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Mikrochips bei Tieren erzeugen möglicherweise Krebs

Okt 28th, 2010 | Eingestellt unter Autoren, Dirk Schrader
http://www.das-tierhospital-hamburg.de

Viele Tierärzte fordern sie und in den meisten Tierheimen sind sie Pflicht: Mikrochips zur Kennzeichnung, die etwa Katzen oder Hunden in den Nacken verpflanzt werden. Sie sollen bei der Identifizierung entlaufener Tiere helfen oder enthalten (in den USA, d. Red.) Informationen über den Züchter und Halter, die Abstammung oder medizinische Daten. Aber sind sie auch ungefährlich?

Der US-amerikanische Journalist Ethan A. Huff berichtet in der Zeitschrift NaturalNews von einem noch laufenden Gerichtsverfahren gegen den Hersteller der >>HomeAgain<< Mikrochips Merck & Co. Der Kläger behauptet: „Mikrochips können Krebs auslösen.“

Diesen Vorwurf kann man auch auf der Internetseite www.ChipMeNot.org nachlesen.

Die Verbraucherschutzanwältin Dr. Katherine Albrecht hat sich intensiv mit Nebenwirkungen der implantierten Chips auseinandergesetzt und hält dieses Gerichtsverfahren nur für die „Spitze des Eisbergs“: „Merck und die Organisationen, die sich für die Chipmarkierung einsetzen, sollten dieses Verfahren sehr ernst nehmen und damit beginnen, die Haustierhalter vor Krebsrisiken durch ihre Chips warnen.“

Die amerikanische Behörde FDA (Food and Drug Adminstration) räumt das Risiko „schädlicher Nebenwirkungen“ durch Mikrochips auf das Gewebe ein. Die britische Small Animal Veterinary Association berichtet von „Schwellungen“, „Infektionen“, „Abszessen“ und „Tumoren“ als Folge von Mikrochipimplantationen.

Dr. Katherine Albrecht legte einen Überblick über die Literatur zwischen 1999 und 2006 vor: „Durch Mikrochips hervorgerufener Krebs bei Labor-Nagetieren und –hunden.“ Ihre Verbraucherschutzorganisation CASPIAN bemüht sich um weitere Informationen zu dem Thema.

Quelle: NaturalNews und www.kopp-verlag.de

In der Datei: `Würden Sie sich einen Mikrochip einpflanzen lassen´? zu finden auf der Webseite www.ASMN-Hamburg.de, wird im Jahr 2005 eindringlich vor der Implantation eines Mikrochips gewarnt. In der Folge beeilte sich der damalige Tierärztekammerpräsident in Hamburg, ein Veterinärpathologe im Dienst der Pharmaindustrie, zu dementieren: „Mikrochips sind völlig harmlos“.

Was sollen wir glauben?

Wir glauben nicht, dass die Implantation von Mikrochips harmlos ist. Die damit verbundene nachweisbare kontinuierliche Freisetzung von polycyclischen Kohlenwasserstoffen ist toxisch. Wer etwas anderes behauptet, lügt. Oder er hat keine Ahnung von deren Wirksamkeit.

Dirk Schrader, Hamburg

Tierärztliches Institut
für angewandte Kleintiermedizin
Innovation und Kompetenz seit 1973
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(28.10.2010; 02:40 Uhr)

Islamisches Opferfest Kurban Bayrami 2010 – und Neue Schächt-Info-Schrift

Okt 23rd, 2010 | Eingestellt unter Ulrich Dittmann

P r e s s e m i t t e i l u n g des ´Arbeitskreises humaner Tierschutz e.V.´ (Abdruck honorarfrei)

Betäubungsloses Schächten ist grauenhafte Tierquälerei – Islamisches Schächt-Opferfest “Kurban Bayrami” vom 16. bis 19. November 2010

In Deutschland leben über 3,3 Millionen Bürger islamischen Glaubens. Sei es aus Unkenntnis oder Gewohnheit halten sich einige von Ihnen nicht an das in Deutschland bestehende Betäubungsgebot und schlachten Tiere, ganzjährig – aber insbesondere anlässlich des Kurban Bayrami Opfer-Festes – ohne jegliche Betäubung. Ein solches betäubungsloses Schächten von warmblütigen Wirbeltieren ist aber als bewusste und vorsätzliche Tierquälerei einzustufen – sonst wäre diese Tötungsart nicht laut Tierschutzgesetz ausdrücklich verboten.

Ein harmonisches Zusammenleben aller Bevölkerungsschichten kann nur gedeihen, wenn solche Tierschindereien unterlassen – eine hier geltende Verfassungsethik und allgemein gültige Gesetze respektiert werden.

Eine „In-Ohnmacht-Versetzung” der Tiere durch reversible Elektrobetäubung wird von maßgeblichen islamischen Religionsautoritäten mittlerweile auch als absolut religionskonform angesehen. Es besteht also für Muslime in Deutschland kein Grund betäubungslos zu schächten.

