Montag, 2. März 2015
Pressemitteilung
(Echte) Pressemitteilungen

0 35

Lidl setzt starkes Zeichen gegen Echtpelz
VIER PFOTEN begrüßt den Beitritt des in ganz Europa tätigen Discounters zum „Fur Free Retailer“-Programm

Hamburg, 28. November 2014 – Kunstpelz statt Echtpelz: In Zeiten, in denen Pelz wieder in Mode ist, setzt Lidl ein Zeichen für den Tierschutz. Seit September 2014 unterstützt der Discounter die Initiative „Fur Free Retailer“. Mit seiner Mitgliedschaft verpflichtet sich Lidl, international in allen rund 9.800 Filialen keine Textilien oder andere Waren mit Echtpelz anzubieten.

„Wir engagieren uns gemeinsam mit unseren Lieferanten für das Wohl der Tiere. So sind wir beispielsweise auch Gründungsmitglied der Initiative Tierwohl, die sich für bessere Haltungsbedingungen einsetzt“, sagt Florian Schütze, Geschäftsbereichsleiter Gesellschaft und Umwelt Lidl International. „Tierschutzthemen nehmen bei der Gestaltung unseres Sortiments einen hohen Stellenwert ein. Der Komplettausschluss von Pelz war für uns daher eine logische Konsequenz.“

Fur Free Friday: Gemeinsam für den Tierschutz
Die internationale Initiative „Fur Free Retailer“ kennzeichnet Einzelhändler, die sich schriftlich zu einem Ausstieg aus dem Pelzverkauf verpflichtet haben. Verbraucher erfahren so, welche Unternehmen auf Echtpelz verzichten. VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz ist seit 2012 der offizielle Repräsentant von „Fur Free Retailer“ in Deutschland, Bulgarien, Österreich, Rumänien und Südafrika. Zu den Mitgliedern der Initiative gehören bereits über 300 namhafte Modemarken, darunter H&M, Zara, Vero Moda, Brunotti, American Apparel, GEOX, die Otto-Group, s.Oliver, C&A sowie Ernsting’s family.

Am heutigen „Fur Free Friday“, dem internationalen Aktionstag gegen die Pelzindustrie, weist VIER PFOTEN erneut darauf hin, dass nur der Ausstieg aus dem Pelzgeschäft das Leid der Tiere endlich beenden kann. „Wir freuen uns, dass sich Lidl klar gegen tierquälerische Pelzmode positioniert. Der tierfreundliche Konsument kann dem „Fur Free Retailer“-Programm vertrauen und hat jetzt wieder eine Option mehr, bedenkenlos pelzfrei shoppen zu gehen“, erklärt Wildtierexperte Thomas Pietsch von VIER PFOTEN.

Lidl ist mit Kaufland bereits das zweite Unternehmen der Schwarz-Gruppe, das sich in der „Fur Free Retailer“-Initiative gegen den Verkauf von Echtpelz positioniert. Lidl ist mit Filialen in zahlreichen Ländern vertreten: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern. Die Schwarz-Gruppe ist der viertgrößte Einzelhandelskonzern weltweit.

Mehr Informationen zum Programm gibt es auf www.furfreeretailer.com.

Eine Liste mit allen Unternehmen, die auf Echtpelz verzichten, liefert die von VIER PFOTEN entwickelte „Tierschutz-App“ fürs Smartphone: www.vier-pfoten.de/service/rat…

Über VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN setzt sich für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Mit nachhaltigen Kampagnen fordert VIER PFOTEN artgemäße Lebensbedingungen für Nutz-, Heim- und Wildtiere sowie ein Ende von Tierversuchen. Bären und Großkatzen aus katastrophaler Haltung finden in den VIER PFOTEN Schutzzentren ein tiergerechtes Zuhause. Orang-Utan-Waisen werden in der VIER PFOTEN Waldschule auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Die Streunerhilfe kastriert jährlich tausende Straßenhunde und -katzen in ganz Europa; die Tiernothilfe rettet Tiere in Krisengebieten. VIER PFOTEN wurde 1988 von Helmut Dungler in Wien gegründet. Das deutsche Büro unter der Leitung von Dr. Andrea Berg ist eine von weltweit 11 Niederlassungen und feiert in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen. VIER PFOTEN Deutschland ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und im Bundesverband Deutscher Stiftungen. www.vier-pfoten.de

