Die Sache mit den Schutzimpfungen – Teil II

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Bildquellenangabe: Thomas Siepmann / pixelio.de

Auf der Suche nach Wahrheit hatte ich plötzlich das Buch der österreichischen Tierärztin Dr. Jutta Ziegler in der Hand. Sein Titel: Schwarzbuch Tierarzt, erschienen im mvgVerlag.

Was wir schon lange ahnten, aber nur sehr schwer beweisen konnten wird hier deutlich ausgesprochen: Der veterinärmedizinisch-industrielle Komplex (VIK), der Gleichtritt von praktischer Tiermedizin und Industrie betrügt die Tierhalter seit Jahrzehnten. Die geforderten jährlichen Wiederholungsimpfungen bei Hunden und Katzen sind unnötig und gefährlich. Sie dienen ausschließlich dem Berufstand, um „Kohle“ zu machen.

„… können wir festhalten, dass der Impfschutz für virale Erkrankungen wie Parvovirose, Staupe oder Hepatitis sehr viel länger als ein Jahr vorhält. Prof. Marian C. Horzinek von der Universität Utrecht, ein renommierter Kleintiervirologe, weist auf eine lebenslange Immunität vor allem bei Staupe hin, wenn Tiere im Welpenalter geimpft wurden. Andererseits liegt sie Schutzdauer bei bakteriell bedingten Krankheiten wie Leptospirose und Zwingerhusten anscheinend unter einem Jahr. Diese Krankheiten sind gut therapierbar, die Impfungen dagegen aber ob ihrer Wirksamkeit völlig umstritten. Hier ist das Risiko, das Immunsystem auf Dauer zu schädigen jedenfalls größer als eine fragwürdige Schutzimpfung. Prof. Ronald Schultz empfiehlt, Hunde im Welpenalter ein- bis zweimal zu impfen, und dann nicht mehr. Tollwutimpfungen sollten alle drei Jahre erfolgen, aber nur, wenn Auslandsaufenthalte mit dem Tier geplant sind.

Prof. Alive Wolf (Texas A & M University, Austin, Veterinary Proceedings, 1998):

Kinder oder Erwachsene werden nicht jährlich neu geimpft, und es werden auch keine Titer gemessen, ob sie noch einen angemessenen Schutz haben. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das der Fall ist. Humanimpfstoffe sind nicht anders als Tierimpfstoffe und das Immunsystem von Hund und Katze ist auch nicht anders als das Immunsystem des Menschen.

T.R. Phillipps/R.D. Schultz (Kirk´s Current Veterinary Therapy, 1992):

Eine Praxis, die vor vielen Jahren einsetzte und der es an wissenschaftlicher Gültigkeit oder Rechtfertigung mangelt, sind die jährlichen Wiederholungsimpfungen. Für jährliche Revakzinierungen besteht fast ohne Ausnahme keine immunologische Notwendigkeit. Die Immunität gegen Viren hält über Jahre oder das ganze Tierleben an. Eine wirksame Impfung gegen die meisten bakteriellen Krankheitserreger ruft ein immunologisches Gedächtnis hervor, das über Jahre anhält und es dem Tier ermöglicht, eine protektive anamnestische Antwort zu entwickeln, wenn es virulenten Erregern ausgesetzt ist …

Prof. Roland Friedrich, Virologe an der Universität Gießen:

Jährliche Imfungen sind überflüssig.

Prof. Uwe Truyen:

Die Impfung gegen Leptospirose sollte vermieden werden.. Zwingerhustenimpfung halte ich ebenfalls für unnötig. Entscheidend für den Schutz vor Zwingerhusten ist nicht die Impfung, sondern die Art der Haltung.

Auweia.

Dirk Schrader

Tierärztliches Institut
für angewandte Kleintiermedizin
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VeterinariansHH (31.10.2012; 03:36 Uhr)
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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 31.10.2012
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