Auch nach verschiedensten Gerichtsurteilen, hat die Erteilung einer “Ausnahmegenehmigung” nach § 4a Abs. 2 Nr. 2 TierSchG strengsten Prüfungskriterien zu unterliegen. So ergeht von Tierschutzseite an alle Landesbehörden die dringliche Forderung, das in der Verfassung verankerte Staatsziel Tierschutz endlich umzusetzen, keine “Ausnahmegenehmigungen” zum betäubungslosen Schächten zu erteilen, sowie im o.a. Zeitraum besonders auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, Schlachtvorschriften und Hygienebestimmungen zu achten.

Illegal geschächtete Tiere werden strafbewehrt beschlagnahmt und Landwirte die Tiere verkaufen, obwohl sie annehmen müssen, dass diese gesetzwidrig geschächtet werden sollen, oder gar solche tierschutzwidrigen Schlachtungen auf ihrem Hof dulden, können wegen Beihilfe belangt und nach § 27 StGB mit hohen Geldbußen, bis 25.000 Euro, bestraft werden. Die Ordnungsämter sind angewiesen im o.a. Zeitraum besonders auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz (Schaftransport im Autokofferraum, Schwarz-Schächtungen in Feld und Flur) zu achten und auch entsprechenden Hinweisen aus der Bevölkerung explizit nachzugehen.

V.i.S.d.P. Ulrich Dittmann / 20.10.2010

Weitere Informationen: www.arbeitskreis-tierschutz.de (Rubrik Schächten)

Sonderdruck „Informationen über das Schächten von Tieren” im Internet: Die Informationsschrift ist auch als Printversion/Broschüre erhältlich beim Arbeitskreis für humanen Tierschutz e.V. Um dem wichtigen Tierschutzanliegen „Schächten” mehr Gehör zu verleihen, hat der ´Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V.´ eine 8-seitige Farbbroschüre herausgegeben. Es werden religiöse, politische und juristische Hintergründe aufgezeigt, sowie auf die gängigen Behauptungen zum Schächten griffige Antworten gegeben. Diese Informationsschrift kann zusammen mit einer DVD-Filmdokumentation “Schächten”, für einen Unkostenbeitrag von 3,- Euro (incl. Versand) beim ´Arbeitskreis humaner Tierschutz´, Geschäftsstelle Linnenstraße 5a, D-97723 Frankenbrunn, bestellt werden. Die Informationsschrift ist auch als PDF-Datei im Internet eingestellt – siehe: www.arbeitskreis-tierschutz.de…

Kaufen Sie sich mal einen Geigerzähler …

Okt 23rd, 2010 | Eingestellt unter Autoren, Dirk Schrader
http://www.tieraerzte-hamburg.com

Kaufen Sie sich mal einen Geigerzähler
und nehmen Sie ihn mit, wenn Sie zu Ihrem Tierarzt gehen!

Strahlenschutz ist eine vernünftige Sache. Jeder weiß, dass z.B. Gamma-Strahlen, die natürlicherweise aus dem Weltraum kommen oder durch Röntgengeräte freigesetzt werden, irgendwie „nicht so lecker“ sind. Wenn Sie von Hamburg nach Vietnam fliegen, also an einem Interkontinentalflug teilnehmen, dann kriegen Sie eine Strahlenbelastung ab, die „völlig harmlos“ ist, was bedeutet – das macht doch nichts.

Besuchen Sie jedoch eine Tierarztpraxis und sitzen mit Ihrem Hund oder ihrer Katze im Wartezimmer, dann kann es passieren, dass Sie durch das inzwischen genutzte Röntgengerät immer fröhlich und saftig bestrahlt werden – mit einer Streustrahlung. Und Sie können es nicht merken. Kein guter Gedanke, was?

Gammastrahlen des Röntgengerätes sind ionisierende Strahlen, die das Erbgut verändern und Krebs verursachen können. Das sollte man sich mal merken.

Ein Hund und eine Katze werden mit ein oder zwei oder drei Röntgenaufnahmen kaum belastet, eben so wenig der Besitzer, der oftmals mit einer Röntgenschürze „bewaffnet“ dabei ist, wenn sein Haustier untersucht wird. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Aber es kommt natürlich darauf an, wie groß die Gesamtmenge der Strahlung ist, die vom Körper aufgenommen wird.

Und da schaut man denn auf die wackere Tierarzthelferin, die den Patienten auf dem Röntgentisch festhalten muss – und natürlich auch auf den Tierarzt, der meistens dasselbe tut und den „Schuss“ auslöst. Komisch: Die haben alle eine Röntgenschürzen an und Bleihandschuhe, weil das ja gesetzlich vorgeschrieben ist. Aber der Kopf und die Arme sind ungeschützt.

Wir haben uns irgendwann einen Geigerzähler angeschafft und kommen zu der Feststellung, dass jede Röntgenaufnahme eine Streustrahlung auslöst, die unweigerlich Kopf und Arme massiv belastet. Kein guter Gedanke!

Die Folge war, dass wir Schürzen anfertigen ließen, die es gar nicht auf dem Markt gibt, die aber die Arme vor Streustrahlung schützen. Dazu nutzen wir Strahlenschutzbrillen und Strahlenschutzkopfhauben. Mehr geht nicht.

