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	<title>Fellbeisser Tierrechtsautoren &#187; Dirk Schrader</title>
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	<description>Autorenbeiträge zu Tierrechte und Tierschutz</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 17:46:23 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kaiser Natron – Indikationen in der Veterin&#228;rmedizin</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><em>Von Dirk Schrader<br />
</em><br />
<strong>Hautentz&#252;ndungen</strong> allergisch, bakteriell, mykotisch, parasit&#228;r<br />
Ein halbes Glas warmes Wasser plus 1 Messerspitze Kaisernatron, Wundbereich mit getr&#228;nktem Tupfer mehrfach vorsichtig abreiben. Dann erst die verordnete Salbe zur Anwendung bringen.</p>
<p><strong>Mundh&#246;hle:</strong>  <strong>Stomatitis, Zahnfachinfektionen, Zahnsteinbildung</strong><br />
Anwendung wie oben. Regelm&#228;&#223;ige &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dirk Schrader<br />
</em><br />
<strong>Hautentz&#252;ndungen</strong> allergisch, bakteriell, mykotisch, parasit&#228;r<br />
Ein halbes Glas warmes Wasser plus 1 Messerspitze Kaisernatron, Wundbereich mit getr&#228;nktem Tupfer mehrfach vorsichtig abreiben. Dann erst die verordnete Salbe zur Anwendung bringen.</p>
<p><strong>Mundh&#246;hle:</strong>  <strong>Stomatitis, Zahnfachinfektionen, Zahnsteinbildung</strong><br />
Anwendung wie oben. Regelm&#228;&#223;ige Pflege der Z&#228;hne und des Zahnfleisches.</p>
<p><strong>Arthritis/Arthrose</strong><br />
Vermeiden Sie einen Fleischanteil von mehr als 20 Prozent in der Nahrung. Beschr&#228;nken Sie sich auf nat&#252;rliche Ressourcen  z.B.  gekochte Kartoffeln und Mischgem&#252;se, Rindfleisch oder Gefl&#252;gel. Geben Sie einmal am Tag mehrere Prisen Kaiser Natron &#252;ber das Futter und vermischen Sie es. Erg&#228;nzende regelm&#228;&#223;ige Anwendung von Arthridonum H empfohlen. Achtung: im Gelenk d&#252;rfen sich keine losgel&#246;sten Knorpel- oder Knochenteile befinden. Falls doch: Chirurgische Entfernung notwendig.</p>
<p><strong>Haut- und Fellgeruch</strong><br />
Waschen Sie Ihren Hund mit warmer Kaiser- Natron- L&#246;sung. 1-2 Teel&#246;ffel auf 1 Liter warmes Wasser. Wiederholte Anwendung  in hartn&#228;ckigen F&#228;llen. Beachten Sie: h&#228;ufig sind allergische Reaktionen des K&#246;rpers die Ursache f&#252;r Ger&#252;che (&#220;berfunktion der Talgdr&#252;sen mit nachfolgender bakterieller Zersetzung des Talgs). Vermeiden Sie jede Form von Industrienahrung</p>
<p><strong>Durchfallerkrankungen (Magen-Darm-St&#246;rungen)</strong><br />
Lassen Sie die Darmflora &#252;berpr&#252;fen! Kaiser Natron ist sehr hilfreich bei Entz&#252;ndungen der Darmschleimhaut. Bei regelm&#228;&#223;iger Gabe &#252;ber die Nahrung (s.o.) verbessert es den PH-Wert der Sekrete. Wenden Sie regelm&#228;&#223;ig <strong>selbstgemachten</strong> Yoghurt an. </p>
<p><strong>Diabetes mellitus</strong><br />
Jeder Anwendung von Insulinen sollte die regelm&#228;&#223;ige Eingabe von Kaiser Natron vorangehen. Im PH-beg&#252;nstigten Stoffwechselklima wirken Insuline besser, d.h., eine Reduzierung ihrer Gaben ist m&#246;glich.</p>
<p><strong>Pankreatititis</strong><br />
Die meisten Formen der Pankreatitis sind allergischen Ursprungs. Erst sp&#228;t kommt es zu einer bakteriellen Ansiedelung in dem Organ. Kaiser Natron beg&#252;nstigt auch hier jede Form der Therapie. </p>
<p><strong>Wachstum</strong><br />
Der wachsende Organismus ben&#246;tigt mehr Eiwei&#223;e als der   erwachsene. Die &#220;berversorgung mit Fleisch ist eine Quelle der PH-Verschiebung in ung&#252;nstige Bereiche (S&#228;uerung). Von der regelm&#228;&#223;igen Eingabe des Kaiser Natrons wird erwartet, dass Wachstumsst&#246;rungen minimiert werden.  </p>
<p><strong>Psychosomatische St&#246;rungen</strong><br />
Die regelm&#228;&#223;ige Eingabe von Kaiser Natron schafft tats&#228;chlich eine Verminderung hysterischer Reaktionen bei Hunden und Katzen. Eine Erkl&#228;rung gibt es z.Zt. nicht. </p>
<p><strong>Epilepsie</strong><br />
Die Zahl der Krampfanf&#228;lle, petit mal oder grand mal, nimmt ab. Eine Erkl&#228;rung gibt es z.Zt. nicht.</p>
<p>Die Indikationsliste f&#252;r Kaiser Natron wird fortgesetzt.</p>
<p>———-</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
f&#252;r angewandte Kleintiermedizin<br />
Innovation und Kompetenz seit 1973<br />
Praxis, Forschung und Lehre unter einem Dach</p>
<p>Rahlstedter Stra&#223;e 156<br />
22143 Hamburg<br />
Tel.: 040-677 21 44<br />
<a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a><br />
Skype: veterinarianshh</p>
<p><a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (29.01.2012; 12:06 Uhr)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht von „der fell<em>bei&#223;er</em>“© (<a href="http://www.fellbeisser.net/news/" class="autohyperlink" title="http://www.fellbeisser.net/news/" target="_blank">www.fellbeisser.net/news/</a>) am 30.01.2012</p>
<p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kaisernatron –  das in der Medizin vergessene Wundermittel</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/authors/kaisernatron-das-in-der-medizin-vergessene-wundermittel</link>
		<comments>http://www.fellbeisser.net/authors/kaisernatron-das-in-der-medizin-vergessene-wundermittel#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 11:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><em>Von Dirk Schrader</em></p>
<p>Zugegeben: Meine Oma oder meine Oma ihre Tochter hat es mir nicht gezeigt – das Kaisernatron. Es ist dieses merkw&#252;rdige Pulver in T&#252;ten, welches man bei Budnikowski oder anderen Drogeriem&#228;rkten sehr preiswert erstehen kann. Irgendwann habe ich &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dirk Schrader</em></p>
<p>Zugegeben: Meine Oma oder meine Oma ihre Tochter hat es mir nicht gezeigt – das Kaisernatron. Es ist dieses merkw&#252;rdige Pulver in T&#252;ten, welches man bei Budnikowski oder anderen Drogeriem&#228;rkten sehr preiswert erstehen kann. Irgendwann habe ich mir angew&#246;hnt, eine Prise Kaisernatron in den Kaffee oder auch Tee zu geben. Mann – der schmeckt wirklich besser! Und abends putze ich mir mit einer Prise Kaisernatron im Zahnputzbecher die Z&#228;hne: Es stimmt, was die Hersteller sagen, und ich habe immer blitze-blanke Z&#228;hne und Karies sowieso nicht.</p>
<p>Seit einigen Jahren wenden wir dieses Wundermittel  mit unglaublichem Erfolg in der Veterin&#228;rmedizin an:  diese fiesen Ekzeme beim Hund, auch Hot Spots genannt, werden mit Kaisernatron-Waschung  schneller zur Abheilung gebracht.</p>
<p>&#220;berhaupt: jegliche Art von Hautentz&#252;ndungen bakteriellen, allergischen oder parasit&#228;ren Ursprungs lassen sich leichter beherrschen, und auf manche &#252;bliche Medikamente kann man in sehr vielen F&#228;llen verzichten.   </p>
<p>Besonders beeindruckend ist es, wenn man Hunden oder Katzen, die st&#228;ndig zu Durchf&#228;llen neigen, Kaisernatron eingibt.  Sie sind weniger auff&#228;llig, insbesondere dann nicht, wenn eines der Grund&#252;bel f&#252;r Derartiges, die Chemiegr&#252;tze in T&#252;ten oder Dosen, nicht mehr verf&#252;ttert wird. Wenn n&#228;mlich die Darmflora so  richtig „im Eimer ist“,  dann tr&#228;gt Kaisernatron dazu bei, dass sich eine <strong>gesunde</strong>  Darmflora wieder entwickeln kann – vorausgesetzt nat&#252;rlich, man wendet regelm&#228;&#223;ig <strong>selbstgemachten</strong> Yoghurt an. </p>
<p>Die inzwischen nicht zu widerlegende Wirksamkeit von Kaisernatron  bei Gelenksentz&#252;ndungen ist eine Besonderheit. Logisch eigentlich:  Wenn man  durch seine regelm&#228;&#223;ige Eingabe &#252;ber die Nahrung die sauren Entz&#252;ndungskaskaden behindert, greifen  Arthrosemittel wie Arthridonum H noch besser.  Eine Kundin, die mit rheumatischer Polyarthritis  herumlaborierte, berichtet, dass Arthridonum H, welches sie auch ihrem Hund gibt, bei ihr Wunder bewirkt, wenn sie zus&#228;tzlich Kaisernatron einnimmt. Sie ist seit geraumer Zeit so gut wie beschwerdefrei. </p>
<p>Wissen Sie, wie schmerzhaft Polyarthritis sein kann? </p>
<p>Es gibt es noch unz&#228;hlige weitere Anwendungsbereiche. Dar&#252;ber werden wir demn&#228;chst nat&#252;rlich auch hier berichten.  </p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e aus Hamburch-Rahlb&#252;ddl</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
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<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht von „der fell<em>bei&#223;er</em>“© (<a href="http://www.fellbeisser.net/news/" class="autohyperlink" title="http://www.fellbeisser.net/news/" target="_blank">www.fellbeisser.net/news/</a>) am 15.01.2012</p>
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		</item>
		<item>
		<title>2012 – Was gibt es Neues in der Veterin&#228;rmedizin?</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/authors/2012-was-gibt-es-neues-in-der-veterinarmedizin</link>
		<comments>http://www.fellbeisser.net/authors/2012-was-gibt-es-neues-in-der-veterinarmedizin#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 17:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><em>Von Dirk Schrader</em></p>
<p>Am 5. Januar 2012 wurde in unserem Institut der Spinalkatheter No. 3000 bei einem gel&#228;hmten Hund in den Periduralraum gelegt. Heute am 07.01.2012 kann er wieder stehen.</p>
<p>Die „Wahnsinnsmethode“, die dahinter steckt, ist die konsequente und intensive &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dirk Schrader</em></p>
<p>Am 5. Januar 2012 wurde in unserem Institut der Spinalkatheter No. 3000 bei einem gel&#228;hmten Hund in den Periduralraum gelegt. Heute am 07.01.2012 kann er wieder stehen.</p>
<p>Die „Wahnsinnsmethode“, die dahinter steckt, ist die konsequente und intensive Sp&#252;lung des Periduralraumes mit Salzl&#246;sungen, die bei Bandscheibenvorf&#228;llen die Mikrozirkulation ankurbelt und die Nerven mittels Zufuhr von Natrium-Ionen wieder funktionieren l&#228;sst. Gleichzeitig reduzieren sich die Bandscheiben durch den Osmose-Effekt.  </p>
<p>Die Idee daf&#252;r stammt von dem Orthop&#228;den Dr. Volker Desnizza, der schon in den 80er Jahren feststellte, dass 80% aller Bandscheiben-Operationen an der Wirbels&#228;ule unn&#246;tig seien: durch die „Desnizza-Methode“ werden riskante Operationen bei Bandscheibenvorf&#228;llen vermieden. </p>
<p>Wir danken dem inzwischen verstorbenen Dr. Desnizza f&#252;r seinen Mut, diese Methode in die Medizin eingef&#252;hrt zu haben, denn die Anfeindungen seiner Kollegenschaft waren nicht „von Pappe“.</p>
<p>&#196;hnliches haben wir nun zu berichten: Auch gel&#228;hmte Hunde, die nur noch den „Tiefenreflex“ aufweisen, k&#246;nnen durch die Methode Desnizza ohne Operation wieder ein normales Leben f&#252;hren. Und die Anfeindungen aus der Kollegenschaft sind nicht „von Pappe“ …</p>
<p>Zum gleichen Zeitpunkt wurde ein Vertragswerk unterzeichnet: Die israelische Firma Regenecure, ans&#228;ssig in Jerusalem, hat unserem Institut den Auftrag erteilt, ihr in der Humanmedizin bereits validiertes Produkt zur > super schnellen Knochenheilung bei Frakturen bzw. Knochengewebsverlusten in die Veterin&#228;rmedizin einzuf&#252;hren.</p>
<p>Es handelt sich um eine Membrane, die kontrolliert und bio-kompatibel den Knochen veranlasst, Gewebsverluste sehr schnell durch neues Knochengewebe auszugleichen. Das Prinzip dabei ist, dass die Bio-Membrane als Stamm-Zell-Spender dem Knochenheilungsprozess einen Turbo-Effekt erm&#246;glicht: Die Stammzellen verwandeln sich im Kontakt mit dem gesch&#228;digten Knochen in Knochenzellen, in Osteoblasten, die sich unglaublich schnell vermehren und den Heilungsprozess bis um das 10-fache verk&#252;rzen.</p>
<p>Besonders geeignet ist die Membrane als Implantat auch bei Osteosarkomen, die nun gro&#223;z&#252;gig entfernt werden k&#246;nnen, wobei die entstandene L&#252;cke innerhalb weniger Wochen vollst&#228;ndig geschlossen wird. Gro&#223;e Knochengewebsverluste im Oberkiefer in Folge von Entz&#252;ndungen der Zahnf&#228;cher werden problemlos geschlossen. „Unheilbare“ Tr&#252;mmerfrakturen im Skelett werden heilbar.</p>
<p>Die Ergebnisse  der Anwendung dieser Membrane im Hadassah-Hospital in Jerusalem veranlassen  uns zuversichtlich zu sein, was die Anwendung in der Veterin&#228;rmedizin in Zukunft anbelangt.<br />
Patienten mit komplizierten Frakturen und/oder Osteosarkomen k&#246;nnen jederzeit angemeldet werden:</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