Presserückfragen an VIER PFOTEN:
Melitta Töller
Press Officer Germany
phone: +49-40-399 249-66
mobile: +49 160 90559483
fax: +49-40-399 249-99
mail: presse-d@vier-pfoten.org
VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Schomburgstraße 120, 22767 Hamburg
www.vier-pfoten.de

———-

Melitta Töller (28.11.2014; 09:09 Uhr)
melitta.toeller@vier-pfoten.or…

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 28.11.2014
twitter.com/fellbeisser

0 23

VGT – Verein gegen Tierfabriken
DDr. Martin Balluch

Studie weist mehr als 60% der Stadtbevölkerung als JagdgegnerInnen aus – VGT fordert Verbot von Jagd im Gatter und auf gezüchtete Tiere

Wien (OTS) – Der nö Landesjägermeister Josef Pröll jagt im Gatter. Bei einem Massenabschuss von gezüchteten Wildschweinen im Jagdgatter in Kaumberg letzten Herbst, an dem Pröll beteiligt war, starben 93 Tiere unmittelbar im Kugelhagel, mindestens 60 weitere verendeten an ihren Wunden in den nächsten Tagen. Nur noch in Niederösterreich und dem Burgenland sind Gatterjagden erlaubt, allerdings darf man in ganz Österreich noch auf gezüchtete Tiere schießen, die extra für die Jagd ausgesetzt wurden …

APA OTS (Pressemitteilung) – 27.11.2014; 09:49 Uhr

www.ots.at/presseaussendung/OT…

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 27.11.2014
twitter.com/fellbeisser

0 26

Animal Spirit
Dr. Franz-Joseph Plank

Ausrangierte Zuchtsau “Leticia” darf am Gnadenhof Lebensabend verbringen

Laaben (OTS) – Die Tierschutzorganisation ANIMAL SPIRIT lädt auch heuer wieder – nämlich kommenden Samstag, den 29. November ab 12 Uhr – zu einem gemütlichen vorweihnachtlichen Adventfest auf seinen Gnadenhof Hendlberg im Wienerwald (3053 Laaben, Klamm 112) …

APA OTS (Pressemitteilung) – 26.11.2014; 12:10 Uhr

www.ots.at/presseaussendung/OT…

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 26.11.2014
twitter.com/fellbeisser

0 15

So leiden Tiere in Leipzigs Laboren
Ärzte gegen Tierversuche stellen neues Infoblatt vor

Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche veröffentlicht jetzt in einem neuen Faltblatt Details zu Experimenten aus Tierversuchslaboren in Leipzig. Die Beispiele holen Tierversuche aus der Anonymität und verdeutlichen das Leid der Tiere und den Irrweg der Methode Tierversuch.

Am Leipziger Translationszentrum für Regenerative Medizin wird Kaninchen der Glaskörper eines Auges entfernt, um das Eindringen von Zellen in Hirn- und Netzhaut zu untersuchen. Die Experimentatoren weisen in ihrem Artikel selbst auf die mangelhafte Übertragbarkeit ihrer Ergebnisse auf den Menschen hin, da das menschliche Auge anders reagiere. Auch Autoren eines Fachartikels vom Herzzentrum der Universität Leipzig betonen, dass ihr Herstellungsverfahren von Herzgewerbe, sogenanntes Tissue Engineering, mit Herzmuskelzellen von Rattenbabys nicht einmal auf größere Tiere übertragen werden könne. Dabei werden Herzzellen von getöteten Rattenbabys zu einem Ring geformt und anderen Ratten eingepflanzt. In einem weiteren aufgeführten Beispiel wird an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Leipzig bei Ratten ein künstlicher Schlaganfall ausgelöst, indem ein 45 mm langes Blutgerinnsel von der Halsschlagader aus in das Gehirn geschwemmt wird, wo es ein Blutgefäß verstopft.

„Schlaganfällen durch Hirnembolien beim Menschen können diverse Erkrankungen wie Diabetes oder Gerinnungsstörungen zugrunde liegen, zudem wird ihre Entstehung durch verschiedene Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel beeinflusst“, erklärt Dr. med. Katharina Kühner, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Ärzte gegen Tierversuche. „Das künstlich geschädigte Tier im Versuch hat mit diesem komplexen Krankheitsbild des Menschen überhaupt nichts gemein. Die Ergebnisse aus solchen Versuchen sind von vornherein wertlos“, warnt Kühner.