Bekannt ist, dass in nahezu allen tierärztlichen Einrichtungen ein derartiger Schutz gar nicht vorhanden ist – und so werden die wackeren Tierärzte und Helferinnen jeden Tag saftig verstrahlt und glauben, alles sei palletti, da sie ja die Vorschriften der Röntgenverordnung mittels Schürze und Handschuhen erfüllen.

Wir haben unseren Geigerzähler mal einem Kunden überlassen, der sich mit Hund und Geigerzähler in das Wartezimmer eines Hamburger Tierarztes setzte. Dort wartete er 35 Minuten bis er ´drankam. Inzwischen konnte er eine Gammastrahlung messen, die uns erschütterte. Der gute Mann hatte die Streustrahlung von cirka 15 Röntgenaufnahmen „voll in die Birne bekommen.“

Die Folgen einer unkontrollierten Streustrahlenbelastung können wirklich übel sein: Neben der Tumorbildung im Zentralnervensystem entstehen auch Netzhauttumore und natürlich Knochenkrebs usw. Na, vielen Dank denn – das wünschen wir niemandem. Aber die Richtlinien der Ämter für Arbeitsschutz sollten geändert und vernünftige Schutzmaßnahmen für Helferinnen und Tierärzte konsequent durchgesetzt werden.

Dirk Schrader, Hamburg

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(23.10.2010; 08:53 Uhr)

MEHR TRANSPARENZ UND ETHIK IN DER TIERMEDIZIN!

Okt 3rd, 2010 | Eingestellt unter Autoren, Dirk Schrader
http://www.houndsandpeople.com/mehr-transparenz-und-ethik-in-der-tiermedizin/

BY Astrid Ebenhoch Hounds and People

Interview mit Dirk Schrader

Sapere Aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Imanuel Kant) Ist einer der Grundsätze von Dirk Schrader, Tierarzt, Leiter der Tierklinik in Hamburg-Rahlstedt und Inhaber der Website Kritische-Tiermedizin …

www.houndsandpeople.com/

Direkter Link zum Interview:

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(03.08.2010; 04:08 Uhr)

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The Theory of Everything in Ethics

Sep 27th, 2010 | Eingestellt unter Autoren, Dr. Helmut F. Kaplan
http://www.tierrechte-kaplan.org

Unlike the Theory of Everything in Physics, the Theory of Everything in Ethics is already known

Helmut F. Kaplan

“Don’t do unto others what you don’t want done to you.” Or: “Treat others as you would like to be treated by them.” Despite all claims to the contrary, the Golden Rule works perfectly when applied in practice. If it is rejected, it is mostly on grounds of intellectual arrogance (“a primitive principle“) or moral laziness – in order to avoid unpleasant consequences for one’s own actions.

It is a matter of fact: If all people adopted this rule, 99 per cent of all problems that can be solved through moral actions would be done away with in an instant! And since, as is also the case with the THEORY OF EVERYTHING IN PHYSICS, the Golden Rule´s scope of application is so wide and it encapsulates what is most essential, I call the Golden Rule the THEORY OF EVERYTHING IN ETHICS.

A popular objection to the Golden Rule is that it fails to take into account that different people have different interests. Adopting the Golden Rule would hence lead to absurd consequences:

* Taken literally, this rule would prompt a masochist to turn into a sadist: someone, who would like to be tortured by others would be commanded to inflict torture on others himself.
* A person too proud to accept the help of others would not be allowed to extend a helping hand to others.
* A teetotaler could happily prescribe a general prohibition of wine or beer.

The objection that the Golden Rule or Theory of Everything in Ethics fails to take into account that different people have different interests or wishes can be countered as follows:
First, human beings hardly differ in their basic interests and wishes: Who would like to be betrayed, lied to, insulted or tortured? The masochist is clearly an exception!

Second and foremost: When humans have different wishes and interests, we automatically consider this when applying the Golden Rule, since everything else would gravely contradict the rule’s very essence!

When confronted with the question if I should help a handicapped person across the street, I do not think: Since I am not handicapped myself and so on, but: If I were in her place, I would want to be helped! Or: If I would like to make someone happy by inviting him for a meal, I, of course, do not serve him MY favorite dish, but HIS favorite dish!

In short: Applying the Golden Rule is OF COURSE not about imposing my OWN wishes on others, but about considering the OTHER PERSON’S wishes. Hence the only meaningful and acceptable interpretation of this rule consists in ascribing not ONE’S own, but THEIR own wishes, interests and needs to one’s fellow human beings. Hence the question must NOT be: How would I, with all MY qualities, like to be treated in his or her place? But: How would I, with all HIS or HER qualities, like to be treated?

The meaningful formulation of the Golden Rule or Theory of Everything in Ethics is hence: Treat others the way you would like to be treated in their place. And for anyone WANTING TO ACT MORALLY, this rule is an excellent and most effective means to make this world a more beautiful, better and happier place!

