Zitate von Helmut F. Kaplan (I)

Zitate von Helmut F. Kaplan (I)

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ET = Charles Patterson: Eternal Treblinka. New York: Lantern Books, 2002.
K = Kompendium von www.tierrechte-kaplan.org
L = Leichenschmaus – Ethische Gründe für eine vegetarische Ernährung. Reinbek: Rowohlt, 1993.
LLL = Helmut F. Kaplan: Leben – Lieben – Leiden. Norderstedt: Books on Demand, 2008.
TR = Helmut F. Kaplan: Tierrechte – Die Philosophie einer Befreiungsbewegung. Göttingen: Echo Verlag, 2000.

Zitate ohne Quellenangabe entstammen Vortragsunterlegen und dergleichen.

„Der Mensch beginnt dort, wo die Barbarei des Fleischessens aufhört.“ (LLL, S. 89)

„Wer Fleisch ißt, nimmt Teil an einem tagtäglichen grauenhaften, ungerechten und überflüssigen Krieg gegen Unschuldige und Wehrlose.“ (K: „Krieg und Frieden“)

„Wer nicht aufhört, Fleisch zu essen, ist an den Massakern in den Schlachthäusern unmittelbar beteiligt und dafür moralisch verantwortlich.“

„Begründen muß man nicht, warum man Vegetarier ist, sondern warum man NICHT Vegetarier ist. Rechtfertigen muß sich derjenige, der unschuldige Lebewesen quält und umbringt, nicht derjenige, der dies NICHT tut.“

„Das Widerlichste: die sich als ‘Gourmets‘ bezeichnenden Berufsfresser. Man sollte sie zum Verhungern nach Afrika schicken.“ (LLL, S. 89)

„Nirgends wird die menschliche Unmoral gegenüber Tieren deutlicher als in unserem Umgang mit Hunden: sie retten uns als Suchhunde das Leben und wir quälen sie dafür in Versuchslabors zu Tode.“ (LLL, S. 89)

„Alle Versuche, die Ausbeutung von Tieren zu rechtfertigen, sind lächerlich, denn die Wahrheit ist offenkundig: Wir sind schreckliche Egoisten, die ihre Macht hemmungslos ausnutzen.“ (LLL, S. 90)

„Die Verantwortung des Menschen gegenüber Tieren ist umso größer, weil die Tiere nicht einmal die Möglichkeit haben, sich durch Selbst-Tötung einem unerträglichen Leben zu entziehen.“ (S. 89 f.)

„Wir leben heute im größten Apartheidssystem aller Zeiten unter intensivster Nutzung aller technischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten: Alles für das Wohl der Menschen und alles zur Ausbeutung der Tiere.“ (K: „Apartheid perfektioniert und globalisiert“)

„Zum rechtfertigenden Hinweis, der Mensch habe ‘schon immer‘ Tiere genutzt und gegessen: Sklaverei und Rassismus gibt es auch seit Jahrtausenden. Etwas Schlechtes wird nicht dadurch besser, daß es lange dauert.“

„Wo bleibt die Konsequenz derer, die angesichts tierlichen Leides ‘Objektivität‘ fordern, diese aber angesichts menschlichen Leides als ‘menschenverachtenden Zynismus‘ VERURTEILEN?!“

„Wir brauchen für den Umgang mit Tieren keine neue Moral. Wir müssen lediglich aufhören, Tiere willkürlich aus der vorhandenen Moral auszuschließen.“

Copyright: Helmut F. Kaplan

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