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	<title>Fellbeisser Tierschutznachrichten &#187; Exklusiv</title>
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	<description>Tierschutznachrichten für Tierschützer und Tierrechtler - Nachrichten aus dem Tierschutz</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 08:17:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Gleichheitsprinzip und Tierrechte</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 16:39:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das basalste Recht ist das Recht auf gleiche Interessenber&#252;cksichtigung
<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"><div class="browsershot mshot"><img src="http://s.wordpress.com/mshots/v1/http%3A%2F%2Fwww.tierrechte-kaplan.org?w=200" alt="www.tierrechte-kaplan.org" width="200" /></div>&#8230;</div>
Helmut F. Kaplan
Die Geltung des auf Aristoteles zur&#252;ckgehenden moralischen Gleichheitsprinzips &#8211; Gleiches bzw. &#196;hnliches muss auch gleich bzw. &#228;hnlich behandelt werden &#8211; ist f&#252;r die meisten von uns so selbstverst&#228;ndlich,<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/gleichheitsprinzip-und-tierrechte">Gleichheitsprinzip und Tierrechte</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das basalste Recht ist das Recht auf gleiche Interessenber&#252;cksichtigung</strong>
<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"><div class="browsershot mshot"><a href="www.tierrechte-kaplan.org" ><img src="http://s.wordpress.com/mshots/v1/http%3A%2F%2Fwww.tierrechte-kaplan.org?w=200" alt="www.tierrechte-kaplan.org" width="200" /></a></div></div>
<p><a href="http://www.tierrechte-kaplan.org/" class="kblinker" target="_blank" title="More about Helmut F. Kaplan &raquo;">Helmut F. Kaplan</a></p>
<p>Die Geltung des auf Aristoteles zur&#252;ckgehenden moralischen Gleichheitsprinzips &#8211; Gleiches bzw. &#196;hnliches muss auch gleich bzw. &#228;hnlich behandelt werden &#8211; ist f&#252;r die meisten von uns so selbstverst&#228;ndlich, dass wir es gar nicht als eigenes Prinzip wahrnehmen. Aber ohne dieses Gleichheitsprinzip verl&#246;re alle Ethik ihre Grundlage, Glaubw&#252;rdigkeit und Anwendbarkeit.</p>
<p>Nun behauptet kein vern&#252;nftiger Mensch, dass Menschen und Tiere in einem faktischen Sinne gleich w&#228;ren. Jedem ist klar, dass Menschen und Tiere &#8211; wie auch die Menschen untereinander! &#8211; zum Beispiel unterschiedliche Interessen haben. Deshalb w&#228;re es auch v&#246;llig verfehlt, Menschen und Tiere gleich zu BEHANDELN, denn unterschiedliche Interessen erfordern und rechtfertigen eben eine UNTERSCHIEDLICHE Behandlung. So brauchen etwa Hunde und Katzen im Unterschied zu Menschen keine Religionsfreiheit und kein Wahlrecht &#8211; weil sie damit schlicht nichts anfangen k&#246;nnten. Und M&#228;nner brauchen im Unterschied zu Frauen keinen Schwangerschaftsurlaub &#8211; weil sie nicht schwanger werden k&#246;nnen.</p>
<p>Was das Gleichheitsprinzip fordert, ist schlicht dies: WO Menschen und Tiere &#228;hnliche Interessen haben, da sollen wir diese &#228;hnlichen Interessen auch GLEICH BER&#220;CKSICHTIGEN, moralisch gleich ernst nehmen:</p>
<p>- Weil alle Menschen ein Interesse an angemessener Nahrung und Unterkunft haben, sollen wir dieses Interesse auch bei allen Menschen gleich ber&#252;cksichtigen &#8211; und d&#252;rfen nicht willk&#252;rliche Diskriminierungen aufgrund von Rasse oder Geschlecht vornehmen. Also kein RASSISMUS und SEXISMUS.<br />
- Und weil sowohl Menschen als auch Tiere ein immenses Interesse haben, nicht zu leiden, sollen wir dieses Interesse bei Menschen und Tieren auch gleich ber&#252;cksichtigen &#8211; und d&#252;rfen nicht willk&#252;rliche Diskriminierungen aufgrund der Spezies vornehmen. Also kein SPEZIESISMUS.</p>
<p>Gleiche Interessen sollen gleich z&#228;hlen. Das basalste Recht ist das Recht auf gleiche Interessenber&#252;cksichtigung. Gleiche Interessen weniger zu ber&#252;cksichtigen, verst&#246;&#223;t gegen das Gleichheitsprinzip. Wer sagt „Dein Leiden ist weniger wichtig, weil du schwarz bist“, ist Rassist. Wer sagt „Dein Leiden ist weniger wichtig, weil du eine Frau bist“, ist Sexist. Und wer sagt „Dein Leiden ist weniger wichtig, weil du ein Tier bist“, ist Speziesist.</p>
<p>Mit ihrer Forderung, auch gleiche bzw. &#228;hnliche tierliche Interessen gleich  zu ber&#252;cksichtigen, ist die Tierrechtsbewegung also die konsequente und notwendige Fortsetzung anderer Befreiungsbewegungen wie der Befreiung der Sklaven, der (amerikanischen) B&#252;rgerrechtsbewegung und der Frauenemanzipation: Immer geht es darum, moralische Diskriminierungen aufgrund moralisch belangloser Merkmale wie Hautfarbe, Geschlecht und Spezies zu erkennen und zu &#252;berwinden.</p>
<p>Gleiches Leiden ist gleich wichtig. Zu sagen „Dein Leiden ist weniger wichtig, weil du ein Tier bist“, ist pure Willk&#252;r, reiner Speziesismus. Aber exakt entsprechend diesem „Dein Leiden ist weniger wichtig, weil du ein Tier bist“ behandeln wir Tiere! Allgemein und speziell jene Tiere, die wir essen wollen: Keinem Menschen w&#252;rden wir auch nur ansatzweise jenes Leiden zumuten, das wir Tieren bedenkenlos und ununterbrochen zumuten.</p>
<p>Geradezu kriminell wird es, wenn wir uns vergegenw&#228;rtigen, WOF&#220;R wir Tieren dieses Leiden zuf&#252;gen! Wir f&#252;gen Tieren lebenslanges, schwerstes Leiden zu f&#252;r einen kurzen Gaumenkitzel. Beim Fleischessen werden ALLE tierlichen Interessen einem EINZIGEN menschlichen Interesse geopfert.</p>
<p>© Helmut F. Kaplan</p>
<p>Hinweis: Das Gleichheitsprinzip, wie es hier dargestellt und angewandt wird, geht auf Peter Singer zur&#252;ck. Im Unterschied zu Singer halte ich die Verkn&#252;pfung des Gleichheitsprinzips mit dem Utilitarismus f&#252;r problematisch. <a href="http://www.tierrechte-kaplan.org/" class="kblinker" target="_blank" title="More about HFK &raquo;">HFK</a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/Helmut-F-Kaplan/196299387801?v=wall" class="autohyperlink" title="http://www.facebook.com/pages/Helmut-F-Kaplan/196299387801?v=wall" target="_blank">www.facebook.com/pages/Helmut-&#8230;</a></p>
<p>Demn&#228;chst erscheint die Neuauflage von „Leichenschmaus“!<br />
<a class="autohyperlink" href="mailto:Tierrechte_jetzt-subscribe@yahoogroups.de" title="mailto:Tierrechte_jetzt-subscribe@yahoogroups.de">Tierrechte_jetzt-subscribe@yah&#8230;</a><br />
<a href="http://www.tierrechte-kaplan.org" class="autohyperlink" title="http://www.tierrechte-kaplan.org" target="_blank">www.tierrechte-kaplan.org</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Helmut Kaplan (12.11.2011; 19:45 Uhr)<br />
<a class="autohyperlink" href="mailto:helmut_kaplan@yahoo.de" title="mailto:helmut_kaplan@yahoo.de">helmut_kaplan@yahoo.de</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht von „der fell<em>bei&#223;er</em>“© (<a href="http://www.fellbeisser.net/news/" class="autohyperlink" title="http://www.fellbeisser.net/news/" target="_blank">www.fellbeisser.net/news/</a>) am 13.11.2011</p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/gleichheitsprinzip-und-tierrechte">Gleichheitsprinzip und Tierrechte</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<title>Heiligkeit des Lebens</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 19:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"><div class="browsershot mshot"><img src="http://s.wordpress.com/mshots/v1/http%3A%2F%2Fwww.tierrechte-kaplan.org%2Findex.html?w=200" alt="http://www.tierrechte-kaplan.org/index.html" width="200" /></div>&#8230;</div>
Helmut F. Kaplan
Im „Zeit Magazin“ (20, 2011) las ich Hans-Dietrich Genschers: Aussage: „Jedes Menschenleben ist gleich wertvoll.“ F&#252;r jemanden, der im Philosophiestudium darauf gedrillt wurde, niemals unbegr&#252;ndete oder gar unbegr&#252;ndbare Behauptungen aufzustellen, ist das eine, je nach dem, &#228;u&#223;erst<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/heiligkeit-des-lebens">Heiligkeit des Lebens</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"><div class="browsershot mshot"><a href="http://www.tierrechte-kaplan.org/index.html" ><img src="http://s.wordpress.com/mshots/v1/http%3A%2F%2Fwww.tierrechte-kaplan.org%2Findex.html?w=200" alt="http://www.tierrechte-kaplan.org/index.html" width="200" /></a></div></div>
<p><a href="http://www.tierrechte-kaplan.org/" class="kblinker" target="_blank" title="More about Helmut F. Kaplan &raquo;">Helmut F. Kaplan</a></p>
<p>Im „Zeit Magazin“ (20, 2011) las ich Hans-Dietrich Genschers: Aussage: „Jedes Menschenleben ist gleich wertvoll.“ F&#252;r jemanden, der im Philosophiestudium darauf gedrillt wurde, niemals unbegr&#252;ndete oder gar unbegr&#252;ndbare Behauptungen aufzustellen, ist das eine, je nach dem, &#228;u&#223;erst schludrige oder &#228;u&#223;erst k&#252;hne Redeweise. Nichtsdestotrotz entspricht sie exakt der g&#252;ltigen Sprachregelung. Mehr noch: Wer diesen Satz nicht uneingeschr&#228;nkt unterschreibt, begibt sich ins absolute gesellschaftliche Abseits.</p>
<p>Die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, die vor ihrer politischen T&#228;tigkeit als Sonderschullehrerin psychisch kranke Kinder unterrichtete und mit geistig Behinderten arbeitete, formuliert die gleiche Aussage so: „Mein ganzes Leben lang habe ich mich f&#252;r den Gedanken eingesetzt, dass jedes Leben gleich viel wert ist.“ („Der Spiegel“, 26, 2011, S. 46)</p>
<p>Und in der „Zeit“ (32, 2011) lese ich auf Seite 1 im Artikel „Kein Mitleid mehr!“, in dem es um Hungerkatastrophen geht: „Hungernde Menschen sind &#8230; B&#252;rger dieser Weltgemeinschaft und damit Tr&#228;ger aller Menschenrechte.“ Schlie&#223;lich im „Spiegel“ (32, 2011, S. 42) im Zusammenhang mit dem Kindesm&#246;rder Magnus G&#228;fgen: „Dass die Menschenw&#252;rde keiner Abw&#228;gung zug&#228;nglich und also auch bei einem Verbrecher zu achten sei, gilt l&#228;ngst als gefestigte Meinung.“ </p>
<p>Was hei&#223;t all dies? Es hei&#223;t: Unabh&#228;ngig von allen faktischen und moralischen Unterschieden, egal ob jemand hochbegabt oder schwerbehindert, steinreich oder bettelarm ist, ob er Mitmenschen rettet oder t&#246;tet, jeder Mensch ist gleich wertvoll und Tr&#228;ger von Menschenrechten. </p>
<p>Was ist denn nun die Funktion, die Auswirkung dieser Gleichwertigkeit aller Menschen? Die Antwort ist einfach: Diese Gleichwertigkeit hat eine fundamentale Schutzfunktion, sie sichert den Gleichwertigen einen Mindeststandard an Anspr&#252;chen, insbesondere das Recht, nicht gefoltert oder get&#246;tet zu werden &#8211; wenn wir einmal von Staaten wie China und den USA absehen, in denen Menschenw&#252;rde und -rechte eine irritierende theoretische Schlagseite aufweisen.</p>
<p>Gibt es nun vern&#252;nftige Gr&#252;nde, Tieren diesen Schutz durch Gleichwertigkeit vorzuenthalten? Um es gleich vorwegzunehmen: Nein! Denn „Abwertungen mittels Fakten“ sind, wie wir gesehen haben, grunds&#228;tzlich unstatthaft &#8211; siehe etwa die intakte Gleichwertigkeit von Senilen, Dementen und geistig Behinderten. Au&#223;erdem befinden sich viele Tiere, etwa Hunde, Katzen, Rinder oder Schweine, auf einem  H&#214;HEREN Niveau als viele Senile, Demente oder geistig Behinderte. Die „begabtesten“ Tiere sind schlauer als die „unbegabtesten“ Menschen. Daran ist nicht zu r&#252;tteln und dabei braucht man nicht einmal an Primaten zu denken, die sich mit der Zeichensprache mit Menschen unterhalten. Es gen&#252;gt, einerseits an Blindenhunde zu denken oder an Kapuziner&#228;ffchen, die Behinderte betreuen, andererseits an im Bett vor sich hind&#228;mmernde Demente.</p>
<p>Wenn am menschlichen Leben etwas „heilig“ ist, dann ist es keine „Heiligkeit“ des menschlichen Lebens, sondern eine „Heiligkeit“ des kreat&#252;rlichen Lebens &#8211; weil viele Tiere, wie gesagt, viel „heiliger“, sprich: schlauer, begabter, intelligenter, was auch immer, sind als viele Menschen. </p>
<p>Eine Minderbewertung von Tieren gegen&#252;ber Menschen mittels Fakten ist also rationalerweise ausgeschlossen. Ebenso eine Minderbewertung mittels religi&#246;ser Begr&#252;ndungen. Schlie&#223;lich leben wir nicht mehr in „Gottesstaaten“, sondern in s&#228;kularen Gesellschaften, in denen auch Menschenrechte s&#228;kular, also „weltlich“, sprich: glaubensneutral begr&#252;ndet werden m&#252;ssen. Tierlichem Leben grunds&#228;tzliche Gleichwertigkeit und Schutzw&#252;rdigkeit abzusprechen, beruht auf Unvernunft oder Grausamkeit.</p>
<p>© Helmut F. Kaplan</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Helmut Kaplan (27.08.2011; 19:28 Uhr)<br />
<a class="autohyperlink" href="mailto:helmut_kaplan@yahoo.de" title="mailto:helmut_kaplan@yahoo.de">helmut_kaplan@yahoo.de</a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/Helmut-F-Kaplan/196299387801?v=wall" class="autohyperlink" title="http://www.facebook.com/pages/Helmut-F-Kaplan/196299387801?v=wall" target="_blank">www.facebook.com/pages/Helmut-&#8230;</a></p>
<p>Neues Buch: &#8220;Ich esse meine Freunde nicht&#8221;<br />
<a class="autohyperlink" href="mailto:Tierrechte_jetzt-subscribe@yahoogroups.de" title="mailto:Tierrechte_jetzt-subscribe@yahoogroups.de">Tierrechte_jetzt-subscribe@yah&#8230;</a><br />
<a href="http://www.tierrechte-kaplan.org" class="autohyperlink" title="http://www.tierrechte-kaplan.org" target="_blank">www.tierrechte-kaplan.org</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht von „der fell<em>bei&#223;er</em>“© (<a href="http://www.fellbeisser.net/news/" class="autohyperlink" title="http://www.fellbeisser.net/news/" target="_blank">www.fellbeisser.net/news/</a>) am 27.08.2011</p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/heiligkeit-des-lebens">Heiligkeit des Lebens</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<title>Revolution 2012 &#8211; Der Dokumentarfilm</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/news/revolution-2012-der-dokumentarfilm</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 09:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://farm4.static.flickr.com/3430/3311753355_dfdf8be6a3_m.jpg" alt="Photo: nasa1fan/MSFC" class="alignleft size-medium wp-image-999"/>Basierend auf wissenschaftlichen Forschungen und Dokumenten der NASA, weist der renommierte Biophysiker Dieter Broers in REVOLUTION 2012 nach, dass ein spektakul&#228;rer Zusammenhang zwischen der Aktivit&#228;t der Sonne, den von ihr erzeugten Ver&#228;nderungen des Erdmagnetfeldes und unserer Psyche besteht.