The objection that this principle was not applicable to animals, because we do not know how animals would like to be treated, is, considering our knowledge of the interests and needs of animals, factually absurd and morally dishonest. If we want to, we do know very well how animals would like to be treated. And especially how they would NOT like to be treated. Everyone who is not completely out of his mind knows that the life that we expect many animals to live is not the life that they want to live – and that we would want to live in their place!

The real problem in applying the Golden Rule to animals, or to be more precise, in putting ourselves in the place of the animals, is that it is so EASY – and that the result is so terrible in many cases: Anyone who is informed, even superficially, about what happens on animal transports, in factory farms, in abattoirs etc., and then imagines his dog or cat in such a situation (as a sort of bridge to putting himself in the place of other animals), is in danger of going mad with empathy and horror.

It is precisely this illustration of what the Golden Rule implies, factually and emotionally, this intensification of moral situations that cuts right to the heart of moral value and moral responsibility, that reveals what is probably the most common reason for the Rule’s rejection: All of us who accept the Golden Rule, this Theory of Everything in Ethics, are—in a moral sense—putting ourselves on the spot.

This text is based on the segment “Golden Rule” in my latest German book “Ich esse meine Freunde nicht oder Warum unser Umgang mit Tieren falsch ist” (English translation of the title: “I Do Not Eat My Friends or Why the Way We Treat Animals is Wrong”)

© Helmut F. Kaplan

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Helmut Kaplan (Mon, 27 Sep 2010 12:16)

Zum Tode der alten Dame

Aug 14th, 2010 | Eingestellt unter Dirk Schrader

Hildegard Dobbertin starb am 2. August 2010. Ihr unermüdlicher Einsatz des tags und in der Nacht gegen jene Unsäglichkeit in Person des Wolfgang Poggendorf, die sich des Hamburger Tierschutzvereins in der Süderstraße bemächtigte hatte, ist mir unvergesslich.

Obwohl sie im späten Alter nicht mehr gut sehen konnte, schrieb sie fast jeden Tag an alle politischen Personen der Stadt Hamburg und an alle Zeitungen „Brandbiefe“, um sie von dem tierschutzwidrigen Treiben dieser Unperson und seinen politischen Gönnern auf dem Grundstück Süderstraße 399 in Hamburg Horn zu überzeugen und um Abhilfe zu bitten.

Sie schrieb an den Bürgermeister Ole von Beust, an alle Senatoren für Gesundheit usw., an das Hamburger Abendblatt, an die Hamburger Morgenpost – an die Tierschutzverbände, an die Kirchenfürsten – sozusagen an Gott und die Welt – sie bekam niemals eine Antwort – von niemandem. Sie schrieb ihre Empörung über diesen Hamburger Tierschutzverein immer wieder und wieder – auf Papier.

Hildegard Dobbertin gab niemals auf – bis sie zu ihrer Freude wahrnehmen konnte, dass die von ihr so gehasste Person endlich zu Fall kam.

Heute – zum Anlass ihres Todes – ist eine Todesanzeige im Hamburger Abendblatt zu lesen. Dort heißt es: „Auf Wunsch der Verstorbenen erbitten wir statt Blumenspenden für den Hamburger Tierschutzverein.“

Heute, am 12. August 2010 erscheint eine arme Frau mit ihrer an Gebärmutterentzündung schwer erkrankten Hündin. Sie gibt an, im Hamburger Tierschutzverein um Hilfe gebeten zu haben, weil kein Geld für einen Tierarzt da sei. Sie wurde von den dort tätigen Tierärzten weggeschickt, weil „das nicht Sache des Hamburger Tierschutzvereins sei“.

Frau Hildegard Dobbertin hätte einen Brief an Gott und die Welt geschrieben und ihrer Empörung über das tierschutzwidrige Verhalten der dort tätigen Personen Luft gemacht.

Wir teilen ihre Empörung und werden beim Finanzamt Hamburg-Nord die Gemeinnützigkeit dieses Vereins überprüfen lassen.

Dirk Schrader, Hamburg

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(12.08.2010; 16:02 Uhr)

Wie bringe ich meinen Hund und meine Katze mit dem Futter nicht um?

Jul 31st, 2010 | Eingestellt unter Dirk Schrader
http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de/2010/Wie_bringe_ich_meinen_Hund.html

Wie bringe ich meinen Hund und meine Katze mit dem Futter nicht um?
oder
Keine Angst vorm Selbermachen

Die Absolventen tierärztlicher Bildungsstätten wissen es genau. Die Profs und die vielen bunten pseudowissenschaftlichen Werbeschriften der Futtermittelindustrie machen jedem klar: „Die Hundehalter in Deutschland sind einfach zu doof, um ihre Hunde richtig zu ernähren – und deshalb sollen Sie in einen Futtermittelladen gehen und da ´was kaufen.“

Wie bitte? Ist das wirklich so? Oder haben deutsche Hundehalter einfach aufgehört selbständig zu denken?

Nein, sie wurden von der Werbemaschine Tierfutter „zugequatscht“ und sind bedauernswerterweise hilflos, wenn es um die Beurteilung halbwissenschaftlicher verkaufsfördernder Behauptungen der Futtermittelindustrie geht.

