mit Nahrung. Um Signe den Start ins Mutter-Dasein etwas zu erleichtern, wird sie vom VIER PFOTEN Team in den ersten Wochen mit zusätzlichen Früchten versorgt. Die Orang-Utan-Mama wirkt noch geschwächt, hat aber einen guten Appetit und zeigt sich ihrem Baby gegenüber fürsorglich. Das ist nicht selbstverständlich, da Signe ein Waisenkind ist, und diese oft keine guten Mütter sind. Signe schafft es auch bereits, mit ihrem Baby auf einen Baum zu klettern – eine schwierige Aufgabe, denn sie muss sich selbst festhalten und das Baby gleichzeitig mit einer Hand stützen.

Signe Preuschoft: „Wir leisten Unterstützung, wenn nötig, wollen aber Signe dazu animieren, alleine mit ihrem Kind zurechtzukommen. Schließlich bereiten wir sie auf ein Leben in Freiheit vor!“

Auswilderung in die Freiheit
Orang-Utan Signe ist eine der Auswilderungs-Kandidaten der VIER PFOTEN Rettungsstation auf Borneo. Sie kam bereits im Februar 2009 in der Station an. Davor lebte sie bei einer menschlichen Familie in Privathaltung. Signe ist sehr eigenständig, findet problemlos Nahrung und eignet sich damit gut für eine Wiederauswilderung.
Neben Affen-Mutter Signe betreuen Preuschoft und ihr Team noch sechs weitere Orang-Utans: Sri, Justin, Ung, Heli, Kiki und Robert. Sie alle werden Schritt für Schritt, in individuellem Tempo, auf ein Leben in Freiheit vorbereitet.

VIER PFOTEN plant neue „Orang-Utan-Akademie“
Aktuell plant VIER PFOTEN ein eigenständiges Orang-Utan-Projekt in dem 87.000 Hektar großen Auswilderungswald „Kehje Sewen“ von BOSF im indonesischen Teil von Borneo. Primatologin Preuschoft verbrachte die letzten Monate mit den Vorbereitungen für die neu geplante „Orang-Utan-Akademie“ von VIER PFOTEN. Entscheidende Punkte hierbei: die Sicherheit des Waldgebiets, der Aufbau eines zuverlässigen Teams von Tierpflegern und die Vorbereitung der Orang-Utans, die die „Akademie“ besuchen werden.

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Weitere Informationen: www.vier-pfoten.de/projekte/we…
Eine Auswahl druckfähiger Fotos finden Sie im Anhang dieser E-Mail. Die Nutzung der Fotos ist kostenfrei bei Angabe des jeweiligen Copyrights (s. Bild-Titel).

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Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN setzt sich für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Mit nachhaltigen Kampagnen fordert VIER PFOTEN artgemäße Lebensbedingungen für Nutz-, Heim- und Wildtiere. Bären und Großkatzen aus katastrophaler Haltung finden in den VIER PFOTEN Schutzzentren ein tiergerechtes Zuhause. Orang-Utan-Waisen werden in der VIER PFOTEN Waldschule auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Die Streunerhilfe kastriert jährlich tausende Straßenhunde und -katzen in ganz Europa; die Tiernothilfe rettet Tiere in Krisengebieten. VIER PFOTEN wurde 1988 von Helmut Dungler in Wien gegründet. Das deutsche Büro wurde 1994 gegründet und ist eine von weltweit 11 Niederlassungen. VIER PFOTEN Deutschland ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und im Bundesverband Deutscher Stiftungen. www.vier-pfoten.de

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i.A. Melitta Töller
Press Officer Germany

VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120
22767 Hamburg
phone +49 (0)40 399249 66
fax +49 (0)40 399249 99
mobile +49 (0)160 90559483
mail melitta.toeller@vier-pfoten.or…
skype melittatoeller_vierpfoten
web www.vier-pfoten.de

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Presse Vier Pfoten Deutschland (11.05.2015; 09:01 Uhr
presse-d@vier-pfoten.org

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 11.05.2015
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Tierbefreiung: Vier Hühner befreit

Hennen vor Tierausbeutungsindustrie gerettet

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung mit weiterführenden Links online unter: maqi.de/presse/vegetarieropfer…

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Maqi Pressemitteilung (10.05.2015; 18:59 Uhr)
presse@antispe.de

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twitter.com/fellbeisser

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Pressemitteilung von: YAZIO GmbH ( www.presseanzeiger.de/pressema… )