www.revolution-2012.com

Trailer:&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/revolution-2012-der-dokumentarfilm">Revolution 2012 &#8211; Der Dokumentarfilm</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="wp-decoratr-image"><a href="http://www.flickr.com/photos/28634332@N05/3311753355" rel="external nofollow"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3430/3311753355_dfdf8be6a3_m.jpg" alt="Photo: nasa1fan/MSFC" class="alignleft size-medium wp-image-999"/></a></span>Basierend auf wissenschaftlichen Forschungen und Dokumenten der NASA, weist der renommierte Biophysiker Dieter Broers in REVOLUTION 2012 nach, dass ein spektakul&#228;rer Zusammenhang zwischen der Aktivit&#228;t der Sonne, den von ihr erzeugten Ver&#228;nderungen des Erdmagnetfeldes und unserer Psyche besteht.</p>
<p><a href="http://www.revolution-2012.com" class="autohyperlink" title="http://www.revolution-2012.com" target="_blank">www.revolution-2012.com</a></p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZKVByEXk_qQ&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed  src="http://www.youtube.com/v/ZKVByEXk_qQ&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Trailer: Revolution 2012</p>
<p>Interview mit Dr. Dieter Broers &#8211; Was passiert 2012?: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0TyKbUS4Fvc" class="autohyperlink" title="http://www.youtube.com/watch?v=0TyKbUS4Fvc" target="_blank">www.youtube.com/watch?v=0TyKbU&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/revolution-2012-der-dokumentarfilm">Revolution 2012 &#8211; Der Dokumentarfilm</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<item>
		<title>Klima und Gerechtigkeit</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/news/klima-und-gerechtigkeit</link>
		<comments>http://www.fellbeisser.net/news/klima-und-gerechtigkeit#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 21:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Tierrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src="http://farm4.static.flickr.com/3108/2730204666_86056ff9b9_m.jpg" alt="Photo: kaiser_t" class="alignleft size-medium wp-image-999"/>Helmut F. Kaplan
Was haben wir nicht alles ersonnen, um unser Bed&#252;rfnis nach Gerechtigkeit zu stillen: Himmel, H&#246;lle, Karma usw.. Vieles spricht nun aber daf&#252;r, dass es letztlich die Tiere sein werden, die uns zu Gerechtigkeit verhelfen – wenn auch&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/klima-und-gerechtigkeit">Klima und Gerechtigkeit</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="wp-decoratr-image"><a href="http://www.flickr.com/photos/30985498@N00/2730204666" rel="external nofollow"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3108/2730204666_86056ff9b9_m.jpg" alt="Photo: kaiser_t" class="alignleft size-medium wp-image-999"/></a></span><a href="http://www.tierrechte-kaplan.org/" class="kblinker" target="_blank" title="More about Helmut F. Kaplan &raquo;">Helmut F. Kaplan</a></p>
<p>Was haben wir nicht alles ersonnen, um unser Bed&#252;rfnis nach Gerechtigkeit zu stillen: Himmel, H&#246;lle, Karma usw.. Vieles spricht nun aber daf&#252;r, dass es letztlich die Tiere sein werden, die uns zu Gerechtigkeit verhelfen – wenn auch auf andere Weise als wir wollten: Seit Jahrtausenden missachten wir alle ethischen Argumente f&#252;r einen ordentlichen Umgang mit Tieren. Diese Entwicklung hat nun ihren H&#246;hepunkt erreicht, indem wir selbst die zwingendsten Argumente und Zusammenh&#228;nge, die die Tierethik mittlerweile vorgelegt hat, konsequent ignorieren:</p>
<p>Zwischen Tieren und Menschen gibt es – Stichwort: evolution&#228;re Kontinuit&#228;t – gro&#223;e &#196;hnlichkeiten: Das Leben hat sich kontinuierlich entwickelt und die Merkmale der Lebewesen variieren daher kontinuierlich &#8211; weshalb auch die &#252;blichen Alles-oder-nichts-Zuschreibungen der Art, nur Menschen h&#228;tten diese oder jene F&#228;higkeiten, in aller Regel v&#246;llig unsinnig sind. Und das &#252;ber jeden Ideologie- oder Irrationalismusverdacht erhabene Gleichheitsprinzip fordert, Gleiches bzw. &#196;hnliches auch gleich bzw. &#228;hnlich zu bewerten und zu behandeln. </p>
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<p>Wie aber behandeln wir Tiere? So, wie wir Menschen nie und nimmer behandeln w&#252;rden! Wenn es irgendwelche legitimen Gerechtigkeitsforderungen gibt, dann geh&#246;rt diese mit Sicherheit dazu: Den Tieren so lange so spektakul&#228;r jene Behandlung zu verwehren, die ihnen so offenkundig zusteht, darf nicht folgenlos bleiben. Die drohende Klimakatastrophe k&#246;nnte diese Folge sein – steht sie doch in direktem Zusammenhang mit unserem Missbrauch von Tieren: Fleischesser verursachen beispielsweise doppelt so viele Treibhausgase wie Vegetarier. Die Produktion von einem Kilo Rindfleisch belastet das Klima so stark wie 250 Kilometer Autofahren. Und die Nutztiere belasten das Klima mehr als der weltweite Verkehr.</p>
<p>So zweifelhaft es ist, dass wir an unserem Umgang mit Tieren etwas &#228;ndern werden, so sicher ist es, dass wir kein Recht haben werden, uns &#252;ber die Folgen unseres Verhaltens zu beklagen: Eine weltweite Klimakatastrophe w&#228;re die gerechte Strafe f&#252;r jahrtausendelange Verbrechen an Tieren. </p>
<p>Copyright: Helmut F. Kaplan</p>
<p>B&#252;cher von Helmut F. Kaplan bei <a href="http://www.Amazon.de" class="autohyperlink" title="http://www.Amazon.de" target="_blank">www.Amazon.de</a></p>
<p>Liste „Tierrechte jetzt“ <a href="http://de.groups.yahoo.com/group/Tierrechte_jetzt/" class="autohyperlink" title="http://de.groups.yahoo.com/group/Tierrechte_jetzt/" target="_blank">de.groups.yahoo.com/group/Tier&#8230;</a><br />
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<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Helmut Kaplan (05.11.2009; 19:28 Uhr)<br />
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		<title>Tierrechte &#8211; das Ende einer Illusion?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 18:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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In der Praxis ist die Tierrechtsbewegung bisher grandios gescheitert
Helmut F. Kaplan
J&#228;hrlich werden zwischen 50 und 60 Milliarden Tiere f&#252;r menschliche Ern&#228;hrungszwecke get&#246;tet. Das sind etwa 150 Millionen Tiere t&#228;glich. Fische und andere Wassertiere sind in diesen Zahlen nicht<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/tierrechte-das-ende-einer-illusion">Tierrechte &#8211; das Ende einer Illusion?</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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<p><strong>In der Praxis ist die Tierrechtsbewegung bisher grandios gescheitert</strong></p>
<p><a href="http://www.tierrechte-kaplan.org/" class="kblinker" target="_blank" title="More about Helmut F. Kaplan &raquo;">Helmut F. Kaplan</a></p>
<p><em>J&#228;hrlich werden zwischen 50 und 60 Milliarden Tiere f&#252;r menschliche Ern&#228;hrungszwecke get&#246;tet. Das sind etwa 150 Millionen Tiere t&#228;glich. Fische und andere Wassertiere sind in diesen Zahlen nicht enthalten.</em></p>
<p>Tierrechte werden heute im wesentlichen gem&#228;&#223; den theoretischen Ans&#228;tzen der Philosophen Tom Regan und Peter Singer formuliert. Regan steht in der kantischen Tradition und vertritt einen eher technischen Rechtsbegriff: Weil (auch) Tiere einen inh&#228;renten Wert haben, haben sie auch das RECHT, entsprechend diesem inh&#228;renten Wert behandelt zu werden. Das hei&#223;t vor allem: Tiere d&#252;rfen nicht so behandelt werden, als hinge ihr Wert von ihrer N&#252;tzlichkeit f&#252;r andere ab.</p>
<p>Singer steht in der Tradition Benthams bzw. des Utilitarismus und spricht nur im &#252;bertragenen bzw. umgangssprachlichen Sinne von Rechten: Gleiche Interessen, seien es nun menschliche oder tierliche, sollen auch moralisch gleich gewichtet werden. So verdient beispielsweise ein tierliches Interesse, nicht zu leiden, die gleiche moralische Ber&#252;cksichtigung wie ein gleich starkes menschliche Interesse, nicht zu leiden. Tiere haben wie Menschen einen Anspruch &#8211; ein RECHT, wenn man so will -, auf gleiche Interessenber&#252;cksichtigung.</p>
<p>Unabh&#228;ngig von solchen philosophischen Begriffen und Erw&#228;gungen glauben viele, wenn nicht die meisten Menschen, dass Tiere heute ohnehin ausreichend Rechte in dem Sinne h&#228;tten, dass ihre Anspr&#252;che auf angemessene Behandlung, etwa auf artgerechte Haltung, gesichert seien. Schlie&#223;lich gibt es diverse Tierschutzbestimmungen, von denen viel und oft zu lesen und zu h&#246;ren ist.</p>
<p>Unbestreitbare Tatsache ist allerdings, dass Millionen von Tieren in Tierfabriken, auf Tiertransporten, in Schlachth&#228;usern, in Versuchslabors usw. TROTZ dieser Schutzbestimmungen tagt&#228;glich auf grauenhafte Weise gequ&#228;lt und get&#246;tet werden. Mit anderen Worten: Die Auffassung, wonach bei unserem Umgang mit Tieren alles geregelt und in Ordnung sei, ist schlicht falsch, ein gigantischer Irrtum &#8211; oder eine gigantische Selbstt&#228;uschung.</p>
<p>Wem dieser &#252;bliche brutale Umgang mit Tieren schon vor 15 Jahren bewusst und ein Dorn im Auge war, konnte damals berechtigterweise hoffen, dass sich die Situation in absehbarer Zeit grundlegend verbessern w&#252;rde. Um es mit den Worten der Tierrechtsbewegung zu sagen: Er konnte rationalerweise hoffen, dass sich die “Befreiung der Tiere“ analog der Befreiung der Sklaven und der Emanzipation der Frauen vollziehen w&#252;rde. Dieses Szenario in aller K&#252;rze:</p>
<p>Die Tierrechtsbewegung ist die logische Fortsetzung anderer Befreiungsbewegungen, wie eben der Befreiung der Sklaven oder der Emanzipation der Frauen. Immer ging und geht es darum, moralische Diskriminierungen aufgrund moralisch belangloser Merkmale zu erkennen und zu &#252;berwinden: Wir haben erkannt, dass die Hautfarbe belanglos ist. Wir haben erkannt, dass die Geschlechtszugeh&#246;rigkeit belanglos ist. Und nun erkennen immer mehr Menschen, dass auch die Artzugeh&#246;rigkeit moralisch belanglos ist: Warum soll man jemanden qu&#228;len d&#252;rfen, weil er zu einer anderen Art geh&#246;rt? Die Ausbeutung und Diskriminierung aufgrund der Art, aufgrund der Spezies, der “Speziesismus“, ist ebenso willk&#252;rlich und falsch wie Rassismus und Sexismus.</p>
<p>Die Chancen f&#252;r solche “antispeziesistische“ gesellschaftliche Ver&#228;nderungen analog den antirassistischen und antisexistischen Entwicklungen schienen vor 15 Jahren durchaus intakt. So schrieb etwa das Nachrichtenmagazin “Focus“ 1994 anl&#228;sslich eines dreiseitigen Interviews mit mir: “Neuerdings publiziert er im deutschen Gro&#223;verlag Rowohlt. Seine Streitschrift »Leichenschmaus. Ethische Gr&#252;nde f&#252;r eine vegetarische Ern&#228;hrung« … ist auf dem Weg, die Bibel der Radikalvegetarier und Tierbefreier zu werden.“ Von solchen Tatsachen und Meldungen k&#246;nnen Tierrechtler gegenw&#228;rtig nur tr&#228;umen. Wenn heute ausf&#252;hrlich &#252;ber B&#252;cher in Bezug auf Tiere berichtet wird, dann &#252;ber Kochb&#252;cher, in denen der Leichenschmaus, also das Fleischessen, nicht kritisiert, sondern zelebriert wird.</p>
<p>Desastr&#246;ser Zustand der Tierrechtsbewegung</p>
<p>W&#252;rde ein Tierrechtler, der vor 15 Jahren ins Koma gefallen ist, heute erwachen &#8211; er k&#228;me aus dem Staunen nicht mehr heraus: vor Staunen &#252;ber den desastr&#246;sen Zustand, in dem sich die Tierrechtsbewegung heute befindet. Der Eindruck, der sich mir nach &#252;ber zwei Jahrzehnten intensiver und ununterbrochener Befassung mit Tierrechten immer unabweisbarer aufdr&#228;ngt, ist: Bei Fortsetzung der bisherigen Strategien hat die Tierrechtsbewegung keine Chance, ihren Zielen in absehbarer Zukunft n&#228;herzukommen.</p>
<p>Und zwar vor allem aus zwei Gr&#252;nden: 1) Der Fleischlobby &#8211; der Ausdruck soll hier als wertfreier Sammelbegriff f&#252;r alle verwendet werden, die ein Interesse an der F&#246;rderung des Fleischkonsums haben &#8211; ist es gelungen, die Einstellung der Menschen zum Fleischessen radikal und nachhaltig zu ihren Gunsten zu ver&#228;ndern. Dazu gleich. 2) Das Fleischessen, also das Essen von Tieren, bildet das ethische und emotionale Fundament f&#252;r unsere Einstellung und unser Verhalten gegen&#252;ber Tieren insgesamt: Solange wir bereit sind, praktisch alle tierlichen Interessen einem einzigen, objektiv betrachtet vergleichsweise winzigen menschlichen Interesse an bestimmten Geschmackserlebnissen zu opfern, sind wir auch zu jedem anderen Opfer tierlicher Interessen bereit.</p>
<p>Bevor wir uns der massiven Einstellungs&#228;nderung in Bezug auf das Fleischessen zuwenden, sei noch generell auf ein paar R&#252;ckschritte verwiesen, die die Tierrechtsbewegung hinnehmen musste, sowie auf Defizite, mit denen sie behaftet ist:</p>
<p>- Pelz: Seit einiger Zeit wird wieder vollkommen offen f&#252;r Pelz geworben. Einer DPA-Meldung vom September 2008 ist zu entnehmen: “Dank einer guten Nachfrage … erwartet das deutsche K&#252;rschnerhandwerk … ein leichtes Umsatzwachstum von bis zu 1,5 Prozent.“ Der Pr&#228;sident des Zentralverbandes des K&#252;rschnerhandwerks, Wolfgang Jahn: “Alle weltweit bekannten Designer und Marken zeigen Pelz in ihren Kollektionen.“<br />
- Kochsendungen: In diesen Shows, die mittlerweile praktisch pausenlos ausgestrahlt werden, haben Schadenfreude und Sadismus in Bezug auf das Leiden und Sterben der betroffenen Tiere drastisch zugenommen.<br />
- Vergleich der Tierrechtsbewegung mit der Frauenbewegung: “Wir haben abgetrieben!“ lautete die Titelschlagzeile des “Stern“ vom 6. Juni 1971 &#8211; und dokumentierte eine ebenso eindrucksvolle und wirksame Solidarisierung Prominenter mit dem Anliegen von Frauen. Solidarit&#228;tsadressen Prominenter f&#252;r Tiere sind im Vergleich dazu hoffnungslos harmlos.<br />
- Vergleich der Tierrechtsbewegung mit der Umweltbewegung: Tschernobyl hat im Hinblick auf die &#214;kologiebewegung immerhin bewirkt, dass sich die Atomlobby in Deutschland bis heute schwer tut, ihr Anliegen zu vermitteln. Vergleichbares hat es in Bezug auf das Fleischessen trotz BSE und Vogelgrippe nicht gegeben.</p>
<p>Bevor wir fortfahren, muss noch kurz etwas zum Stichwort Frauenemanzipation gesagt werden: Es gibt ein paar wichtige UNTERSCHIEDE zwischen der Tierrechtsbewegung und anderen Befreiungsbewegungen wie etwa der Frauenrechtsbewegung, die bisher viel zu wenig ber&#252;cksichtigt wurden:<br />
- Im Unterschied zu diskriminierten Menschen k&#246;nnen Tiere selbst keinen Beitrag zu ihrer Befreiung leisten.<br />
- Im Unterschied zu den Ausbeutern von Menschen haben die Ausbeuter von Tieren keine Rache ihrer Opfer zu bef&#252;rchten.<br />
- Bei Initiativen zur Befreiung von Menschen kommt immer der menschliche Egoismus zum Tragen: bei den zu Befreienden selbst &#8211; ein durchaus legitimer “Egoismus“ -, aber unter Umst&#228;nden auch bei den Unterdr&#252;ckern: Aufgebrachte, protestierende und rebellierende Diskriminierte k&#246;nnen auf Dauer schlicht gesamtgesellschaftlich in vielerlei Hinsicht nachteilig sein oder werden.<br />
- Bei der Befreiung der Tiere wird das unterm Strich wohl wirksamste menschliche Interesse fundamental ber&#252;hrt: der als selbstverst&#228;ndliches Recht empfundene unb&#228;ndige Wunsch, alles, worauf man Lust hat, zu essen.</p>
<p>Nun zur erw&#228;hnten massiven Ver&#228;nderung unserer Einstellung zum Fleischessen in den letzten Jahren. Die wichtigsten Errungenschaften der Tierrechtsbewegung von ihren Anf&#228;ngen Mitte der 1970er Jahre bis Anfang der 1990er Jahre wurden systematisch wieder r&#252;ckg&#228;ngig bzw. zunichte gemacht:<br />
- das zumindest ansatzweise Bewusstsein, dass Tiere sch&#252;tzen und Tiere essen eigentlich ein Widerspruch ist;<br />
- das zumindest ansatzweise Gef&#252;hl, dass Fleischessen aufgrund seiner fehlenden Notwendigkeit in unseren Regionen (immens reichhaltiges vegetarisches Nahrungsangebot) moralisch bedenklich ist;<br />
- das daraus resultierende zumindest ansatzweise schlechte Gewissen beim Fleischessen.</p>
<p>Es wird den Menschen suggeriert: Ihr k&#246;nnt so viele Tiere essen, wie ihr wollt, wenn ihr dabei nur ihre W&#252;rde respektiert. Damit wird den Menschen jenes gute Gewissen zur&#252;ckgegeben, das sie vor Entstehung der Tierrechtsbewegung hatten. Die Menschen werden quasi ermuntert, es sich in der alten irrationalen Tierschutzecke wieder gem&#252;tlich zu machen: Tiere gerne haben und Tiere essen ist doch kein Widerspruch!</p>
<p>Zynische und sadistische Tendenzen</p>
<p>Im Zusammenhang mit dieser Einstellungs&#228;nderung in Richtung wohligem, selbstverst&#228;ndlichem Fleischgenuss ist auch ein viel offenerer Umgang mit den Fakten in Bezug auf die Tiernutzung im allgemeinen und in Bezug auf die Tiert&#246;tung im besonderen zu beobachten (wobei sich trefflich dar&#252;ber streiten l&#228;sst, ob diese “Faktenfreudigkeit“ eine Voraussetzung oder eine Folge dieser Einstellungs&#228;nderung ist): W&#228;hrend diese Fakten fr&#252;her nach M&#246;glichkeit verdr&#228;ngt, verleugnet und verschwiegen wurden, findet jetzt eher das Gegenteil statt &#8211; quasi eine Flucht nach vorne. Die Fakten werden nicht nur offen angesprochen, sondern zum Teil geradezu offensiv pr&#228;sentiert. (Wobei allerdings die “Spitzen“ der Grausamkeiten und Gemeinheiten gegen&#252;ber Tieren wohlweislich ausgespart bleiben, weil diese selbst bei zynischen Zeitgenossen Emp&#246;rung und Mitleid mobilisieren k&#246;nnten). Dazu ein paar Beispiele:</p>
<p>“In Europa werden j&#228;hrlich mehr als 300 Millionen K&#252;ken vernichtet &#8211; weil Eierproduzenten nur die Hennen brauchen. ( … ) Die Hahnenk&#252;ken sind f&#252;r die Br&#252;tereien schlicht Abfall. Sie werden mit Kohlendioxid vergast oder lebendig im «Homogenisator», einer Maschine mit rotierenden Messern, zu Brei zermatscht.“<br />
