Mit Gottes Hilfe

Mit Gottes Hilfe

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Nun ist er also „intronisiert“, der gute Barack Obama. Früher nannte man das wohl Kaiserkrönung. Viele Spendengelder waren notwendig, um den Mann an die Macht zu bringen. Und nun soll alles besser werden, hat er dem amerikanischen Volk versprochen: „Mit Gottes Hilfe“. Schon Vorgänger Bush vertraute bei seinen umstrittenen Feldzügen auf die geheimnisvolle Macht des Urschöpfers und einer hochgerüsteten Armee. Dumm nur, dass seine Gegenspieler ebenfalls auf Allahs Segen hoffen.

Mit Gottes Hilfe versuchen sich seit ein paar Jahrzehnten auch Israelis und Palästinenser gegenseitig in die Knie zu zwingen. Das klappt mal besser, mal schlechter, ob der Allmächtige bei den Kampfhandlungen dabei seine Finger mit im Spiel hat, ist wiederum eine Sache des (Aber)glaubens. Wahrscheinlich hat sich der herbeigewünschte Kriegsgott aber schon von den Konfiktparteien abgewandt. Wegen latent auftretenden Brechreizes beim Anblick all der Greueltaten.

Gottes Stellvertreter auf Erden, der „heilige Vater“ vertraut zwar in der Regel seinem Chef, setzt aber neuerdings auch auf moderne Technik, man möchte nun einen eigenen Youtube-Kanal starten, mit dem die Gläubigen erreicht und bei der Stange gehalten werden können.

Überhaupt ist das so eine Sache mit Gott. Meistens wird nach ihm gerufen, wenn Mensch so richtig tief in der Scheisse steckt, oder es mal wieder darum geht, in den Krieg zu ziehen. So soll „Gottes Wille“ ja auch das betäubungslose Schächten von Tieren sein. An wehrlosen praktizierter Sadismus, abgesegnet vom Weltenerschaffer. Hol mich der Teufel, wenn das wahr wäre!

2 KOMMENTARE

  1. Wir sollten nicht den Fehler begehen, die von Menschen (z.B. Papst) ausgesprochenen Segnungen oder die von menschlichen Teufeln verübten Greueltaten als von Gott gewollt darzustellen, nur weil sie als solche bezeichnet werden. Seht den Unterschied: Schaut Euch an, was nicht von Menschenhand geschaffen wurde, das Ursprüngliche. Und dann schaut Euch an, was Mensch daraus gemacht hat. Gott dafür verantwortlich zu machen, ist ebenso billig, wie ihn als Alibi zu benutzen.
    Nicht Gott ist böse und verdorben sondern der Mensch.

  2. Ich darf mir das obige Foto gar nicht angucken. Schaut Euch doch die Fratzen an! Neun (!) Aufrechtgeher (mit Menschen haben diese Dinger wahrlich nicht das Mindeste gemein) mit teuflisch-dummem Grinsen ergötzen sich am unendlichen Leid einer malträtierten, gefesselten Kuh, der sie die Kehle durchgeschnitten haben. Nicht eine Sekunde würde ich schlechter schlafen, wenn ich sehen würde, wie mit einem dieser Dinger das Gleiche getan werden würde wie mit der Kuh. Das wäre Mord? Damit würde ich mich auf die gleiche Stufe mit diesen Teufeln stellen? Kompletter Unsinn! Das wäre Müllentsorgung – nichts weiter.

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