Erfurt, 08.05.2015 – YAZIO, Anbieter der gleichnamigen Ernährungstagebuch-App, hat das Ernährungsverhalten und den Lebensstil der Deutschen in einer animierten Echtzeitgrafik festgehalten. Das überraschende Ergebnis kann in Echtzeit auf www.yazio.com/de/info/so-unges… betrachtet werden …

PresseAnzeiger (Pressemitteilung) – 08.05.2015; 10:56 Uhr
www.presseanzeiger.de/pa/So-un…

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Illegaler Welpenhandel in Höxter aufgedeckt // VIER PFOTEN: Hunde niemals im Internet kaufen

Höxter / Hamburg, 7. Mai 2015 – In Höxter wurde ein Ehepaar beim illegalen Handel mit 15 Hundewelpen entdeckt. Die Tiere, die vermutlich billig in Osteuropa eingekauft wurden, hielt das Ehepaar unter erbärmlichen Bedingungen: Eng zusammengepfercht in einem Kellerraum mit kaum Tageslicht, vegetierten die Welpen auf wenigen Quadratmetern dahin. Gegen das Ehepaar ist inzwischen ein Hundehaltungs- und Betreuungsverbot verhängt worden. Die Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN warnt davor, einen Welpen im Internet oder über ein Zeitungsinserat zu kaufen. Hier werden Welpen meist unter falschen Angaben angepriesen. Stattdessen sollte man einen Hund aus dem Tierheim adoptieren oder sich, wenn es unbedingt ein Rassewelpe sein muss, an einen seriösen Züchter wenden.

Birgitt Thiesmann (51), Kampagnenleiterin bei VIER PFOTEN:
„Trotz diverser Aufklärungskampagnen finden die Händler immer wieder dankbare Abnehmer für ihre billig produzierten Welpen. Doch die Käufer wissen in der Regel nicht, worauf sie sich dabei einlassen. Zu früh von ihren Müttern getrennt und meistens nicht geimpft, sterben viele der Welpen bereits nach kurzer Zeit. Die Welpen haben mehrheitlich gar keine oder nur gefälschte Impfpässe. Selbst wenn sie auf den ersten Blick halbwegs normal wirken, sind sie in der Regel gesundheitlich stark angeschlagen oder krank. Nicht wenige sterben bereits nach ein paar Tagen oder Wochen in den Armen des neuen Hundebesitzers, trotz intensiver – und teurer – medizinischer Behandlung.“

Was versteht man unter illegalem Welpenhandel?
Abertausende Hundewelpen werden jährlich aus Profitgier von Welpenhändlern aus Polen, Rumänien, Tschechien und Ungarn quer durch Europa gekarrt und in Ländern wie Deutschland, Österreich oder der Schweiz verkauft. Was viele nicht wissen ist, dass die Hunde wie am Fließband und unter schlimmsten Bedingungen in Massen gezüchtet werden. Die Welpen wachsen in finsteren Verschlägen, Kellern oder Schuppen unter katastrophalen Bedingungen auf. Oft herrscht Futterknappheit, da an allen Ecken gespart wird. Auch Hygiene oder Gesundheitskontrollen existieren nicht, was eine Verbreitung von Krankheitserregern und Parasiten zur Folge hat. Im Alter von nur wenigen Wochen werden die Welpen viel zu früh von ihren Müttern getrennt und eingepfercht in Taschen oder Kisten in engen Kofferräumen ohne Futter, Wasser und Licht in die Abnahmeländer transportiert. Dies sind alles sehr traumatisierende Erlebnisse für die Welpen.

Weitere Informationen zum illegalen Welpenhandel
VIER PFOTEN hat die Online-Plattform www.stopptwelpendealer.org ins Leben gerufen, die Informationen rund um den illegalen Welpenhandel sowie Tipps zu der Anschaffung eines Welpen bietet. Die Seite beinhaltet zusätzlich noch ein Tool für Käufer, welche schlechte Erfahrungen oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben und diese teilen möchten. User können so mit VIER PFOTEN Kontakt aufnehmen und ihren Fall schildern.

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Druckfähige Fotos und sendefähiges Videomaterial zum Thema „Illegaler Welpenhandel“ stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage zur Verfügung.