Die Zeit, 25, 2008, S. 35</p>
<p>“In Deutschland werden pro Jahr etwa 20 Millionen Ferkeln in der ersten Woche ihres Lebens bei vollem Bewusstsein die Hoden weggeschnitten.“<br />
Der Spiegel, 19, 2008, S. 22</p>
<p>“100.000 K&#252;he und Rinder werden im Salzburger Schlachthof in Bergheim jedes Jahr zerlegt. Pro Betriebsstunde sind es 45 Tiere, die in der automatisierten Schlachtstra&#223;e ihr Leben lassen … F&#252;r Gerald Hellweger, seit knapp einem Jahr Gesch&#228;ftsf&#252;hrer im Schlachthof …, ist dieser Vorgang Alltag. ( … ) Von Kindesbeinen an bekommt der geb&#252;rtige Adneter mit, dass K&#252;he nicht nur auf der Weide grasen und Milch geben, sondern auch gehandelt und geschlachtet werden.“<br />
Salzburger Nachrichten (Lokalteil) vom 28. 7. 2008, S. 11</p>
<p>“177.000 Liter Biomilch geben die 24 Lindnerhof-K&#252;he im Jahr, jedes Tier bis zu 30 Liter am Tag. Die m&#252;ssen erst einmal durchs Euter. ( … ) Etwa zehn K&#228;lber, im idealen Fall jedes Jahr eines, bekomme eine Milchkuh. «Dann … wird sie geschlachtet.» Letztendlich landet die Milchkuh … als Wurst auf dem Teller.“<br />
Salzburger Nachrichten (Lokalteil) vom 28. 4. 2008, S. 6 f.</p>
<p>“Ein muslimischer Schlachthof in einer Stadt in Niedersachsen: Hier wird einem Schaf bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten. Das Schlachten ohne vorherige Bet&#228;ubung nennt man auch Sch&#228;chten. Ein religi&#246;ser Brauch im Islam und im Judentum. ( … ) Die Folge des bet&#228;ubungslosen Schlachtens: ein minutenlanger, qualvoller Todeskampf. Die Bundestier&#228;rztekammer sch&#228;tzt, dass bis zu 500.000 Schafe auf diese Weise in Deutschland pro Jahr der Religion wegen geschlachtet werden.“<br />
Information auf der ARD-Homepage zur Sendung “Ist Sch&#228;chten Tierqu&#228;lerei?” vom 7. 7. 2008</p>
<p>Wolfram Siebeck zitiert den Koch gleichen Namens, J&#252;rgen Koch, wie folgt: “Sein Zicklein vereinigt das Beste der jungen Ziege einschlie&#223;lich der Leber am Spie&#223;.“ (Zeit Magazin Leben, 17, 2008, S. 46) Siebeck &#252;ber den Koch Franz Keller (Zeit Magazin Leben, 16, 2008, S. 46): “Wobei zu bemerken ist, dass er sich am Herd um alles k&#252;mmert, was einstmals Tier war.“</p>
<p>Wie diese Beispiele zweifelsfrei belegen, besteht auch keine Scheu mehr davor, &#252;ber offensichtliche Grausamkeiten zu berichten. Mehr noch: Teilweise sind Schadenfreude gegen&#252;ber den tierlichen Opfern bzw. Zynismus gegen&#252;ber ihrem Schicksal und Leiden un&#252;bersehbar. Dazu noch ein paar drastischere Beispiele:</p>
<p>“Nicht der Gorilla muss gesch&#252;tzt werden, sondern sein Lebensraum.“<br />
Die Zeit, 21, 2008, S. 35</p>
<p>“Eine Kuh ist eine wundersame biochemische Fabrik: Sie wandelt Pflanzen in Fleisch um.“<br />
Die Zeit, 20, 2008, S. 42</p>
<p>In der ZDF-Sendung “Kochk&#252;nste auf chinesisch“ anl&#228;sslich der Olympiade in China machen sich die K&#246;che &#252;ber das Leiden der Tiere, die in China bekanntlich besonders barbarisch behandelt werden, lustig &#8211; und ernten damit begeisterten Publikumsapplaus.</p>
<p>In einer Information &#252;ber die “Peking-Ente” hei&#223;t es in den Salzburger Nachrichten vom 9. August 2008 (S. XI): “Damit die Haut das n&#246;tige Fett ansetzt, sollte sich die designierte Peking-Ente in den letzten 20 Tagen vor ihrem «Amtsantritt» in einem Restaurant m&#246;glichst wenig bewegen. Jenes Tier, das nun … vor mir liegt, scheint dies beherzigt zu haben. Die Haut schmeckt genauso verf&#252;hrerisch wie sie riecht. Ente gut, alles gut.”</p>
<p>Ideologisierung des Fleischessens</p>
<p>Langfristig noch folgenschwerer als diese sadistisch-zynischen Tendenzen wird aber eine Entwicklung sein, die man als Ideologisierung des Fleischessens bezeichnen k&#246;nnte: Mittlerweile ist eine neue Generation von Konsumenten herangewachsen, eine Symbiose aus traditioneller Gleichg&#252;ltigkeit oder &#220;berheblichkeit gegen&#252;ber Tieren einerseits und neuer “gr&#252;ner“ Gesinnung andererseits. Das erkl&#228;rte oder unterschwellige Credo dieser Haltung lautet etwa: Wir m&#252;ssen wieder zur&#252;ckfinden zu einer gesunden, nat&#252;rlichen, bewussten Ern&#228;hrung, uns selbst als Teil eines gr&#246;&#223;eren Ganzen begreifen. Auf “Fressen und Gefressenwerden“ wird diese Haltung h&#228;ufig mehr oder weniger augenzwinkernd zugespitzt &#8211; oder aber mit dem pseudophilosophischen Terminus “Kreislaufdenken“ verharmlost.</p>
<p>Aus dieser Sicht erscheint das T&#246;ten von Tieren zwecks Fleischessen geradezu als Dienst an Natur oder Sch&#246;pfung. Wer sich solcherart “bewusst“ ern&#228;hrt, klinkt sich quasi wieder aktiv ins nat&#252;rliche oder gottgewollte Geschehen ein. Diese Grundhaltung ist allerdings keineswegs auf bestimmte Gruppen wie etwa “gr&#252;ne Spinner“ oder “Wertkonservative“ beschr&#228;nkt, sondern wird zunehmend (wieder) zum vorherrschenden weltanschaulichen Fundament der Tiernutzung. “Machet euch die Erde untertan“ hie&#223; die fr&#252;here Devise, die aber seit Aufkommen der &#214;kologiebewegung schwer diskreditiert ist.</p>
<p>Parallel zur Rehabilitierung des Fleischessens gibt es auch Tendenzen, das Bild des kr&#228;nkelnden, schrulligen Vegetariers wiederzubeleben. So hei&#223;t es etwa in der FAZ vom 23. Juli 2008 (S. 16) &#252;ber den Apple-Chef Steve Jobs: “Beim letzten &#246;ffentlichen Auftritt von Jobs … waren viele Beobachter erschrocken &#252;ber sein Erscheinungsbild. Jobs sah fahl und eingefallen aus. Es ist zwar bekannt, dass der 53 Jahre alte Jobs strikter Vegetarier ist …“. Und im Literaturmagazin “Druckfrisch“ vom 5. Oktober 2008 fragt Denis Scheck den Autor einer neuen Kafka-Biographie, ob er denn eine Erkl&#228;rung f&#252;r Kafkas merkw&#252;rdiges “Vegetariertum“ habe.</p>
<p>Wenn man so will, arbeitet die Fleischlobby nunmehr, ermuntert durch ihre unleugbaren Erfolge, an ihrem Meisterst&#252;ck: dem Appell an die ethische Konsequenz. So zitieren etwa die Salzburger Nachrichten vom 22. September 2008 (Lokalteil, S. 6) eine Norikerpferd-Z&#252;chterin mit den Worten: “Die Leute m&#252;ssen umdenken. Es gibt keinen moralischen Unterschied, ob ich Kalb oder Fohlen esse.“ Um den qualitativen Sprung, den diese Strategie bedeutet, ermessen zu k&#246;nnen, muss man sich vergegenw&#228;rtigen, was bisher eines der st&#228;rksten Argumente GEGEN das Fleischessen war: “Warum isst du Schweine? Du isst doch auch keine Hunde!“ Mit Konsequenz-Appellen dieser Art kann man m&#246;glicherweise bald nichts mehr ausrichten &#8211; wenn die Devise lautet: “Wenn du dieses Tier isst, warum nicht auch jenes!“</p>
<p>Wie konnte es soweit kommen? Die Dramatik dieser Frage setzt eine Sichtweise voraus, die keineswegs zutreffen muss, n&#228;mlich, dass die Tierrechtsbewegung quasi der Logik der Geschichte folge, weil sie &#8211; siehe oben &#8211; die konsequente und notwendige Fortsetzung anderer Befreiungsbewegungen darstelle. M&#246;glich und legitim ist auch die Position, wonach es sich bei der Tierrechtsbewegung schlicht um eine vor&#252;bergehende Modeerscheinung gehandelt hat &#8211; auf die die Fleischlobby reagieren musste und reagiert hat. So betrachtet, erscheint die Entwicklung der vergangenen Jahre dann in einem v&#246;llig anderen Licht: Es wurde lediglich der fr&#252;here, “normale“ Zustand wiederhergestellt.</p>
<p>Welche Sichtweise die richtige, die realistische ist, wird sich erst r&#252;ckblickend sagen lassen. Aber unabh&#228;ngig davon lassen sich n&#252;chtern jene Faktoren herausarbeiten, die zu den beschriebenen Ver&#228;nderungen in den letzten Jahren (die wir als “R&#252;ckschritte“ bezeichnet hatten) gef&#252;hrt haben, sowie jene Faktoren, die in die entgegengesetzte Richtung, also in Richtung Verwirklichung von Tierrechten wirken oder wirken k&#246;nnten.</p>
<p>Erfolgreiche Fleischlobby &#8211; egozentrische Tierrechtler</p>
<p>Den wichtigsten Grund f&#252;r die beschriebenen Ver&#228;nderungen der letzten Jahre haben wir bereits genannt: die &#228;u&#223;erst erfolgreiche Arbeit der Fleischlobby. Ein zweiter Grund ist, dass es die Konsumenten der Fleischlobby naheliegenderweise sehr einfach gemacht haben: Menschen, die gerne Fleisch essen, sind au&#223;erordentlich empf&#228;nglich und dankbar f&#252;r alle argumentativen und sonstigen Angebote, die ein unbek&#252;mmertes Fleischessen versprechen, insbesondere ein Fleischessen ohne schlechtes Gewissen. Menschen, die nach jedem Strohhalm greifen, der ein ungest&#246;rtes Festhalten an liebgewonnenen Essgewohnheiten verhei&#223;t, sind naturgem&#228;&#223; ein leichtes Opfer entsprechender Angebote.</p>
<p>Ein dritter Grund f&#252;r die negative Entwicklung der letzten Jahre ist das v&#246;llige Versagen der Tierrechtsbewegung. Allzuviele Tierrechtler k&#252;mmern sich beispielsweise viel mehr um die Gesinnung ihrer Genossen als um das Schicksal der Tiere. Da ist zun&#228;chst einmal die Szene-typische abstruse Egozentrik: F&#252;r jeden Tierrechtler ist ein “wirklicher“ Tierrechtler letztlich nur, wer genauso ist wie er selbst. Dementsprechend darf ein richtiger Tierrechtler dann nicht rauchen oder keinen Alkohol trinken oder muss strikt antikapitalistisch sein oder christlich oder atheistisch usw. Um den Schaden, den diese fundamentale Unreife und Intoleranz anrichtet, zu ermessen, braucht man sich nur vorzustellen, wie es heute um Menschenrechte bestellt w&#228;re, w&#252;rden Menschenrechtsbef&#252;rworter &#228;hnlich agieren.</p>
<p>Immens viel Energie wird auch darauf verwendet, alle derart “Ungl&#228;ubigen“ angemessen abzustrafen &#8211; durch Totschweigen, Boykottieren, Verleumden und Ausgrenzen. Das gr&#246;&#223;te Handikap der Tierrechtsbewegung sind aber wohl pers&#246;nliche Eitelkeiten. Der Schaden, den die Profilneurotiker anrichten, ist schlicht unermesslich. Um sich selbst ins vermeintlich rechte Licht zu setzen, gehen diese Menschen buchst&#228;blich &#252;ber Leichen: &#252;ber die Leichen jener Tiere n&#228;mlich, denen deshalb nicht geholfen werden kann, weil die dazu n&#246;tige Zeit und Energie darauf verwendet wird, Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen, Kooperationen aufzuk&#252;ndigen usw..</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Negativpunkt: In der Tierrechtsbewegung gibt es so etwas wie ein ungeschriebenes Optimismus-Gebot: Man muss immer an den Erfolg der Bem&#252;hungen in Richtung Befreiung der Tiere glauben. Das mag im Umgang mit jenen, die es noch von der Richtigkeit und Notwendigkeit von Tierrechten zu &#252;berzeugen gilt, durchaus sinnvoll sein. Schlie&#223;lich ist es schwierig, jemanden f&#252;r eine Sache zu gewinnen, an deren Erfolg man selber zweifelt. Aber intern birgt dieses mentale Dauerl&#228;cheln und die damit einhergehende Wahrnehmungsverzerrung gro&#223;e Gefahren mit sich:</p>
<p>Wer die Wirklichkeit nicht mehr richtig wahrnimmt, kann sie auch nicht wirksam ver&#228;ndern. Insbesondere kann dieser Zwangs-Optimismus dazu f&#252;hren, dass an effektiv erfolglosen Methoden viel zu lange festgehalten wird (weil ihre Erfolglosigkeit aufgrund systematischer Wahrnehmungsverzerrungen nicht erkannt wird). Schlie&#223;lich: Wenn sich niemand mehr &#252;ber “pessimistische“ Zukunftserwartungen zu reden getraut, glaubt jeder, dass nur er sie hat &#8211; und f&#252;hlt sich doppelt hoffnungslos.</p>
<p>Die verheerenden Folgen von Denkverboten sind ja bei vielen Religionen zu besichtigen, wo das Denken mehr oder weniger durch das Glauben ersetzt wird. Das Ergebnis sind Dogmen und Wahrnehmungen, die mit der Realit&#228;t immer weniger zu tun haben. Wer aber, wie gesagt, die Wirklichkeit nicht richtig wahrnimmt, kann sie auch nicht wirksam ver&#228;ndern. Das Ertragen der Wahrheit ist die erste Voraussetzung f&#252;r die Ver&#228;nderung der Wirklichkeit.</p>
<p>Gewichtige Fakten und Argumente</p>
<p>Andererseits gibt es aber auch starke Kr&#228;fte und Aspekte, die eine Entwicklung in Richtung Verwirklichung von Tierrechten beg&#252;nstigen. Dazu z&#228;hlen vor allem auch jene unbestreitbaren Fakten in Bezug auf Hunger, Umweltzerst&#246;rung, Klimawandel und Krankheit, die zwar seit Jahrzehnten bekannt sind, aber erst in j&#252;ngster Vergangenheit von der &#214;ffentlichkeit zur Kenntnis genommen werden. Dazu stichwortartig ein paar Informationen:</p>
<p>Hunger: Die Weltern&#228;hrung ist zunehmend nicht nur eine Verteilungs-, sondern auch eine Produktionsfrage: Die Weltbev&#246;lkerung w&#228;chst j&#228;hrlich um 80 Millionen Menschen. Und bei einer vegetarischen Lebensweise k&#246;nnten bei gleicher Ressourcensituation zehnmal so viele Menschen ern&#228;hrt werden.</p>
<p>Umweltzerst&#246;rung: Die Fleischproduktion f&#252;hrt beispielsweise zu einer immensen Wasserverschmutzung und Wasserverschwendung: &#220;ber 50% der Wasserverschmutzung Europas wird durch die Massentierhaltung verursacht. Zur Produktion von 1 kg Kartoffeln ben&#246;tigt man 900 Liter Wasser, zur Produktion von 1 kg Rindfleisch ben&#246;tigt man 15.500 Liter Wasser.</p>
<p>Klimawandel: Ein Fleischesser verursacht pro Jahr gleich viele Treibhausgase wie eine Autofahrt von 4758 Kilometern, ein Vegetarier nur die H&#228;lfte. (Ein Veganer verursacht lediglich Treibhausgase, die einer Autofahrt von 629 Kilometern entsprechen.) Der negative Einfluss der Nutztiere auf die Klimaerw&#228;rmung ist gr&#246;&#223;er als der des weltweiten Verkehrs.</p>
<p>Krankheit: Zahlreiche Studien belegen, dass eine vegetarische Ern&#228;hrung erheblich dazu beitragen kann, ern&#228;hrungsbedingten Erkrankungen wie &#220;bergewicht, Atherosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hypertonie, Gicht und verschiedenen Krebserkrankungen vorzubeugen.</p>
<p>Ermutigend ist auch die Entwicklung an den Universit&#228;ten, die ja erfahrungsgem&#228;&#223; so etwas wie das Zukunftslabor f&#252;r gesellschaftliche Ver&#228;nderungen sind: Wenngleich auch hier das anthropozentrische Erbe eine schwere Last mit gro&#223;em Tr&#228;gheitsmoment darstellt, weht hier dennoch gegen&#252;ber faktisch und rational letztlich unhaltbaren Positionen ein viel st&#228;rkerer Wind, als dies gesamtgesellschaftlich der Fall ist. Mit anderen Worten: Gewichtige Fakten und Evidenzen haben auf universit&#228;rem Boden eine realistische Chance, sich in absehbarer Zeit durchzusetzen.</p>
<p>Und mit solchen gewichtigen Fakten und Evidenzen kann die Tierrechtsbewegung wahrlich wuchern! Ich greife hier lediglich die Elemente eines Argumentationszusammenhangs heraus:<br />
1) Die &#196;hnlichkeit zwischen Tieren und Menschen &#8211; Stichwort “evolution&#228;re Kontinuit&#228;t“: Das Leben hat sich kontinuierlich entwickelt und die Merkmale der Lebewesen variieren kontinuierlich &#8211; weshalb auch die &#252;blichen Alles-oder-nichts-Zuschreibungen der Art, nur Menschen h&#228;tten diese oder jene F&#228;higkeiten, in aller Regel unsinnig sind. Das gilt auch f&#252;r das Seelenleben: “Wie gro&#223; auch der Unterschied zwischen den Seelen der Menschen und der h&#246;heren Tiere sein mag, er ist doch nur ein gradueller und kein prinzipieller.“ (Darwin)<br />
2) Das Gleichheitsprinzip, eines der ganz wenigen praktisch unbestrittenen philosophischen bzw. ethischen Grunds&#228;tze, wonach Gleiches bzw. &#196;hnliches auch gleich bzw. &#228;hnlich bewertet und behandelt werden muss.<br />
3) Viele Tiere befinden sich sogar auf einem h&#246;heren Niveau als viele Menschen. Kein Merkmal, das von irgendjemandem als moralisch relevant angesehen wird, verl&#228;uft entlang der Speziesgrenze Menschen &#8211; Tiere und es gibt immer Menschen, bei denen das betreffende Merkmal schw&#228;cher ausgepr&#228;gt ist als bei vielen Tieren. Viele geistig behinderte oder senile Menschen etwa und alle kleinen Kinder befinden sich auf einem deutlich niedrigeren Niveau als etwa Hunde, Katzen, Rinder und Schweine.</p>
<p>Zusammenfassend kann in Bezug auf die Zukunft der Tierrechtsbewegung gesagt werden: Es gibt starke Kr&#228;fte, die in Richtung Realisierung von Tierrechten wirken, und es gibt starke Kr&#228;fte, die in die entgegengesetzte Richtung wirken. Wie dieser “Kampf“ letztlich ausgehen wird, ist offen. Sicher ist aber, dass die jetzige Situation schwieriger ist, als es der von der Tierrechtsbewegung verordnete Optimismus vermuten l&#228;sst. Gute Gr&#252;nde also f&#252;r alle, denen die Befreiung der Tiere am Herzen liegt, sich noch mehr anzustrengen!</p>
<p>Copyright: Helmut F. Kaplan</p>
<p>B&#252;cher von Helmut F. Kaplan bei <a href="http://www.Amazon.de" class="autohyperlink" title="http://www.Amazon.de" target="_blank">www.Amazon.de</a></p>
<p>Liste “Tierrechte jetzt“ <a href="http://de.groups.yahoo.com/group/Tier…" class="autohyperlink" title="http://de.groups.yahoo.com/group/Tier…" target="_blank">de.groups.yahoo.com/group/Tier&#8230;</a><br />
Wer Mitglied werden will, schreibe bitte eine Mail an <a class="autohyperlink" href="mailto:kaplan@vegetarismus.org" title="mailto:kaplan@vegetarismus.org">kaplan@vegetarismus.org</a> mit dem Betreff “Bitte einladen“.</p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/authors/tierrechte-das-ende-einer-illusion" class="autohyperlink" title="http://www.fellbeisser.net/authors/tierrechte-das-ende-einer-illusion" target="_blank">www.fellbeisser.net/authors/ti&#8230;</a></p>
<p>———-</p>
<p>Dr. Helmut F. Kaplan (13.07.2009; 12:17 Uhr)<br />
<a class="autohyperlink" href="mailto:kaplan@vegetarismus.org" title="mailto:kaplan@vegetarismus.org">kaplan@vegetarismus.org</a></p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/tierrechte-das-ende-einer-illusion">Tierrechte &#8211; das Ende einer Illusion?</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<title>Armut gef&#228;hrdet die Demokratie</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 16:31:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Christoph Butterwegge*