Wenn aber mehr als 90 Prozent aller Hundehalter (und 96 Prozent aller Katzenhalter) für ihre Lieblinge Fertigfutter in Dosen oder Tüten kaufen und die Kurve der Erkrankungszahlen nach wie vor steil nach oben zeigt, dann stimmt doch da ´was nicht, oder? …

Dirk Schrader, Hamburg

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(31.07.2010)

»Flipper« und die Schweine auf dem Grill

Jul 15th, 2010 | Eingestellt unter Ingolf Bossenz
http://www.neues-deutschland.de/artikel/175318.flipper-und-die-schweine-auf-dem-grill.html

Debatte beim ND-Pressefest: Wie lebendige Kreaturen zur Ware erklärt und der gewalttätigen Willkür des Menschen ausgeliefert werden

»Elend ohne Ende? – Der Kampf um Tierschutz und Tierrechte« war das Thema einer Diskussion am 19. Juni auf dem Fest der Linken/ND-Pressefest. Es debattierten: Dr. Edmund Haferbeck, wissenschaftlicher Berater der Tierrechtsorganisation PETA; Dr. Hanna Rheinz, Publizistin, Initiative Jüdischer Tierschutz; Alexander Süßmair, Bundestagsabgeordneter, DIE LINKE; Susann Witt-Stahl, Journalistin, Tierrechtsaktion Nord; und Ingolf Bossenz, ND-Redakteur. ND dokumentiert eine redaktionelle Zusammenfassung dieser Gesprächsrunde …

Neues Deutschland – 15.07.2010‎

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Bundesvorsitzender Eck auf der Titelseite des Tierrechtsmagazins “Tierbefreiung”

Jul 7th, 2010 | Eingestellt unter Stefan Bernhard Eck

Es spricht nicht gerade für das Verantwortungsbewusstsein und das politische Gespür des Redaktionsteams der “Tierbefreier e.V.”, wenn sie auf der Titelseite ihres Magazins ein Foto des Vorsitzenden der Partei Mensch Umwelt Tierschutz bei einer Mahnwache vor dem Konzentrationslager in Dachau als bildlichen Einstieg in einen Artikel verwenden, in dem es unter anderem um die Instrumentalisierung des Themas Tierschutz durch die Rechtsparteien geht und um ihre unredlichen Versuche, sich die Tierrechtsbewegung zunutze zu machen.

In dem Artikel wird zwischen den Zeilen immer wieder auf die politische Verantwortung der Tierrechtsbewegung und ihrer Repräsentanten hingewiesen. Wie unpolitisch aber gerade die Redakteure dieses Magazins selbst sind, das Foto des amtierenden Vorsitzenden der einzigen Partei mit klar definierter antifaschistischer, antirassistischer und antispeziesistischer Grundeinstellung zu diesem Beitrag auszuwählen, kann sich jeder ausmalen.

Vielleicht geschah es absichtlich, vielleicht geschah es aus purer Unkenntnis unserer politischen Grundsätze, oder es geschah aus der Vernachlässigung journalistischer Redlichkeit. (Wahrscheinlich trifft Letzteres zu, da die Damen und Herren Redakteure es nicht einmal für nötig hielten, vor der Drucklegung die Erlaubnis der Verwendung des Fotos einzuholen.)

Trotz dieses Fehlgriffs fühlt sich die Partei Mensch Umwelt Tierschutz nach wie vor den “Tierbefreiern” landauf landab verbunden, denn ein Emil Franzinelli (Verfasser des Artikels) und die wenigen Verantwortlichen im Redaktionsteam “Tierbefreiung” repräsentieren nicht alle “Tierbefreier”, die sich vorbildlich und konsequent für die Rechte der Tiere einsetzen.

Der Parteivorsitzende Stefan Bernhard Eck ist sich seiner Verantwortung als Repräsentant der weltweit ersten und bei Gründung 1993 einzigen Partei, die gleichermaßen konsequent für Menschen, Tiere und Umwelt eintritt, bewusst und bekennt sich gleichzeitig zu seiner Mahnwache vor dem Konzentrationslager in Dachau. Die Veröffentlichung dieses Fotos ist ein willkommener Anlass, einige Befürworter der “Holocaust-Analogie” zu Wort kommen zu lassen und einige Argumente zu diesem Thema für unsere Parteimitglieder anzufügen.

Prominente Befürworter der “Holocaust-Analogie”

Isaac Bashevis Singer, amerikanischer Autor, selbst Jude und Opfer des NS-Regimes (Familienangehörige wurden im KZ ermordet), Nobelpreisträger für Literatur (1978). Auf der Grundlage seiner eigenen Erfahrungen war er einer der Ersten, die den Massenmord an Menschen demjenigen an Tieren, wie er tagtäglich in Schlachthöfen stattfindet, gleichsetzte. “In Bezug auf die Tiere sind alle Menschen Nazis; für sie ist es ein ewiges Treblinka.”
“Solange Menschen darin fortfahren, das Blut der Tiere zu vergießen, wird es niemals Frieden geben. Es ist nur ein kleiner Schritt vom Töten der Tiere zum Erschaffen von Gaskammern Ă  la Hitler und Konzentrationslagern Ă  la Stalin. Es wird keine Gerechtigkeit geben, solange der Mensch sich hinstellt mit einem Messer oder Gewehr in der Hand und diejenigen umbringt, die schwächer sind als er selbst.”