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Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN setzt sich für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Mit nachhaltigen Kampagnen fordert VIER PFOTEN artgemäße Lebensbedingungen für Nutz-, Heim- und Wildtiere sowie ein Ende von Tierversuchen. Bären und Großkatzen aus katastrophaler Haltung finden in den VIER PFOTEN Schutzzentren ein tiergerechtes Zuhause. Orang-Utan-Waisen werden in der VIER PFOTEN Waldschule auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Die Streunerhilfe kastriert jährlich tausende Straßenhunde und -katzen in ganz Europa; die Tiernothilfe rettet Tiere in Krisengebieten. VIER PFOTEN wurde 1988 von Helmut Dungler in Wien gegründet. Das deutsche Büro unter der Leitung von Dr. Andrea Berg wurde 1994 gegründet und ist eine von weltweit 11 Niederlassungen. VIER PFOTEN Deutschland ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und im Bundesverband Deutscher Stiftungen. www.vier-pfoten.de

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i.A. Melitta Töller
Press Officer Germany

VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
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web www.vier-pfoten.de

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Presse Vier Pfoten Deutschland (07.05.2015; 17:08 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 07.05.2015
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Gemeinsame Pressemitteilung
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.

7. Mai 2015

Schritt in die richtige Richtung
Baden-Württemberg führt Tierschutzverbandsklage ein

Die bundesweiten Vereine Bund gegen Missbrauch der Tiere und Ärzte gegen Tierversuche begrüßen das aktuell vom Landtag Baden-Württemberg verabschiedete Gesetz der Tierschutzverbandsklage, kritisieren jedoch insbesondere, dass im Bereich der Tierversuche nur die weniger wirkungsvolle Feststellungsklage verankert wurde.

Das Gesetz räumt anerkannten Tierschutzverbänden künftig ein Mitwirkungs- und Klagerecht ein, um tierschutzrelevante Behördenentscheidungen erforderlichenfalls gerichtlich überprüfen zu lassen. Bislang war es nur Tiernutzern möglich, ihre Rechte vor Gericht einzuklagen, nun können anerkannte Tierschutzvereine stellvertretend für die Tiere Rechte einfordern.

Allerdings hat das Gesetz deutliche Schwächen und Beschränkungen. So hatten die Vereine Bund gegen Missbrauch der Tiere und Ärzte gegen Tierversuche auch für den Bereich der Tierversuche das Rechtsmittel der Anfechtungs- und Verpflichtungsklage eingefordert. Das Gesetz sieht bei Tierversuchen jedoch nur die Feststellungsklage vor und ermöglicht das Eingreifen erst nachdem die Genehmigung bereits erteilt ist, ein Tierversuch also nicht mehr verhindert werden kann. Beide Verbände kritisieren, dass rechtswidrige Behördenentscheidungen somit nicht unmittelbar durch das gerichtliche Urteil korrigiert werden können.

Diese erhebliche rechtliche Einschränkung exklusiv für den Bereich Tierversuche erfolgte nicht zuletzt auf Druck des grünen Wissenschaftsministeriums. So stellte Wissenschaftsministerin Bauer kürzlich in einer Sitzung des Wissenschaftsausschusses in Frage, ob die Verbandsklage überhaupt vereinbar sei mit den Interessen der Wissenschaftler. Forschende Institutionen hätten zahlreiche Wünsche an sie herangetragen, wofür nun Regelungen gefunden worden seien, unter anderem durch Reduktion des Klagerechts auf die Feststellungsklage. Die Ministerin betonte, dass dieser Weg wissenschaftsfreundlich ist, da Versuche ohne Verunsicherung und zeitliche Verzögerung durchgeführt werden können und man sich den Forschungsstandort Baden-Württemberg nicht in Misskredit bringen lasse. Das Gesetz würde einen sicheren Rechtsrahmen für die Forscher setzen. Der Bund gegen Missbrauch der Tiere und die Ärzte gegen Tierversuche sind entsetzt, dass die grüne Ministerin den Forschern nach dem Mund redet.

Eine weitere deutliche Einschränkung gibt es bei Vorhaben zur Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren. Hier gelten die Mitwirkungs- und Informationsrechte nur bei sehr großen Tierplatzzahlen, so dass für die allermeisten Vorhaben in der Landwirtschaft die Tierschutzverbände weiterhin keine Mitwirkungsrechte haben.