In einer wohlhabenden, wenn nicht reichen Gesellschaft wie der Bundesrepublik, die qua Verfassung den Anspruch erhebt, sozial gerecht organisiert und eine Demokratie zu sein, m&#252;ssen Armut und Reichtum, sofern sie ein gewisses Ma&#223; &#252;bersteigen, &#246;ffentlich gerechtfertigt werden.&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/armut-gefaehrdet-die-demokratie">Armut gef&#228;hrdet die Demokratie</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Christoph Butterwegge*</p>
<p>In einer wohlhabenden, wenn nicht reichen Gesellschaft wie der Bundesrepublik, die qua Verfassung den Anspruch erhebt, sozial gerecht organisiert und eine Demokratie zu sein, m&#252;ssen Armut und Reichtum, sofern sie ein gewisses Ma&#223; &#252;bersteigen, &#246;ffentlich gerechtfertigt werden. Dies geschieht &#252;ber das Dogma, wonach es den wirtschaftlichen Leistungstr&#228;gern besser geht und besser gehen soll als den weniger Leistungsf&#228;higen oder gar den „Leistungsverweigerern“, „Faulenzern“ und „Sozialschmarotzern“.</p>
<p>Angesichts der Boni und Abfindungen in Millionenh&#246;he f&#252;r Manager, die Firmenpleiten herbeigef&#252;hrt haben, erkennen immer mehr Menschen, dass es sich hierbei um einen Mythos handelt. Leistungseliten reproduzieren sich auf gerade zu inzestu&#246;se Weise aus ihrem eigenen Herkunftsmilieu und bilden eine „geschlossene Gesellschaft“, in die sonst niemand Zutritt hat. Gleichzeitig vertreten sie Eigeninteressen heute sehr viel r&#252;cksichtsloser als in der „alten“ Bundesrepublik, weil sich die Kr&#228;fteverh&#228;ltnisse zwischen Kapital und Arbeit seither zu ihren Gunsten ge&#228;ndert und durch den Aufstieg des Neoliberalismus ideologische Deutungsmuster an Bedeutung gewonnen haben, die ihre sozialen Privilegien legitimieren.</p>
<p>Damit die Demokratie eine Regierungsform ist, in der sich alle wiederfinden – sonst handelt es sich ja gar nicht um eine „Herrschaft des Volkes“ -, muss sie eine soziale Demokratie sein, die Armut energisch bek&#228;mpft. Tut sie das nicht, werden jene Gesellschaftsmitglieder am meisten entt&#228;uscht, die ihre personelle Basis bilden m&#252;ssten. Vor allem in einem Land, das nach wie vor unter dem geistig-politischen Einfluss des Neoliberalismus steht und daher stark auf Leistung und &#246;konomischen Erfolg setzt, bedeutet Armut nicht blo&#223;, dass ein Mangel an prestigetr&#228;chtigen Konsumg&#252;tern besteht, sondern auch, dass hiermit ein Makel verbunden ist, der das Selbstwertgef&#252;hl davon Betroffener ersch&#252;ttert.</p>
<p>Breitet sich die Armut aus, wird ein Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung marginalisiert, die Menschenw&#252;rde massenhaft verletzt und den Betroffenen „strukturelle Gewalt“ (Johan Galtung) angetan. Arme und Reiche leben in einem Spannungsverh&#228;ltnis, das sich zur sozialen Zeitbombe entwickeln kann, w&#228;hrend  Politik, Staat und Verwaltung nicht selten die Armen anstelle der Armut bek&#228;mpfen, statt f&#252;r einen gerechten sozialen Ausgleich zu sorgen. Gleichzeitig ger&#228;t die Demokratie in Gefahr, denn sie vertr&#228;gt sich nicht mit massenhafter Armut und extremem Reichtum. Wo die Armut grassiert, wird die Demokrarie automatisch paralysiert.</p>
<p>Je weniger Chancen die Armen haben, sich gleichberechtigt an demokratischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen zu beteiligen, um so st&#228;rker empfinden sie die Informations-, Partizipations- und Emanzipationsdefizite eines Parlamentarismus, dem „Politiker- und Parteienverdrossenheit“ entgegenschl&#228;gt. Arme sind nicht nur  sozial benachteiligt, vielmehr in aller Regel auch politisch weniger aktiv, skeptischer gegen&#252;ber der parlamentarischen Demokratie, die sie h&#228;ufig f&#252;r ihre prek&#228;re Lage (mit)verantwortlich machen, und seltener bereit, w&#228;hlen zu gehen. Hieraus kann eine Legitimationskrise der Demokratie erwachsen.</p>
<p>Die soziale Spaltung erh&#246;ht nicht blo&#223; das Konflikt- und Gewaltpotenzial der Gesellschaft, vielmehr auch die Wahrscheinlichkeit einer Krise der politischen Repr&#228;sentation. Wenn die Lebensverh&#228;ltnisse der Mitglieder einer demokratisch verfassten Gesellschaft, d.h. Armut und Reichtum immer st&#228;rker auseinander klaffen, kann sich eine latente B&#252;rgerkriegsstimmung ausbreiten. Wer die brisante Mischung von berechtigter Emp&#246;rung, ohnm&#228;chtiger Wut und blankem Hass auf fast alle Politiker/innen kennt, wie sie wohl nur in Versammlungen von Hartz-IV-Bezieher(innen)n existiert, sofern diese nicht schon resigniert und sich aus der &#214;ffentlichkeit zur&#252;ckgezogen haben, kommt zu dem Schluss, dass l&#228;ngst zwei Welten oder „Parallelgesellschaften“ nebeneinander existieren. Auf der einen Seite mehren sich Luxusquartiere, in denen die Superreichen hinter den Mauern ihrer Villen unter sich bleiben und von privaten Sicherheitsdiensten besch&#252;tzen lassen; auf der anderen Seite essen die „Abgeh&#228;ngten“ in Suppenk&#252;chen, die nobel „Tafeln“ genannt werden, versorgen sich mit W&#228;sche aus Kleiderkammern und beschaffen  sich alles, was sie dar&#252;ber hinaus zum Leben ben&#246;tigen, in Sozialkaufh&#228;usern.</p>
<p><strong>Kein Geld f&#252;r die Klassenfahrt</strong></p>
<p>Armut ist eine Gefahr f&#252;r die Demokratie, weil diese mehr beinhaltet, als dass B&#252;rger/innen alle vier oder f&#252;nf Jahre zur Wahlurne gerufen werden, n&#228;mlich auch einschlie&#223;t, dass sie gleichberechtigt  an den politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen teilnehmen k&#246;nnen. Hierzu m&#252;ssen sie &#252;ber die materiellen Mittel verf&#252;gen, um  auch in ferner gelegenen Orten stattfindende politische und Bildungsveranstaltungen sowie Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen zu besuchen. Eine alleinerziehende Mutter, die nicht wei&#223;, wie sie eine bevorstehende Klassenfahrt oder teure Schulmaterialien f&#252;r ihre Kinder bezahlen soll, wird sich kaum an den politischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen beteiligen k&#246;nnen.</p>
<p>Nicht blo&#223; die um sich greifende Armut, sondern auch der sich bei wenigen Privatleuten anh&#228;ufende Reichtum gef&#228;hrdet die Demokratie. Wegen der Finanzmarktkrise, die das Vertrauen in Bankiers, Broker und B&#246;rsianer ersch&#252;ttert, wenn nicht f&#252;r immer zerst&#246;rt hat, d&#252;rften seine Akzeptanzprobleme zunehmen. Je st&#228;rker sich die sozialen Gegens&#228;tze auspr&#228;gen, umso leichter d&#252;rfte es Rechtsextremen und –populisten k&#252;nftig fallen, den Unmut &#252;ber die wachsende Ungerechtigkeit f&#252;r sich nutzbar zu machen und in Stimmen umzusetzen.</p>
<p>* Christoph Butterwegge ist Professor der Politologie. Er lehrt an der Universit&#228;t K&#246;ln.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Anm.: Die Ver&#246;ffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a></p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:TierklinikHH@aol.com" title="mailto:TierklinikHH@aol.com">TierklinikHH@aol.com</a> (20.06.2009; 17:08 Uhr)</p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/armut-gefaehrdet-die-demokratie">Armut gef&#228;hrdet die Demokratie</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<title>Fremdk&#246;rper in der Speiser&#246;hre des Hundes</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 19:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Besitzer des kleinen Hundes merken es oft nicht sofort: Ihr Westhighland Terrier, Yorkshire Terrier oder Dackel usw. wird pl&#246;tzlich still, verkriecht sich und zeigt dann irgendwann ganz eigenartige Symptome des „Erbrechens“, des Herausbringens von gesch&#228;umtem Speichel. Sie hatten ihm&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/fremdkoerper-in-der-speiseroehre-des-hundes">Fremdk&#246;rper in der Speiser&#246;hre des Hundes</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Besitzer des kleinen Hundes merken es oft nicht sofort: Ihr Westhighland Terrier, Yorkshire Terrier oder Dackel usw. wird pl&#246;tzlich still, verkriecht sich und zeigt dann irgendwann ganz eigenartige Symptome des „Erbrechens“, des Herausbringens von gesch&#228;umtem Speichel. Sie hatten ihm einen „Kauknochen“ gegeben, der bis auf ein gr&#246;&#223;eres St&#252;ck schon zerlegt war.  Der Hund bekommt Atemnot und wird panisch.</p>
<p>Auf dem R&#246;ntgenbild zeigt sich eine mehr oder minder gro&#223;e „Verschattung“ im Bereich der Speiser&#246;hre: der „Kauknochen“, oftmals ist es aber auch ein gr&#246;&#223;erer abgeschluckter Knochenrest, sitzt entweder &#252;ber der Herzbasis oder vor dem Zwerchfell des Hundes fest.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist es vern&#252;nftig zu versuchen, den Fremdk&#246;rper unter Narkose entweder herauszuziehen, sofern man ihn  mit den diversen Fremdk&#246;rperzangen zufassen bekommt. Die andere Version ist, ihn unter Anwendung einer starken Sonde in Richtung Mageneingang und in den Magen zu verschieben und / oder ihn durch den ge&#246;ffneten Magen mit einer Fasszange durch den Mageneingang zu ziehen. Das ist oftmals m&#246;glich, beinhaltet aber die Gefahr, dass die Muskulatur der Speiser&#246;hre dem Druck der Sonde nachgibt und rei&#223;t – mit dem schlimmen Ergebnis, dass sich ein  iatrogener &#214;sophagusdivertikel , eine Ausbuchtung in der Speiser&#246;hre, entwickelt: der Patient erbricht k&#252;nftig seine Nahrung ganz oder teilweise. </p>
<p>Es ist deshalb darauf hinzuweisen, dass der Sondeneinsatz, wie oben beschrieben, nur ein Versuch darstellen kann, den Fremdk&#246;rper in den Magen zu verschieben. Ist dies  nicht m&#246;glich, sollte auf Gewalt verzichtet und der Patient f&#252;r eine Thorax-Operation vorbereitet werden. Die Speiser&#246;hre ist chirurgisch bei seitlich ge&#246;ffneter Brusth&#246;hle zu erreichen. Ein erfolgreicher Eingriff  kann nur von einem eingespielten chirurgischen Team gew&#228;hrleistet werden,  das in derartigen Notf&#228;llen zur Verf&#252;gung stehen und von vornherein eine Langzeit-Narkose einleiten muss. In jeder tier&#228;rztlichen Einrichtung ist das (besonders zur Nachtzeit) schwierig, so dass der Patient oftmals  durch Gewalt verletzt oder gar bei Aussichtslosigkeit der Fremdk&#246;rperentfernung nach stundenlangen Versuchen eingeschl&#228;fert werden muss. </p>
<p>Hundehalter, besonders diejenigen kleinerer Hunde, m&#252;ssen es wissen: „Kauknochen“  und Knochen zum Zerbei&#223;en, sozusagen zur Besch&#228;ftigung, sind bestens geeignet, einen Hund umzubringen. Hier w&#228;re der legend&#228;re Professor Dr. Lukas Felix M&#252;ller, einstmals Direktor der Kleintierklinik an der Freien Universit&#228;t Berlin zu zitieren: „Ja, bittesch&#246;n, wenn Sie Ihren Hund  umbringen wollen, dann geben sie ihm (Kau-)Knochen.“ </p>
<p>Dirk Schrader, Hamburg</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut f&#252;r<br />
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<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:TierklinikHH@aol.com" title="mailto:TierklinikHH@aol.com">TierklinikHH@aol.com</a> (26.05.2009; 14:41 Uhr)</p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/fremdkoerper-in-der-speiseroehre-des-hundes">Fremdk&#246;rper in der Speiser&#246;hre des Hundes</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<item>
		<title>Liebe, Ethik und Egoismus</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/news/liebe-ethik-und-egoismus</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 09:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Tierrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vegane Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[Helmut F. Kaplan
Was ist Liebe? Ich meine jene Liebe, die mit Verliebtheit einhergeht, mit „h&#246;herem Herzschlag“, mit „Schmetterlingen im Bauch“ usw. – und die, wenn sie unerf&#252;llt bleibt oder endet, schrecklich wehtut. Auf der Erlebensebene ist diese Art Liebe,&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/liebe-ethik-und-egoismus">Liebe, Ethik und Egoismus</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.tierrechte-kaplan.org/" class="kblinker" target="_blank" title="More about Helmut F. Kaplan &raquo;">Helmut F. Kaplan</a></em></p>
<p>Was ist Liebe? Ich meine jene Liebe, die mit Verliebtheit einhergeht, mit „h&#246;herem Herzschlag“, mit „Schmetterlingen im Bauch“ usw. – und die, wenn sie unerf&#252;llt bleibt oder endet, schrecklich wehtut. Auf der Erlebensebene ist diese Art Liebe, die sogenannte „romantische Liebe“, wohl am besten beschreibbar als fundamentale Abh&#228;ngigkeit vom Liebesobjekt: Sind wir mit ihm vereint, ist alles gut, sind wir von ihm getrennt, ist die Sehnsucht schrecklich. Eine 27j&#228;hrige &#196;rztin berichtet:</p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/wp-content/uploads/2009/04/liebe.jpg"><img src="http://www.fellbeisser.net/news/wp-content/uploads/2009/04/liebe.jpg" alt="Was ist Liebe?" title="Was ist Liebe?" width="300" height="225" class="alignleft size-full wp-image-17436" /></a>„Als sich mein Mann immer mehr von mir zur&#252;ckzog und ich gar keine M&#246;glichkeit mehr sah, ihm nahe zu kommen, habe ich mit der Hand die Glast&#252;r zu seinem Zimmer eingeschlagen. Ich merkte nur noch, wie mir das Blut herunterlief und auf den Teppich tropfte &#8230;  Ich war verr&#252;ckt, ich wollte einfach zu ihm, wollte die Glaswand zerschlagen, die ich zwischen ihm und mir sp&#252;rte.“ (Schmidbauer, 1980, S. 52)<span id="more-17435"></span></p>
<p>&#220;ber die Grundlagen dieser Form von Liebe wurden in den letzten Jahren und Jahrzehnten so viele B&#252;cher geschrieben, da&#223; man damit ganze Bibliotheken f&#252;llen kann. Und es besteht wohl kein Zweifel daran, da&#223; diese Liebe, so „geistig“ und &#228;therisch sie sich zuweilen auch anf&#252;hlen mag, ihre Grundlage in k&#246;rperlichen Zust&#228;nden und Vorg&#228;ngen hat, sie beruht auf unserer Sexualit&#228;t. Liebe ist genauso von Sexualit&#228;t abh&#228;ngig wie unser Bewu&#223;tsein von Gehirnprozessen abh&#228;ngig ist. Aber sowenig unsere Gedanken und Gef&#252;hle dadurch entwertet werden, da&#223; sie physiologische Grundlagen haben, sowenig wird auch die Liebe dadurch entwertet, da&#223; sie auf Sexualit&#228;t beruht. Hubert Rohracher (1971) hat dieses Nicht-entwertet-Werden f&#252;r unsere Gedanken und Gef&#252;hle wunderbar beschrieben:</p>
<blockquote><p>„Da&#223; das gesamte psychische Geschehen von Gehirnprozessen abh&#228;ngt, ist sicher &#8211; so sicher, wie eine naturwissenschaftliche Erkenntnis &#252;berhaupt sein kann. Es ist aber gar nicht einzusehen, warum die Gef&#252;hle f&#252;r Freiheit und Recht oder das Streben nach sozialer Gerechtigkeit dadurch, da&#223; ihnen Erregungsprozesse im Gehirn zugrunde liegen, entwertet werden k&#246;nnten &#8211; so wenig die Sch&#246;nheit einer Blume dadurch entwertet werden kann, da&#223; sie in der Erde wurzelt.“ (S. 68) </p></blockquote>
<p>Die Einzelheiten der k&#246;rperlichen Fundierung „geistiger“ Liebe brauchen uns nicht zu k&#252;mmern, weil es uns hier um eine Begleiterscheinung dieser Liebe geht bzw. um ein Element dieser Liebe: die allumfassende selbstlose Sorge und F&#252;rsorge gegen&#252;ber dem Liebesobjekt. Bevor wir fortfahren, mu&#223; aber auf eine Merkw&#252;rdigkeit in unseren Vorstellungen &#252;ber die Liebe verwiesen werden:</p>
<p>Alle, die von der Liebe reden, gehen wie selbstverst&#228;ndlich davon aus, da&#223; jeder unter Liebe das gleiche versteht: Zwar ist es eine Kernfrage aller B&#252;cher, Filme und Gespr&#228;che &#252;ber Liebe, ob es sich denn bei einer bestimmten Beziehung um „wirkliche Liebe“ handle, aber was „wirkliche Liebe“ ist, scheint f&#252;r alle Beteiligten sonnenklar zu sein. Das „wei&#223;“ man offenkundig. Die Frage ist freilich, ob alle das gleiche „wissen“, d. h. die gleichen  Vorstellungen von Liebe haben bzw. die gleichen Elemente mit Liebe verbinden.</p>
<p>Wie auch immer – ich beteilige mich insofern an diesem „Selbstverst&#228;ndlichkeitsspiel“, als ich sage: Bei mir ist ein Element dieser romantischen Liebe das, was ich als selbstlose Liebe bezeichnen m&#246;chte: die selbstlose Sorge und F&#252;rsorge gegen&#252;ber dem Liebesobjekt. Man ist in seinem Denken und Handeln gegen&#252;ber dem geliebten Wesen einfach „gut“, w&#252;nscht ihm ein gutes Leben und will ihm Leiden ersparen. Diese Sorge und F&#252;rsorge ist im buchst&#228;blichen und &#252;bertragenen Sinne tendenziell grenzenlos. Ein Gedanke aus meinem Buch „Leben – Lieben – Leiden“ verdeutlicht vielleicht, was ich meine:</p>
<p>„Was w&#228;re, wenn mein Kind nicht hier, bei mir, sondern ganz woanders geboren worden w&#228;re, in Afrika, in China, in einem anderen Jahrhundert, in einem anderen Jahrtausend? Ich k&#246;nnte ihm nie helfen, ihm nie beistehen, ihm nichts erkl&#228;ren, es w&#252;rde mich nie sehen, mich nie kennenlernen! Solche Gedanken sind es, die zum Wahnsinn f&#252;hren. Und zur Ethik.“ (Kaplan, 2008, S. 88)</p>
<p>Sollte diese selbstlose Liebe nicht durchg&#228;ngiger Bestandteil der romantischen Liebe sein, so ist sie auf alle F&#228;lle nicht nur Bestandteil, sondern sogar Wesensmerkmal der Liebe zwischen Eltern und Kindern.</p>
<p><strong>Was ist Ethik?</strong></p>
<p>Bei aller Unterschiedlichkeit einzelner ethischer Ans&#228;tze l&#228;&#223;t sich allgemein wohl sagen: Ethik ist Altruismus &#8211; also Selbstlosigkeit (vgl. etwa Rachels,  1990, S. 77). So sah es beispielsweise auch Arthur Schopenhauer (vgl. etwa Wolf, 1990, S. 48) und so sieht es beispielsweise auch Peter Singer: „Ethisch leben hei&#223;t &#252;ber Dinge nachdenken, die jenseits des eigenen Interesses liegen.“ (Singer, 1996, S. 196) Eigeninteresse und Ethik bilden ein  Gegensatzpaar. (Ebenda, S. 14) </p>