Theodor Adorno, Jude, deutscher Philosoph und Schriftsteller, Soziologe und Musiktheoretiker, einer der führenden Vertreter der “Frankfurter Schule” und Mitbegründer der “kritischen Theorie”:
“Die Tiere spielen fürs idealistische System virtuell die gleiche Rolle wie die Juden fürs faschistische. Auschwitz fängt da an, wo jemand einen Schlachthof anschaut und denkt: Es sind ja nur Tiere.”

Martin Niemöller, ehemaliger Präsident des Weltkirchenrates und selbst KZ-Insasse von 1938 bis 1945 war einer der Ersten, der die Bezeichnung des “Hühner-KZ´s” gebrauchte.

Hans Wollschläger, deutscher Schriftsteller, beginnt sein Buch “Tiere sehen dich an oder Das Potential Mengele” mit dem Satz:
“Sie werden in Gefängniszellen gehalten, so eng wie die Stehsärge von Oranienburg …”

Charles Patterson, Jude, amerikanischer Sozialhistoriker, bekundete im Jahre 2000 im Namen der jüdischen Mitarbeiter von PETA, von denen die Idee zur Kampagne “Holocaust auf Ihrem Teller” stammt:
“Die Absicht dieser Ausstellung besteht darin, die Menge der Grausamkeit auf dieser Welt zu verringern und nicht das menschliche Leid zu bagatellisieren, das während des Holocaust stattfand.”

Stephen R. Dujack, Enkelsohn von Isaac Bashevis Singer, selbst Jude, Autor und Herausgeber einer Umweltzeitschrift in Washington, D.C. schreibt:
“Ich applaudiere PETA – und das hätte auch mein Großvater getan, der sich weigerte, die Kanarienvögel, die er sich als Gefährten in seinem berühmten Appartement in der 86th Straße in New York hielt, in Käfige zu sperren – weil sie den Mut aufbringen, diesen angemessenen Vergleich zu ziehen, denn das ist notwendig. Ein Vergleich mit dem Holocaust ist nicht nur angebracht, sondern unausweichlich, denn Kühe, Hühner, Schweine, Truthähne und all die anderen Tiere mögen vielleicht nicht unseren Grad an Intelligenz besitzen, sehr wohl aber besitzen sie unsere Fähigkeit zu leiden. All diejenigen, die den modernen Holocaust von heute an den Tieren verteidigen, indem sie sagen, dass Tiere zur Nahrungsgewinnung getötet werden, um uns zu erhalten, möchte ich daran erinnern, dass die Nazis Sklavenarbeit einsetzten und “Gebrauchsgegenstände” wie z.B. Lampenschirme und Seife etc. aus ihren Opfern herstellten. Das war scheußlich! Und mit Tieren soll das anders sein? Schmerz bleibt Schmerz, und egal, welchen “Nutzen” wir vielleicht aus den Opfern der Gewalt ziehen, so müssen wir doch immer versuchen, Leben aus dem Blickwinkel der Unterdrückten zu betrachten. Es sind doch nur Tiere”, sagen die Amerikaner jetzt. “Es sind doch nur Juden”, sagten viele Europäer damals.”

Ingrid Newkirk, Autorin, Tierrechtlerin, Vorsitzende von People for the Ethical Treatment of Animals:
“Es ist daher sehr betrüblich mit anzusehen, wie Menschen sich aufs Äußerste bemühen, den Holocaust nur als etwas Spezifisches für diejenigen aufrechtzuerhalten, mit denen sie sich am meisten verbunden fühlen oder sympathisieren, anstatt aus der Geschichte zu lernen und ihn dahingehend zu nutzen, unseren Geist und unsere Augen zu öffnen und unser Handeln gegenüber denjenigen zu ändern, die wir nicht vollständig verstehen oder an denen uns heute wenig liegt. Es ist an der Zeit, das Blutvergießen und die fortwährende Ausbeutung anderer, die als “des Lebens unwürdiges Leben” bezeichnet werden und wurden, zu beenden. Juden und Nicht-Juden bei PETA wagen es, die Wahrheit offen auszusprechen. Diejenigen jedoch, die sie zum Schweigen bringen und den Horror fortdauern lassen wollen, benutzen dieselben Argumente, die schon die Nazis benutzten, um ihre Kritiker mundtot zu machen und ungestört in ihrem schrecklichen Treiben fortzufahren.”

Dr. Helmut Kaplan, Autor und Tierrechtsphilosoph:
“Unsere Enkel werden uns einst fragen: Wo wart ihr während des Holocaust gegen die Tiere? Was habt ihr gegen diese entsetzlichen Verbrechen gemacht? Ein zweites Mal können wir uns nicht darauf hinausreden, nichts gewusst zu haben.”