Bundesweit einmalig ist, dass die anerkannten Tierschutzverbände in Baden-Württemberg ein gemeinsames Büro einrichten müssen, um als zentraler Ansprechpartner den Behörden die Umsetzung der gesetzlichen Verpflichtung zur Beteiligung der Vereine zu erleichtern.

Nach Ansicht der Vereine ist das Tierschutzverbandsklagegesetz zwar ein Schritt in die richtige Richtung, wird jedoch dem sowohl in der Landesverfassung als auch im Grundgesetz verankerten Tierschutz bei Weitem nicht gerecht, da nach wie vor den Interessen der Tiernutzer mehr Gewicht gegeben wird.

Weitere Information:
www.bmt-tierschutz.de
www.aerzte-gegen-tierversuche….

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Ärzte gegen Tierversuche e.V., Güldenstr. 44a, 38100 Braunschweig, Tel.: 0531-60944791, Fax: 0531-60944792, info@aerzte-gegen-tierversuche…, www.aerzte-gegen-tierversuche….

Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Iddelsfelder Hardt, 51069 Köln, Tel. 0221-9647696-0, mail@bmt-tierschutz.de, www.bmt-tierschutz.de

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Ärzte gegen Tierversuche e.V. (07.05.2015; 15:17 Uhr)
keineantwort@aerzte-gegen-tier…

Siehe auch:

Reutlingen: Tierschutzverband begrüßt Verbandsklagerecht
www.swr.de/landesschau-aktuell…

Reaktion auf Verbandsklagerecht aus Reutlingen: „Den Tieren steht Schutz zu“
www.swr.de/landesschau-aktuell…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 07.05.2015
twitter.com/fellbeisser

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PFERDEFLEISCH AUS RUMÄNIEN – DAS ZWEITE PFERDEMASSAKER

Mit dem Beitritt Rumäniens zur EU im Jahr 2007 öffneten sich auch die Grenzen für den Fleischexport. Seitdem sind hunderttausende von Pferden aus Rumänien verschwunden – fast so viele wie in den 50erJahren des letzten Jahrhunderts, als die Kommunisten im Zuge der Mechanisierung der Landwirtschaft mehr als 500.000 Pferde umbrachten. Heute ist Rumänien eines der führenden Exportländer von Pferdefleisch.

Aus einer interaktiven Landkarte der britischen Zeitung „The Guardian“ geht hervor, dass Rumänien im Jahr 2012 nach Belgien und Polen der drittgrößte Exporteur von Pferdefleisch war. Doch Pferdefleisch-Zuchtbetriebe gibt es im Land – verschiedenen Quellen nach – nicht. Woher kommen all diese Pferde, die die europäische Fleischindustrie versorgen?

Recherchen des Senders n-tv zufolge stammt der Großteil der geschlachteten Tiere aus der Karpaten-Region. Häufig handelt es sich um ausgediente, kranke Tiere aus der Landwirtschaft, die von den Bauern für wenig Geld verkauft werden. Ein weiterer Teil der Pferde kommt direkt aus den Bergen, wo sie in freier Wildbahn leben, bis sie von skrupellosen Pferdefleischhändlern eingefangen werden.

Ähnlich fragwürdig wie die Herkunft der Pferde ist auch ihre Schlachtung sowie die spätere Deklaration des Fleisches. Besonders grausam sind die „organisierten“ illegalen Schlachtungen, die von dubiosen Mittelsmännern und Metzgern durchgeführt werden. Diese schlachten Pferde heimlich auf den Feldern und liefern direkt an die Fleischlieferanten. Vereinzelt wurden geheime Transporte aufgedeckt, bei denen bis zu 60 Tonnen Pferdefleisch als falsch deklariertes „Rinder-Hackfleisch“ weiterverkauft werden sollte – die Dunkelziffer ist vermutlich um ein Vielfaches größer.

VORSICHT, GIFTIG!