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<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (07.01.2012; 11:43 Uhr)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht von „der fell<em>bei&#223;er</em>“© (<a href="http://www.fellbeisser.net/news/" class="autohyperlink" title="http://www.fellbeisser.net/news/" target="_blank">www.fellbeisser.net/news/</a>) am 07.01.2012</p>
<p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Sache mit dem Gaumensegel</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/authors/die-sache-mit-dem-gaumensegel</link>
		<comments>http://www.fellbeisser.net/authors/die-sache-mit-dem-gaumensegel#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 15:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fellbeisser.net/authors/?p=1624</guid>
		<description><![CDATA[<p><strong>Die Sache mit dem Gaumensegel Teil I</strong></p>
<p>Von Dirk Schrader</p>
<p>Manche Hunde haben es von Geburt an nicht so leicht: Im Verlauf ihres jungen Lebens merken die Hundehalter, dass ihr Liebling ger&#228;uschvoller atmet, total laut schnarcht und  irgendwann wegen akuter &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Sache mit dem Gaumensegel Teil I</strong></p>
<p>Von Dirk Schrader</p>
<p>Manche Hunde haben es von Geburt an nicht so leicht: Im Verlauf ihres jungen Lebens merken die Hundehalter, dass ihr Liebling ger&#228;uschvoller atmet, total laut schnarcht und  irgendwann wegen akuter Luftnot stehen bleibt: Das Brachycephalensyndrom &#8211; haupts&#228;chlich zu finden bei der Franz&#246;sischen Bulldogge, dem Mops, der Englischen Bulldogge und manchen ihrer Kreuzungen. </p>
<p>Seit unendlichen Zeiten  wird das Gaumensegel von versierten Tier&#228;rzten gek&#252;rzt: Narkose, kleine Chirurgie – das war´s. Die meist vorhandenen Ventilnasen werden geweitet (auch keine gro&#223;e Sache). F&#252;r die Mehrzahl aller Tier&#228;rzte allerdings ein wirklich unbeliebter Eingriff, weil eigentlich sau-gef&#228;hrlich. Es kommt trotz aller Sorgfalt immer mal wieder zu Todesf&#228;llen nach der OP. Der Grund: Die Notwendigkeit eines erg&#228;nzenden Luftr&#246;hrenschnittes konnte nicht erkannt werden.  </p>
<p>Aktueller Anlass ist die traurige Geschichte eines Franz&#246;sischen Bulldoggen-R&#252;den aus Rostock.  Der kleine Hund qu&#228;lte sich bis zu seinem vierten Lebensjahr mit Atemnot, zeigte eine ungew&#246;hnliche Schlundenge und sein Kiefer konnte nicht richtig ge&#246;ffnet werden. Er verstarb vier Stunden nach der OP – ausgerechnet in der Mittagspause – obwohl alle Tier&#228;rzte und Helferinnen  ihn wach und ohne Atemnot gesehen hatten – kein Fall f&#252;r die Notfall-&#220;berwachung. </p>
<p>Herzstillstand wegen eingetretenen Sauerstoffmangels? Man h&#228;tte einen Luftr&#246;hrenschnitt setzen m&#252;ssen. </p>
<p>Ein anderer aktueller Anlass ist die &#252;beraus erfreuliche Begegnung mit „Spike“, einem 5-j&#228;hrigen Franz. Bulldoggen-R&#252;den aus Neustadt am R&#252;benberge in der N&#228;he von Hannover.<br />
Die Besitzerin, Frau Alexandra K., berichtete, dass sie Spike in der Tier&#228;rztlichen Hochschule in Hannover wegen seiner Atemnot k&#252;rzlich vorgestellt hatte.  Die behandelnde Tier&#228;rztin dort machte sich  viel M&#252;he: „Spike“ wurde unter Narkose untersucht. Sein Gaumensegel sei ohne Auff&#228;lligkeit hei&#223;t es in dem Bericht – jedoch w&#252;rde ein Tumor im Kehlkopfbereich seine Atemnot verursachen. Spike wurde als nicht-operabel eingestuft. Man riet zur Einschl&#228;ferung. </p>
<p>Alexandra K. entschied sich gegen eine Einschl&#228;ferung. Sie kam  am 10. August 2011 nach Hamburg.<br />
Spike wurde in Narkose gelegt, sein &#252;berlanges Gaumensegel mit Hoch-Frequenz-Chirurgie gek&#252;rzt und vern&#228;ht, seine Ventilnasen mittels Laser-Chirurgie geweitet. Den Tumorbefund im Kehlkopfbereich konnten wir nicht best&#228;tigen. Spike hatte auch nicht die gef&#252;rchteten Choanenstenosen (Verwerfungen im Nasenraum). </p>
<p>Heute am 23.8.2011 berichtet uns Frau K., dass Sie mit „Spike“ Agility macht: Er atmet ungest&#246;rt und bewegt sich vital und ungebremst.</p>
<p><strong>Die Sache mit dem Gaumensegel – Teil II</strong></p>
<p>Von Dirk Schrader</p>
<p>Wenn Franz&#246;sische Bulldoggen, Englische Bulldoggen  oder M&#246;pse im Welpenalter ihren verliebten Fans &#252;bergeben werden, sind sie wirklich sooo schnuckelig – mehr geht nicht. Loriot selbst hat mal gesagt:  „Ein Leben ohne Mops ist m&#246;glich – aber sinnlos“. Das betrifft &#252;brigens auch die oben genannte schnuckelige Verwandtschaft: Die Zahl der in den letzten Jahren geborenen kurschnauzigen Wunderhunde hat so gewaltig zugenommen, dass sie den Pudel nahezu vollst&#228;ndig aus dem Bild jeder Stadt verdr&#228;ngt hat. </p>
<p>Ebenso gewaltig zugenommen haben die Operationen an deren zu langen Gaumensegel- von Hamburg bis Leipzig bis M&#252;nchen – und zur&#252;ck.</p>
<p>Besonders in der warmen Jahreszeit leiden die kleinen Kerlchen unendlich und ihre Herrchen und Frauchen sind sich leider meist nicht dar&#252;ber im Klaren, was das „niedliche“ Geschnaufe wirklich bedeutet: Atemnot – zu wenig Sauerstoff. Stellen Sie sich mal vor, Sie m&#252;ssten durch einen Strohhalm atmen … Nix gut, nein? Die Folgen des zu langen Gaumensegels, welches sich &#252;ber die &#214;ffnung des Kehlkopfes legt, sind nicht nur chronische Entz&#252;ndungen des gesamten Rachenraumes, sondern auch der Luftr&#246;hre und der Bronchien – bis hin zu schwerer- auf Sauerstoffmangel basierender Herzerkrankung. Ein fataler Zyklus.</p>
<p>Wie gesagt- die Zahl der Operationen hat stark zu genommen. Das Problem dabei: Nicht selten wird die Gaumensegelk&#252;rzung so vorgenommen, dass Vernarbungen entstehen, die irgendwann das Atmen noch schwieriger gestalten. Dabei kommt es nicht selten  zu einer Schlundverengung, die nicht leicht zu beseitigen  ist. </p>
<p>In den vergangenen Jahren haben wir immer schon „Gaumensegel-OPs“ durchgef&#252;hrt. Irgendwann benutzten wir daf&#252;r aber einen Laser und waren begeistert &#252;ber die Leichtigkeit der OP-Ausf&#252;hrung. Gleichzeitig wurden die Ventilnasen der kleinen Hunde mit dieser Strahl-Technik beseitigt – sogar die &#228;u&#223;erst unangenehmen Faltenbildungen im Nasen-Rachenraum, die Choanenstenosen werden bis heute mit dem Laser verdampft. Alles in Allem nichts Gro&#223;es und auch nichts Besonderes &#8211; und kostenm&#228;&#223;ig so einzustufen wie die Kastration einer H&#252;ndin.</p>
<p>Inzwischen benutzen wir f&#252;r die Chirurgie in der Tiefe des Schlundes nicht mehr den Laser, sondern die HF-Technik (Hochfrequenztechnik), mit der v&#246;llig blutungsfrei jegliche dummerhaftigen Faltenbildungen und Tumorbildungen im Kehlrachenbereich und sogar in der Luftr&#246;hre risikoarm entfernt werden k&#246;nnen – allerdings immer unter dem Schutzschirm einer m&#246;glichen &#214;ffnung der Luftr&#246;hre von au&#223;en: es gibt leider immer wieder F&#228;lle, die einen vorsorglichen Luftr&#246;hrenschnitt, das Stoma, notwendig machen. Dieses Stoma kann man nach 3 bis 4 Tagen wieder verschlie&#223;en. </p>
<p>Wie man in den diversen „Mops- und Bulli-Foren“ nachlesen kann, ist ein hei&#223;er Kampf um die chirurgische K&#252;rzung des Gaumensegels  in Deutschland ausgebrochen. In der Tier&#228;rztlichen Bildungsst&#228;tte in Leipzig kostet eine OP zirka 3000 Euro – in Hamburg kostet sie seit Jahren komischerweise 300 Euro, was die Besitzer eines brachycephalen Patienten kirre macht – aber leider auch diejenigen l&#228;hmt, die das Geld nicht haben, um es nach Leipzig zu tragen. Und – es gibt die Trittbrettfahrer, die nat&#252;rlich deutlich billiger sind als die Kollegen in Leipzig: man h&#246;rt von OP-Kosten von „nur“ 1700 Euro, oder 1200 Euro – und so weiter. Tj&#246;.</p>
<p>Ein Blick in die ber&#252;chtigte GOT bringt das Blut zur Wallung: Wenn das Gauemsegelk&#252;rzen mindestens 110 Euro und im dreifachen Satz (der nicht &#252;berschritten werden darf) zirka 365 Euro kosten kann – wieso ist dann die Narkose und das „Drum-Rum“ teurer als 1000 Euro?<br />
Macht da eine gesetzliche Verordnung wie die GOT noch einen Sinn? Oder anders gefragt: Wo bleibt der Staatsanwalt?</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
f&#252;r angewandte Kleintiermedizin<br />
Innovation und Kompetenz seit 1973</p>
<p>Rahlstedter Stra&#223;e 156<br />
22143 Hamburg<br />
Tel.: 040-677 21 44<br />
<a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a></p>
<p><a href="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" class="autohyperlink" title="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" target="_blank">www.tierklinik-hh-rahlstedt.de</a> </p>
<p><a href="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" class="autohyperlink" title="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" target="_blank">www.das-tierhospital-hamburg.d&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a><br />
<a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (29.08.2011; 15:05 Uhr)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht von „der fell<em>bei&#223;er</em>“© (<a href="http://www.fellbeisser.net/news/" class="autohyperlink" title="http://www.fellbeisser.net/news/" target="_blank">www.fellbeisser.net/news/</a>) am 30.08.2011</p>
<p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Djihad in der Welt der Veterin&#228;rmedizin</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/authors/djihad-in-der-welt-der-veterinarmedizin</link>
		<comments>http://www.fellbeisser.net/authors/djihad-in-der-welt-der-veterinarmedizin#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 17:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Von Dirk Schrader</p>
<p>Erstver&#246;ffentlichung in <a href="http://www.houndsandpeople.com" class="autohyperlink" title="http://www.houndsandpeople.com" target="_blank">www.houndsandpeople.com</a></p>
<p>Djihad – ein Wort, das seit Jahrzehnten in den Medien unseres Landes pr&#228;sent ist. Nine-Eleven, Osama Bin Laden, Djihadis, die sich nicht nur in Israel, Irak und Afghanistan in die Luft sprengen, Djihadis, die &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Dirk Schrader</p>
<p>Erstver&#246;ffentlichung in <a href="http://www.houndsandpeople.com" class="autohyperlink" title="http://www.houndsandpeople.com" target="_blank">www.houndsandpeople.com</a></p>
<p>Djihad – ein Wort, das seit Jahrzehnten in den Medien unseres Landes pr&#228;sent ist. Nine-Eleven, Osama Bin Laden, Djihadis, die sich nicht nur in Israel, Irak und Afghanistan in die Luft sprengen, Djihadis, die ihr Leben opfern f&#252;r eine Sache – ihre gerechte Sache, f&#252;r ihren Glauben – in voller &#220;berzeugung. Eigentlich bewundernswert und auch furchtbar zugleich. Die wunderbare Seite des Djihad: die &#220;berzeugten k&#228;mpfen f&#252;r „Ihre Sache“ auch deshalb, weil sie wissen, dass nach ihrem Tode tausende nackte Jungfrauen auf sie warten, um sie zu erfreuen. Wer k&#246;nnte da abseits stehen?</p>
<p>In der Welt der Veterin&#228;rmedizin gibt es viele Dogmen, die in den Gehirnen der Absolventen tier&#228;rztlicher Bildungsst&#228;tten zu einer „wahren Religion“ werden: Nichts wird geduldet und beachtet, was nicht in den Elfenbeint&#252;rmen der Universit&#228;ten erdacht worden ist. Das, was au&#223;erhalb dieser Trutzburgen der „Wahren Religion“ erdacht wurde, wird von den Gl&#228;ubigen dieser heiligen Institutionen mit Vehemenz „bek&#228;mpft“: missachtet, mit Misstrauen be&#228;ugt und – wenn es ihrem Gewinnstreben nicht dienlich ist, mit allem was Ungeist und Gemeinheit hergeben, verleumdet und – voll k&#228;mpferisch …</p>
<p>Bitte weiterlesen unter:</p>
<p><a href="http://www.tier&#228;rztliches-institut.de/2011/Djihad_in_der_Welt_der_Veterinaermedizin.html" class="autohyperlink" title="http://www.tier&#228;rztliches-institut.de/2011/Djihad_in_der_Welt_der_Veterinaermedizin.html" target="_blank">www.tier&#228;rztliches-institut.d&#8230;</a></p>
<p><strong>Tier&#228;rztliches Institut f&#252;r angewandte Kleintiermedizin</strong><br />
<strong>Tier&#228;rztliche Gemeinschaft f&#252;r ambulante und klinische Therapien</strong><br />
Dirk Schrader I dr. Steven-F. Schrader I dr. Ifat Meshulam I Rudolf-Philipp Schrader<br />
-Tier&#228;rzte-<br />
<a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a></p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>Dirk Schrader</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
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Innovation und Kompetenz seit 1973</p>
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22143 Hamburg<br />
Tel.: 040-677 21 44<br />
