Zitate von Helmut F. Kaplan (III)

Zitate von Helmut F. Kaplan (III)

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ET = Charles Patterson: Eternal Treblinka. New York: Lantern Books, 2002.

K = Kompendium von www.tierrechte-kaplan.org

L = Leichenschmaus – Ethische Gründe für eine vegetarische Ernährung. Reinbek: Rowohlt, 1993.

LLL = Helmut F. Kaplan: Leben – Lieben – Leiden. Norderstedt: Books on Demand, 2008.

TR = Helmut F. Kaplan: Tierrechte – Die Philosophie einer Befreiungsbewegung. Göttingen: Echo Verlag, 2000.

Zitate ohne Quellenangabe entstammen Vortragsunterlegen und dergleichen.

„Wer glaubt, die Welt verbessern zu können, ist ein Narr. Wer es nicht versucht, ein Verbrecher.“ (LLL, S. 13)

„Die Grundtatsache des Lebens ist Mangel an Glück. Deshalb ist die Grundforderung der Moral die Förderung von Glück.“ (LLL, S. 90)

„Wir leben in einer sinnlosen Welt voll sinnlosen Leidens. Der einzige Sinn, denn ich sehe, ist, Leiden lindern.“ (LLL, S. 91)

„Helfen können bedeutet helfen sollen.“ (LLL, S. 91)

„Wer das Glück hat, glücklich zu sein, lebt gewissermaßen ‘gegen die Natur‘. Deshalb sollte er bei Zeiten einen Teil seines ‘unnatürlichen Glücks‘ freiwillig abtreten – in Form von Hilfe für Unglückliche. Sonst hole ihn der Teufel!“ (LLL, S. 92)

„Wer einmal das Leiden der Welt erfaßt und die Dankbarkeit, nicht unmittelbar davon betroffen zu sein, erlebt hat, der kann … nie mehr ruhen. Das Verlangen zu helfen ist unstillbar.“ (K: Dürfen wir aufgeben?“)

„Angesichts des endlosen Leidens auf Erden bleibt alles, was wir dagegen tun können, ein Tropfen auf dem heißen Stein. Aber EINEM Wesen oder EINIGEN Wesen kann jeder helfen. Und dann können wir immerhin sagen: Ohne uns wäre die Welt noch schlechter, das Leiden noch größer.“ (LLL, S. 91)

„Angesichts des Grauens, das täglich passiert, müßten alle, die Mitleid empfinden, vor Verzweiflung erstarren. Aber das dürfen wir nicht! Wir dürfen das Handeln nicht den Mitleidlosen überlassen.“ (LLL, S. 91)

„Wenn man in einer schwierigen Situation alles in seiner Macht Stehende getan hat, kann man verzweifeln; weil man keine Möglichkeit mehr hat, den Gang der Dinge zu beeinflussen. Man kann sich aber auch mit großer Gelassenheit und innerer Ruhe zurücklehnen und abwarten: Dies ist die EINZIGE Situation, in der wir guten Gewissens unsere Hände in den Schoß legen und auf Hilfe von außen hoffen dürfen!“ LLL, (S. 91 f.)

„Die Tierrechtsbewegung ist die größte Friedensbewegung aller Zeiten: Weil sie nicht nur Frieden und Freiheit für alle Menschen fordert, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht oder anderen moralisch belanglosen Merkmalen, sondern Frieden und Freiheit für alle leidensfähigen Wesen.“

„Wenn wir von der Zahl der Betroffenen ausgehen, so ist die Befreiung der Tiere wichtiger als jede vorangegangene Befreiungsbewegung: Keine Gruppe unterdrückter Menschen erreichte je auch nur annähernd die Zahl der Tiere, die vom Menschen jährlich gequält und umgebracht werden.“ (L, S. 31)

„Wie auch immer die künftige Entwicklung der Tierrechtsbewegung verlaufen wird, es gibt nur mehr ein Vorwärts und kein Zurück. Es gibt kein Zurück mehr hinter den heutigen Kenntnis- und Bewußtseinsstand. Die Fakten und Argumente liegen auf dem Tisch. Die Ideen der Tierrechtsbewegung gehören zum unverlierbaren zivilisatorischen Gedankengut der Menschheit. Und sie haben dort das gleiche Gewicht und den gleichen moralischen und politischen Stellenwert wie jene Ideen, die zur Überwindung der Sklaverei geführt haben.“ (L, Seite 18)

„Schlittenfahrende Kinder, hundert Meter daneben das Altersheim. Das ist das Leben. Das berauschend schöne und barbarisch grausame Leben.“ (LLL, S. 28)

„Sein Leben bewältigen heißt, die Gegenwart bewältigen.“ (LLL, S. 38)

„Wer frei sein will, befreie sich zuerst von seiner eigenen Feigheit.“ (LLL, S.39)

„Unser stärkster Gegner sind wir meist selbst.“ (LLL, S.39)

„Wie soll ein Mensch, der zu sich selbst unehrlich ist, ehrlich zu anderen sein?“ (LLL, S. 48)

„Viele Wege führen nach Rom, aber alle sind steinig.“ (LLL, S. 40)

„Wer Großes leisten will, muß über lange Zeit gegenüber Kritik immun sein.“ (LLL, S.38)

„Es gibt nur ein ‘Erfolgsrezept‘: sich von keiner Niederlage beeindrucken lassen und immer weitermachen.“ (LLL, S. 38)

Copyright: Helmut F. Kaplan

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