„Es verwundert daher nicht, dass 92% der tiergetesteten neuen Medikamente versagen, wenn sie am Menschen ausprobiert werden. Komplexe menschliche Erkrankungen mittels Mäusen und anderen Tieren erforschen und heilen zu wollen, ist ein schändlicher und schädlicher Irrweg“, rügt Ärztin Kühner.

Das Infoblatt zu Leipzig ist bereits die 21. Städte-Broschüre der Ärztevereinigung. Alle genannten Tierversuche und etwa 4500 weitere hat sie detailliert dokumentiert in ihrer frei zugänglichen Datenbank unter www.datenbank-tierversuche.de

Die Ärzte gegen Tierversuche warnen seit Jahren vor den Gefahren des Tierversuchs mangels Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen. Sie fordern im Interesse von Mensch und Tier eine moderne Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche. Obwohl Tierversuche größtenteils durch Steuergelder finanziert werden, erhält die Öffentlichkeit kaum Informationen darüber. Mit seiner Städte-Infoblatt-Serie und der Internetdatenbank will der Verein zur öffentlichen Aufklärung beitragen.

Weitere Informationen:

Infoblatt „Tierversuche im Brennpunkt. Teil 21:Leipzig” als PDF herunterladen:

www.aerzte-gegen-tierversuche….

oder im Shop bestellen:

www.aerzte-gegen-tierversuche-…

Datenbank Tierversuche:

www.datenbank-tierversuche.de/

—————————–

Ärzte gegen Tierversuche e.V., Güldenstr. 44a, 38100 Braunschweig, Tel.: 0531-60944791, Fax: 0531-60944792, info@aerzte-gegen-tierversuche… , www.aerzte-gegen-tierversuche….

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. besteht seit 1979 und ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus mehreren Hundert Ärzten, Tierärzten und Naturwissenschaftlern, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen. Der Verein engagiert sich für eine moderne, humane Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden im Vordergrund stehen.

———-

Ärzte gegen Tierversuche e.V. (26.11.2014; 11:33 Uhr)
keineantwort@aerzte-gegen-tier…

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 26.11.2014
twitter.com/fellbeisser

0 12

Indigene bitten WWF keine Misshandlungen im „Naturschutz“ zu finanzieren

Eine Gruppe von „Baka-Pygmäen“ ( www.survivalinternational.de/u… ) und ihre Nachbarn im Südosten Kameruns haben einen leidenschaftlichen Aufruf an den World Wide Fund for Nature (WWF) gerichtet, um die einflussreiche Naturschutzorganisation zu bitten, keine Anti-Wilderer-Einheiten mehr zu finanzieren, die schon seit Jahren die Baka verfolgen ( www.survivalinternational.de/n… ).

(…)

Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

www.survivalinternational.de/n…

———-

Survival International (26.11.2014; 10:59 Uhr)
presse@survivalinternational.d…

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 26.11.2014
twitter.com/fellbeisser

0 68

Der NDR informierte am 11.11.14 über Hermes-Bürgschaften für Tierhaltungssysteme.

Das Tierärztliche Forum für verantwortbare Landwirtschaft hält es für nicht tolerierbar, dass der Staat für den Export von industriellen Tierhaltungssystemen bürgt, die in Deutschland aus Tierschutzgründen verboten sind.

Um den Export von Schweine- und Geflügelhaltungssystemen für deutsche Hersteller abzusichern, genehmigt die Bundesregierung im großen Stil staatliche Garantien in Form von Hermes-Bürgschaften. Es werden Käfighaltungssysteme exportiert, die in Deutschland und in der EU verboten sind.

Damit wird einerseits deutsche Tierhaltung mit höheren Standards benachteiligt, andererseits gelangen die Produkte aus den exportierten Tierhaltungssystemen ohne Kennzeichnung als Import wieder auf den deutschen Markt. Es handelt sich hier um eine mit deutschen Steuermitteln finanzierte massive Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der heimischen Landwirtschaft.

Die Bundesregierung rühmt sich ihrer Initiative Tierwohl‘, sie gründete jüngst sogar einen, Kompetenzkreis Tierwohl‘ zur Verbesserung des Tierschutzes in der heimischen Tierhaltung, und gleichzeitig fördert sie den Export nicht tierschutzgerechter Haltungssysteme – offensichtlicher kann Doppelmoral nicht sein!