<a href="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" class="autohyperlink" title="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" target="_blank">www.tierklinik-hh-rahlstedt.de</a></p>
<p><a href="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" class="autohyperlink" title="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" target="_blank">www.das-tierhospital-hamburg.d&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a><br />
<a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>&#220;bersandt von:</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (27.08.2011; 03:54 Uhr)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht von „der fell<em>bei&#223;er</em>“© (<a href="http://www.fellbeisser.net/news/" class="autohyperlink" title="http://www.fellbeisser.net/news/" target="_blank">www.fellbeisser.net/news/</a>) am 27.08.2011</p>
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		<title>Orthop&#228;dische Erkrankungen des Hundes</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/authors/orthopadische-erkrankungen-des-hundes</link>
		<comments>http://www.fellbeisser.net/authors/orthopadische-erkrankungen-des-hundes#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 17:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Ursachen und tier&#228;rztliche Ma&#223;nahmen</strong></p>
<p>Von Dirk Schrader</p>
<p>Die Nachfrage tier&#228;rztlicher Hilfe bei Bewegungsst&#246;rungen der Hunde zeigt eine steile Kurve nach oben: sichtbar wurde dies schon vor 25 Jahren und fand ihren Ausdruck in neuen K&#252;rzeln: z.B. HD, OCD, FPC, IPA. &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ursachen und tier&#228;rztliche Ma&#223;nahmen</strong></p>
<p>Von Dirk Schrader</p>
<p>Die Nachfrage tier&#228;rztlicher Hilfe bei Bewegungsst&#246;rungen der Hunde zeigt eine steile Kurve nach oben: sichtbar wurde dies schon vor 25 Jahren und fand ihren Ausdruck in neuen K&#252;rzeln: z.B. HD, OCD, FPC, IPA. Die Veterin&#228;rmedizin hat sich darauf eingestellt. Es entstand die &#228;u&#223;erst lukrative  orthop&#228;dische Chirurgie, die allerdings die meisten Tier&#228;rztinnen und Tier&#228;rzte in ihrer Praxis &#252;berfordern musste. Man sah zwar eine Chance, viel viel Geld zu verdienen, jedoch mit der Routine musste es hapern: Operationen wurden massenhaft durchf&#252;hrt – mit schrecklichen Ergebnissen. So war die erfolgreiche orthop&#228;dische Chirurgie jahrzehntelang eine Dom&#228;ne der tier&#228;rztlichen Bildungsst&#228;tten, allen voran die Tier&#228;rztliche Hochschule in Hannover.</p>
<p>(HD – H&#252;ftgelenkdysplaie, OCD – Ostteochondrosis dissecans, FPC – Frakturierter Processus coronoideus,  IPA – Isolierter Processus anconaeus)</p>
<p>Wie konnten deutsche Tier&#228;rzte, die keine Oberassistentenstelle an den Unis ergattert hatten – und das waren immerhin weit &#252;ber 99 Prozent – orthop&#228;dische Chirurgie erlernen und Kompetenz erarbeiten? In der Humanmedizin m&#252;ssen M&#246;chtegern-Chirurgen jahrelang einem Erfahrenen &#252;ber die Schulter schauen bevor sie das Skalpell in die Hand nehmen d&#252;rfen. Die Antwort lautet schlicht:  „learning by doing“ – in einer Einzelpraxis aber so gut wie  ausgeschlossen. </p>
<p>Heute gibt es viele Tier&#228;rzte in Deutschland, die verantwortungsvoll und gut operieren. Sie haben sich einem permanenten Intensivtraining unterzogen und verstehen ihr Handwerk. Dieses Intensivtraining bedeutet: h&#228;ufige Teilnahme an Operationen in kollegial gef&#252;hrten Praxen, Auslandsaufenthalte meist in den USA und Gro&#223;britannien verbunden mit der  Teilnahme an chirurgischen Kursen. Es gibt aber auch die „akademische Schiene“, die Erlangung des „Fachtierarztes f&#252;r Kleintiere oder Chirurgie“. Diese Leute haben einen Brief in der Tasche, der ihnen bescheinigt, f&#252;nf Jahre lang Assistent in einer als Weiterbildungseinrichtung gef&#252;hrten Praxis gewesen zu sein. Tj&#246;, ich habe Fachtier&#228;rzte kennengelernt, die einen Knieb&#228;nderri&#223; nicht operieren konnten, geschweige denn eine OCD oder einen FPC. Ich habe auch „Spezialisten“ im Ausland kennengelernt, Spezialisten f&#252;r die orthop&#228;dsche Chirurgie, die Bandscheibenvorf&#228;lle nicht operieren konnten. Auwaia.</p>
<p>Dies weist auf ein Dilemma in unserer Gesellschaft. Fakt ist, dass unsere Haustiere (als Tierarzt f&#252;r kleine Haustiere meine ich: Hunde und Katzen), nicht ges&#252;nder und l&#228;nger leben, sondern das Gegenteil ist der Fall. Und – besonders die orthop&#228;dischen Erkrankungen – Bewegungsst&#246;rungen und Lahmheiten nehmen gewaltig zu.</p>
<p>Wieso das denn?</p>
<p>Alle Welt spricht von „allerbester Ern&#228;hrung“ f&#252;r Hunde und Katzen. Die Medien sind voll davon. Ratgeber in den Futterl&#228;den lassen Kompetenz „heraush&#228;ngen“ und die „Z&#252;chter“ raten auch mal was – das was sie ihren Hunden immer geben, weil es billig ist. </p>
<p>Unser lieber verstorbener Hamburger Altkollege Dr. Rainer Fietzek sagte mal &#252;ber Z&#252;chter: „Die geh&#246;ren doch alle ins Gef&#228;ngnis.“ Aber mit der Futtermittelindustrie hatte er offenbar keine Probleme. Denn – als ich mal in einer Hamburger Radiosendung (1999) etwas gegen das Industriefutter sagte (sicherlich nichts Schmeichelhaftes), rief er mich w&#252;tend an und fauchte: „Wie kannst Du so etwas sagen – ich verkaufe das doch…“</p>
<p>So war das. Und es ist ein  Kernproblem unserer Zeit geblieben. Alles ist steigerungsf&#228;hig. Bis heute innerhalb von 10 Jahren ist die Kurve noch steiler geworden. Haben Sie mal etwas vom Pentagon-System geh&#246;rt? Nein? Wir haben in Deutschland viele „Pentagon-Systeme“ zum Beispiel den milit&#228;risch-industriellen Komplex aber auch den medizinisch-industriellen Komplex. Diese Machtstrukturen schaffen den so genannten Mainstream zum Wohle des Umsatzes also des Gewinns. Dabei spielen Erkenntnisse der Wissenschaft allerh&#246;chstens  dann eine Rolle, wenn sie dem Gewinn der Industrie n&#252;tzlich sind. Sind sie es nicht – tj&#246;.</p>
<p>Die tier&#228;rztlichen Bildungsst&#228;tten sind Teil des veterin&#228;rmedizinisch-industriellen Komplexes. Kein Institut, das nicht auf irgendeine Weise von umsatzinteressierten Industrien gesponsert wird. Nirgendwo. Man freut sich doch &#252;berall &#252;ber die Kohle f&#252;r Forschungsprojekte, nette Reisen mit Damen  und alle m&#246;glichen Festivit&#228;ten, bei denen sich immer wieder gewisse Firmen die Ehre geben, die Tickets, das Hotel und das Essen zu spendieren. Es sind nicht viele Namen, aber immer dieselben. Alle haben bei uns Hausverbot. </p>
<p>Hausverbot? Wirklich? </p>
<p>Vornehmlich sind es die Vertreter der Futtermittelindustrie. Was – bittesch&#246;n &#8211; soll man von Firmen halten, die ihre Au&#223;endienstmitarbeiter veranlassen, an die Tierarzthelferinnen Benzingutscheine der Marke Shell zu verschenken, wenn diese daf&#252;r sorgen, dass der Verkauf gewisser Futtermittel in ihrer Tier&#228;rztlichen Praxis zunimmt? Was soll man von Firmen halten, die den Praxisinhabern R&#252;ckverg&#252;tungen f&#252;r den vermehrten Absatz ihrer Produkte anbieten? Hierbei handelt es sich nicht etwa um Korruption im strafrechtlichen Sinne, sondern um  den Zeitgeist, der – allgemein toleriert – umsatzf&#246;rdernd &#8211; Furchtbares anrichtet: verk&#252;rztes und  leidvolles Leben. Von den Kosten, die der Tierhalter zu tragen hat, m&#246;chte ich gar nicht erst sprechen.  </p>
<p>Nahezu 85 Prozent aller Hunde- und Katzenhalter kaufen f&#252;r ihre Schutzbefohlenen „das Beste“ – n&#228;mlich Fertignahrung in T&#252;te oder Dose, beladen mit einer hochkomplexen Chemie f&#252;r das Aussehen, den Geruch, den Geschmack die Akzeptanz und die Haltbarkeit. Dabei ist immer wieder die Frage aktuell: „W&#252;rden Sie so etwas Ihren Kindern geben?“ Wirklich?</p>
<p>„Ueps!“ – ist meist die Antwort. Oder das ber&#252;hmte: „&#214;h-ja-nee-wieso?“</p>
<p>Wir konnten erfahren, dass der „Erkrankungspegel“ unserer Hunde und Katzen seit Jahrzehnten immer weiter ausgeschlagen ist. Bleiben wir aber bei den – wie angek&#252;ndigt – orthop&#228;dischen Erkrankungen. Sie resultieren alle aus einem einzigen Vorgang: die Gelenke und das Skelett wachsen bis zum Ende der Pubert&#228;t. Findet diese ihr Ende, ist auch meist das Skelett ausgewachsen. Wird die Zeit der Pubert&#228;t verk&#252;rzt, sind es meist die Gelenke, die nicht richtig „auswachsen“. Ihre genetisch vorgegebenen Oberfl&#228;chen passen nicht richtig zueinander. Die Folgen sind Knorpelsch&#228;den, Knochenentz&#252;ndungen und Abrisse von Knochensegmenten in Wachstumsfugen.  Diese Vorg&#228;nge finden sich auch in der Wirbels&#228;ule. Die Wirbel sind miteinander durch die Facetten verbunden. Das sind Gelenke, &#228;hnlich wie Knie- oder H&#252;ftgelenk. Man spricht von „Schiebegelenken“. Auch sie haben Kopf und Pfanne. Bei einem gest&#246;rten Wachstum sieht man deutlich offene Facetten. Dies bedeutet, dass Kopf und Pfanne auch hier nicht richtig zueinander passen. Sie erm&#246;glichen eine transversale unnat&#252;rliche Wackelbewegung der Wirbels&#228;ule mit dem Erfolg, dass die Bandscheiben belastet werden und entz&#252;ndlich aufquellen. Die Folgen: Schmerzhafte R&#252;ckenprobleme, L&#228;hmungen aller Kategorien.</p>
<p>Wie kommt es nun zu dieser oben beschriebenen Fehlentwicklung? In Anlehnung an Erkenntnisse der Humanmedizin gibt es seit langem eine klare Antwort: Die Ern&#228;hrung spielt die entscheidende Rolle. Ich will aber nicht verschweigen, dass bei Hunden gewisse orthop&#228;dische St&#246;rungen auch von einer ausserordentlich dummerhaftigen Haltung herr&#252;hren, die die wachsenden Organismen (aus welchem Grund auch immer) einem Hochleistungssport aussetzt: Die „Hundewiesen“ haben sich zu „Hunde-Tobe-Arenen“ entwickelt und man muss sich nicht wundern, wenn die Kr&#228;fte, die da aufeinanderkrachen, St&#246;rungen in gewissen Wachstumszonen hervorrufen und diese zu „Sollbruchstellen“ umprogrammieren. Ich komme sp&#228;ter darauf zur&#252;ck.</p>
<p>Also – die Ern&#228;hrung ist schuld?  </p>
<p>Wie viel ist Zwei mal Zwei? Wenn heute noch Vier dabei herauskommt, so gilt als gesichert, dass die unendlich vielen Zusatzstoffe, von denen ich eingangs sprach, die Ursache darstellen. Nicht etwa jeder einzelne Zusatzstoff f&#252;r sich, sondern viel mehr die komplexe Wechselwirkung vieler Zusatzstoffe, die niemals zum seri&#246;sen Forschungsprojekt geworden ist. Die molekulare Wechselwirkung f&#252;hrt in die Richtung der Phtalat-Wirkung, einer Stoffgruppe, der hormonelle, &#246;strogen&#228;hnliche Eigenschaften zugesprochen werden und sich seit langem  im Visier der kritischen &#214;kologie befinden: In bestimmten Gegenden, wo industrielle Abw&#228;sser in &#214;ko-Systeme gelangen, verursachen Sie eine St&#246;rung der Spermiogenese beim m&#228;nnlichen Tier bis hin zu zwitter&#228;hnlichen Mi&#223;bildungen mit dem Ergebnis: Vermehrung ausgeschlossen &#8230; </p>
<p>Beim Mann verursachen die Phtalate Fruchtbarkeitsst&#246;rungen in der Dimension, dass im Jahre 2010 mehr als 30 Prozent aller M&#228;nner in Mitteleuropa als unfruchtbar einzustufen sind. </p>
<p>Aber beschr&#228;nken wir uns doch auf den Hund als langlebigen Begleiter des Menschen. Vierzehn Jahre und mehr kann ein Hund alt werden. Aber heute ist das Altwerden eines Hundes in der Regel mit schmerzhaften Ver&#228;nderungen der Gelenke und der Wirbels&#228;ule verbunden. „Ein Neufundl&#228;nder und eine Deutsche Dogge sind mit 10 Jahren schon „alt“.“</p>
<p>Alter ist jedoch keine Krankheit. Aber gerade die gro&#223;en und schweren Hunderassen sind es, die auf Grund des „Belastungskoeffizienten“ der Gelenke schneller Verschlei&#223;erscheinungen zeigen als leichte und kleine Rassen. </p>
<p>Das Ungl&#252;ck hat irgendwann seinen Anfang: Knorpelsch&#228;den k&#246;nnen schon in fr&#252;hen Jahren entstehen. Da der Hund aber &#252;ber ein v&#246;llig anderes „Schmerzkost&#252;m“ als der Mensch verf&#252;gt (die Anzahl der Schmerzrezeptoren im Gehirn ist deutlich geringer), zeigt er eine zeitlich enorm verz&#246;gert Schmerzreaktion und Lahmheit. </p>
<p>Das gilt jedoch nicht f&#252;r die Bandscheibenentz&#252;ndungen mit R&#252;ckenschmerzen und L&#228;hmungen. Dass heute bereits Hunde im Alter von wenigen Monaten Bandscheibenpatienten sein k&#246;nnen ist nichts Ungew&#246;hnliches. Und der Pharmamarkt der Entz&#252;ndungshemmer bei Skeletterkrankungen boomt. Alle paar Monate werden Pharmavertreter mit „noch wirksameren“ Mitteln gegen Schmerzen der Gelenke  vorstellig – wohl wissend, dass sie damit auf l&#228;ngere Sicht Unheil anrichten: Leber und Nierensch&#228;den als Folge Nicht-Steroidaler Antiphlogistika. Na toll.</p>