<p>Ethik als Selbstlosigkeit – ein im Zusammenhang mit dem vorhin &#252;ber die (selbstlose) Liebe Gesagten  bemerkenswerter Befund: Liebe und Ethik als im Grunde oder doch zumindest teilweise gleiche Ph&#228;nomene! Und wo liegt der Unterschied? Nun, zun&#228;chst einmal bezieht sich die selbstlose Liebe eben auf jemanden, den wir lieben, also gut kennen, w&#228;hrend sich ethisches Verhalten grunds&#228;tzlich auf alle bezieht, die von unseren Handlungen betroffen sind oder betroffen sein k&#246;nnen. </p>
<p>Zweitens ist Ethik quasi eine inhaltlich konkretisierte Form der selbstlosen Liebe: Je nach ethischem Ansatz wird das selbstlose Handeln gegen&#252;ber anderen genauer bestimmt. Etwa, indem gefordert wird, nur nach Regeln zu handeln, die allgemeines Gesetz werden k&#246;nnten (kategorischer Imperativ). Oder da&#223; man andere so behandeln soll, wie man selbst behandelt werden m&#246;chte (Goldene Regel). Oder da&#223; man nicht stehlen oder t&#246;ten soll (Zehn Gebote).</p>
<p>Ethik kann also beschrieben werden als inhaltlich pr&#228;zisierte und im Hinblick auf die Betroffenen erweiterte (selbstlose) Liebe. Die (selbstlose) Liebe zu einer bestimmten Person oder zu einem bestimmten Wesen k&#246;nnte demnach quasi als Atom, als Kern der Ethik betrachtet werden. Oder, anders herum: Ethik als generalisierte und quasi in Regeln geronnene (selbstlose) Liebe. </p>
<p>Diese Sicht deckt sich weitgehend mit Schopenhauers Auffassung, wonach in moralischen Maximen die Energie des Mitleids, des ethischen Urph&#228;nomens, quasi konserviert ist. (Schopenhauer, 1977, S. 270-272, 254) Schopenhauer charakterisiert das ethische Grundph&#228;nomen also nicht (wie wir es vorhin taten) als selbstlose Sorge und F&#252;rsorge, sondern als Mitleid. Das kann man als Pr&#228;zisierung in Richtung Realit&#228;t des Lebens betrachten: Da das Leben nun einmal vor allem aus Leiden besteht, &#228;u&#223;ern sich Sorge und F&#252;rsorge vor allem (auch) im Mitleiden, im Mitleid. Dazu Albert Schweitzer:  </p>
<p>„Alles Leben ist Leiden. Der wissend gewordene Wille zum Leben ist also von tiefem Mitleid mit allen Gesch&#246;pfen ergriffen. Er erlebt nicht nur das Weh der Menschen, sondern das der Kreatur &#252;berhaupt mit. Was man in der gew&#246;hnlichen Ethik als ‘Liebe‘ bezeichnet, ist seinem wahren Wesen nach Mitleid.“ (Schweitzer, o. J., S. 295)</p>
<p><strong>Umsetzen von Ethik</strong></p>
<p>Nun gibt es ein Problem, das allen, denen Ethik nicht nur ein theoretisches, sondern vor allem auch ein praktisches Anliegen ist, nur zu bekannt ist: Ethik bzw. ethische Positionen sind f&#252;r sich genommen zun&#228;chst einmal lediglich mehr oder weniger abstrakte, auf alle F&#228;lle aber quasi statische Ph&#228;nomene: Sie wirken sich (noch) nicht auf das Verhalten aus. Ethik alleine macht noch niemanden ethisch, k&#246;nnte man sagen; Ethik an sich beinhaltet noch keinen (hinreichenden) Impuls in Richtung Umsetzung ihres Inhalts. </p>
<p>Und man kann auch niemanden in ethisches Handeln quasi hineinreden, sprich: (argumentativ) dazu bringen, ethisch zu handeln. Man kann jemandem eine ethische Position erkl&#228;ren, man kann sie ihm n&#228;herbringen, ja man kann ihn sogar von ihrer Richtigkeit &#252;berzeugen – aber man kann ihn nicht zwingen, auch entsprechend zu handeln. Dazu ein Vergleich (dessen Urheber ich nicht mehr ausfindig machen konnte): Man kann jemanden zu einer Quelle f&#252;hren, aber trinken mu&#223; er dann selber. Soll hei&#223;en: Man kann jemandem ethische Argumente plausibel machen und ans Herz legen, aber anwenden bzw. umsetzen mu&#223; er sie dann selber.</p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/wp-content/uploads/2009/04/vegan.jpg"><img src="http://www.fellbeisser.net/news/wp-content/uploads/2009/04/vegan.jpg" alt="&quot;Wenn ich das Tier, dessen Leichenteile ich im Restaurant bestelle, selbst t&#246;ten m&#252;&#223;te, k&#228;me bei mir h&#246;chstwahrscheinlich Mitleid auf&quot;" title="&quot;Wenn ich das Tier, dessen Leichenteile ich im Restaurant bestelle, selbst t&#246;ten m&#252;&#223;te, k&#228;me bei mir h&#246;chstwahrscheinlich Mitleid auf&quot;" width="300" height="126" class="alignleft size-full wp-image-17438" /></a>Ohne emotionales Engagement, ohne einf&#252;hlende Anteilnahme bleiben ethisches Theoretisieren und ethische Prinzipien folgenlos. Ethik ohne emotionale Anteilnahme ist wie Theologie ohne religi&#246;se Gef&#252;hle, eine intellektuelle Spielerei, wie Bernard E. Rollin (1981, S. 151) treffend bemerkt. Vor vielen Jahren ging ich mit Peter Singer und meinem Ethikprofessor spazieren. Letzterer meinte gegen&#252;ber Singer im Hinblick auf dessen ethischen Argumente f&#252;r den Vegetarismus sinngem&#228;&#223;: „Aber“, im echten Leben quasi, „Sie essen schon Fleisch?“ Mein Professer hielt Singers Ethik also f&#252;r nichts weiter als eine originelle intellektuelle Spielerei ohne pers&#246;nliche praktische Konsequenzen.</p>
<p>Zur Ethik, zu moralischen Grunds&#228;tzen mu&#223; also etwas hinzukommen, um sie verhaltenswirksam werden zu lassen. Schopenhauer hat dieses „Mobilisierungsproblem“ der Ethik klar erkannt – und so gel&#246;st bzw. beantwortet: Mitleid ist nicht nur die Grundlage der Ethik, sondern auch die eigentliche Triebfeder moralischen Handelns. (Schopenhauer, 1977, S. 272 f.) Deshalb sei es auch ratsam, moralischen Maximen durch Wecken von Mitleid quasi auf die Spr&#252;nge zu helfen: „Im Gef&#252;hl dieser Wahrheit geschieht es oft, da&#223; dem &#246;ffentlichen Aufruf zur Wiederbringung verlorenen Geldes die Versicherung hinzugef&#252;gt wird, der Verlierer sei ein armer Mensch, ein Dienstbote u. dgl.“ (Ebenda, S. 255)</p>
<p>Nun liegt es in der Natur der Mobilisierung ethischen Handelns durch Mitleid, da&#223; diese Mobilisierung nicht „zentral“ bzw. ein f&#252;r alle Mal erfolgt, sondern anla&#223;- bzw. adressatenbezogen – siehe Schopenhauers obiges Beispiel. Au&#223;erdem gilt es zu beachten, da&#223; es sich beim Mitleid um ein (prim&#228;r) emotionales Ph&#228;nomen handelt, dessen Zustandekommen seinerseits von Faktoren abh&#228;ngt, die, aus ethischer Gesamtperspektive betrachtet, h&#246;chst willk&#252;rlich sind. Zwei Beispiele:</p>
<p>Wenn ich das Tier, dessen Leichenteile ich im Restaurant bestelle, selbst t&#246;ten m&#252;&#223;te, k&#228;me bei mir h&#246;chstwahrscheinlich Mitleid auf. Da dieses Tier aber im Rahmen eines institutionalisierten und undustrialisierten Herstellungs- und Verarbeitungsprozesses igendwo von irgendjemandem umgebracht wird, entsteht bei mir kein Mitleid. Oder: Beim Piloten, der aus gro&#223;er H&#246;he eine t&#246;dliche Bombe auf ein Geb&#228;ude, in dem sich hundert Personen befinden, abwirft, wird kein (direktes) Mitleid aufkommen. Wenn er die gleichen Menschen aber eigenh&#228;ndig und einzeln erschie&#223;en m&#252;&#223;te, s&#228;he sie Sache vermutlich ganz anders aus.</p>
<p>Auf der Handlungsebene ist Ethik also eine Angelegenheit, bei der emotionale und willk&#252;rliche Faktoren eine gro&#223;e Rolle spielen. Diese quasi Verw&#228;sserung ethischer Grunds&#228;tze im Zuge ihrer praktischen Umsetzung durch emotionale und willk&#252;rliche Elemente ist in Wirklichkeit aber meist noch wesentlich ausgepr&#228;gter, als es die bisherigen Ausf&#252;hrungen vermuten lassen. Denn den „Idealfall“, da&#223; eine bestimmte ethische &#220;berzeugung durch Mitleid verhaltensaktiv wird, werden wir in der Realit&#228;t nur ausnahmsweise und nur ann&#228;herungsweise antreffen. Im Falle des Ethikers n&#228;mlich (also eines Menschen, der sich von Berufs wegen mit Ethik befa&#223;t), der eine bestimmte ethische Position vertritt und bei dem diese dann durch Mitleidsimpulse beim Handeln zum Tragen kommt.</p>
<p>Die t&#228;gliche Praxis moralischen Handelns sieht aber  anders aus: Die meisten Menschen orientieren sich nicht an einem, sondern an mehreren moralischen Prinzipien, etwa an der Goldenen Regel, am Gleichheitsprinzip und an den Zehn Geboten. Ihr moralisches Handeln stellt sich dann als irgendeine „Mischung“ aus diesen Prinzipien dar. Aber selbst diese Beschreibung wird in aller Regel viel zu „hochgegriffen“, sprich: viel zu theoretisch sein. Denn oft handeln Menschen, wenn sie moralisch richtig handeln wollen, (bewu&#223;t) nach gar keinen bestimmten moralischen Prinzipien, sondern einfach in der Absicht, „das Richtige“ tun zu wollen, „moralisch“ sein zu wollen. Da&#223; diese Haltung bzw. Praxis dann in hohem Ma&#223;e „emotions- und willk&#252;rgeladen“ ist, liegt auf der Hand.</p>
<p>Nach diesen &#220;berlegungen sind wir nun vielleicht besser imstande, einige Fragen, die uns im Zusammenhang mit Tieren und Tierrechtlern immer wieder begegnen, besser verstehen bzw. erkl&#228;ren zu k&#246;nnen. Etwa:</p>
<p>1) Wie ist es m&#246;glich, da&#223; Menschen, die die ethischen Argumente gegen das Fleischessen vollkommen verstehen und auch akzeptieren, dennoch weiterhin Fleisch essen?</p>
<p>2) Wie ist es m&#246;glich, da&#223; manche Tierexperimentatoren offenbar durchaus f&#252;rsorgliche und liebevolle V&#228;ter sind?</p>
<p>3) Wie ist es m&#246;glich, da&#223; Menschen, die aus moralischen Gr&#252;nden vegan leben, sich gegen&#252;ber ihren Mitmenschen oft so extrem unmoralisch verhalten? </p>
<p>Zur ersten Frage. Nun, dieses Ph&#228;nomen k&#246;nnen wir jetzt recht rasch erkl&#228;ren: Ethik alleine bzw. ethische Positionen an sich wirken sich noch nicht auf das Verhalten aus. Kommt keine emotionale Aktivierung hinzu, bleiben ethische Einsichten praktisch wirkungslos.</p>
<p>Frage 2 (Wie ist es m&#246;glich, da&#223; manche Tierexperimentatoren offenbar durchaus f&#252;rsorgliche und liebevolle V&#228;ter sind?): Dieses Ph&#228;nomen k&#246;nnen wir mit dem vorliegenden kategorialen Unterschied zwischen den eigenen Kindern, die Objekte selbstloser Liebe sind, und allen anderen Wesen, die Objekte der Ethik (der quasi generalisierten und in Regeln geronnenen selbstlosen Liebe) sind, erkl&#228;ren: Da&#223; wir unsere „N&#228;chsten“ besser behandeln als andere, ist ein bekanntes und allgemeines (und ethisch h&#246;chst komplexes) Ph&#228;nomen, auf das wir hier nicht weiter einzugehen brauchen.</p>
<p>Eine etwas gr&#246;&#223;ere Herausforderung im Hinblick auf ihre Erkl&#228;rung stellen aber folgende F&#228;lle dar: Tierexperimentatoren und andere Tierqu&#228;ler, die nicht nur liebevolle V&#228;ter sind, sondern sich dar&#252;ber hinaus auch f&#252;r andere Menschen engagieren, etwa f&#252;r Asylanten oder Angeh&#246;rige diskriminierter Minderheiten. Aber auch hierf&#252;r gibt es eine naheliegende und schl&#252;ssige Erkl&#228;rung: Aufgrund der jahrtausendelangen abendl&#228;ndischen speziesistischen Tradition – auf religi&#246;ser, philosophischer und im Gefolge auf Alltags-Ebene – werden Tiere in derart hohem Ma&#223;e als moralisch minderwertig bzw. moralisch weniger wichtig betrachtet, da&#223; dadurch praktisch jede Schlechterbehandlung von Tieren hinreichend erkl&#228;rbar ist. </p>
<p>Beachtenswert und wesentlich ist, da&#223; sich diese moralische Minderbewertung von Tieren auch negativ auf das Mitleid mit Tieren auswirkt bzw. auswirken kann! (Vgl. Kaplan, 2001, S. 30-33) Um dies erkennen und verstehen zu k&#246;nnen, vergegenw&#228;rtigen wir uns zun&#228;chst einmal folgendes: Sagen wir, ich bin in eine Person verliebt, die ich erstens f&#252;r moralisch minderwertig halte und die mir zweitens „einen Korb gegeben“ hat. In nicht unwesentlichem Ma&#223;e kann ich nun meine Liebe und Sehnsucht, also emotionale Ph&#228;nomene, quasi „wegrationalisieren“, indem ich mir die moralische Minderwertigkeit des Liebesobjekts anschaulich vergegenw&#228;rtige: Eine moralisch derart fragw&#252;rdige Person ist es nicht wert, so geliebt zu werden. </p>
<p>Gef&#252;hlsreduktion durch rationale Erw&#228;gung also.<br />
Eine vergleichbare Wirkung kann die moralische Minderbewertung von Tieren auf unser Mitleid mit ihnen haben: Wenn Tiere moralisch nicht so wichtig sind, dann ist auch ihr Leiden nicht so wichtig und unser Mitleid mit ihnen nicht so berechtigt. Also wiederum: Gef&#252;hlsreduktion (genauer: Mitleidreduktion) durch rationale (genauer: ethische) Erw&#228;gungen. Diese mitleidmindernde Wirkung moralischer Konzepte und Vorstellungen ist umso st&#228;rker, als die moralische Minderbewertung von Tieren ja traditionell „garniert“ wird mit faktischen Fehlinformationen &#252;ber das Leiden und die Leidensf&#228;higkeit von Tieren. </p>
<p><strong>Egoismus und Ethik</strong></p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/wp-content/uploads/2009/04/dogmatiker.jpg"><img src="http://www.fellbeisser.net/news/wp-content/uploads/2009/04/dogmatiker.jpg" alt="&quot;Im kritiklosen Nachbeten von Glaubenss&#228;tzen &#228;hnelt er dem Gl&#228;ubigen, der religi&#246;se Dogmen nachbetet&quot;" title="&quot;Im kritiklosen Nachbeten von Glaubenss&#228;tzen &#228;hnelt er dem Gl&#228;ubigen, der religi&#246;se Dogmen nachbetet&quot;" width="200" height="300" class="alignleft size-full wp-image-17439" /></a>Nun zur dritten Frage: Wie ist es m&#246;glich, da&#223; Menschen, die aus moralischen Gr&#252;nden vegan leben, sich gegen&#252;ber ihren Mitmenschen oft so extrem unmoralisch verhalten?</p>
<p>Zun&#228;chst: Immer wieder ist zu beobachten, da&#223; bei bestimmten Menschen das Vegansein mit der Zeit zunehmend in den Hintergrund tritt und andere Handlungsmotive die Oberhand gewinnen. Das hei&#223;t weder, da&#223; diese Menschen aufh&#246;rten, vegan zu leben, noch, da&#223; sie nicht mehr aus moralischen Gr&#252;nden vegan lebten. Aber der Veganismus wird immer mehr zur Rolle, zur Pose, zur „Hintergrundmusik“ quasi f&#252;r andere Absichten und Ziele. </p>
<p>Zwei typische Beispiele f&#252;r dieses Ph&#228;nomen sind der Profilneurotiker und der Mitl&#228;ufer. Der Profilneurotiker – typischerweise Vorsitzender irgendeines Vereines oder dergleichen &#8211; sieht zunehmend alles nur mehr unter dem Aspekt: Wie kann ich noch „ber&#252;hmter“ werden? F&#252;r den Mitl&#228;ufer bilden Veganismus bzw. Tierrechte einfach das identit&#228;tsstiftende Moment in seinem Leben. Im kritiklosen Nachbeten von Glaubenss&#228;tzen &#228;hnelt er dem Gl&#228;ubigen, der religi&#246;se Dogmen nachbetet.  </p>
<p>Da&#223; sich Veganer dieses Zuschnitts in ihrem Verhalten gegen&#252;ber ihren Mitmenschen nicht unbedingt als „bessere Menschen“ erweisen, wird wenig &#252;berraschen. Vor allem aber mu&#223; in diesem Zusammenhang endlich ein Ph&#228;nomen gew&#252;rdigt werden, das so allgegenw&#228;rtig und so allgewaltig ist, da&#223; man es leicht &#252;bersieht: der Egoismus &#8211; das wichtigste Handlungsmotiv der Menschen und der gro&#223;e Gegenspieler von Mitleid und Ethik. Kommt Egoismus erst einmal zum Tragen, w&#228;chst quasi kein moralisches Gras mehr. Wo egoistische Impulse auf ethische Einstellungen treffen, obsiegen meist die egoistischen Impulse. Dies umso mehr, wenn die ethischen Einstellungen von vornherein eher vorgegaukelt denn echt sind. Der Egoismus ist der mit Abstand wichtigste Erkl&#228;rungsfaktor menschlichen Verhaltens. Er ist, pathetisch formuliert, die Trumpfkarte des Teufels auf Erden. Denn:</p>
<p>„Das Hauptproblem im Zusammenhang mit moralischem Handeln ist &#8230; nicht, da&#223; die Menschen nicht WISSEN, was sie sollen, sondern, da&#223; sie nicht TUN, was sie sollen. ( &#8230; ) Unser gr&#246;&#223;tes Problem besteht &#8230; darin, da&#223; wir uns nicht durchringen k&#246;nnen, das, was wir f&#252;r richtig halten, auch in die Tat umzusetzen.“ (Kaplan, 2001, S. 13 f.) Und der Grund daf&#252;r, da&#223; wir nicht tun, was wir f&#252;r richtig halten, ist in aller Regel unser Egoismus.</p>
<p>Die meisten Menschen betreiben Ethik als Sch&#246;nwetter-Freizeitbesch&#228;ftigung: Solange sie nichts kostet, sprich: keine Opfer erfordert – wunderbar. Sobald Ethik aber anstrengend w&#252;rde, tritt zuverl&#228;ssig ein Zwei-Stufen-Plan in Kraft: Zuerst wird versucht, seinem Egoismus einen ethischen Anstrich zu verpassen – „nirgends lassen sich unethische Motive besser verstecken als hinter ethischen Theorien und ethischem Gehabe“ (Kaplan, 2001, S. 15). Und wenn das nicht mehr funktioniert, l&#228;&#223;t man seinem Egoismus einfach freien Lauf. Damit befindet man sich dann zwar nicht in guter, wohl aber in gro&#223;er Gesellschaft.   </p>
<p><strong>Literatur</strong>:<br />
<small>Kaplan, Helmut F.: Leben – Lieben – Leiden. Norderstedt: Books on Demand, 2008.<br />
Kaplan, Helmut F.: Wozu Ethik? Bad Nauheim: ASKU-PRESSE,  2001.<br />
Rachels, James: Created From Animals. Oxford: Oxford University Press, 1990.<br />
Rohracher, Hubert: Einf&#252;hrung in die Psychologie. Wien: Urban &#038; Schwarzenberg, 1971.<br />
Rollin, Bernard E.: Animal Rights and Human Morality. Buffalo, New York: Prometheus Books, 1981.<br />
Schmidbauer, Wolfgang: Alles oder nichts. &#220;ber die Destruktivit&#228;t von Idealen. Reinbek: Rowohlt, 1980.<br />
Schopenhauer, Arthur: Preisschrift &#252;ber die Grundlage der Moral. Z&#252;rcher Ausgabe (10 B&#228;nde). Z&#252;rich: Diogenes, 1977. Band VI.<br />
Schweitzer, Albert: Gesammelte Werke in f&#252;nf B&#228;nden. M&#252;nchen: C. H. Beck, o. J. Band 2.<br />
Singer, Peter: Wie sollen wir leben? Erlangen: Fischer, 1996.<br />
Wolf, Ursula: Das Tier in der Moral. Frankfurt am Main: Klostermann, 1990.</small></p>
<p>Copyright: Helmut F. Kaplan</p>
<p>B&#252;cher von Helmut F. Kaplan bei <a href="http://www.Amazon.de" class="autohyperlink" title="http://www.Amazon.de" target="_blank">www.Amazon.de</a></p>
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		<title>Betr.: Tierschutz-Kampagne mit Holocaustvergleich weiterhin verboten</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 19:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren des Verfassungsgerichtes, des Zentralrates der Juden,
soeben erreicht mich die unten angef&#252;gte Nachricht.