Leider gibt es für solche Hermes-Bürgschaften viele Beispiele: Schon im letzten Jahr hatten Exportgarantien für Batteriekäfiganlagen, die durch ein deutsches Unternehmen in die Türkei und die Ukraine geliefert worden waren, Empörung und Unverständnis ausgelöst. Eben wegen dieser öffentlichen Empörung versprach die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, dass es diese Form der Industrieförderung zukünftig nicht mehr geben solle.

Dennoch werden Eier von Tieren aus genau diesen exportierten Tierhaltungssystemen in Kürze auf dem Europäischen Markt etabliert.

Seit September 2013 sichern staatliche Bürgschaften (Hermes-Bürgschaften) in Höhe von 36 Millionen € die Lieferungen von Stallanlagen unter anderem für Enten- und Schweinestallanlagen in die Ukraine und einer Melkanlage nach Weißrussland. Die Regierung verweigert Auskünfte über die entsprechenden Unternehmen, um die reibungslose Abwicklung der Geschäfte nicht zu gefährden. Über die Vergabe der Hermes-Bürgschaften bestimmt ein Ausschuss, dem neben Vertretern des federführenden Wirtschaftsministeriums auch Vertreter des Auswärtigen Amtes, des Finanz- und Entwicklungsministeriums angehören.

Nach unserer Meinung dürfen Globalisierung und Exportorientierung so weit nicht gehen! Es kann nicht sein, dass die Regierung mit ihren Bürgschaften Beihilfe dazu leistet, die deutsche und europäische Gesetzgebung zu umgehen. Dadurch können Produkte tierischer Herkunft aus Haltungen, die nicht unseren Mindeststandards entsprechen, quasi durch die Hintertür wieder in die europäische Union eingeführt werden. Derartige, in qualvollen Haltungen erzeugte Billigprodukte überschwemmen den europäischen Markt und bieten für einheimische Tierhalter eine starke Konkurrenz, der sie nicht standhalten können. Auch wegen des kürzlich mit der Ukraine geschlossenen Freihandelsabkommens werden Eier und andere Tierprodukte mit innereuropäisch erzeugten Produkten höherer Qualitätsstandards gleich gesetzt.

Wir finden es zudem verwerflich, dass die vorwiegend kleinbäuerliche Landwirtschaft, die wir gerade, wenn sie klimaverträgliche Kreislaufwirtschaft betreibt, als Grundlage für eine nachhaltige Form der Landwirtschaft ansehen, nun auch in der Ukraine, Weißrussland, der Türkei und vielen anderen Ländern durch subventionierte Agrarindustrie aus Deutschland in die Knie gezwungen wird.

Wenn einerseits das Bundeslandwirtschaftsministerium „Tierwohlinitiativen“ und „Antibiotikaminimierungskonzepte“ etablieren will, damit endlich die Vorgaben unseres Tierschutzgesetzes wenigstens annäherungsweise besser erfüllt werden aber gleichzeitig Steuergelder dafür verwendet werden, dass gerade die als tierquälerisch eingestuften Tierhaltungssysteme risikolos in außereuropäische Länder exportiert werden, kann man das nur als heuchlerisch beurteilen.

Kontakt: Tieraerztliches-Forum@gmx.de

———-

Tierärztliches Forum für verantwortbare Landwirtschaft (25.11.2014; 23:19 Uhr)
Tieraerztliches-Forum@gmx.de

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 26.11.2014
twitter.com/fellbeisser

0 18

Am 07.12.2014 wird die Tierschutzorganisation Deutsches Tierschutzbüro vor der Nerzfarm in Frankenförde demonstrieren. Mit Grablichtern und Holzkreuzen wollen die Tierschützer auf das sinnlose Sterben der Nerze für die Modeindustrie aufmerksam machen. Das Tierschutzbüro aus Berlin rechnet mit hunderten Teilnehmern aus ganz Deutschland. Kostenlose Pendelbusse sollen diese aus Potsdam und Berlin nach Frankenförde bringen …

ptext.de (Pressemitteilung) – 25.11.2014; 17:13 Uhr

www.ptext.de/nachrichten/demon…

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 25.11.2014
twitter.com/fellbeisser