<p>Aus tier&#228;rztlicher Sichtweise kann nur dazu geraten werden, Industrieprodukten f&#252;r die Ern&#228;hrung grunds&#228;tzlich aus dem Wege zu gehen. Das „Selbermachen„ der Nahrung ist so kompliziert wie das Wasserkochen. Im Grunde braucht man nur einen Topf, einen Herd und den Willen, das anvertraute Lebewesen gesund durchs Leben zu bringen. Auf der Webseite <a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a>  gibt es eine Anleitung, also eine Rezeptur, die man nach Lust und Laune ver&#228;ndern kann: „Ja wie denn nun? Wie ern&#228;hre ich meinen Hund und meine Katze“. Jeder kann es lesen und mit Fisch und Huhn und anderen Eiwei&#223;quellen variieren.</p>
<p>Und: Nach der Lekt&#252;re von „Katzen w&#252;rden M&#228;use kaufen“ d&#252;rfte auch dem oder der D&#252;mmsten klar sein, dass in der &#252;blichen Industrienahrung ungeheure Gefahren lauern.</p>
<p>Na gut – ich gebe es zu: Ich kann auch nicht f&#252;r unsere Hunde immer kochen und deshalb – es ist keine Schleichwerbung – haben zwei Nahrungsmittelfirmen f&#252;r Hunde (und Katzen) bei uns kein Hausverbot: Aras und Marengo. Die Verantwortung, die auf diesen Firmen liegt, ist gro&#223;. M&#246;gen Sie weiterhin halten, was Sie versprechen – n&#228;mlich saubere Nahrung.</p>
<p>Nach dem Schlachtfeld „Wie bringe ich meinen Hund (und meine Katze) mit dem Futter nicht um“ – auch zu lesen in <a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a> komme ich auf die tier&#228;rztlichen Ma&#223;nahmen zu sprechen, die unser Berufsstand dem entgegenh&#228;lt, was ich als „Selbst schuld“ bezeichne.</p>
<p>Das Kernproblem bei Lahmheiten des Hundes ist die tats&#228;chliche Fr&#252;herkennung der Osteochondrosis dissecans (OCD), der Knorpelerkrankungen auf den Gelenkfl&#228;chen, die teilweise mit schuppiger Abl&#246;sung von Knorpel auf dem Knochen einhergehen. R&#246;ntgenbilder in Deutschland sind trotz des Vormarsches  digitaler R&#246;ntgensystem sehr sehr h&#228;ufig „eine Katastrophe“ – der Qualit&#228;t. Da wird ein Bild mit 40 bis 80 Euro berechnet, und die technische Qualit&#228;t ist weniger als M&#252;ll. Leider allzu oft wei&#223; der Tierhalter nicht, dass er f&#252;r M&#252;ll sehr sehr viel Geld bezahlt. Er kann die Qualit&#228;t von R&#246;ntgenbildern ja nicht beurteilen… Selbst digitale R&#246;ntgenbilder sind teilweise derma&#223;en miserabel, dass man sich fragen muss: Wieso gibt es in der Tiermedizin keine Qualit&#228;tskontrolle? Das gilt auch f&#252;r Untersuchungen mit dem CT. In der Humanmedizin ist eine Ausbildung von 5 Jahren mit einer Qualit&#228;tskontrolle notwendig, um diese Ger&#228;te in den Einsatz bringen zu d&#252;rfen. In der Tiermedizin kaufen sich manche ein Ger&#228;t, welches aus einer humanmedizinischen Praxis „herausgeflogen“ ist, lassen sich mal kurz einweisen – und dann k&#246;nnen sie Diagnosen stellen. Das ist nicht nur zum Lachen, sondern auch kriminell. Ich kenne tier&#228;rztliche Einrichtungen, in den jeder Pimpelkram in den Computertomographen muss – na klar, bringt ja Kohle und zwar richtig,  und der Tierhalter weiss ja auch nicht, dass er neben einer oft zweifelhaften Diagnose auch noch einen v&#246;llig vertrahlten Hund mit nach Hause nimmt – aber durchaus positiv gestimmt, „denn sein Fifi war ja in der R&#246;hre…“, und das kann er denn ja auch im Tennisklub erz&#228;hlen.</p>
<p>Kommen wir auf die h&#228;ufigsten Folgen einer OCD zu sprechen. Meist handelt es sich um arthrotische Ver&#228;nderungen im Schultergelenk (durchaus leicht und sehr erfolgreich zu operieren)  und im Ellenbogengelenk und im H&#252;ftgelenk – hier wird es komplizierter. </p>
<p>Eine schmerzhafte Ellenbogengelenksarthrose entsteht oft deshalb, weil  gewisse Zonen der Knochen (Processus anconaeus und Processus coronoideus) einfach weggebrochen sind. Sie stellen einen  Fremdk&#246;rper im Gelenk dar und die Tr&#252;mmer zermahlen zus&#228;tzlich den Gelenkknorpel. Auch diese Konflikte sind chirurgisch meist gut zu beseitigen. Man muss nur wissen, dass abgebrochene Gelenkteile oft all zu lange im Gelenk herumschwirren und mechanisch den Gelenkknorpel derma&#223;en belasten, dass sich eine Arthrose verselbst&#228;ndigt… Das oberste Gebot ist deshalb: Tr&#252;mmer m&#252;ssen sorgf&#228;ltrig und vollst&#228;ndig aus dem Gelenk entfernt werden. Und es geh&#246;rt sich einfach, dass dem Patienten ein Medikament mitgegeben wird, welches dem Organismus eine Selbstheilung erm&#246;glicht. Hier sind die Substanzen  Chondroitinsulfat, Glucosamin und MSM unverzichtbar.</p>
<p>Leider haben wir die Erfahrung gemacht, dass nahezu alle auf dem Markt befindlichen Produkte dieses Genres sich als h&#246;chst mittelm&#228;&#223;ig und v&#246;llig &#252;berteuert darstellen. Fast zehn Jahre lang haben wir deshalb aus Israel ein Produkt importiert, welches unseren Vorstellungen durchaus entsprach – jedoch wurde die Einfuhr von der Gesundheitsbeh&#246;rde verboten, weil es als Medikament nicht zugelassen war. Die Konsequenz: Wir haben die Rezeptur in Israel geklaut und stellen es notgedrungen selbst her. </p>
<p>In der Chirurgie der arthrotischen Gelenke mit konsequenter Entfernung von allen Gewebetr&#252;mmern und nachfolgender Zufuhr oben genannter Suibstanzen sehen wir die Kausaltherapie – wobei gelegentlich auf steroidale und nicht steroidale Antiphlogistika nicht verzichtet werden kann.</p>
<p>Bleibt ein Schmerzbild &#252;brig, kann man durchaus die Goldimplantation in Erw&#228;gung ziehen. Dabei handelt es sich keineswegs um Humbug, allerdings immer dann nicht, wen die kleinen Goldst&#252;ckchen an die Gelenkkapsel angelegt werden, was leider und tats&#228;chlich wohl in der Mehrzahl aller F&#228;lle nicht so ist – und deshalb auch keine Schmerzlinderung bringen kann. Es gibt sicherlich etliche Tier&#228;rzte, die Goldimplantation „k&#246;nnen“. Wir machen das gelegentlich auch und ich frage mich dabei oft, wie die es schaffen, ohne R&#246;ntgenscanner und  &#8211; so aus dem Gef&#252;hl heraus &#8211; die Goldteile richtig zu plazieren. Das Problem  kann man auch in <a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a> nachlesen: „Die Sache mit der Goldimplantation“.</p>
<p>Dazu sei Folgendes erg&#228;nzt: Die Dysplasie des Ellenbogengelenks (auch ED genannt)  stellt die Veterin&#228;rchirurgen vor eine enorme Herausforderung. Wenn sie erkannt ist, w&#228;re die einzig logische Konsequenz ein Schnitt durch die die Ulna &#8211; die Elle. Dieser „Ulna–Cut“ weckt bei den Tierhaltern meist Zweifel und Ablehnung – ist aber der einzige Weg, dem betroffenen Hund die M&#246;glichkeit des nachtr&#228;glichen „Zurechtwachsens“ zu geben. </p>
<p>Kommen wir zu den h&#228;ufigsten orthop&#228;dischen Problemen der Hinterl&#228;ufe. Zun&#228;chst das Knie: Wer hat noch nicht von einem Kreuzbandri&#223; geh&#246;rt? Es handelt sich meist um einen Ri&#223; des vorderen Kreuzbandes. Und dummerweise passiert in kurzem Abstand meist das, was in dem anderen Knie schon passiert ist. Auch hier ist zu sagen, dass die „Neigung“ zum Kreuzbandri&#223; nicht „gottgewollt“ ist. Wenn so ein verletztes Knie ge&#246;ffnet wird, sieht man h&#228;ufig Ver&#228;nderungen der Knorpelpberfl&#228;chen: kleine Risse und Areale, die stumpf aussehen statt glatt und gl&#228;nzend: die klassischen Symptome einer Arthrose. Und woher bittesch&#246;n kommt die? Auch im Kniegelenk sind die zueinander passenden Oberfl&#228;chen  ver&#228;ndert. Die darauf zur&#252;ckzuf&#252;hrende Fehlbelastung des Knorpelgerwebes m&#252;ndet in entz&#252;ndlichen Ver&#228;nderungen, die irgendwann auf die Menisken und das vordere Kreuzband &#252;bergreifen. Und dann „knallt“ es.</p>
<p>In Deutschland sind etwa 40 verschiedene chirurgische Techniken bekannt. Fast jeder Tierarzt hat zum Kreuzbandri&#223; „seine eigene Meinung“. In diesem Wirrwarr muss man sich nat&#252;rlich fragen, welche Eingriffe sind die erfolgreichsten. Zu ihnen geh&#246;ren die „Over the top-Methode (OTT)“ gern und h&#228;ufig an der tier&#228;rztlichen Hochschule in Hannover durchgef&#252;hrt. Hier ist man der Auffassung, dass die Verwendung von k&#246;rpereigenem Gewebe als Kreuzbandersatz vern&#252;nftig ist.</p>
<p>Daneben ist sehr erfolgreich die Methode TPLO, eine knochenchirurgische Ma&#223;nahme, gern und laut propagiert an der Uni in M&#252;nchen. Wir halten uns an die englische Tiermedizin und setzen vornehmlich die Laterale Fixation ein. Der Grund hierf&#252;r liegt in der Schlichtheit des Verfahrens, was sich auch in den Kosten ausdr&#252;ckt.  Die Erfolge liegen bei 95%. Wobei diese nur von der TPLO &#252;bertroffen werden: 96% lt. Statistik.  Auch hier ist das Problem „OCD“ und Arthrose nicht unbedingt automatisch gel&#246;st: Jeder Organismus hat in seiner Wachstumsphase Potenzen, die einen ausreichende Knorpelentwicklung erm&#246;glichen. Ist das Wachstum vorbei, sind die „Speicher“ f&#252;r die Knorpelbausteine leer und sie k&#246;nnen auch nicht mit der Nahrung wieder aufgef&#252;llt werden. Im Umkehrschluss hei&#223;t das: Wer eine Arthrose hat, wird sie behalten und sie wird schlimmer – es sei denn, man verwendet die Bausteine, wie schon genannt (Glucosamin, Chondtroitin m&#246;glichst in Verbindung mit MSM) und gibt dem Organismus die Chance zur Selbstreparatur. Auf diese Weise k&#246;nnen die Ergebnisse chirurgischer Arbeit erheblich verbessert werden.</p>
<p>Zweiter Teil:</p>
<p>Die Dysplasie der H&#252;ftegelenke ist in der tier&#228;rztlichen Praxis ein „Dauerbrenner“ geworden. Und sie wird es auch trotz aller Anstrengungen in der „Zuchtwahl“ bleiben.</p>
<p>Wir sind der Auffassung, dass ein Beschwerdebild  mit Lahmheit grunds&#228;tzlich mit der <strong>Denervation nach K&#252;pper</strong>, in seltenen F&#228;llen in Erg&#228;nzung mit der <strong>PIN-Operation</strong> vollst&#228;ndig beseitigt werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass in sehr vielen F&#228;llen ein Erfolg nicht  gesichert ist, weil  das Abschaben der Corticalis bis hin zur Knochensubstanz nicht ordentlich durchgef&#252;hrt wurde.  </p>
<p>Seit uns K&#252;pper diese Methodik nahegelegt hat, gibt es immer wieder Berichte von Tier&#228;rzten, die der Auffassung sind, dass sie „M&#252;ll“ sei.  Ich darf zu Recht vermuten, dass sie nicht richtig zur Anwendung kommt.  Seit Einf&#252;hrung der Denervation nach K&#252;pper verwenden wir eine Rosenkopffr&#228;se.  Diese wurde in Sonderanferigung von der Firma HEBU  hergestellt, und es zeigt sich immer wieder, dass ihre Anwendung wohl die allerbesten Ergebnisse zeitigt.</p>
<p>Wenn allerdings der H&#252;ftkopf aus der Pfanne herauszuspringen droht, muss man sich eben f&#252;r eine Endoprothese entscheiden oder – was bei Katzen und kleinen Hunden v&#246;llig unproblematisch ist: f&#252;r eine Resektion des H&#252;ftkopfes. Es entsteht dann ein Pseudogelenk, welches schmerzfreies Laufen erm&#246;glicht.  Bei gr&#246;&#223;eren und schweren Hunden kann es zu erheblichen Problemen kommen, obwohl auch hier der Anatomie Rechnung zu tragen ist: Der  Schnitt muss immer so gesetzt werden, dass ein Kontakt zwischen dem Oberschenkelknochen und dem Becken auszuschlie&#223;en ist. </p>
<p>Ich muss zugeben, dass wir in den vergangenen Jahren eine zunehmende Zahl an Denervationen durchgef&#252;hrt haben, und wir konnten sehen, dass in den meisten F&#228;llen von H&#252;ftgelenkdysplasie auch Bandscheibenvorf&#228;lle  vorlagen,  wenn wir „mal eben“ eine Myelographie zur Anwendung brachten. </p>
<p>Zum Thema Myelographie : es gibt zwei Kontrastdarstellungen des Wirbelkanals und der Bandscheiben: Bei der (echten) Myelographie wird &#252;ber einen Zugang zwischen dem 5. Und 6.  Lendenwirbel, oft auch zwischen dem 4. Und 5. Lendenwirbel per Spinalnadel das Kontrastmittel ind en R&#252;ckenmarkschlauch hineingebracht.  Man kann es auch anders machen: &#252;ber den Zugang L7-S1 (Foramen lumbosacrale) wird per Salim-Trokar das Kontratsmittel in den Raum zwischen R&#252;ckenmark und Wirbelknochen geleitet, wobei die einzigartige Chance besteht, eben diesen Trokar zu nutzen und einen Spinalkatheter in den Wirbelkanal zu schieben zwecks Einflutung von Bandscheiben-verkleinernden Substanzen.</p>