Diese Praxis ist nicht nur für die Pferde schrecklich, sie gefährdet auch die Gesundheit der Menschen, die das illegale Pferdefleisch essen. Anders als Pferde, die offiziell für den Verzehr gedacht sind, werden illegal geschlachtete Tiere oft bis zu ihrem Tod mit Medikamenten behandelt, insbesondere mit Antibiotika. „Die meisten Tiere werden letztendlich verzehrt, obwohl ihr Fleisch mit giftigen Substanzen verseucht ist“, sagt Dr. Bogdan Novenschi, Präsident der Schirmherrschaft Privater Tierärzte in Rumänien. „Wird ein Pferd mit Antibiotika behandelt, bedeutet dies, dass sein Fleisch mindestens ein halbes Jahr lang giftig ist.“

An dieser Situation wird sich vermutlich auch nichts ändern. Zwar hat das Amt für die Verbesserung und Reproduktion von Zootechniken (OARZ) im Jahr 2005 ein Gesetz erlassen, das verhindern soll, dass mit Medikamenten verseuchtes Fleisch auf den Markt kommt. Unter anderem sieht dieses Gesetz vor, dass jedem Tier ein Mikrochip implantiert wird und sein Gesundheitszustand durch regelmäßige tierärztliche Untersuchungen dokumentiert wird. Doch das können sich viele Bauern nicht leisten.

KEINE KONTROLLE

Ist ein Pferd krank, versorgen die Apotheken die Bauern mit Antibiotika, die diese den Tieren selbst injizieren. Normalerweise kann man solche Antibiotika nur gegen ärztliche Verschreibung erhalten, doch die Realität sieht anders aus: „Die größten Apotheken-Ketten im Land gehören den Personen, die diese kontrollieren sollten. Ohne überwacht zu werden, versorgen sie die Bauern mit starken Antibiotika. Rezepte von Ärzten verlangen sie dafür nicht“, erklärt Dr. Novenschi.

Nicht zuletzt vernachlässigt auch die Europäische Union ihre Verantwortung. Solange sie auf Rumänien als einen der größten Exporteure von Pferdefleisch zurückgreift, wird nicht nur die Zahl der rumänischen Pferde stetig sinken, es wird auch weiterhin vergiftetes Pferdefleisch EU-weit auf den Tellern der Konsumenten landen.

Quellen und weiterführende Links:

„Das Zweite Pferde-Massaker“
casajurnalistului.ro/the-secon…

Welche Rolle spielt Rumänien? (n-tv)
www.n-tv.de/panorama/Welche-Ro…

Interaktive Landkarte (The Guardian)
www.theguardian.com/uk/datablo…

Illegales Pferdefleisch im Handel (Tagesschau.de)
www.tagesschau.de/ausland/pfer…

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Joana Tornow
Öffentlichkeitsarbeit

Welttierschutzgesellschaft e.V.
Reinhardtstraße 10
10117 Berlin
Tel.: 030-92372260
Fax: 030-9237226-29
E-Mail: jt@welttierschutz.org
www.welttierschutz.org

Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft
Kto.-Nr.: 804 23 00 I BLZ: 370 205 00 I BIC: BFSWDE33XXX I IBAN: DE38370205000008042300

Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition für Milchkühe: welttierschutz.org/kampagnen/p…

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Joana Tornow (07.05.2015; 14:56 Uhr)
Welttierschutzgesellschaft e.V.
jt@welttierschutz.org

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 07.05.2015
twitter.com/fellbeisser

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Vom Betonkäfig ins Naturreservat: VIER PFOTEN rettet Zoo-Bären in Kroatien

Split (Kroatien), 7. Mai 2015 – Nach jahrelanger Gefangenschaft in einem engen Zoogehege aus Betonboden und Gitterstäben sind die Braunbären Mirna (31) und Victor (17) vergangenen Woche endlich in einem Bärenrefugium angekommen. Die internationale Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN hat die beiden Bären vom städtischen Zoo in Split ins Bärenrefugium „Kuterevo“ im Norden Kroatiens gebracht. VIER PFOTEN hatte die schlechten Haltungsbedingungen der Tiere bereits länger kritisiert. Nach einem Wechsel in der Stadtregierung konnten die Tierschützer die Bären nun endlich überstellen. In „Kuterevo“ blieben Mirna und Victor zuerst noch in ihren Eingewöhnungsboxen, um den Tierpflegern Zeit zu geben, ihre gesundheitliche Verfassung und ihr Verhalten zu beobachten. Gestern öffnete sich dann die Schleuse ins 5.000 Quadratmeter große Freigehege. Hier finden die Bären zum ersten Mal in ihrem Leben Bäume zum Rückenkratzen, einen Pool zum Baden, lockeres Erdreich zum Buddeln und sonnige Blumenwiesen zum Laufen und Entdecken.