Einige Gedankengänge zum Thema “Holocaust-Analogie” von Stefan Bernhard Eck:

In unserer Sprachkultur sind Analogien – insbesondere von Menschen und Tieren – fest eingebettet. Bisher wurden dadurch weder unsere sittlichen Normen noch unser sittliches Gefühl verletzt. Nun wird plötzlich Kritik erhoben, wenn der Massenmord des NS-Regimes an Menschen mit dem heutigen Massenmord an “Nutztieren” als Analogie verwendet wird, obwohl dadurch keine Gleichsetzung im Sinne einer Wertigkeit zwischen Opfer Mensch und Opfer Tier vorgenommen wird.

Kritiklos wird bei den Opfern des Holocaust häufig davon gesprochen, dass sie “wie Vieh” in Waggons gepfercht, dass sie “wie Arbeitstiere” behandelt oder in den Labors von Auschwitz als “menschliche Versuchskaninchen” benutzt wurden. Diese Analogien wurden und werden verwendet, weil sie in der Beschreibung der Vorkommnisse durchaus korrekt sind. Logischerweise sollte nun auch umgekehrt der Vergleich des Holocaust mit der Massentierhaltung und der Behandlung der zum Schlachten bestimmten Tiere möglich sein, zumal das Charakteristikum eines Vergleiches darin besteht, dass die Objekte des Vergleiches beliebig austauschbar sind.

Die Opfer sind zwar nicht dieselben – einmal handelt es sich um Menschen, einmal um Tiere – aber die Methoden, die Instrumente und die Umstände sind sehr ähnlich: die Mitleidlosigkeit der Täter, die Art des Umgangs mit den Opfern und das Verhalten der Gesellschaft.

Die Denkweise, die es zuließ, dass Millionen Menschen von NS-Verbrechern gequält und umgebracht wurden, war gekennzeichnet durch eine geradezu kriminelle Gleichgültigkeit der Gesellschaft. Kühl und berechnend werden heute Tiere ermordet, und die Gesellschaft sieht gleichgültig zu. Das ungeheure Leid und die Ungerechtigkeit wurden von der Gesellschaft im Nazi-Deutschland verdrängt oder sogar toleriert, genauso wie das ungeheure Leid und die Ungerechtigkeit, die den sogenannten Nutztieren heute widerfährt, von der Gesellschaft verdrängt oder toleriert wird. Zum Holocaust konnte es nur kommen, weil die Gesellschaft es vorzog, die außergewöhnliche Diskriminierung und den Mord an Unschuldigen zu ignorieren. Der Massenmord an den sogenannten Nutztieren kann heute nur deshalb stattfinden, weil die Gesellschaft es ebenfalls vorzieht, die außergewöhnliche Unterdrückung, die grausame Ausbeutung und den Massenmord an wehrlosen Tieren einfach zu ignorieren.
“Es sind Untermenschen” war damals die Rechtfertigung für Massenmord. “Es sind Tiere” ist heute die Rechtfertigung dafür, Tiere schlecht zu behandeln oder zu töten.”

Zur “Endlösung der Judenfrage” bedurfte es einer ausgeklügelten Maschinerie, die durch Leidenschaftslosigkeit und Routine gekennzeichnet war. Zu den Verladerampen, den Transporten in überfüllten Eisenbahnwagons, ohne genügend Wasser und Nahrung, der Selektion nach dem “Nutzungsgrad”, der Tätowierung und Registrierung, der Behandlung mit Stockschlägen zum Antreiben der Kolonnen entkräfteter Menschen, der Verbrennung der Leichen in den Öfen und zu vielem mehr existieren Parallelen zu der Massentierschlachtung bzw. der Behandlung der zum Schlachten bestimmten “Nutztiere”. Denn ebenso leidenschaftslos werden heutzutage die “Nutztiere” behandelt. Sie werden in Aufzuchtslager unter extrem beengten Verhältnissen gesperrt, die in vielen Aspekten den damaligen KZs ähnlich sind. Man nimmt keine Rücksicht auf ihre arteigenen Bedürfnisse. Sie werden vergewaltigt, gebären Kinder, die sie nicht selber aufziehen dürfen. Es gibt Verladerampen, Transporte in überfüllten Eisenbahnwagons oder LKWs ohne genügend Wasser und Nahrung, es wird selektiert nach dem “Nutzungsgrad”, tätowiert und registriert, mit Stockschlägen oder Elektro-Schockstäben angetrieben. Die nicht verwertbaren Leichenteile werden verbrannt oder zu anderem Tierfutter verarbeitet. Mit Erlassen, Verfügungen, Anweisungen, Gesetzen, Verordnungen und Durchführungsbestimmungen wird heute genauso mitleidslos und berechnend die Maschinerie gelenkt, in der das Tier das Nutzungsobjekt ist wie die damalige Maschinerie, in der Menschen die Vernichtungsobjekte waren.