<p>Viele Tier&#228;rzte glauben, dass die Myelographie veraltet sei. Das ist nat&#252;rlich Unsinn, weil gerade die Kontrastmitteleinflutung genaueste Ergebnisse liefert, tats&#228;chlich viel genauer als zum Beispiel  die Ergebnisse einer Computertomographie (CT) – vorausgesetzt, man macht nicht die alten Fehler und beschr&#228;nkt sich auf die Herstellung von Bildern.  Diese sind ja immer nur eine Darstellung zu einer ganz bestimmten Zeit, wobei betont werden muss, dass die Herstellung eines Films, die <strong>Flussmyelographie</strong>,  das Mittel der Wahl ist. Man kann das Kontrastmittel flie&#223;en sehen und sieht auch, wie es Bandscheibenquellungen <strong>umflie&#223;t</strong>. Dies ist  die absolut perfekte und genaueste Art der Darstellung des Spinalkanals. Merkw&#252;rdigerweise kaufen sich Tier&#228;rzte lieber einen alten Computertomographen  als einen vern&#252;nftigen R&#246;ntgenscanner. </p>
<p>Neben der bei uns sehr h&#228;ufigen  Anwendung des Spinalkatheters gibt es immer wieder F&#228;lle, bei denen konservativ „bohrtechnisch“ vorgegangen werden muss. Wir geben zu, dass wir die Dekompressions-OP gerne vermeiden. Sie stellt ein ungleich aufwendigeres Verfahren dar und das &#220;ble: man kann – auch bei garantiert sorgf&#228;ltigster OP – nicht garantieren, dass der Patient wieder laufen wird. Aber grunds&#228;tzlich mal: die Dekompressions-OP ist kein „Gro&#223;unternehmen“, wie von vielen Tier&#228;rzten dargestellt wird. Der Grund: Wir benutzen Sch&#228;delbohrer, die ruckzuck, meist in 5 Minuten, ein ordentliches Loch im Wirbelk&#246;rper herstellen und mit der Laminektomiezange dauert es keine 30 Minuten, bis ein Oval &#252;ber dem Bandscheibenvorfall aus dem Knochen herausgeschnitten ist.</p>
<p>&#196;hnlich ist des mit der so genannten Cauda-equina-OP – der Dekompressions-OP zwischen dem letzten Lendenwirbel und dem Stei&#223;bein. So ein Eingriff dauert keine 30 Minuten. </p>
<p>Ungleich l&#228;nger und sau-gef&#228;hrlich ist die Decompressions-OP mit der Fr&#228;se – so wie es &#252;berall sonst – selbst in den tier&#228;rztlichen Bildungsst&#228;tten vorkommt: Wenn die Jungs zu schnell fr&#228;sen,  entsteht Hitze und die &#252;bertr&#228;gt sich auf die Nervenbahnen. So kann man sich unschwer vorstellen, dass bei solchen OPs das R&#252;ckenmark regelrecht „gekocht“ wird – mit dem tr&#252;bseligen Ergebnis: ohne Erfolg. </p>
<p>In diesem Zusammenhang stellt sich zwangsl&#228;ufig die Frage: „Was kostet das?“</p>
<p>In unserem Hause werden die genannten Operationen  so durchgef&#252;hrt, dass „im Normalfall“ die Uhr entscheidet, genauso wie bei Handwerkern: (Netto-Preise)</p>
<p>Chirurgie der OCD im Schultergelenk: 320 bis 350 €<br />
Chirurgie des Processus anconaeus 220 bis 280 €<br />
Chirurgie des frakturierten Processus coronoideus 350 bis 380 €<br />
Chirurgie des Kreuzbandrisses 280 bis 320 €<br />
Denervation des H&#252;ftgelenks nach K&#252;pper je Seite 150 €<br />
Implantation einer Helica-Endoprothese 1400 €<br />
Flussmyelographie oder Flussepidurographie 160 €<br />
Anwendung des Spinalkatheters 48 €<br />
Dorsale Laminektomie (Decompressions-OP)  350 €</p>
<p>Nat&#252;rlich k&#246;nnen diese Eingriffe nur unter Narkose durchgef&#252;hrt werden: Eine gesteuerte Narkose beim Hund kostet inklusive permanenter Sauerstoffzufuhr und Monitoring ca. 80 €.</p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p>Dirk Schrader </p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
f&#252;r angewandte Kleintiermedizin<br />
Innovation und Kompetenz seit 1973</p>
<p>Rahlstedter Stra&#223;e 156<br />
22143 Hamburg<br />
Tel.: 040-677 21 44</p>
<p><a href="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" class="autohyperlink" title="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" target="_blank">www.tierklinik-hh-rahlstedt.de</a> </p>
<p><a href="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" class="autohyperlink" title="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" target="_blank">www.das-tierhospital-hamburg.d&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a><br />
<a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (23.07.2011; 08:44 Uhr)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht von „der fell<em>bei&#223;er</em>“© (<a href="http://www.fellbeisser.net/news/" class="autohyperlink" title="http://www.fellbeisser.net/news/" target="_blank">www.fellbeisser.net/news/</a>) am 23.07.2011</p>
<p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<title>EHEC und Co.</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 17:16:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

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		<description><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"></div>
<p><strong>E</strong>ntero<strong>h</strong>aemorrhagische <strong>E</strong>scherichia <strong>C</strong>oli &#8211;  so hei&#223;en  manche unangenehme Mitbewohner in den D&#228;rmen von Rindern, Schafen, Ziegen. Aber auch bei Hunden und Katzen kommen sie immer &#246;fter vor – zum Teil massenhaft – und sind dann &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"><div class="browsershot mshot"><a href="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" ><img src="http://s.wordpress.com/mshots/v1/http%3A%2F%2Fwww.das-tierhospital-hamburg.de%2F?w=200" alt="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" width="200" /></a></div></div>
<p><strong>E</strong>ntero<strong>h</strong>aemorrhagische <strong>E</strong>scherichia <strong>C</strong>oli &#8211;  so hei&#223;en  manche unangenehme Mitbewohner in den D&#228;rmen von Rindern, Schafen, Ziegen. Aber auch bei Hunden und Katzen kommen sie immer &#246;fter vor – zum Teil massenhaft – und sind dann Schuld an blutigen und endlosen Durchf&#228;llen, besonders dann, wenn sie gegen Antibiotika resistent sind.</p>
<p>Ogottogott – Die Pest ist da?</p>
<p>Meine Frau Ulrike fragte mich, ob sie sich an unseren Hunden eventuell infizieren k&#246;nne. Ich sagte ihr: „Nat&#252;rlich, wenn Du die Kacke isst.“</p>
<p>Das macht ja keiner. Aber wieso kommt es nun zu einem Seuchenzug von Norden nach S&#252;den?</p>
<p>EHEC und Co. sind Bakterien, die in der Mehrzahl  als „ubiquit&#228;r“ (d.h. sie sind &#252;berall) zu bezeichnen sind. Lassen Sie mal einen Rachenabstrich bei Ihrer Freundin / ihrem Freund machen. Das Ergebnis kann sie &#252;berraschen: Igittigitt &#8211; Coli und Co. W&#252;rden Sie sie/ihn dann noch k&#252;ssen? Eher nicht – oder was?</p>
<p>Was machen diese Coli-Bakterien da? Nix – ist die Antwort – es sei denn, die k&#246;rpereigene Abwehr ist gesch&#228;digt und die „&#252;blichen“ Keime der Haut und der Schleimh&#228;ute haben sich verpieselt“ – will sagen: „wurden mit viel Chemie und Antibiotika platt gemacht.“</p>
<p>Denken Sie mal an ein Haus. Pl&#246;tzlich ist der Keller feucht und viele nette Pilze und Bakterien siedeln sich im Mauerwerk an. Der Geruch: F&#228;ulnis. </p>
<p>So &#228;hnlich ist es mit der Gesundheit oder Nicht-Gesundheit unserer Spezies und unserer Hunde und Katzen: Wer sich und den Seinen dauerhaft „harte“ Hygienedrogen verabreicht, &#252;berall Sagro-dingsbums verp&#252;stert, sich dann noch mit Industrie-Junk ern&#228;hrt (mit viel viel sch&#246;ner Chemie) und bei jeder klitzekleinen Infektion zul&#228;sst, dass der Arzt Antibiotika anwendet, tj&#246;, der muss sich nicht wundern, wenn ungewaschener Salat pl&#246;tzlich zur Todesfalle wird.</p>
<p>Die Industrie – will sagen: die Nahrungs-Pharma-Fuzzies – wei&#223; sehr genau, was sie anrichtet. Jetzt rennen die Au&#223;endienstmitarbeiter in den tier&#228;rztlichen Praxen herum und bieten „Probiotika“ f&#252;r Hunde und Katzen, Meerscheinchen usw. an, v&#246;llig &#252;berteuert und nichts anderes als haltbar gemachter Yoghurt. Den sollte man sich lieber selbst  herstellen. Ist erstens billiger und viiiiel  erfolgreicher in der Bek&#228;mpfung von Dysbakterien (so hei&#223;t das, wenn  Coli und Co die gesunde Darmflora verdr&#228;ngen). </p>
<p>Kaufen Sie sich mal einen Yoghurt-Maker und gehen Sie ins Reformhaus. Dort gibt es Yoghurt-Kulturen in T&#252;tchen.</p>
<p>Sch&#246;ne Gr&#252;&#223;e aus Hamburch-Rahlb&#252;ddl,</p>
<p>Dirk Schrader, Hamburg</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
f&#252;r angewandte Kleintiermedizin<br />
Innovation und Kompetenz seit 1973</p>
<p>Rahlstedter Stra&#223;e 156<br />
22143 Hamburg<br />
Tel.: 040-677 21 44<br />
<a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a></p>
<p><a href="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" class="autohyperlink" title="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" target="_blank">www.tierklinik-hh-rahlstedt.de</a> </p>
<p><a href="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" class="autohyperlink" title="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" target="_blank">www.das-tierhospital-hamburg.d&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a><br />
<a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (25.05.2011; 09:27 Uhr)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht von „der fell<em>bei&#223;er</em>“© (<a href="http://www.fellbeisser.net/news/" class="autohyperlink" title="http://www.fellbeisser.net/news/" target="_blank">www.fellbeisser.net/news/</a>) am 25.05.2011</p>
<p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		<title>Besuch aus Duisburg</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/authors/besuch-aus-duisburg</link>
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		<pubDate>Sun, 08 May 2011 17:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

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		<description><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"></div>
<p>Claudia Kansy steht mitten im Leben. Sie arbeitet f&#252;r eine Modekette in Deutschland: Vierzig Plus. Und sie hat zwei Hunde. </p>
<p>Der J&#252;ngere, Linus ist 12 Jahre alt und springlebendig. Krank? Niemals. Vor Wochen bemerkte Claudia Kansy, dass Linus nicht mehr &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"><div class="browsershot mshot"><a href="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" ><img src="http://s.wordpress.com/mshots/v1/http%3A%2F%2Fwww.das-tierhospital-hamburg.de%2F?w=200" alt="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" width="200" /></a></div></div>
<p>Claudia Kansy steht mitten im Leben. Sie arbeitet f&#252;r eine Modekette in Deutschland: Vierzig Plus. Und sie hat zwei Hunde. </p>
<p>Der J&#252;ngere, Linus ist 12 Jahre alt und springlebendig. Krank? Niemals. Vor Wochen bemerkte Claudia Kansy, dass Linus nicht mehr so recht seine Mahlzeiten zu sich nimmt. Es kam der Tag, an welchem er seine Nahrung vollst&#228;ndig verweigerte. Sein Verhalten signalisierte: „Ich bin krank“. </p>
<p>Die Tier&#228;rztin, die Linus schon lange kennt, macht ein R&#246;ntgenbild, nimmt Blut ab. Die Ergebnisse: Linus zeigt keine Auff&#228;lligkeiten, die medizinisch verwertbar w&#228;ren. Trotzdem bekommt er Spritzen – Antibiotika, man kann ja nie wissen – und Cortison. Linus isst nun gar nicht mehr und schaut bek&#252;mmert sein Frauchen an. Die f&#228;hrt in eine Tierklinik, in der 21 Tier&#228;rzte und Tier&#228;rztinnen t&#228;tig sind, also „Kompetenz hoch 21“. Sie stellt Linus vor und &#252;bergibt die R&#246;ntgenbilder und das Blutbild.<br />
Intensive Untersuchung nochmal: Blutabnahme, R&#246;ntgen (viele R&#246;ntgenbilder), Sonographie des Bauchraumes: „Linus hat nichts, aber vielleicht hat er zu viel. Magens&#228;ure …“</p>
<p>Endoskopisch wird Magenschleimhautgewebe und entnommen: Kein Befund, nix.</p>
<p>Claudia Kansy sagt immer wieder, dass Linus bis vor kurzem, als er noch Nahrung zu sich nahm, meistens eine eigenartige Beule im Bereich des Unterbauchs zeigte, die auch f&#252;hlbar war. Nach Bezahlung der Rechnung &#252;ber etwa 1000.- €  bekommt sie den Rat, Linus die Nahrung zu verfl&#252;ssigen und einzugeben. Sie bekommt Angst, denn sie wei&#223;, dass ihr Hund sehr krank ist und f&#228;hrt am 6. Mai 5 Stunden &#252;ber die Autobahn nach Hamburg-Rahlstedt. </p>
<p>Wir haben uns die Blutbilder von Linus angesehen. Da gab es keine Besonderheiten. Seinen Bauch haben wir durchgef&#252;hlt: er war ziemlich fest. Allerdings haben wir ein R&#246;ntgenbild gemacht &#8211;  genau 15 Minuten nach Eingaben eines Kontrastmittels: Sofort war klar ersichtlich, dass Linus eine viel zu gro&#223;e Milz hatte und es bestand der Verdacht eines Kompartment-Syndroms: &#220;berf&#252;llung des Bauchraumes – aber nicht etwa durch Nahrung. </p>
<p>Linus wurde in Narkose gelegt und aus dem Bauch eine &#252;bergro&#223;e Milz entfernt. Das war’s.<br />
„Ich musste ihm auch ein Kontrastmittel eingeben und dann nach 24 Stunden wieder zum R&#246;ntgen kommen. Da hat man sich gewundert, dass auf dem R&#246;ntgenbild kein Kontrastmittel zu sehen war &#8230;“, sagte Claudia Kansy.</p>