0 74

AbL: Agrarindustrie-Strukturen als mögliche Vogelgrippen-Ursache

Zur besonderen Beachtung agrarindustrieller Strukturen als möglicher Ursache der Vogelgrippe hat der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) die zuständigen Behörden aufgerufen. Wie schon bei vorherigen Seuchenzügen trete die Krankheit typischerweise zuerst bei großen und zudem nach außen geschlossenen Geflügel-Agrarfabriken auf: So sei die hochansteckende Vogelgrippen-Variante im Jahre 2007 in einer Farm des größten englischen Geflügelkonzerns Matthews mit 180.000 Tieren entdeckt worden, der laut Medienberichten auch in Ungarn (wo das Virus zuvor in einem Gänsebetrieb aufgetaucht war) mehrere Betriebe gehabt habe. Auch die aktuelle Virus-Variante trete bisher nur in Geflügel-Großfarmen auf – so in einem Putenbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern (30.000 getötete Puten), in einem Legehennenbetrieb im niederländischen Ter Aar (43.000 getötete Tiere), einem Hühnerbetrieb im niederländischen Hekendorp (150.000 getötete Tiere) und im größten britischen Entenhaltungsunternehmen im nordenglischen Nafferton (6000 getötete Tiere). Insbesondere die internationalen agrarindustriellen Warenströme z.B. beim Mischfutter müssten gezielt untersucht werden, ebenso die Schwächung der Immun-Abwehr der Tiere in Stresshaltungs-Strukturen.

Selbstverständlich seien auch Wildvögel und Wildvogel-Wanderungen als mögliche Infektions-Ursache intensiv zu untersuchen – es scheine derzeit aber wenig plausibel, dass virus-anfällige Wasserwildvögel die aktuellen Infektionen aus Südkorea in die hiesigen, zudem nach außen geschlossenen Stallhaltungen getragen haben könnten. Deshalb sollten Forderungen von Agrarindustrie-Geflügel-Lobbyisten nach Einschränkung der Freilandhaltung kritisch hinterfragt und Aufstallungsgebote allenfalls auf bestimmte Regionen beschränkt werden. Dies gelte umso mehr, wenn gleichzeitig die massiven überregionalen Transporte von Geflügelkot und dessen großflächige Ausbringung nicht entsprechend eingeschränkt würden. Die AbL verwies warnend auch auf Vermutungen von Agrarindustrie-Kritikern bei vorhergehenden Vogelgrippe-Fällen, wonach die Industriegeflügel-Lobby die tierseuchenkassen-finanzierte Abschlachtung großer Tierbestände nutzen könne, um die Überproduktion in diesem Sektor auf Kosten der Tierseuchenkasse abzubauen.

Gesendet: Dienstag, 25. November 2014 um 15:41 Uhr
Von: “Eckehard.Niemann” eckehard.niemann@gmx.de
An: “eckehard.niemann” eckehard.niemann@freenet.de
Betreff: PM AbL Niedersachsen/Bremen: Agrarindustrie-Strukturen als mögliche Vogelgrippen-Ursache

Mit freundlichen Grüßen,

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft – AbL
Landesverband Niedersachsen/Bremen e.V. – Pressesprecher:
Eckehard Niemann, Varendorfer Str. 24, 29553 Bienenbüttel,
0151-11201634 – eckehard.niemann@freenet.de

———-

Übersandt von:

Martina Patterson (25.11.2014; 17:57 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 25.11.2014
twitter.com/fellbeisser

0 30

Was hat die Kuh mit mir zu tun?

Schulprojekt der Welttierschutzgesellschaft für Schüler der 5. und 6. Klassen läuft an

Berlin, 18. November 2014 – KUH+DU macht Schule heißt das Schulprojekt, mit dem die Welttierschutzgesellschaft auf die Kühe hinter den Milchprodukten aufmerksam machen möchte. Mit den umfangreichen Unterrichtsmaterialien können Lehrerinnen und Lehrer einen Einstieg in das Thema finden.