Matthew A. Prescott (Peta) schreibt: “Die Opfer heute sind andere als damals, aber das System von Einpferchen, Missbrauch, Vorurteil und Abschlachten ist dasselbe. Alljährlich werden alleine in Europa zehn Milliarden Tiere in Konzentrationslagern, die wir “Massentierhaltung” nennen, gepfercht. Nach vielen Jahren kontinuierlichen Leidens werden sie zusammengetrieben und mit LKWs bei jedem Wetter Hunderte von Kilometern gekarrt, bevor man sie durch die Tore zur Schlachtebene treibt und tötet. All dies geschieht, während der Durchschnittsbürger sein normales Leben lebt und seine Augen vor dem Leiden verschließt. Vergleiche mit dem Holocaust sind unausweichlich, nicht nur weil wir Menschen mit den Tieren die Fähigkeit des Leidens gemein haben, sondern auch weil die von der Regierung sanktionierte Unterdrückung von Abermillionen Lebewesen einfach hingenommen wird, obwohl jeder etwas tun könnte, um sie zu beenden.”

Man sollte nicht auf die Holocaust-Analogie verzichten, so wenig wie auf andere Analogien, z.B. den Vergleich mit der Sklaverei oder die Unterdrückung und Diskriminierung der Frau. Der Verzicht auf Analogieverwendungen stellt die Preisgabe wichtiger Argumentationsschienen dar. Wer hier Unterschiede macht, muss die Frage beantworten, warum die Opfer der Sklaverei oder die Nachkommen dieser Opfer durch eine Analogieverwendung eventuell in ihren Gefühlen verletzt werden dürfen, nicht aber die Opfer des NS-Regimes. Dies wäre ein Unterschied in der Wertigkeit von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder Rasse, der strikt abzulehnen ist.

Quod demonstrandum est: Mit der Ablehnung der “Holocaust-Analogie” wird deutlich, dass leider für manche Tierrechtler/innen doch noch gravierende Unterschiede in der moralischen Beurteilung von bestimmten Sachverhalten existieren, die einerseits Menschen und andererseits Tiere betreffen.

Stefan B. Eck
Bundesvorsitzender / Partei Mensch Umwelt Tierschutz
www.tierschutzpartei.de

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stefan-b-eck (07.07.2010; 17:24 Uhr)

Brandaktuell – Verraten und verkauft: Mastkaninchen

Jul 7th, 2010 | Eingestellt unter Stefan Bernhard Eck

Kein Thema für die “Tierquäler-Parteien!”

Die Bundesregierung, vertreten durch die Mitglieder von CDU/CSU und FDP des Agrarausschusses, die von Anfang an durch ihre ignorante und von Lobbyisten gesteuerte Politik der Tierquälerei Vorschub leistet, zeigte wieder einmal ihr wahres Gesicht. Die Damen und Herren der Koalitionsclique haben heute erneut – wie bereits am 13.05.2009 – gegen eine bundesweit verbindliche Mastkaninchen-Haltungsverordnung gestimmt. Hierzu lagen drei unterschiedliche Anträge von Bündnis90/Die Grünen, von SPD und der Partei DIE LINKE vor, die zu einer signifikanten Verbesserung der Haltungsbedingungen von Mastkaninchen geführt hätten.

Die Koalitionsparteien, die blind und taub gegenüber dem Leiden der Tiere sind, haben es zu verantworten, dass die Haltungsart in der kommerziellen Kaninchenmast, die weder artgemäß noch tiergerecht ist, beibehalten wird. Das Vegetieren und Sterben der hochsensiblen „Langohren“ geht damit unvermindert weiter!

Es ist nichts weniger als ein Akt der Schamlosigkeit und Tierverachtung, dass CDU/CSU und FDP ihre Stimmenmehrheit im Agrarausschuss missbrauchten, um die Anträge der drei Oppositionsparteien mit fadenscheinigen Begründungen auszuhebeln.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hatte zu einer Mahnwache im Vorfeld der Abstimmung vor dem Deutschen Bundestag aufgerufen, der knapp über 30 Personen aus unterschiedlichen Organisationen gefolgt waren. Neben Mitgliedern unserer Partei nahmen Vertreter/innen von ödp, Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Berlin Vegan, Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg, Deutsches Tierschutzbüro und Tierschutzbündnis „Mastkaninchen, nein danke!“ teil, verteilten Flugblätter und machten die Passanten durch Transparente und Gespräche auf das Anliegen der Mahnwache aufmerksam.

Es ist wieder einmal ein trauriger Tag für den Tierschutz und für unsere Partei, die sich seit ihrer Gründung 1993 für die Abschaffung der tierquälerischen Haltungsbedingungen von Mastkaninchen einsetzt.

Wir rufen hiermit alle Tierfreundinnen und Tierfreunde auf, Merkel und Westerwelle für ihre schändliche und tierfeindliche Politik beim nächsten Urnengang (Landtagswahlen im Jahr 2011 in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg) die Quittung zu präsentieren.
Wer kein Herz für Tiere hat, hat auch kein Herz für Menschen!

Stefan B. Eck
Bundesvorsitzender / Partei Mensch Umwelt Tierschutz
www.tierschutzpartei.de

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stefan-b-eck (07.07.2010; 17:24 Uhr)