<p>„Merkw&#252;rdig“, dachte ich „seit wann gibt man ein Kontrastmittel ein und wartet mit der R&#246;ntgenaufnahme 24 Stunden“?</p>
<p>Ich habe in der R&#246;ntgenologie (Studienfach Strahlenheilkunde) immer wieder geh&#246;rt, dass man eine R&#246;ntgenaufnahme p&#252;nktlich 15 Minuten nach der Eingabe des Kontrastmittels macht. Ich erinnere mich deshalb so genau, weil der Prof. damals das Lied von Udo Lindenberg so toll fand: „In 15 Minuten – sind die Russen auf dem Kurf&#252;rstendamm &#8211; sie kommen  uns besuchen &#8211; nur mal so“ und so weiter. Das hat der „Gro&#223;e Radiologe“ der Universit&#228;t Utrecht, Pim Wolvekamp, uns auch mal best&#228;tigt, als er noch nach Hamburg-Rahlstedt kam, um Vortr&#228;ge zu halten. Der machte allerdings immer schon 10 Minuten nach der Kontrastmitteleingabe eine R&#246;ntgenaufnahme. Und dann viele weitere, naja.</p>
<p>Tj&#246; – dann haben die wohl gefehlt, als das an der Uni durchgenommen wurde.</p>
<p>Linus? Seine Augen haben wieder Glanz und er nimmt seine Nahrung – wie gewohnt.</p>
<p>Dirk Schrader, Hamburg</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
f&#252;r angewandte Kleintiermedizin<br />
Innovation und Kompetenz seit 1973</p>
<p>Rahlstedter Stra&#223;e 156<br />
22143 Hamburg<br />
Tel.: 040-677 21 44<br />
<a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a></p>
<p><a href="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" class="autohyperlink" title="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" target="_blank">www.tierklinik-hh-rahlstedt.de</a> </p>
<p><a href="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" class="autohyperlink" title="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" target="_blank">www.das-tierhospital-hamburg.d&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a><br />
<a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;- </p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (08.05.2011; 12:05 Uhr)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht von „der fell<em>bei&#223;er</em>“© (<a href="http://www.fellbeisser.net/news/" class="autohyperlink" title="http://www.fellbeisser.net/news/" target="_blank">www.fellbeisser.net/news/</a>) am 08.05.2011</p>
<p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Billige Arbeitskr&#228;fte</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/authors/billige-arbeitskrafte</link>
		<comments>http://www.fellbeisser.net/authors/billige-arbeitskrafte#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 17:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

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		<description><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"></div>
<p>Die Tier&#228;rzteschaft Deutschlands hat´s mit den Reichen. Wer gut Kohle hat, der wird auch sehr zuvorkommend behandelt – nat&#252;rlich sehen die tier&#228;rztlichen Rechnungen entsprechend aus. Wer wenig oder nix hat – tj&#246;.</p>
<p>Es hat den Anschein, dass manche Tier&#228;rzte sogar &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"><div class="browsershot mshot"><a href="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" ><img src="http://s.wordpress.com/mshots/v1/http%3A%2F%2Fwww.das-tierhospital-hamburg.de%2F?w=200" alt="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" width="200" /></a></div></div>
<p>Die Tier&#228;rzteschaft Deutschlands hat´s mit den Reichen. Wer gut Kohle hat, der wird auch sehr zuvorkommend behandelt – nat&#252;rlich sehen die tier&#228;rztlichen Rechnungen entsprechend aus. Wer wenig oder nix hat – tj&#246;.</p>
<p>Es hat den Anschein, dass manche Tier&#228;rzte sogar an die B&#246;rse wollen. Da wird um jede „m&#252;de Maak Umsatz“ hei&#223; gek&#228;mpft und – die Mitarbeiter erhalten nur das, was sie unbedingt bekommen m&#252;ssen: einen von der Tier&#228;rzteschaft und der „Gewerkschaft f&#252;r Tierarzthelferinnen“ ausgehandelten miesen Hungerlohn. Das gilt nat&#252;rlich auch f&#252;r die Auszubildenden auf dem Wege zur Fachangestellten f&#252;r Tiermedizin. Vierhundert Euro bekommen die netto – und am Ende der „Ausbildungszeit“ werden sie meist nicht &#252;bernommen.</p>
<p>Nun haben wir es schriftlich: Im Deutschen Tier&#228;rzteblatt vom M&#228;rz 2011 wird der Antrag eines Hamburger Tierarztes durch die Kammerversammlung abgelehnt: Der beantragte, dar&#252;ber abzustimmen, dass nur dann einem Ausbildungsvertrag seitens der Kammer zuzustimmen sei, wenn ein darauf folgendes regul&#228;res Arbeitsverh&#228;ltnis in Aussicht ist. Die Br&#252;der und Schwestern des Berufsstandes haben das mehrheitlich abgelehnt. </p>
<p>Nat&#252;rlich passt dieser Antrag  nicht zum Konsens der Sich-bereichernden-Gesellschaft. Ab 1. Mai wird es noch g&#252;nstiger f&#252;r diese Fr&#252;hkapitalisten (in Neudeutsch hei&#223;en sie: „Alles f&#252;r uns und nichts f&#252;r die anderen“). Massenhaft werden sich Jugendliche aus den osteurop&#228;ischen L&#228;ndern um Arbeitspl&#228;tze bem&#252;hen, die jetzt schon als „prek&#228;r“ zu bezeichnen sind. G&#252;nstig, g&#252;nstig f&#252;r Egomanen und Ausbeuter.</p>
<p>Dirk Schrader, Hamburg </p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
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Innovation und Kompetenz seit 1973</p>
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<p><a href="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" class="autohyperlink" title="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" target="_blank">www.das-tierhospital-hamburg.d&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a><br />
<a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (30.04.2011; 06:12 Uhr)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Ver&#246;ffentlicht von „der fell<em>bei&#223;er</em>“© (<a href="http://www.fellbeisser.net/news/" class="autohyperlink" title="http://www.fellbeisser.net/news/" target="_blank">www.fellbeisser.net/news/</a>) am 30.04.2011</p>
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		<title>Cauda equina Syndrom</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/authors/cauda-equina-syndrom</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 17:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

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		<description><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"></div>
<p>Das klinische Bild des Cauda equina Syndroms ist deutlich: Neben fortschreitender Schw&#228;che der Hintergliedma&#223;en kann es zu Harn- und Kotinkontinenz kommen, weil  die Bandscheibe zwischen dem letzten Lendenwirbel und dem Stei&#223;bein aufquillt und dabei die Nervenwurzeln und die Ausl&#228;ufer des &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"><div class="browsershot mshot"><a href="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" ><img src="http://s.wordpress.com/mshots/v1/http%3A%2F%2Fwww.tierklinik-hh-rahlstedt.de?w=200" alt="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" width="200" /></a></div></div>
<p>Das klinische Bild des Cauda equina Syndroms ist deutlich: Neben fortschreitender Schw&#228;che der Hintergliedma&#223;en kann es zu Harn- und Kotinkontinenz kommen, weil  die Bandscheibe zwischen dem letzten Lendenwirbel und dem Stei&#223;bein aufquillt und dabei die Nervenwurzeln und die Ausl&#228;ufer des R&#252;ckenmarks (Cauda equina) bedr&#228;ngt.</p>
<p>Bislang kannte die Veterin&#228;rmedizin nur einen Ausweg: die dorsale Laminektomie &#252;ber der Bandscheibe. Die Ursache des Leidens wird aber nicht beseitigt. Durch Dekompression (wenn sie funktioniert &#8230;) wird allenfalls vor&#252;bergehend der Druck auf die Nervenfasern weggenommen. Vor&#252;bergehend. Denn die Bandscheibe quillt weiter auf, weil die Gelenkverbindungen zwischen dem letzten Lendenwirbel und dem Stei&#223;bein „ausgeleiert“, also dysplatisch sind. </p>
<p>Bei einer vern&#252;nftigen Therapie des Cauda equina Syndroms kommt es darauf an, die lose Verbindung zwischen beiden Knochenteilen zu festigen, denn die eigentliche Ursache der Bandscheibenaufquellung ist eine unnat&#252;rliche transversale Wackelei, die die Bandscheibe st&#228;ndig traumatisiert. Hauen Sie sich mal mit dem Hammer immer wieder auf den Daumen: der wird dicker – garantiert. So ergeht es der Bandscheibe als Amboss zwischen beiden Knochenteilen.</p>
<p>M&#252;ller in L&#252;neburg hat das erkannt und durch die transversale Vertebralverblockung einen Weg geschaffen, der tats&#228;chlich zur Beruhigung der Wackelzone beitr&#228;gt. Dagegen hat Schrader in Hamburg die longitudinale Vertebralverblockung angeregt, wobei keine starre Verbindung gew&#252;nscht ist, sondern die transversale Wackelei durch einen an den Dornforts&#228;tzen befestigten Rundstahl aufgehoben wird. </p>
<p>Erg&#228;nzend empfiehlt er die Perkutane transiliale Lasernukleotomie (Zugriff auf den Kern der Bandscheibe von lateral &#8211; von der Seite) und/oder die Vertikale Perkutane Lasernukleotomie von dorsal (von oben).</p>
<p>Diese letztgenannte Idee stammt, man muss es fairerweise sagen, von unserem Nachbarkollegen J&#252;rgen Schneider in Hamburg, der gute Erfahrungen mit der Injektion von Dexamethason in die Bandscheibe hat. Man muss da erst mal draufkommen … Wir halten den Angriff auf die Bandscheibe vermittels Laser jedoch f&#252;r nachhaltiger, denn es kommt zu einer dauerhaften Zusammenziehung / Vernarbung des Bandscheibengewebes nach seiner Verdampfung.   </p>
<p>Vielleicht f&#228;llt uns in den n&#228;chsten Jahren noch mehr zur Behandlung des Cauda equina Syndroms ein. Wir bleiben dran.</p>
<p>Dirk Schrader, Hamburg</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
f&#252;r angewandte Kleintiermedizin<br />
Innovation und Kompetenz seit 1973<br />
Das Tierhospital Hamburg</p>
<p>Rahlstedter Stra&#223;e 156<br />
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Tel.: 040-677 21 44</p>
<p><a href="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" class="autohyperlink" title="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" target="_blank">www.tierklinik-hh-rahlstedt.de</a></p>
<p><a href="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" class="autohyperlink" title="http://www.das-tierhospital-hamburg.de/" target="_blank">www.das-tierhospital-hamburg.d&#8230;</a></p>
<p><a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a></p>
<p><a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (02.03.2011; 03:05 Uhr)</p>
<p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kampfhunde kosten Hamburg 318.000 Euro</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/authors/kampfhunde-kosten-hamburg-318-000-euro</link>
		<comments>http://www.fellbeisser.net/authors/kampfhunde-kosten-hamburg-318-000-euro#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 20:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fellbeisser.net/authors/?p=1518</guid>
		<description><![CDATA[<p><strong>Steuerzahlerbund emp&#246;rt: F&#252;r jedes Tier mehr Geld als f&#252;r Hartz-IV-Empf&#228;nger</strong></p>
<p>Leserbrief und Kommentar zu „Kampfhunde kosten Hamburg 318.000 Euro“ (von Ulrich Ga&#223;dorf) am 30.12.2010 im Hamburger Abendblatt:</p>
<p><a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1742233/Kampfhunde-kosten-Hamburg-318-000-Euro.html" class="autohyperlink" title="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1742233/Kampfhunde-kosten-Hamburg-318-000-Euro.html" target="_blank">www.abendblatt.de/hamburg/arti&#8230;</a></p>
<p>Sehr geehrter Herr Ga&#223;dorf, liebes Hamburger Abendblatt,</p>
<p>„Kampfhunde“ haben es tats&#228;chlich mal &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Steuerzahlerbund emp&#246;rt: F&#252;r jedes Tier mehr Geld als f&#252;r Hartz-IV-Empf&#228;nger</strong></p>
<p>Leserbrief und Kommentar zu „Kampfhunde kosten Hamburg 318.000 Euro“ (von Ulrich Ga&#223;dorf) am 30.12.2010 im Hamburger Abendblatt:</p>
<p><a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1742233/Kampfhunde-kosten-Hamburg-318-000-Euro.html" class="autohyperlink" title="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1742233/Kampfhunde-kosten-Hamburg-318-000-Euro.html" target="_blank">www.abendblatt.de/hamburg/arti&#8230;</a></p>
<p>Sehr geehrter Herr Ga&#223;dorf, liebes Hamburger Abendblatt,</p>
<p>„Kampfhunde“ haben es tats&#228;chlich mal wieder geschafft, am 30. Dezember 2010 auf Ihrer Titelseite zu erscheinen. </p>