Mirna und Victor sind wohlauf
Annika Heikamp (32), Biologin und Bärenexpertin bei VIER PFOTEN:

„Mirna ist mit ihren 31 Jahren schon eine richtige Bären-Oma! Bei so einem alten Bären ist eine Narkose nicht ungefährlich, wir freuen uns daher um so mehr, dass die beiden den Transport so gut überstanden haben. Auch die gestrige Freilassung hat wunderbar geklappt: Beide Bären haben ausführlich ihre neue Umgebung erkundet, sich an Bäumen gerieben und sogar ein Bad genommen. Gegen Abend haben sie sich dann wieder in der Box eingefunden, um die stürmische Nacht zu verbringen.“

Für die Narkose beim Transfer und die Untersuchung der Bären war der kroatische Wildtierarzt Prof. Djuro Huber von der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Zagreb verantwortlich. Bereits Ende September 2014 hat VIER PFOTEN einen Kooperationsvertrag mit dem kroatischen Bärenrefugium „Kuterevo“ unterzeichnet. VIER PFOTEN hat den Bau des neuen Geheges für Mirna und Victor finanziell und fachlich unterstützt. Auch die Kosten für den Transport und die tierärztliche Versorgung der Tiere werden von der Stiftung getragen.

VIER PFOTEN will Privathaltung von Bären in Kroatien beenden
Das Bärenrefugium „Kuterevo“ im kroatischen Velebit-Gebirge wurde ursprünglich als Schutz- und Aufzuchtzentrum für verwaiste Bärenjunge konzipiert. Dank der Kooperation mit VIER PFOTEN ist es in dem Refugium nun auch möglich, Bären aus schlechter Zoo- und Privathaltung ein artgemäßes Zuhause zu bieten. Der Bau weiterer Gehege ist bereits in Planung, um so auch die letzten in privater Haltung lebenden Bären in Kroatien übernehmen zu können. Derzeit gibt es nach Recherchen von VIER PFOTEN noch sechs Bären in Privathaltung: drei Bären in privaten Mini-Zoos ohne Lizenz, ein Bär bei einer Privatperson sowie zwei Bären, die in einem Käfig vor einem Restaurant gehalten werden, um Touristen anzulocken.

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Eine Auswahl druckfähiger Fotos finden Sie im Anhang dieser E-Mail. Weitere Fotos: ftp.vier-pfoten.org/?u=Fl4HaMK…. Der Abdruck ist kostenfrei bei Angabe des jeweiligen Copyrights:
Ordner „Transfer“ = © VIER PFOTEN | Chris Flechtner
Ordner „Freilassung“ = © VIER PFOTEN | Velebitska Udruga Kuterevo | Amelie Jaquet

Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview mit VIER PFOTEN Biologin Annika Heikamp.

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Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN setzt sich für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Mit nachhaltigen Kampagnen fordert VIER PFOTEN artgemäße Lebensbedingungen für Nutz-, Heim- und Wildtiere. Bären und Großkatzen aus katastrophaler Haltung finden in den VIER PFOTEN Schutzzentren ein tiergerechtes Zuhause. Orang-Utan-Waisen werden in der VIER PFOTEN Waldschule auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Die Streunerhilfe kastriert jährlich tausende Straßenhunde und -katzen in ganz Europa; die Tiernothilfe rettet Tiere in Krisengebieten. VIER PFOTEN wurde 1988 von Helmut Dungler in Wien gegründet. Das deutsche Büro wurde 1994 gegründet und ist eine von weltweit 11 Niederlassungen. VIER PFOTEN Deutschland ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und im Bundesverband Deutscher Stiftungen. www.vier-pfoten.de

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i.A. Melitta Töller
Press Officer Germany

VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120
22767 Hamburg
phone +49 (0)40 399249 66
fax +49 (0)40 399249 99
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web www.vier-pfoten.de

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Presse Vier Pfoten Deutschland (07.05.2015; 10:56 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

Siehe auch:

VIER PFOTEN rettet Zoo-Bären in Kroatien
www.ots.at/presseaussendung/OT…

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Anika Kirchner
SEA LIFE Hannover
sealife.de

Schulklassen aufgepasst – jetzt kommen die Schildkröten! Das SEA LIFE Hannover sucht zusammen mit dem NABU Niedersachsen eine Schulklasse aus der Region, die die einzige in Deutschland heimische Schildkrötenart für vier Wochen pflegt …

ptext.de (Pressemitteilung) – 07.05.2015; 10:53 Uhr
www.ptext.de/nachrichten/bewer…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 07.05.2015
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