Und obwohl mich diese Entscheidung nicht wirklich wundert, bin ich dennoch entsetzt &#252;ber die in dieser Begr&#252;ndung angegebene – typisch menschliche –&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/betr-tierschutz-kampagne-mit-holocaustvergleich-weiterhin-verboten">Betr.: Tierschutz-Kampagne mit Holocaustvergleich weiterhin verboten</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren des Verfassungsgerichtes, des Zentralrates der Juden,</p>
<p>soeben erreicht mich die unten angef&#252;gte Nachricht.<br />
Und obwohl mich diese Entscheidung nicht wirklich wundert, bin ich dennoch entsetzt &#252;ber die in dieser Begr&#252;ndung angegebene – typisch menschliche – Anma&#223;ung.<br />
Sie, die Sie den Holocaustvergleich PETA’s mit dem Schicksal der Juden im Deutschland der Nazi-Zeit als geschmacklos und „Bagatellisierung und Banalisierung des Schicksals der Holocaustopfer“ darstellen, sind es in der Tat, die das Schicksal und Milliardenfache Leiden unserer Nicht-Menschlichen Mitgesch&#246;pfe „bagatellisieren und banalisieren“.<br />
Es tut mir leid wenn ich das so sagen muss, aber was die Tierwelt seit Tausenden von Jahren durch den Menschen erdulden muss – und bis zum heutigen Tage dies mehr als geduldig tut – ist in der Tat mit den Grausamkeiten des Hitlerregimes kaum zu vergleichen.</p>
<p>Dann sind Sie der Ansicht tierisches Leben h&#228;tte keine „W&#252;rde“ ?<br />
Ja, das kann ich mir vorstellen.<br />
Denn es ist ja viel einfacher so – und anders sind die unerh&#246;rten Gr&#228;ueltaten an den dem Menschen gegen&#252;ber hilflosen Tieren gar nicht zu rechtfertigen.<br />
Ist Ihnen klar dass der Mensch, der doch ach so viel W&#252;rde besitzt, vor noch nicht einmal anderthalb Jahrhunderten seinesgleichen noch genauso misshandelte, ausnutzte und t&#246;tete wie er es heute in nie dagewesenem Ma&#223;e mit den Tieren tut ? Eben weil er diesen Menschen auf dieselbe Weise die „W&#252;rde“ absprach (und damit das Recht auf Leben und humane Behandlung) wie SIE es hier mit den Tieren halten ???</p>
<p>Ich habe hier das Buch „Eternal Treblinka“ („F&#252;r die Tiere ist jeden Tag Treblinka“) des Amerik. Schriftstellers Charles Patterson liegen. Ich freue mich dass dieses Werk auch in deutscher Sprache verlegt wurde – und wundere mich gleichzeitig dar&#252;ber – in unserem Land, wo dieses Thema mit solchen Tabus belegt ist.</p>
<p><a href="http://www.zweitausendeins.de/suche/?ArticleFocus=1&amp;ord=-1&amp;alpha=1&amp;cat=all&amp;q=Patterson" class="autohyperlink" title="http://www.zweitausendeins.de/suche/?ArticleFocus=1&amp;ord=-1&amp;alpha=1&amp;cat=all&amp;q=Patterson" target="_blank">www.zweitausendeins.de/suche/?&#8230;</a></p>
<p>Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Verh&#228;ltnisses von Mensch und Tier. Patterson legt dar, dass die gro&#223;en Schritte in diesem Verh&#228;ltnis, Domestizierung von Haustieren, ihre Abrichtung zu willenlosen Arbeitssklaven, der allm&#228;hliche &#220;bergang zu Massenzucht und Massentierhaltung, das industrielle T&#246;ten am Flie&#223;band in Schlachthoffabriken einer niemals unterbrochenen Linie und Logik folgen, einer Logik der stetigen Verrohung. Ihren Kulminationspunkt erreicht diese Entwicklung im 20. Jahrhundert. Was wir nicht wahrnehmen und begreifen wollen: </p>
<p>Es gibt einen direkten Weg, der von den gewaltigen Gro&#223;schlachth&#246;fen Chicagos Ende des 19. Jahrhundert zu den Vernichtungslagern der Nazis f&#252;hrt. Patterson zeigt, die Routinen des Genozids schreiben die Routinen des Massenmord an den Tieren fort. </p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/wp-content/uploads/2009/03/image003.jpg"><img src="http://www.fellbeisser.net/news/wp-content/uploads/2009/03/image003.jpg" alt="W&#252;rdelos, da nur ein Tier" title="W&#252;rdelos, da nur ein Tier" width="300" height="199" class="alignleft size-full wp-image-16225" /></a>Die empathielose Rohheit, die unsere Zivilisation &#252;ber Jahrtausende im Verhalten zu Tieren einge&#252;bt hat, schl&#228;gt in Belzec, Maidanek, Hadamar, Sobibor und Treblinka auf die Zivilisation zur&#252;ck und wendet sich nun gegen die Genossen der eigenen Gattung. Was in der Tierzucht erprobt war, kehrte im Rassenwahn der Eugenik zur&#252;ck. In Eisenbahnwaggons, die f&#252;r den Tiertransport gebaut worden waren, wurden die Juden in den Osten deportiert. </p>
<p>Der Stacheldraht wurde zuerst im wilden Westen um die gro&#223;en Tierherden gezogen, bevor er zum Symbol f&#252;r Konzentrationslager wurde. </p>
<p>Die Baracken vom Typ &#8220;OKH 260/9&#8243;, in die die H&#228;ftlinge in Auschwitz gepfercht wurden, war der Normtypus eines Pferdestalls. Ihren Vorbildern, den Schlachth&#246;fen, gleichen die Konzentrationslager bis in Details. </p>
<p>Patterson erkl&#228;rt au&#223;erdem,<br />
- &#8220;warum der Weg nach Auschwitz durch Amerika f&#252;hrte&#8221;,<br />
- an welchen US-Gesetzen sich die Nazis ein Beispiel nahmen,<br />
- warum ein US-Forscher wissenschaftlicher Berater f&#252;r das erste Gaskammer-Vernichtungsprogramm der Nazis wurde,<br />
- wie Himmler vom Gefl&#252;gelz&#252;chter zum Menschenz&#252;chter und -vernichter wurde u.a. </p>
<p>Der Holocaust hat die &#220;berlebenden und ihre Angeh&#246;rigen sensibel gemacht f&#252;r das Leid, das Menschen einander zuf&#252;gen &#8211; aber auch f&#252;r die Qualen, die tagt&#228;glich Milliarden von Tierenerfahren. </p>
<p>Charles Patterson widmet sein Buch dem Literaturnobelpreistr&#228;ger Isaac Bashevis Singer, der den ersch&#252;tternden Satz schrieb: &#8220;F&#252;r die Tiere ist jeden Tag Treblinka&#8221;. </p>
<p>Charles Patterson: &#8220;Ich hoffe sehr, dass dieses Buch Menschen sensibilisiert f&#252;r die Mentalit&#228;t, die zum Holocaust gef&#252;hrt hat, und dass es dazu beitr&#228;gt, dass so etwas nie wieder geschieht. Ich hoffe auch, dass das Buch unserer Gesellschaft dabei helfen wird, die furchtbare Behandlung von Tieren zu begreifen, Verantwortung zu &#252;bernehmen und unsere Arroganz gegen&#252;ber der Erde und all ihren Bewohnern zu erkennen. Ich w&#252;nsche mir, dass die Diskussion des Buches dazu beitr&#228;gt, das Ausma&#223; an menschlichem und tierischem Leiden in der Welt zu reduzieren.&#8221;</p>
<p><strong>DAS SAGT DIE PRESSE</strong><br />
Eine zutiefst betroffen machende Untersuchung.<br />
„Der des Antisemitismus unverd&#228;chtige Historiker und Psychotherapeut Charles Patterson hat eine fundierte und zutiefst betroffen machende Untersuchung vorgelegt, die detailliert belegt, dass der Weg nach Auschwitz mit dem Schlachthof begann … Patterson verfolgt, wie die abendl&#228;ndische Tradition zunehmend gegen Leid immunisierte, wozu die Attit&#252;de der menschlichen &#220;berlegenheit das Ihrige beitrug. Im Alten Testament und im hebr&#228;ischen Denken beheimatet, vermisst Patterson Gef&#252;hle von Mitempfinden gegen&#252;ber der geschundenen Kreatur in Texten der griechisch-r&#246;mischen Antike.“<br />
<em>Rainer G. Appell, Allgemeine Hom&#246;opathische Zeitung, 1.12.2005</em></p>
<p><strong>Aufschlussreich, aufr&#252;ttelnd, entsetzlich</strong><br />
Patterson ist &#8220;auf der Suche nach den geistigen und technischen Vorl&#228;ufern und Impulsgebern der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie. Er findet sie in der Sklaverei, in der Erniedrigung des Tieres und der anschlie&#223;enden Erniedrigung des Menschen zum Tier; in den Schlachth&#246;fen. Von diesen Orten zu lesen, von den Mord- und Schlachtungsmethoden, von den historischen Zusammenh&#228;ngen, ihren Anf&#228;ngen und ihrem Weiterbestehen, ist aufschlussreich, aufr&#252;ttelnd und einfach entsetzlich.&#8221;<br />
<em>Frankfurter Rundschau, 9.3.2005</em></p>
<p><strong>Die Mechanisierung des T&#246;tens</strong><br />
&#8220;N&#252;chtern und mit enormer Detailf&#252;lle belegt der Historiker Chales Patterson, dass der Weg nach Auschwitz und Teblinka unter anderem &#252;ber die Schlachth&#246;fe von Chicago f&#252;hrte: Die Organisation der Vernichtungslager gr&#252;ndete direkt auf Erfahrungen, die amerikanische Tierz&#252;chter und Fleischer mit der Industrialisierung des Tiertoes gemacht hatten &#8230; Vor allem eine Parallele zwischen der massenhaften Tier- und Menschent&#246;tung arbeitet Patterson heraus: Die im System angelegte Distanzierung der T&#228;ter. Indem man das Vieh als eine Sache (und den Menschen wie Vieh) behandelt, die Abl&#228;ufe arbeitsteilig und monoton organisiert und ihr Tempo so hoch h&#228;lt, dass keine Zeit zur Reaktion auf Unvorhergesehenes bleibt, wird Mitgef&#252;hl im Ansatz verhindert. Ein ungemein verdienstvolles Buch.&#8221;<br />
<em>Natur+Kosmos, 2/2005</em></p>
<p><strong>Gleichg&#252;ltigkeit gegen&#252;ber dem Leid der Tiere f&#252;hrt zum Holocaust</strong><br />
&#8220;Erg&#228;nzt durch ein Zitat von Adorno: &#8216;Auschwitz beginnt dort, wo einer im Schlachthof steht und denkt: Es sind ja nur Tiere&#8217;. Der Holocaust-Forscher, der bereits ein Buch &#252;ber die Ursachen des Antisemitismus ver&#246;ffentlicht hat, will nat&#252;rlich nicht das Gedenken an die w&#228;hrend der Shoa ermordeten Juden besudeln, indem er sie mit Tieren vergleicht. Seine zentrale These ist vielmehr: Gleichg&#252;ltigkeit und Grausamkeit gegen&#252;ber Tieren m&#252;nden in derselben Haltung gegen&#252;ber den Menschen. Ein Geistlicher k&#246;nnte erg&#228;nzen: Gleichg&#252;ltigkeit gegen seine Gesch&#246;pfe ist Gleichg&#252;ltigkeit gegen Gott. Noch jede Zivilisation, die Krieg gef&#252;hrt hat, stellte den Gegner auf die Stufe von Tieren, gern noch darunter. Man kann und will dem j&#252;dischen Autor in seinem Engagement nicht &#252;berall hin folgen. Aber er sieht und zieht Parallelen, die, ist der Blick erst einmal darauf gelenkt, so offensichtlich erscheinen, dass man nicht mehr wegsehen kann.<br />
<em>N&#252;rnberger Nachrichten, 15.11.2004</em></p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/wp-content/uploads/2009/03/richter.jpg"><img src="http://www.fellbeisser.net/news/wp-content/uploads/2009/03/richter.jpg" alt="&quot;W&#252;rdentr&#228;ger&quot;, da Mensch und Richter" title="&quot;W&#252;rdentr&#228;ger&quot;, da Mensch und Richter" width="300" height="225" class="alignright size-full wp-image-16226" /></a><strong>Ausbeutung der Tiere ebnete den Weg zum Holocaust</strong><br />
&#8220;Gewalt erzeugt Gewalt, und so hat die Versklavung der Tiere zu einem gr&#246;&#223;eren Ma&#223; an Herrschaft und Zwang in der menschlichen Geschichte gef&#252;hrt. Einmal institutionalisiert und als Bestandteil der nat&#252;rlichen Ordnung akzeptiert, &#246;ffnete die Ausbeutung der Tiere die T&#252;r zu einem &#228;hnlichen Umgang mit Menschen und ebnete damit den Weg zu solchen Abscheulichkeiten wie der Sklaverei und dem Holocaust.&#8221;<br />
<em>Frankfurter Neue Presse, 3.11.2004</em></p>
<p>Erw&#228;hnt wird hier auch, ebenso wie in der PETA-kampagne (der er als Berater zur Seite stand), der j&#252;dische Literaturnobelpreistr&#228;ger Isaac Bashevis Singer, der offenbar mit diesem von Ihnen als unerh&#246;rt empfundenen Vergleich keinerlei Probleme hatte – und das obwohl er selber Augenzeuge der unmenschlichen Zust&#228;nde in deutschen KZs war – was wohl weniger auf alle Personen und K&#246;rperschaften zutrifft, die sich heute &#252;ber den Vergleich ereifern.</p>
<p>Ich bin nicht der Ansicht dass das grausame Schicksal der und das Andenken an die KZ-Opfer durch den direkten Vergleich mit der Massentierhaltung herabgew&#252;rdigt wird. Wer so denkt der hat aus der Geschichte meiner Meinung nach nichts gelernt.<br />
Die Parallelen sind ganz klar da – ob man die jetzt sehen will oder nicht.<br />
Davor die Augen zu verschlie&#223;en ist falsch. Und bringt uns als Gesellschaft und Zivilisation nicht weiter – im Gegenteil, es blockiert notwendiges Umdenken.</p>
<p>Ich sehe t&#228;glich Unertr&#228;gliches im Internet – was Menschen Tieren antun ist an Monstrosit&#228;t NICHT zu &#252;berbieten. Im Einzelnen wie in der Masse – allein in den USA sterben t&#228;glich 2 Millionen sog. „Schlacht“-tiere barbarisch, die zu dem Zeitpunkt bereits eine Existenz hinter sich haben die jeder vern&#252;nftigen Beschreibung spottet.<br />