<p>Hierzu meine Gratulation! Denn trotz aller wissenschaftlichen Dauererkl&#228;rungen der Veterin&#228;rmedizin  und trotz des Appells der Hamburger Tier&#228;rztekammer zum Jahresende an die Hamburger B&#252;rgerschaft, den Unfug der Rassendiskriminierung von Hundemischlingen zu beenden, sprechen Sie von „Kampfhunden“ (die den Steuerzahler viel Geld kosten). </p>
<p>Erinnern Sie sich noch an die „Harburger Hundehalle“, die den Steuerzahler j&#228;hrlich eine &#228;hnliche Summe kostete und deshalb &#8211; in die S&#252;derstra&#223;e 399 &#8211; verlagert wurde? Erinnern Sie sich noch an den Herrn Wolfgang Poggendorf und die Wissenschaftlerin Dr. Dorit Feddersen-Petersen aus Kiel? </p>
<p>Erinnern Sie sich auch an den CDU-Abgeordneten Fuchs?<br />
Ich erinnere mich. Und ich wundere mich dar&#252;ber, dass Sie tats&#228;chlich das Wort „Kampfhunde“ gebrauchen. Sie wissen genau, dass dieser Begriff eine Bl&#246;dsinnigkeit dokumentiert, die &#8211; ja klar &#8211; von Jauch bis Gassdorf &#8211; allein dazu dient, Einschaltquoten und Zeilenhonorare einzustreichen und Hetze zu betreiben, die im Kern rassistisch und zutiefst undemokratisch ist. </p>
<p>Wenn Sie im Hamburger Abendblatt die in der S&#252;derstra&#223;e in Hamburg-Horn eingesperrten Hundemischlinge als „Kampfhunde“ bezeichnen &#8211; soll ich Sie &#246;ffentlich als einen d&#252;mmlichen Zeilenhonorarj&#228;ger und das Hamburger Abendblatt als ein faschistoides Schei&#223;blatt bezeichnen? </p>
<p>So weit wollen wir es doch nicht kommen lassen. Und deshalb bitte ich Sie: Sprechen Sie in Ihrer Redaktion nicht von „Kampfhunden“, wenn Sie die beschlagnahmten ungl&#252;cklichen Kreaturen in den K&#228;figen des „Tierheims“ in der S&#252;derstra&#223;e 399 meinen. Senden Sie Ihre Botschaft an die vielen Mitglieder der Hamburger B&#252;rgerschaft und fordern Sie sie auf, die Rassendiskriminierung im Hamburger Hundegesetz s o f o r t zu beenden. </p>
<p>Dann kostet es den Hamburger Steuerzahler &#8211; nix mehr.</p>
<p>Mit den besten W&#252;nschen f&#252;r ein besseres 2011!</p>
<p>Ihr treuer Hamburger Abendblattleser Dirk Schrader, Tierarzt in Hamburch-Rahlb&#252;ddl.</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
f&#252;r angewandte Kleintiermedizin<br />
Innovation und Kompetenz seit 1973<br />
Das Tierhospital Hamburg</p>
<p>Rahlstedter Stra&#223;e 156<br />
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<p><a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a><br />
<a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a> </p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>Anm. der fell<em>bei&#223;er</em>-Red.:</strong></p>
<p>Siehe dazu auch:</p>
<p><strong>Diskussion: Sind 318.000 Euro f&#252;r Hamburgs Kampfhunde angemessen?</strong></p>
<p><a href="http://www.fellbeisser.net/news/diskussion-sind-318-000-euro-fuer-hamburgs-kampfhunde-angemessen" class="autohyperlink" title="http://www.fellbeisser.net/news/diskussion-sind-318-000-euro-fuer-hamburgs-kampfhunde-angemessen" target="_blank">www.fellbeisser.net/news/disku&#8230;</a></p>
<p><strong>Zeitung: Kampfhunde kosten Hamburg 318.000 Euro im Jahr</strong></p>
<p><a href="http://www.ad-hoc-news.de/zeitung-kampfhunde-kosten-hamburg-318-000-euro-im-jahr--/de/News/21808244" class="autohyperlink" title="http://www.ad-hoc-news.de/zeitung-kampfhunde-kosten-hamburg-318-000-euro-im-jahr--/de/News/21808244" target="_blank">www.ad-hoc-news.de/zeitung-kam&#8230;</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (31.12.2010; 21:30 Uhr)</p>
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		<title>Diagnostik der Wirbels&#228;ulenerkrankungen bei Hunden und Katzen</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 14:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

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		<description><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"></div>
<p><strong>Fr&#252;herkennung und sinnvolle Therapie</strong></p>
<p>Der Besitzer nimmt es nicht sofort wahr: Das m&#252;hseliger werdende Aufstehen des Hundes, wenn „Gassi“ angesagt ist, die d&#252;nner werdenden Oberschenkel – meist bei deutlicher Gewichtzunahme des K&#246;rpers.  Aber gelegentliche Schmerz&#228;u&#223;erungen machen ihn schon nachdenklich. Bei &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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<p><strong>Fr&#252;herkennung und sinnvolle Therapie</strong></p>
<p>Der Besitzer nimmt es nicht sofort wahr: Das m&#252;hseliger werdende Aufstehen des Hundes, wenn „Gassi“ angesagt ist, die d&#252;nner werdenden Oberschenkel – meist bei deutlicher Gewichtzunahme des K&#246;rpers.  Aber gelegentliche Schmerz&#228;u&#223;erungen machen ihn schon nachdenklich. Bei Katzen ist es noch schwieriger, eine R&#252;ckenerkrankung in den Anf&#228;ngen zu erahnen: Das merkw&#252;rdig verfilzte Fell  auf dem R&#252;cken, die Abwehr beim Hochheben – der Katzenhalter ist lange ratlos, hat er doch schon mal eine R&#246;ntgenaufnahme seiner Katze anfertigen lassen, auf der „nichts“ zu sehen war.</p>
<p>In der Tat: R&#246;ntgenbilder sind bestens ungeeignet, Erkrankungen der Wirbels&#228;ule in ihren Anf&#228;ngen festzustellen. Nat&#252;rlich: Hurra – oft wird zu einer CT geraten – die kostet aber richtig Geld – und hat neben dem zahlreichen Nichterkennbaren auch eine unappetitliche Strahlenbelastung  f&#252;r den Organismus. MRT? Sauteuer.  Ja – und dann?</p>
<p>Wir sind zu der Erkenntnis gelangt, dass die vern&#252;nftigste diagnostische Methode bei dem Verdacht von Wirbels&#228;ulenerkrankungen die <strong>Fluss-Myelographie</strong> ist: Dem in Kurznarkose auf dem Bauch liegenden Patienten wird  ein L&#246;ffeltrokar in den Wirbelkanal geschoben. Man kann die Prozedur und die Genauigkeit auf dem Bildschirm des R&#246;ntgenscanners &#252;berwachen. R&#246;ntgenkontrastmittel wird &#252;ber einen Verl&#228;ngerungsschlauch aus einer Spritze in den Trokar gegeben und auf „Los“ kann man das Vorfluten des Kontrastmittels  sehen und die H&#252;rden und Blockaden, die es im R&#252;ckenkanal zu &#252;berwinden hat, wahrnehmen und entsprechende sichere Schl&#252;sse f&#252;r eine Therapie ziehen. Das Ganze findet sich auf einer CD wieder – f&#252;r die Ewigkeit gebrannt.</p>
<p>Auf diese Weise sind R&#252;ckenmarkskompressionen schnell und sicher festzustellen. Das alte Lied des „Cauda-equina-Syndroms“, die R&#252;ckenmarkskompression im Bereich L7-S1, kann getrost in den M&#252;ll – wahrnehmbar ist es nun schon in seinen Anf&#228;ngen und nicht erst dann, wenn der Hund inkontinent ist oder „nicht mehr hoch kommt.“</p>
<p>Erkennbar sind die so genannten <strong>Risikobandscheiben</strong>, also jene, die zum Aufquellen neigen und sp&#228;ter der Grund f&#252;r L&#228;hmungen sind.</p>
<p>Tumore im Wirbelkanal stellen sich bei der <strong>Fluss-Myelographie</strong> erstaunlich exakt dar und man muss keine Ratespiele um die richtige tier&#228;rztliche Ma&#223;nahme inszenieren.</p>
<p>Die <strong>Fluss-Myelographie</strong> hat zudem den Vorteil, dass bei Bandscheibenaufquellungen durch eben jenen L&#246;ffeltrokar ein Katheter in den Wirbelkanal geschoben und wirksame Medikamente (Siehe Spinalkatheter-Therapie) eingeflutet werden k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Risiko-Bandscheiben</strong> k&#246;nnen zudem <strong>„gelasert“</strong> werden. Sie quellen nicht mehr auf wenn der Bandscheibenkern verdampft worden ist – machen also nie mehr „&#196;rger“.</p>
<p> <strong>Die Prozedur des „Bandscheiben-Laserns“</strong> ist denkbar einfach: Unter genauer radiologischer Kontrolle des R&#246;ntgenscanners wird eine Nadel von der Seite her in das untere Drittel der Bandscheibe „gepiekt“. Das Laser – Kabel wird durch diese Kan&#252;le bis zum „Anschlag“ vorgeschoben und der Bandscheibenkern verdampft.</p>
<p>Und jetzt nat&#252;rlich die obligate Frage: „Was kostet das?“</p>
<p>Rechnen Sie mit einer Kurznarkose unter vollst&#228;ndiger &#220;berwachung und Steuerung bis zum Aufwachen im W&#228;rmebett: netto 60 bis 90 €.</p>
<p><strong>Netto-Kosten f&#252;r Diagnostik und Therapie:</strong></p>
<p>Flussmyelographie: 60 bis 160 €</p>
<p>Spinalkathetereinsatz: 48 €</p>
<p>Medikamente: 7,40 bis 36,70 </p>
<p>Bandscheibenlasern: 25-45 € pro Bandscheibe</p>
<p>Dirk Schrader, Hamburg</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
f&#252;r angewandte Kleintiermedizin<br />
Innovation und Kompetenz seit 1973<br />
Das Tierhospital Hamburg</p>
<p>Rahlstedter Stra&#223;e 156<br />
22143 Hamburg<br />
Tel.: 040-677 21 44<br />
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<a href="http://www.das-tierhospital-hamburg.de" class="autohyperlink" title="http://www.das-tierhospital-hamburg.de" target="_blank">www.das-tierhospital-hamburg.d&#8230;</a><br />
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<a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a> </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (06.11.2010; 05:03 Uhr)</p>
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		<title>Die Sache mit der „Goldakupunktur“</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/authors/die-sache-mit-der-goldakupunktur</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 14:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

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		<description><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"></div>
<p>In den vergangenen Jahren und bis heute anhaltend ist eine deutliche Zunahme der so genannten Goldakupunktur beim Hund und nun &#246;fter auch bei der Katze festzustellen: Etliche tier&#228;rztliche Praxen &#252;bernahmen  und &#252;bernehmen  immer mehr die Methode  nach Klitsgaard,  bei schmerzhaften &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"><div class="browsershot mshot"><a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" ><img src="http://s.wordpress.com/mshots/v1/http%3A%2F%2Fwww.tieraerzte-hamburg.com?w=200" alt="http://www.tieraerzte-hamburg.com" width="200" /></a></div></div>
<p>In den vergangenen Jahren und bis heute anhaltend ist eine deutliche Zunahme der so genannten Goldakupunktur beim Hund und nun &#246;fter auch bei der Katze festzustellen: Etliche tier&#228;rztliche Praxen &#252;bernahmen  und &#252;bernehmen  immer mehr die Methode  nach Klitsgaard,  bei schmerzhaften Entz&#252;ndungen der Gelenke Goldst&#252;ckchen zu injizieren,  und – tats&#228;chlich – viele Tierhalter berichten davon, dass es ihrem Hund nach einer „Goldakupunktur“ besser ging , was schlicht hei&#223;en soll: Er hat (wohl) weniger Schmerzen und „l&#228;uft besser“.</p>
<p>Im Zuge unseres Pain Research Programms, welches vor 8 Jahren begann mit der Absicht, herauszufinden, welche tier&#228;rztliche Methodik bei welchen schmerzhaften Erkrankungen am besten wirksam ist, konnten wir feststellen, dass der Einsatz von Goldst&#252;ckchen bei chronischer Entz&#252;ndung des Schultergelenks, des Ellenbogengelenks und teilweise auch des H&#252;ftgelenks durchaus geeignet ist, Schmerzen des Patienten zu lindern – wenn – ja, wenn diese gut platziert worden waren – das hei&#223;t – dort hingebracht worden waren, wo sie  auch  eine Wirkung entfalten konnten: im Bereich des Kapselansatzes der Gelenke und in direktem Kontakt mit der Gelenkkapsel. Bekannt ist ja, dass Schmerzimpulse aus einem entz&#252;ndeten Gelenk &#252;ber die Gelenkkapsel in die Knochenhaut vermittels der sensiblen Fasern zum Zentralnervensystem fluten, wo sie wahrgenommen werden.</p>
<p>Wir haben R&#246;ntgenbilder gesehen, die offenbarten, dass „Goldakupunktur“ ein sehr schwieriges Unterfangen sein kann: die Goldst&#252;ckchen waren dort zu sehen, wo es keine Gelenkkapsel gab – sie „schwirrten irgendwo herum“ &#8211;  man konnte sie ja sehen, aber der Patient zeigte eine Schmerzhaftigkeit, die erbarmungsw&#252;rdig war. Und die Besitzer hatten f&#252;r diese „Therapie“ ein Verm&#246;gen ausgegeben.</p>
<p>Bis heute ist nicht richtig bekannt, was injizierte Goldst&#252;ckchen eigentlich „machen“ und weshalb sie „wirken“ wenn sie „wirken“ und der Patient offensichtlich weniger Schmerzen hat. Des R&#228;tsels L&#246;sung ist jedoch die chemo-physikalische „Umleitung“ der Schmerzimpulse aus einem entz&#252;ndeten Gelenk. Diese kommen offensichtlich nicht mehr vollst&#228;ndig  im Zentralnervensystem an – jedenfalls dann nicht, wenn die Goldst&#252;ckchen richtig platziert sind.</p>
<p>Festzustellen ist heute zum Ende des Jahres 2010, dass die so genannte Goldakupunktur – seri&#246;serweise doch besser Goldimplantation genannt &#8211;  durchaus einen  Platz in der Schmerztherapie unserer Haustiere hat. Wir setzen Sie haupts&#228;chlich ein bei Entz&#252;ndungen der „Facetten“, d.h. der Seitengelenke der Wirbel, und bei chronischen Entz&#252;ndungen der Ellenbogengelenke und der Schultergelenke. Inzwischen k&#246;nnen wir auch gute Ergebnisse bei chronischen Kniegelenksentz&#252;ndungen und Entz&#252;ndungen der Sprunggelenke wahrnehmen.</p>