Von Schokomilch bis Joghurt sind Milchprodukte aus dem Schulalltag nicht wegzudenken. Der Rückbezug zur Kuh und das Wissen über die Milchgewinnung fehlen aber leider vielen Schülerinnen und Schülern. Obwohl besonders Kinder ein großes Interesse an Tieren haben, ist Tierschutz in den Schulen selten ein Thema. Dies möchte die Welttierschutzgesellschaft mit dem Projekt KUH+DU macht Schule ändern und die Lebensbedingungen und Bedürfnisse von Milchkühen in Deutschland in den Unterricht bringen.

Ab sofort können Schülerinnen und Schüler im Alter von zehn bis zwölf Jahren spielerisch lernen, wie Milchkühe in Deutschland leben, welche Bedürfnisse sie haben und was jeder Einzelne zum Tierwohl beitragen kann. Mithilfe eines bestellbaren Lernsets kann das Thema in zwei bis drei Schulstunden à 45 Minuten aufgearbeitet oder im Rahmen eines Projekttages vermittelt werden.

Um zunächst einen Einstieg ins Thema zu finden, wird mithilfe von Lebensmittelkarten überlegt, in welchen Lebensmitteln überhaupt Milch enthalten ist. Anschließend wird mit einem Partnersuchspiel auf die Bedürfnisse und die unterschiedlichen Haltungsformen von Milchkühen eingegangen. Jedes Kind bekommt die Hälfte einer Kuh-Spielkarte mit einem Text auf der Rückseite. Innerhalb der Klasse muss nun der Partner mit der anderen Kartenhälfte gefunden werden. Anschließend werden die Bilder in der Runde vorgestellt, die Texte vorgelesen, und passenden Themenbildern zugeordnet. Anbindehaltung, Fütterung, Milchleistung und andere Bereiche der Milchviehhaltung werden thematisiert. Die Kinder wissen nach dem Partnersuchspiel, dass nicht alle Kühe tiergerecht leben. Um zu verdeutlichen, dass sie selber etwas ändern können, werden Ideen gesammelt, wie jeder einen Beitrag zum Tierwohl leisten kann. Ein Geschmackstest im Anschluss sensibilisiert die Kinder für pflanzliche Milchalternativen und -Produkte. Zum Abschluss lernen die Schülerinnen und Schüler, woran man kuhfreundlichere Milchprodukte erkennen kann und welchen Einfluss Bio-Siegel auf die Haltung haben. Mit einer Feedbackrunde werden die beiden Stunden beendet.

Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können das KUH+DU Lernset kostenfrei auf der Kampagnenwebsite www.kuhplusdu.de/ bestellen. In Berlin und Brandenburg wird die Unterrichtseinheit auf Wunsch auch von einer Tierschutzpädagogin der Welttierschutzgesellschaft durchgeführt.

Das Set besteht aus 20 Lebensmittelkarten, 30 Kuh-Spielkarten, 15 Themenbildern, 2 Augenbinden, 20 Bioeinweglöffeln, 50 Bioeinwegbechern, 15 Milchratgebern, 20 Produktkarten sowie dem Unterrichtskonzept und einem ausführlichen Hintergrundpapier zur Erläuterung des Themas.

Welttierschutzgesellschaft e.V.
Reinhardtstraße 10
10117 Berlin

Tel.: 030-92372260
Fax: 030-9237226-29
E-Mail: jt@welttierschutz.org

www.welttierschutz.org

Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft
Kto.-Nr.: 804 23 00 I BLZ: 370 205 00 I BIC: BFSWDE33XXX I IBAN: DE38370205000008042300

Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition für Milchkühe: welttierschutz.org/kampagnen/p…

———-

Joana Tornow (25.11.2014; 15:38 Uhr)
jt@welttierschutz.org

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 25.11.2014
twitter.com/fellbeisser

0 39

Berlin (ots) – Nach einer Untersuchung des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zu Antibiotikaeinsätzen in Puten-Hochleistungszuchtbetrieben hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Länder und den Bund aufgefordert, Kontrollen zu verstärken und illegalen Antibiotikabehandlungen unverzüglich einen Riegel vorzuschieben. 92 Prozent der untersuchten Puten bekamen der Studie zufolge Antibiotika verabreicht …

news aktuell (Pressemitteilung) – 25.11.2014; 11:41 Uhr

www.presseportal.de/pm/7666/28…

Siehe auch:

Minister Remmel: Einsatz von Antibiotika in der Intensivtierhaltung ist alarmierend

02elf.net/deutschland/nordrhei…

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 25.11.2014
twitter.com/fellbeisser