Sogar in Deutschland werden tausende Puten/Enten/G&#228;nse – vorsorglich &#8211; in ihren St&#228;llen vergast, ohne das sich dabei jemandes’ Gewissen regt. Ja, in Deutschland sind nach wie vor Gaskammern in Betrieb !! Und das mit der unr&#252;hmlichen Geschichte, die unser Land in diesem Zusammenhang hinter sich hat.</p>
<p><strong>Ich frage Sie – wie machen wir weiter?</strong><br />
Was die Nazis vor 65 Jahren getan haben, ist die Spitze dessen zu was der Mensch f&#228;hig ist – ABER das hei&#223;t nicht dass die Gr&#228;uel und der blutige Weg, den er bis dorthin zur&#252;ckgelegt hat – und die unerh&#246;rten Grausamkeiten, in denen er weiterhin ungehindert schwelgt (nicht zuletzt unterst&#252;tzt von Entscheidungen wie dieser – das Tier h&#228;tte keine W&#252;rde – mit ALLEN Konsequenzen) – obsolet sind und nicht z&#228;hlen.<br />
Das Tier, im Gegensatz zum Menschen, ist nicht f&#228;hig sich dem Missbrauch zu widersetzen – und jeglicher menschlicher Willk&#252;r schutzlos ausgeliefert.<br />
Erst gestern sah ich Bilder von Hundewelpen, die an den Folgen sexuellen Missbrauchs durch Menschen bestialisch starben.<br />
Jeden Tag sehen wir Bilder von Robbenjungen die vor den Augen ihrer M&#252;tter mit Spitzhacken erschlagen werden. Hunderttausendfach.<br />
Was sich in den Schlachth&#246;fen der Welt abspielt, das wollen die meisten gar nicht wissen oder sehen, weil sie danach keine ruhige Minute mehr verbringen. Kinder, die so etwas sehen, sind dauerhaft psychisch gesch&#228;digt.<br />
Es ist daher kein Wunder dass Labore, Schlachth&#246;fe u.&#228;. mit hohen Mauern, und Stacheldrahtz&#228;unen umgeben sind .. wie die KZ’s.</p>
<p><strong>Nein, Sie irren sich</strong><br />
<strong>Das Tier hat W&#220;RDE – f&#252;r meine Begriffe ungleich mehr als jeder Mensch. Denn der Mensch misst sich an seinen Taten – und ist damit die einzige Bestie, die jemals den Fu&#223; auf diese ungl&#252;ckliche Welt gesetzt hat.</strong></p>
<p>Ihr Urteil, meine Damen und Herren des Verfassungsgerichtes, und Ihre Einstellung, meine Damen und Herren des Zentralrats der Juden, ist in h&#246;chstem Ma&#223;e bedauerlich und abzulehnen – und stellt in meinen Augen <strong>eine Beleidigung jedes nicht-menschlichen Gesch&#246;pfes</strong> dar, das jemals schreiend und winselnd um sein Leben k&#228;mpfte und durch Menschenhand litt und starb.</p>
<p>Mein Gro&#223;vater &#8211; beide meine Gro&#223;v&#228;ter &#8211; waren Offiziere in Hitler&#8217;s Armee. Beide starben im Krieg, ich kannte sie nie &#8211; ebenso wie ihre eigenen Kinder &#8211; als Soldaten, k&#228;mpfend f&#252;r etwas an das sie nie glaubten oder unterst&#252;tzten. Sie sind ebenso Opfer des Naziregimes wie die Menschen, die ihr Leben in den T&#246;tungsfabriken der SS liessen.<br />
Wenn ich heute auf meine beiden Vorfahren zur&#252;ckblicke tue ich dies nicht mit Verachtung &#8211; denn die steht mir nicht zu. Die steht uns allen nicht zu, solange wir, ebenso wie sie, an etwas festhalten und etwas verteidigen das niemals h&#228;tte sein d&#252;rfen (die Unterjochung, die Ausbeutung und des Massenmord an hilflosen Gesch&#246;pfen) &#8211; willenlose Mitl&#228;ufer sind, die der Propaganda gewissenloser polit. F&#252;hrer und dem Selbstverst&#228;ndnis einer Kultur zum Opfer fallen, die Lebensverachtung zum Ideal erhoben hat.</p>
<p>Was hat sich ge&#228;ndert seit 1940?<br />
Nur wer zum Opfer wird.</p>
<p>Dieses Schreiben widme ich allen Opfern menschlicher Grausamkeit – den auf zwei Beinen und den auf vieren. M&#246;gen sie in Frieden ruhen und uns inspirieren endlich &#252;ber die k&#252;nstlich erstellte Artengrenze hinweg mit Mitgef&#252;hl, Respekt dem erkennen der Gleichberechtigkeit auf unsere nichtmenschlichen Gef&#228;hrten zu blicken.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en,<br />
Diana Hartig</p>
<p><a href="http://www.die-topnews.de/tierschutz-kampagne-mit-holocaustvergleich-weiterhin-verboten-343708" class="autohyperlink" title="http://www.die-topnews.de/tierschutz-kampagne-mit-holocaustvergleich-weiterhin-verboten-343708" target="_blank">www.die-topnews.de/tierschutz-&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/betr-tierschutz-kampagne-mit-holocaustvergleich-weiterhin-verboten">Betr.: Tierschutz-Kampagne mit Holocaustvergleich weiterhin verboten</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<title>Status quo der Menschen 150 Jahre nach Darwin</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/news/status-quo-der-menschen-150-jahre-nach-darwin</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 18:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Tierrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vegane Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Helmut F. Kaplan
150 Jahre nachdem Darwin die grunds&#228;tzliche k&#246;rperliche und seelische &#196;hnlichkeit von Menschen und Tieren (und damit die grunds&#228;tzliche &#196;hnlichkeit k&#246;rperlichen und seelischen Leidens bei Menschen und Tieren!) so eindrucksvoll dargestellt und begr&#252;ndet hat, erreicht mich folgende Vortragsausladung*:&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/status-quo-der-menschen-150-jahre-nach-darwin">Status quo der Menschen 150 Jahre nach Darwin</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Helmut F. Kaplan</p>
<p>150 Jahre nachdem Darwin die grunds&#228;tzliche k&#246;rperliche und seelische &#196;hnlichkeit von Menschen und Tieren (und damit die grunds&#228;tzliche &#196;hnlichkeit k&#246;rperlichen und seelischen Leidens bei Menschen und Tieren!) so eindrucksvoll dargestellt und begr&#252;ndet hat, erreicht mich folgende Vortragsausladung*:</p>
<p>„Auf Ihren Internetseiten, <a href="http://www.tierrechte-kaplan.org" class="autohyperlink" title="http://www.tierrechte-kaplan.org" target="_blank">www.tierrechte-kaplan.org</a>, sind wir nun auf einige Aussagen von Ihnen gesto&#223;en, von denen wir uns als Veranstalter distanzieren. Vergleiche der Leiden der Nutztiere in  der Massentierhaltung mit den Leiden der Juden in den KZs des Dritten Reiches verfehlen wohl unser Ziel. ( &#8230; ) Wir sind deshalb zu dem Entschluss gekommen, auf Ihren Einsatz bei unserer Tagung am 08. 05. 2009 zu verzichten. Wir bedauern, dass wir diese Entscheidung im Interesse des Tagungsziels und des Selbstverst&#228;ndnisses des UGB treffen m&#252;ssen.“</p>
<p>Die speziesistische Ideologie fungiert also nach wie vor als potente Immunisierungsinstanz gegen  Fakten. Bemerkenswert auch das intellektuelle Selbstverst&#228;ndnis des Veranstalters: In die eigenen Argumente, die in der vorgesehenen Diskussion  vorgebracht h&#228;tten werden k&#246;nnen, setzt man offenkundig kein Vertrauen.</p>
<p>*Vorgesehener Vortrag auf der Tagung „Ern&#228;hrung aktuell“ in der Aula der Universit&#228;t Gie&#223;en im Mai 2009: „Ethische Aspekte unserer Ern&#228;hrung“ mit den Themenschwerpunkten „Haben Tiere Rechte?“, „Sollten wir vegetarisch leben?“ und „Sollten wir vegan leben?“</p>
<p>Veranstalter:<br />
UGB – Verband f&#252;r Unabh&#228;ngige Gesundheitsberatung e. V.<br />
<a href="http://www.ugb.de" class="autohyperlink" title="http://www.ugb.de" target="_blank">www.ugb.de</a></p>
<p>B&#252;cher von <a href="http://www.tierrechte-kaplan.org/" class="kblinker" target="_blank" title="More about Helmut F. Kaplan &raquo;">Helmut F. Kaplan</a> bei <a href="http://www.Amazon.de" class="autohyperlink" title="http://www.Amazon.de" target="_blank">www.Amazon.de</a></p>
<p>Liste „Tierrechte jetzt“ <a href="http://de.groups.yahoo.com/group/Tierrechte_jetzt/" class="autohyperlink" title="http://de.groups.yahoo.com/group/Tierrechte_jetzt/" target="_blank">de.groups.yahoo.com/group/Tier&#8230;</a><br />
Wer Mitglied werden will, schreibe bitte eine Mail an <a class="autohyperlink" href="mailto:kaplan@vegetarismus.org" title="mailto:kaplan@vegetarismus.org">kaplan@vegetarismus.org</a> mit dem Betreff „Bitte einladen“</p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/status-quo-der-menschen-150-jahre-nach-darwin">Status quo der Menschen 150 Jahre nach Darwin</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<title>Das Eselprojekt in Mauretanien</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 16:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Eselprojekt in Mauretanien, so gro&#223;artig es ist, ist leider in letzter Zeit ein bisschen untergegangen in der F&#252;lle der laufenden Projekte und Kampagnen. V&#246;llig zu Unrecht, denn in Mauretanien l&#228;uft die Arbeit ganz fantastisch! Die fixe Klinik ist zum&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/das-eselprojekt-in-mauretanien">Das Eselprojekt in Mauretanien</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Eselprojekt in Mauretanien, so gro&#223;artig es ist, ist leider in letzter Zeit ein bisschen untergegangen in der F&#252;lle der laufenden Projekte und Kampagnen. V&#246;llig zu Unrecht, denn in Mauretanien l&#228;uft die Arbeit ganz fantastisch! Die fixe Klinik ist zum vielreflektierten Anziehungspunkt in der Hauptstadt geworden, jeden Tag herrscht dort Hochbetrieb. So konnten Dr. Ba und Dr. Dieng im Dezember erneut &#252;ber 500 Esel behandeln, wovon 40 station&#228;r aufgenommen worden sind. 39 konnten inzwischen wieder entlassen werden, ein Esel erlag leider seiner Krankheit. Sollten Sie jemals die Gelegenheit haben Mauretanien zu besuchen, Sie m&#252;ssen unbedingt einen Zwischenstopp in der Klinik einplanen. Die beiden &#196;rzte w&#252;rden sich sehr freuen, Ihnen Ihre Arbeit vor Ort pr&#228;sentieren zu k&#246;nnen! Die mobile Klinik, ebenfalls jeden Tag in den Stra&#223;en Nouakchotts unterwegs, konnte im letzten Monat des Jahres fast genau 1 000 Esel behandeln.</p>
<p>Die Eselhilfe Mauretanien kann getrost als Vorzeigeprojekt betrachtet werden, so viel Gutes ist dort bereits geschehen und wird sich noch ereignen. Nur durch den so gro&#223;artigen Einsatz einer wunderbaren Tierstiftung, welche sich der Verbesserung der Situation Not leidender Tiere verschrieben hat, und Ihre Hilfe k&#246;nnen solche Orte des so unverzichtbaren Beistandes entstehen und erhalten bleiben. Dr. Ba und seinem Team, durch Ihre Unterst&#252;tzung, gelingt es mehr und mehr, sogar die Mentalit&#228;t der Eselhalter durch dauerndes Unterrichten zu &#228;ndern. So gibt heute in Nouakchott viel weniger Esel mit schweren Verletzungen. Die Menschen lernen durch das Vorzeigen von Tierliebe verborgene Gef&#252;hle kennen, Gef&#252;hle, welche sie letztendlich selbst zu Tiersch&#252;tzerInnen machen k&#246;nnten &#8211; zu Partnern ihrer Tiere, nicht zu Ausbeutern ohne R&#252;cksicht!</p>
<p>Immer mehr Eselhalfter werden von unseren Mitarbeitern vor Ort produziert und an die Eselhalter kostenlos ausgegeben. Nun k&#246;nnen die Esel &#252;ber Gurte gelenkt werden, nicht mehr durch Schl&#228;ge. Die Entwicklung in Mauretanien ist eine wunderbare und macht uns ganz besonders stolz!</p>
<p><strong>RespekTiere </strong><br />
Gitzenweg 3<br />
5101 Bergheim<br />
<a href="http://www.respekTiere.at" class="autohyperlink" title="http://www.respekTiere.at" target="_blank">www.respekTiere.at</a><br />
<a class="autohyperlink" href="mailto:info@respektiere.at" title="mailto:info@respektiere.at">info@respektiere.at</a></p>
<a href="http://www.fellbeisser.net/news/wp-content/uploads/2009/01/eselprojekt1.jpg"><img src="http://www.fellbeisser.net/news/wp-content/uploads/2009/01/eselprojekt1.jpg" alt="Die Esel warten auf Ihre Versorgung" title="Eselprojekt1" width="454" height="357" class="size-full wp-image-13490" /></a>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/das-eselprojekt-in-mauretanien">Das Eselprojekt in Mauretanien</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<item>
		<title>Stille Nacht</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/news/stille-nacht-2</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 13:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Festtagsbraten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsgans]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src='http://farm4.static.flickr.com/3168/3059772028_c850ea8a40_m.jpg' alt='Stille Nacht'  align='right' hspace='8' border='0' onclick='' />Mit dem folgenden Text von Liane Ludwig m&#246;chte ich allen Wohlgesinnten sch&#246;ne Weihnachten und ein gutes neues Jahr w&#252;nschen. Voraussetzung daf&#252;r, die Wirklichkeit zu ver&#228;ndern, ist, sie in aller schauerlichen Schrecklichkeit, wie sie hier geschildert wird, wahrzunehmen.