<p>Entscheidend war immer die richtige Platzierung der Goldst&#252;ckchen, wobei eine ganz entscheidende Hilfe der Trokar ist, den wir auch bei der Spinalkathetertherapie  verwenden. Es handelt sich um eine „dicke“ Nadel, die an ihrer Spitze eine L&#246;ffelfunktion hat,  mit der man die  Goldst&#252;ckchen  quasi „um die Ecke“ schieben also bestm&#246;glich an die Gelenkkapsel anlagern kann. Denn genau darauf kommt es an. Stellen Sie sich einfach eine Pistole vor, deren Lauf geknickt ist, mit der man also „um die Ecke“ schie&#223;en kann. Die Goldst&#252;ckchen m&#252;ssen in ihrer ganzen L&#228;nge engsten Kontakt zur Gelenkkapsel haben.</p>
<p>Und nat&#252;rlich ist die Goldimplantation besonders erfolgreich, wenn die Goldst&#252;ckchen unter dem R&#246;ntgenscanner injiziert werden. Man kann dann genau sehen, wo und wie sie sich an die Gelenkkapsel anlagern.</p>
<p>Merkw&#252;rdig ist, dass Tierhalter immer wieder von Kosten f&#252;r eine „Goldakupunktur“ berichten, die uns erschrecken. Das Gold, welches f&#252;r eine Implantation genutzt wird, hat einen Materialwert  von h&#246;chstens  9.- bis 12.- Euro. Das Einsetzen der Goldst&#252;ckchen unter Narkose mittels R&#246;ntgenscanner dauert 15 bis 30 Minuten und kostet nicht mehr als 150 bis 200 Euro, manchmal auch nur 60 Euro. </p>
<p>Dirk Schrader, Hamburg</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
f&#252;r angewandte Kleintiermedizin<br />
Innovation und Kompetenz seit 1973<br />
Das Tierhospital Hamburg</p>
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<a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a><br />
<a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (02.11.2010; 02:49 Uhr)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ja wie denn nun &#8211; wie ern&#228;hre ich meinen Hund und meine Katze selbst?</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/authors/ja-wie-denn-nun-wie-ernaehre-ich-meinen-hund-und-meine-katze-selbst</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 15:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

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		<description><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"></div>
<p>Merkw&#252;rdig – der &#246;sterreichische Rundfunk bringt alle Augenblick eine Sendung &#252;ber die Fatalit&#228;t des industriellen Tierfutters und blendet dann meine Wenigkeit ein: Ich sage da: „Selber machen!“</p>
<p>Ja, nee &#8211; wie jetzt &#8211; ach so &#8211; gut, okay f&#252;r alle, &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"><div class="browsershot mshot"><a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" ><img src="http://s.wordpress.com/mshots/v1/http%3A%2F%2Fwww.tieraerzte-hamburg.com?w=200" alt="http://www.tieraerzte-hamburg.com" width="200" /></a></div></div>
<p>Merkw&#252;rdig – der &#246;sterreichische Rundfunk bringt alle Augenblick eine Sendung &#252;ber die Fatalit&#228;t des industriellen Tierfutters und blendet dann meine Wenigkeit ein: Ich sage da: „Selber machen!“</p>
<p>Ja, nee &#8211; wie jetzt &#8211; ach so &#8211; gut, okay f&#252;r alle, die eine Betriebsanleitung f&#252;r ihren Hund haben wollen:</p>
<p>Das erste: man besorge sich eine Edelstahlsch&#252;ssel f&#252;r 6 bis 8 Liter Inhalt. Die Dinger sind in allen  Haushaltswarenl&#228;den zu bekommen und recht preiswert. Das Kochen von 3 Pfund Kartoffeln ist nicht so einfach – man muss aufpassen, dass der Herd nicht hinterher „wie Sau“ aussieht. Wie lange kochen Kartoffeln? Nicht l&#228;nger als 20 Minuten. Nat&#252;rlich k&#246;nnen Sie eine Prise Salz zugeben. Aber Sie sollen die Kartoffeln nicht salzen – maiiine G&#252;de. &#220;bertreibungen sind nie gut.</p>
<p>Gem&#252;se? Wer auf dem Markt am Mittwoch oder am Samstag nicht eingekauft hat, geht in einen Lebensmittelladen und kauft dort mehrere gro&#223;e Dosen >Erbsen und M&#246;hren, gekocht<. Die Dosen gibt’s auch sehr preiswert – 800 Gramm-Teile f&#252;r 1,98 oder gar f&#252;r 99 Cent im Angebot. Und - jetzt kommt’s: Das g&#252;nstigste  „Fleischangebot“ finden Sie in den unteren Regalen, so halb versteckt, damit es ja keiner kauft: Jola-Rindfleisch, gekocht im eigenen Saft, die 400 Gramm – Dose f&#252;r 1,78 oder so. Sie nehmen mehrere Dosen mit nach Hause und &#246;ffnen <strong>eine</strong> 800 g Dose Erbsen-M&#246;hren und <strong>zwei</strong> Dosen Rindfleisch im eigenen Saft – macht ebenfalls 2x 400 g = 800 g. Alles kommt in die gro&#223;e Edelstahlsch&#252;ssel und  wird mit den  gekochten Kartoffeln vermengt – mit den H&#228;nden vermanscht. Also: Nahrung im Verh&#228;ltnis 1:1:1 oder f&#252;r Mathematiker 33 1/3 Prozent dreimal – jedenfalls so ungef&#228;hr.</p>
<p>Nun haben Sie die Grundausstattung: Dazu  geben wir zum Bespiel 3 Essl&#246;fel Lein&#246;l, 3 Essl&#246;ffel von der feingeschroteten Mischung aus brauner Hirse, Sesam und keimf&#228;higen  Weizenkeimen – (man bekommt den ganzen Kram im Reformhaus und sollte sich gleichzeitig mal eine elektrische Kaffeem&#252;hle zulegen: 3 Essl&#246;ffel von der Mixtur da rein und rrrr-t, zack – haben Sie eine frische Kornmischung, die inhaltlich alle wichtigen Spurenelemente, Mineralien und Vitamine beinhaltet – besser geht nicht.</p>
<p>Wenn Sie Spass daran haben: auch alle K&#252;chenkr&#228;uter, 2 Sorten Petersilie und Dill kleingehackt k&#246;nnen darein und nat&#252;rlich alle Sorten Gem&#252;se, gekocht, feingeschnetzelt al dente, wenn Sie gerade mal wieder den Dosen&#246;ffner verlegt haben.</p>
<p>Ihr Hund und Ihre Katze warten schon: Sie nehmen eine Sch&#246;pfkelle und geben die Mischnahrung auf einen Teller (gro&#223;) f&#252;r Hunde (klein) f&#252;r Katzen und kleine Hunde. Der Rest wird portioniert und in Gefriert&#252;ten gegeben (zubinden). Ab damit in den K&#252;hlschrank oder ins Gefrierfach.</p>
<p>Tj&#246; – und was noch? Nat&#252;rlich k&#246;nnen Sie statt des Rindfleischs auch Fisch und Gefl&#252;gel nehmen. Schweinefleisch &#252;brigens auch, wenn es eben gekocht ist. (Dass Hunde und Katzen kein Schweinefleisch „d&#252;rfen“ – ist &#252;brigens gro&#223;er Quatsch). Rohes Schweinefleisch oder rohes Gefl&#252;gelfleisch sollten Sie nicht verf&#252;ttern. Dahinter stecken Infektionsprobleme mit Keimen also  Bakterien oder Viren, die es weder mit dem Hund oder der Katze gut meinen – noch mit dem Menschen. Aber – wenn Sie mal Eier gekocht haben und da steh’n noch welche im K&#252;hlschrank – und es ist zuf&#228;llig nicht Ostern &#8211; dann hau’n Sie die ruhig mit ´rein.  </p>
<p>Alles klar jetzt?</p>
<p>Sch&#246;ne Gr&#252;&#223;e aus Hamburch-Rahlb&#252;ddl,</p>
<p>Dirk Schrader, Hamburg</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
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Das Tierhospital Hamburg</p>
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<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (30.10.2010; 07:07 Uhr)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mikrochips bei Tieren erzeugen m&#246;glicherweise Krebs</title>
		<link>http://www.fellbeisser.net/authors/mikrochips-bei-tieren-erzeugen-moeglicherweise-krebs-2</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 12:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Schrader]]></category>

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		<description><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"></div>
<p>Viele Tier&#228;rzte fordern sie und in den meisten Tierheimen sind sie Pflicht: Mikrochips zur Kennzeichnung, die etwa Katzen oder Hunden in den Nacken verpflanzt werden. Sie sollen bei der Identifizierung entlaufener Tiere helfen oder enthalten (in den USA, d. Red.) &#8230;</p><p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin-right:10px; margin-bottom:10px;"><div class="browsershot mshot"><a href="http://www.das-tierhospital-hamburg.de" ><img src="http://s.wordpress.com/mshots/v1/http%3A%2F%2Fwww.das-tierhospital-hamburg.de?w=200" alt="http://www.das-tierhospital-hamburg.de" width="200" /></a></div></div>
<p>Viele Tier&#228;rzte fordern sie und in den meisten Tierheimen sind sie Pflicht: Mikrochips zur Kennzeichnung, die etwa Katzen oder Hunden in den Nacken verpflanzt werden. Sie sollen bei der Identifizierung entlaufener Tiere helfen oder enthalten (in den USA, d. Red.) Informationen &#252;ber den Z&#252;chter und Halter, die Abstammung oder medizinische Daten. Aber sind sie auch ungef&#228;hrlich?</p>
<p>Der US-amerikanische Journalist Ethan A. Huff  berichtet  in der Zeitschrift NaturalNews von einem noch laufenden Gerichtsverfahren gegen den Hersteller der >>HomeAgain<< Mikrochips Merck &#038; Co. Der Kl&#228;ger behauptet: „Mikrochips k&#246;nnen Krebs ausl&#246;sen.“</p>
<p>Diesen Vorwurf kann man auch auf der Internetseite <a href="http://www.ChipMeNot.org" class="autohyperlink" title="http://www.ChipMeNot.org" target="_blank">www.ChipMeNot.org</a> nachlesen.</p>
<p>Die Verbraucherschutzanw&#228;ltin Dr. Katherine Albrecht hat sich intensiv mit Nebenwirkungen der implantierten Chips auseinandergesetzt und h&#228;lt dieses Gerichtsverfahren nur f&#252;r die „Spitze des Eisbergs“: „Merck und die Organisationen, die sich f&#252;r die Chipmarkierung einsetzen, sollten dieses Verfahren sehr ernst nehmen und damit beginnen, die Haustierhalter vor Krebsrisiken durch ihre Chips warnen.“</p>
<p>Die amerikanische Beh&#246;rde FDA (Food and Drug Adminstration) r&#228;umt das Risiko „sch&#228;dlicher Nebenwirkungen“ durch Mikrochips auf das Gewebe ein. Die britische Small Animal Veterinary Association berichtet von „Schwellungen“, „Infektionen“, „Abszessen“ und „Tumoren“ als Folge von Mikrochipimplantationen.</p>
<p>Dr. Katherine Albrecht legte einen &#220;berblick &#252;ber die Literatur zwischen 1999 und 2006 vor: <em>„Durch Mikrochips hervorgerufener Krebs bei Labor-Nagetieren und –hunden.“</em> Ihre Verbraucherschutzorganisation CASPIAN bem&#252;ht sich um weitere Informationen zu dem Thema.</p>
<p>Quelle: NaturalNews und <a href="http://www.kopp-verlag.de" class="autohyperlink" title="http://www.kopp-verlag.de" target="_blank">www.kopp-verlag.de</a></p>
<p>In der Datei: `W&#252;rden Sie sich einen Mikrochip einpflanzen lassen´? zu finden auf der Webseite <a href="http://www.ASMN-Hamburg.de" class="autohyperlink" title="http://www.ASMN-Hamburg.de" target="_blank">www.ASMN-Hamburg.de</a>, wird im Jahr 2005 eindringlich vor der Implantation eines Mikrochips gewarnt. In der Folge beeilte sich der damalige Tier&#228;rztekammerpr&#228;sident in Hamburg, ein Veterin&#228;rpathologe im Dienst der Pharmaindustrie, zu dementieren: „Mikrochips sind v&#246;llig harmlos“.</p>
<p>Was sollen wir glauben?</p>
<p>Wir glauben nicht, dass die Implantation von Mikrochips harmlos ist. Die damit verbundene nachweisbare kontinuierliche Freisetzung von polycyclischen Kohlenwasserstoffen ist toxisch. Wer etwas anderes behauptet, l&#252;gt. Oder er hat keine Ahnung von deren Wirksamkeit.</p>
<p>Dirk Schrader, Hamburg</p>
<p>Tier&#228;rztliches Institut<br />
f&#252;r angewandte Kleintiermedizin<br />
Innovation und Kompetenz seit 1973<br />
Das Tierhospital Hamburg</p>
<p>Rahlstedter Stra&#223;e 156<br />
22143 Hamburg<br />
Tel.: 040-677 21 44<br />
<a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a></p>
<p><a href="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" class="autohyperlink" title="http://www.tierklinik-hh-rahlstedt.de" target="_blank">www.tierklinik-hh-rahlstedt.de</a><br />
<a href="http://www.das-tierhospital-hamburg.de" class="autohyperlink" title="http://www.das-tierhospital-hamburg.de" target="_blank">www.das-tierhospital-hamburg.d&#8230;</a><br />
<a href="http://www.tieraerzte-hamburg.com" class="autohyperlink" title="http://www.tieraerzte-hamburg.com" target="_blank">www.tieraerzte-hamburg.com</a><br />
<a href="http://www.kritische-tiermedizin.de" class="autohyperlink" title="http://www.kritische-tiermedizin.de" target="_blank">www.kritische-tiermedizin.de</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><a class="autohyperlink" href="mailto:VeterinariansHH@aol.com" title="mailto:VeterinariansHH@aol.com">VeterinariansHH@aol.com</a> (28.10.2010; 02:40 Uhr)</p>
<p>Eigene Homepage? Bitte setzen Sie einen Backlink auf: <a href="http://www.fellbeisser.net/news">Fellbeisser Tierschutznachrichten</a></p>
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