Helmut F. Kaplan&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/stille-nacht-2">Stille Nacht</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.flickr.com/photos/11086771@N00/3059772028'><img src='http://farm4.static.flickr.com/3168/3059772028_c850ea8a40_m.jpg' alt='Stille Nacht'  align='right' hspace='8' border='0' onclick='' /></a>Mit dem folgenden Text von Liane Ludwig m&#246;chte ich allen Wohlgesinnten sch&#246;ne Weihnachten und ein gutes neues Jahr w&#252;nschen. Voraussetzung daf&#252;r, die Wirklichkeit zu ver&#228;ndern, ist, sie in aller schauerlichen Schrecklichkeit, wie sie hier geschildert wird, wahrzunehmen.<br />
<a href="http://www.tierrechte-kaplan.org/" class="kblinker" target="_blank" title="More about Helmut F. Kaplan &raquo;">Helmut F. Kaplan</a></p>
<p><strong>Stille Nacht</strong></p>
<p>Liane Ludwig</p>
<p>Das gro&#223;e Gemetzel ist zu Ende. Das Kreischen und das Gr&#246;len haben aufgeh&#246;rt, das R&#246;cheln der Abgeschlachteten ist verstummt. Das waren die Besten des Jahres! Speziell gez&#252;chtet um ein Alter zu erreichen, an dem ihre Leiber etwas fest, aber noch sehr zart sind. Alle noch Kinder, viele erst S&#228;uglinge.</p>
<p>Die Gro&#223;en wehrten sich verzweifelt, haben geschrieen und in blinder Panik versucht zu fl&#252;chten. Schnell stellte man sie mit Elektroschocks und Schlagst&#246;cken ruhig &#8230; bis sie vor Schmerz und Ersch&#246;pfung nur mehr leise wimmern konnten.</p>
<p>Andere f&#252;gten sich, still, mit vor Entsetzen rollenden Aug&#228;pfeln und der Ohnmacht nahe. Wieder andere waren bereits zu starr und schon jenseits der Angst, als dass sie noch etwas realisiert h&#228;tten. Bis das Blut aus ihrer durchschnittenen Kehle spritzte. Bis die Exkremente flossen und bis irgendwann die letzte Todeszuckung das Leben aus der Halle riss.</p>
<p>Endlich. Jetzt sind alle abgestochen und ausgeblutet, die R&#228;ume und die Ger&#228;te gl&#228;nzen vor Sauberkeit. Blo&#223; noch dieser widerw&#228;rtige Gestank im Hirn.<br />
Urin, Kot, Schleim, Blut &#8230; Alles flie&#223;t. Das ungelebte Leben. Die niemals empfundene Freude. Die nie erfahrene Geborgenheit.</p>
<p>Jetzt liegen die Kadaver bereit &#8211; s&#228;uberlich zerst&#252;ckelt und zerhackt, sch&#246;n verpackt, manche mit kecken Maschen dekoriert. Kilometerlange K&#252;hlregale &#8211; auf mehreren Ebenen bieten sie die Leichen dar, in abertausenden Gesch&#228;ften. Millionen davon.</p>
<p>Leise Musik begleitet die Szenen, gl&#252;ckliche Leute l&#228;cheln sich an, trotzen dem Stress. Alles glitzert und leuchtet. Es ist eine zauberhafte Zeit in einer zauberhaften Welt!</p>
<p>Der Gro&#223;teil der Toten liegt schon auf den Tischen oder schmort noch in den &#214;fen. Der Blutgeruch ist verblasst, die Farbe und Konsistenz des Fleisches nur mehr l&#228;stige Erinnerung, der Geschmack des Todes wurde meisterhaft verformt &#8211; den K&#246;nnern und Gew&#252;rzen sei Dank.</p>
<p>Nichts steht uns jetzt noch im Weg. Das Fest der Liebe kann beginnen!</p>
<p>Die Familie vereint sich um den Tisch auf dem das warme Kerzenlicht leuchtet. Die sorgf&#228;ltig zubereiteten St&#252;cke der Verstorbenen werden nun manierlich gemeinsam, mit Genuss und Feingef&#252;hl verzehrt. Alle sind von dieser gegenseitigen Zuneigung ergriffen. Die Augen der Kleinen strahlen ungetr&#252;bt, die der Eltern und Gro&#223;eltern sind von Tr&#228;nen der R&#252;hrung und der Freude erf&#252;llt. Die Speicheldr&#252;sen gehen &#252;ber und nicht lange Weile vergeht, bevor die B&#228;uche zum Platzen voll sind mit dem zarten, jungen, toten Fleisch &#8230;</p>
<p>Reine Liebe und Gl&#252;ckseligkeit durchstr&#246;mt alles. Es wird gesungen und der Sch&#246;pfer gepriesen, der Gott der das Mitgef&#252;hl und die Anteilnahme in die Welt gebracht hat. Jeder f&#252;hlt sich als ein kleiner Teil dieses unaussprechlichen Wunders, ein kleiner Teil voller Hoffnung, Vertrauen und Demut &#8230;<br />
Die Welt herum ist friedlich und vollkommen.</p>
<p>Ich seh’s mir an.</p>
<p>Die Luft ist aus Stahl &#8230; l&#228;sst sich nicht atmen.</p>
<p>Ich bin ganz still. Wie die Nacht.</p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/stille-nacht-2">Stille Nacht</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<title>Besinnliche Weihnachten</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 08:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kaplan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Tierrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src='http://farm1.static.flickr.com/123/339448534_14914f84be_m.jpg' alt='Weihnachten 2006'  align='left' hspace='8' border='0' onclick='' />Helmut F. Kaplan
Ich bin um einen Weihnachts-Text gebeten worden. Schwierig: Was soll man als Tierrechtler zu Weihnachten schon schreiben, ohne depressiv oder aggressiv zu werden! Immerhin, eines steht fest: Weihnachten ist f&#252;r Tiere die schrecklichste Zeit, weil zu Weihnachten&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/besinnliche-weihnachten">Besinnliche Weihnachten</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.flickr.com/photos/70078463@N00/339448534'><img src='http://farm1.static.flickr.com/123/339448534_14914f84be_m.jpg' alt='Weihnachten 2006'  align='left' hspace='8' border='0' onclick='' /></a><a href="http://www.tierrechte-kaplan.org/" class="kblinker" target="_blank" title="More about Helmut F. Kaplan &raquo;">Helmut F. Kaplan</a></p>
<p>Ich bin um einen Weihnachts-Text gebeten worden. Schwierig: Was soll man als Tierrechtler zu Weihnachten schon schreiben, ohne depressiv oder aggressiv zu werden! Immerhin, eines steht fest: Weihnachten ist f&#252;r Tiere die schrecklichste Zeit, weil zu Weihnachten am meisten Tiere umgebracht werden.</p>
<p>Die Zeit, in der die Menschen am &#228;rgsten gegen Tiere w&#252;ten, ist aber auch die beste Zeit, sich von solchen Menschen im eigenen Freundeskreis zu trennen. Besinnen wir uns also und &#252;berpr&#252;fen unseren Bekanntenkreis. Weihnachten ist die beste Zeit, falsche Freunde loszuwerden.<span id="more-12593"></span></p>
<p>Wenn wir Menschen, mit denen wir engen pers&#246;nlichen Kontakt haben, schon h&#228;ufig &#252;ber die grauenhaften Fakten im Zusammenhang mit dem Fleischessen aufgekl&#228;rt haben, diese sich aber weigern, diese Fakten zur Kenntnis zu nehmen oder daraus Konsequenzen zu ziehen, dann kommt einmal der Zeitpunkt, an dem es an uns liegt, Konsequenzen zu ziehen: Schlie&#223;lich w&#252;rden wir ja auch nicht dauerhaft mit jemandem befreundet bleiben, der sich standhaft weigert, davon abzulassen, Frauen zu vergewaltigen und Kinder umzubringen!</p>
<p>Durch entschlossenes und konsequentes Handeln  k&#246;nnen wir nur gewinnen: Entweder wir bringen jemanden durch einen letzten eindringlichen Appell an Vernunft und Gewissen dazu, endlich damit aufzuh&#246;ren, f&#252;r trivialste Zwecke Tiere zu t&#246;ten, oder wir beenden eine Beziehung, um die es gewiss nicht schade ist.</p>
<p>Und, was nicht gering zu veranschlagen ist: Wenn wir mit solchen gewissenlosen Zeitgenossen endlich brechen, beenden wir eine Situation, die auf Dauer schwer zu rechtfertigen ist: Wir h&#246;ren auf, mit Menschen freundschaftlich zu verkehren, die daf&#252;r verantwortlich sind, dass f&#252;r sie dauernd unschuldige Tiere gefoltert und ermordet werden.</p>
<p>Copyright: Helmut F. Kaplan</p>
<p>2 neue B&#252;cher bei Amazon (“Der Verrat des Menschen an den Tieren“; “Freude, sch&#246;ner G&#246;tterfunken“).</p>
<p>Liste “Tierrechte jetzt“ <a href="http://de.groups.yahoo.com/group/Tierrechte_jetzt/" class="autohyperlink" title="http://de.groups.yahoo.com/group/Tierrechte_jetzt/" target="_blank">de.groups.yahoo.com/group/Tier&#8230;</a>.</p>
<p>Wer Mitglied werden will, schreibe bitte eine Mail an <a class="autohyperlink" href="mailto:kaplan@vegetarismus.org" title="mailto:kaplan@vegetarismus.org">kaplan@vegetarismus.org</a> mit dem Betreff “Bitte einladen“.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Dr. Helmut F. Kaplan (22.12.2007; 05:20 Uhr)</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:kaplan@vegetarismus.org" title="mailto:kaplan@vegetarismus.org">kaplan@vegetarismus.org</a></p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/besinnliche-weihnachten">Besinnliche Weihnachten</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<title>Zum Sendebeitrag &#8220;Sch&#246;ner Wohnen f&#252;r H&#252;hner&#8221; vom 05.10.2008 &#8211; 11.50 Uhr</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/news/zum-sendebeitrag-schoener-wohnen-fuer-huehner-vom-05102008-1150-uhr</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 19:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Leserbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Käfigeier]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Sendebeitrag  &#8220;Sch&#246;ner Wohnen f&#252;r H&#252;hner&#8221; vom 05.10.2008, 11.50 Uhr
Siehe: ondemand-mp3.dradio.de/file/dr&#8230;
Schriftliche Zusammenfassung: www.dradio.de/dkultur/sendunge&#8230;
Sehr geehrte Damen und Herren,
eine artgerechte (!) Haltungsform, die nicht eine Freiland- oder zumindest Bodenhaltung mit entsprechenden Bewegungsm&#246;glichkeiten beinhaltet, gibt es nicht.
Welch verharmlosende, wohlklingende&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/zum-sendebeitrag-schoener-wohnen-fuer-huehner-vom-05102008-1150-uhr">Zum Sendebeitrag &#8220;Sch&#246;ner Wohnen f&#252;r H&#252;hner&#8221; vom 05.10.2008 &#8211; 11.50 Uhr</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sendebeitrag  &#8220;Sch&#246;ner Wohnen f&#252;r H&#252;hner&#8221; vom 05.10.2008, 11.50 Uhr</strong></p>
<p>Siehe: <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/10/05/drk_20081005_1152_5ccdddca.mp3" class="autohyperlink" title="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/10/05/drk_20081005_1152_5ccdddca.mp3" target="_blank">ondemand-mp3.dradio.de/file/dr&#8230;</a><br />
Schriftliche Zusammenfassung: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/855269/" class="autohyperlink" title="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/mahlzeit/855269/" target="_blank">www.dradio.de/dkultur/sendunge&#8230;</a></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>eine artgerechte (!) Haltungsform, die nicht eine Freiland- oder zumindest Bodenhaltung mit entsprechenden Bewegungsm&#246;glichkeiten beinhaltet, gibt es nicht.</p>
<p>Welch verharmlosende, wohlklingende Namen &#8220;Kleinvoliere&#8221;, oder &#8220;ausgestaltete K&#228;fige&#8221; &#8211; mittlerweile gar sch&#246;nrednerisch zur „Kleingruppenhaltung“ mutiert &#8211; verbrauchert&#228;uschend und volksverdummend man dem Kind auch verpa&#223;t, es sind nur wenig vergr&#246;&#223;erte Qualk&#228;fige die lt. OLG D&#252;sseldorf nicht umsonst als H&#252;hner-&#8221;KZ&#8221;-K&#228;fige tituliert werden k&#246;nnen. Wenn die Legebatterie-H&#252;hnerbarone schon eine andere Kennzeichnung anstreben, sollten/m&#252;ssen sie sich an letztgenannter Begriffsbezeichnung orientieren.</p>
<p>Unfug auch die Behauptung, K&#228;figeier seien hygienischer. Dem ist nicht so. Aktuelle Studien der EFSA belegen, dass beispielsweise Salmonellenverseuchung besonders in den den gro&#223;en Betrieben mit K&#228;fighaltung auftritt.</p>
<p>Nat&#252;rlich m&#252;ssen wir uns grunds&#228;tzlich auf EU-Ebene f&#252;r eine Festlegung von hohen Tierschutzstandards einsetzen. Doch zun&#228;chst ist im eigenen Hause vorbildhaft Ordnung schaffen, wie es beispielsweise in anderen Bereichen (Umweltpolitik) mit Vorgabe entsprechender Rahmenbedingungen auch machbar ist. Entschuldigend auf andere L&#228;nder verweisen, die noch miserabler mit unseren tierischen Mitgesch&#246;pfen umgehen, ist wenig hilfreich.</p>
<p>Sehr bedauerlich, dass Ihr Sender sich zum Apparatschik und Herold &#252;belster Tierschinderei machte und der K&#228;fighaltung von H&#252;hnern nach dem Munde redete.</p>
<p>Sie vom Deutschlandradio KULTUR stehen auch in der Verantwortung, dass Biobauern-Existenzen und Tierschutz nicht im W&#252;rgegriff der Lobbyistenriege einiger weniger industrieller Eierproduzenten verr&#246;cheln. Kommen Sie bitte in k&#252;nftigen Sendungen zu dieser Thematik  Ihrer Verpflichtung nach.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>Ulrich Dittmann / o8.10.2008<br />
Arbeitskreis f&#252;r humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V.<br />
E-Mail: <a class="autohyperlink" href="mailto:ulrich.dittmann-arbeitskreis-tierschutz@web.de" title="mailto:ulrich.dittmann-arbeitskreis-tierschutz@web.de">ulrich.dittmann-arbeitskreis-t&#8230;</a><br />
Internet: <a href="http://www.arbeitskreis-tierschutz.de" class="autohyperlink" title="http://www.arbeitskreis-tierschutz.de" target="_blank">www.arbeitskreis-tierschutz.de</a> und <a href="http://schaechten-apg.org" class="autohyperlink" title="http://schaechten-apg.org" target="_blank">schaechten-apg.org</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Ulrich Dittmann &#8211; Arbeitskreis Tierschutz (08.10.2008; 15:54 Uhr)<br />
<a class="autohyperlink" href="mailto:ulrich.dittmann-arbeitskreis-tierschutz@web.de" title="mailto:ulrich.dittmann-arbeitskreis-tierschutz@web.de">ulrich.dittmann-arbeitskreis-t&#8230;</a></p>
<p>&#8212;&#8211; Original Message &#8212;&#8211;<br />
From: Ulrich Dittmann Arbeitskreis Tierschutz <a class="autohyperlink" href="mailto:ulrich.dittmann-arbeitskreis-tierschutz@web.de" title="mailto:ulrich.dittmann-arbeitskreis-tierschutz@web.de">ulrich.dittmann-arbeitskreis-t&#8230;</a><br />
To: <a class="autohyperlink" href="mailto:hoererservice@dradio.de" title="mailto:hoererservice@dradio.de">hoererservice@dradio.de</a><br />
Sent: Wednesday, October 08, 2008 3:41 PM<br />
Subject: Sch&#246;ner Wohnen f&#252;r H&#252;hner&#8221; vom 05.10.2008</p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/zum-sendebeitrag-schoener-wohnen-fuer-huehner-vom-05102008-1150-uhr">Zum Sendebeitrag &#8220;Sch&#246;ner Wohnen f&#252;r H&#252;hner&#8221; vom 05.10.2008 &#8211; 11.50 Uhr</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<title>Geliebt oder ausgebeutet?</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 17:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>

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		<description><![CDATA[<img src='http://farm1.static.flickr.com/99/300353100_1fad03d70c_m.jpg' alt='Not a game'  align='right' hspace='8' border='0' onclick='' />Welche Rolle spielen Kinder in der Gesellschaft?
Greenpeace bilanziert: &#8220;Ob sie nun 16 Stunden am Tag in einem Steinbruch schuften oder Teppiche kn&#252;pfen, ob sie in der Glas- und Messingverarbeitung extremen Temperaturen ausgesetzt sind, ob sie in den St&#228;dten Abf&#228;lle&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/geliebt-oder-ausgebeutet">Geliebt oder ausgebeutet?</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.flickr.com/photos/22823496@N00/300353100'><img src='http://farm1.static.flickr.com/99/300353100_1fad03d70c_m.jpg' alt='Not a game'  align='right' hspace='8' border='0' onclick='' /></a><em>Welche Rolle spielen Kinder in der Gesellschaft?</em></p>
<p>Greenpeace bilanziert: &#8220;Ob sie nun 16 Stunden am Tag in einem Steinbruch schuften oder Teppiche kn&#252;pfen, ob sie in der Glas- und Messingverarbeitung extremen Temperaturen ausgesetzt sind, ob sie in den St&#228;dten Abf&#228;lle nach Verwertbarem durchsuchen oder als Hausangestellte im Verborgenen arbeiten &#8211; sie alle sind Gefahren ausgesetzt, die ihre Gesundheit und Entwicklung sch&#228;digen.&#8221; Kinderarbeit ist in Asien allt&#228;glich, auch die im Sexgewerbe: Nach Sch&#228;tzungen von UNICEF werden in diesem Teil der Welt rund eine Million Kinder und Jugendliche zur Prostitution gezwungen …</p>
<p>Deutschlandradio – 28.09.2008</p>
<p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/852926/" class="autohyperlink" title="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/852926/" target="_blank">www.dradio.de/dlf/sendungen/ko&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/geliebt-oder-ausgebeutet">Geliebt oder ausgebeutet?</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<title>Tiersch&#252;tzer Balluch nach Enthaftung: &#8220;W&#252;rde das morgen wieder machen&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 13:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Balluch]]></category>
		<category><![CDATA[Tierrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Balluch k&#252;ndigte an, seine Tierrechts-Aktivit&#228;ten auf jeden Fall fortsetzen zu wollen: &#8220;All das, was ich gemacht habe, ist vollkommen legal! Ich habe nichts eingeschlagen, nie etwas besch&#228;digt, zu keinen Verbrechen aufgerufen! Das, was ich gemacht habe, w&#252;rde ich morgen wieder&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/tierschuetzer-balluch-nach-enthaftung-wuerde-das-morgen-wieder-machen">Tiersch&#252;tzer Balluch nach Enthaftung: &#8220;W&#252;rde das morgen wieder machen&#8221;</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Balluch k&#252;ndigte an, seine Tierrechts-Aktivit&#228;ten auf jeden Fall fortsetzen zu wollen: &#8220;All das, was ich gemacht habe, ist vollkommen legal! Ich habe nichts eingeschlagen, nie etwas besch&#228;digt, zu keinen Verbrechen aufgerufen! Das, was ich gemacht habe, w&#252;rde ich morgen wieder machen!&#8221;.</p>
<p><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1219938702546">derStandard.at</a></p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/tierschuetzer-balluch-nach-enthaftung-wuerde-das-morgen-wieder-machen">Tiersch&#252;tzer Balluch nach Enthaftung: &#8220;W&#252;rde das morgen wieder machen&#8221;</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<title>Tiersch&#252;tzer werden verurteilt, Tierqu&#228;ler nicht!</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/news/tierschuetzer-werden-verurteilt-tierquaeler-nicht</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 17:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Pig]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend 4 Tiersch&#252;tzer insgesamt 280,- Euro zahlen, passiert  Tierqu&#228;ler Entenfellner derweil nichts!
Irgendwas scheint nicht zu stimmen mit &#214;sterreichs Gesetzen: W&#228;hrend seit  21.5.08 zehn Tiersch&#252;tzer &#8211; bislang offensichtlich ohne konkreten Tatbeweis &#8211; in  U-Haft sitzen, wurden nun 4 weitere Tiersch&#252;tzer,&#8230;<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/tierschuetzer-werden-verurteilt-tierquaeler-nicht">Tiersch&#252;tzer werden verurteilt, Tierqu&#228;ler nicht!</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>W&#228;hrend 4 Tiersch&#252;tzer insgesamt 280,- Euro zahlen, passiert  Tierqu&#228;ler Entenfellner derweil nichts!</strong></p>
<p>Irgendwas scheint nicht zu stimmen mit &#214;sterreichs Gesetzen: W&#228;hrend seit  21.5.08 zehn Tiersch&#252;tzer &#8211; bislang offensichtlich ohne konkreten Tatbeweis &#8211; in  U-Haft sitzen, wurden nun 4 weitere Tiersch&#252;tzer, darunter auch der anzeigende  Dr. FJ.Plank, zu je 70,- Verwaltungsstrafe wegen angeblich &#8220;nicht angemeldeter  Kundgebung&#8221; verurteilt.</p>
<p>Diese Kundgebung fand am 24.4.08 vor der entsetzlichen Schweinemastfabrik des  Tierarztes (!) Ferdinand Entenfellner (Bruder der Krone-&#8221;Tierschutz-Lady&#8221; Maggie  E.) statt, nachdem denselben Tiersch&#252;tzern unglaubliches Foto- und Videomaterial  aus selbiger Tierqual-Anstalt zugespielt wurde ( siehe auch <a href="http://de.youtube.com/watchwatch?v=8XN_zXu34nM" rel="shadowbox">de.youtube.com/watchwatch?v=8X&#8230;</a> ). Das Material wurde auch gleich den zust&#228;ndigen Beh&#246;rden, der Tier&#228;rztekammer  sowie der Volksanwaltschaft &#252;bergeben, doch verurteilt wurde Herr Entenfellner &#8211;  laut heutiger Auskunft der Volksanwaltschaft &#8211; bislang keineswegs.</p>
<p>Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank von ANIMAL SPIRIT dazu: </p>
<blockquote><p>&#8220;Messen hier die  Beh&#246;rden mit zweierlei Ma&#223;? W&#228;hrend Tiersch&#252;tzer bereits bei vergleichsweise  l&#228;cherlichen Vergehen sehr schnell zur Kasse gebeten bzw. pauschal in Sippenhaft  genommen werden, bleiben amtsbekannte Tierqu&#228;ler, wie der &#8220;Kollege&#8221; F.  Entenfellner, jahrelang ungeschoren oder kommen mit Bagatellstrafen davon.  Immerhin haben wir diesen Herren bereits vor 9 Jahren mit &#228;hnlich schockierenden  Bildern angezeigt und die Nachbarn laufen seit 15 Jahren Sturm gegen die  Verletzung von Baugesetzen sowie die permanente L&#228;rm- und  Gestanksbel&#228;stigung.&#8221;</p></blockquote>
<p>R&#252;ckfragehinweis: Dr. Franz-J. Plank, (+43)  0676/7082434</p>
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<p><strong>IMPRESSUM:</strong> Medieninhaber und Herausgeber: ANIMAL SPIRIT &#8211;  Zentrum f&#252;r Tiere in Not<br />
Dr. Franz-Joseph Plank, Am Hendlberg 112, 3053  Laaben, Tel.: +43 2774 29330<br />
E-Mail: <a href="mailto:office@animal-spirit.at">office@animal-spirit.at</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Ulrich Dittmann Arbeitskreis Tierschutz (16.07.2008; 19:02 Uhr)<br />
<a href="mailto:ulrich.dittmann-arbeitskreis-tierschutz@web.de">ulrich.dittmann-arbeitskreis-t&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/tierschuetzer-werden-verurteilt-tierquaeler-nicht">Tiersch&#252;tzer werden verurteilt, Tierqu&#228;ler nicht!</a> ist ein Posting von: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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